Kurzmitteilungen: Jupidi, BiggerFriends.com, Spreadshirt, Moneybookers, Hitmeister

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Wie bereits vor wenigen Tagen inoffiziell vermeldet, investiert die bekannte Beteiligungsgesellschaft Neuhaus Partners in den mobilen Flirtdienst Jupidi (www.jupidi.de). „Wir sind von den Erfolgschancen des […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Wie bereits vor wenigen Tagen inoffiziell vermeldet, investiert die bekannte Beteiligungsgesellschaft Neuhaus Partners in den mobilen Flirtdienst Jupidi (www.jupidi.de). „Wir sind von den Erfolgschancen des innovativen und neuartigen Konzepts der drei Hamburger Gründer überzeugt und freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit Jupidi. Die Idee, Teenagern die Kommunikation mit dem Schwarm durch einen anonymen SMS-Service zu erleichtern, ist überzeugend“, so Paul Jozefak, Managing Partner bei Neuhaus Partners.

* Mit BiggerFriends.com (www.biggerfriends.com) geht in wenigen Tagen ein Social Network für übergewichtige Menschen an den Start. Das Projekt der Xia Equity AG soll “die Antwort auf die stetige Gewichtszunahme in der Gesellschaft” sein. 37 Millionen Deutsche hätten heute mehr Pfunde auf den Hüften, als es die Schönheitsnorm erlaubt. “Bei uns treffen sich die pfundigsten Menschen dieser Welt“, sagt Gründer Christian Ogait. BiggerFriends.com sei der Treffpunkt für Typen von besonderem Format, ein heiterer Club, in dem sich Bigger People unbeschwert und offen begegnen. Der gewichtige Dienst soll gleichzeitig in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen starten. Später wollen die Frankfurter den Rest Europas und die USA erobern. Neben
Ogait gehören Patrick Holze, Ralph Reinhold und Sebastian Reccius zum BiggerFriends.com-Team. Übergewicht hat keiner der Gründer.

* Kolja Hebenstreit, Business Unit Leader Direct to Customer, bei der T-Shirtfabrik Spreadshirt (www.spreadshirt.de) verlässt das Unternehmen im Oktober. Insgesamt vier Jahre wirkte Hebenstreit bei Spreadshirt. “Es hat mir Spass gemacht den Wandel von einem kleinen deutschen Start-up mit 15 Mitarbeitern zu einem globalen Unternehmen mit über 300 Leuten mitzugestalten”, schreibt er in seinem Blog. Künftig will er sich seiner Passion widmen und Start-ups aufbauen. “Das heißt zum einen mehr Zeit für meine aktuellen Beteiligungen und zum anderen Fokus auf Neugründungen”. Hebenstreit ist unter anderem an Absolventa, AdScale, amiando, brands4friends, imedo und mymuesli beteiligt.

* Julian Artopé wirkt ab sofort als Head of Marketing beim Online-Bezahlsystem Moneybookers (www.moneybookers.com). “Wir sind stolz, Julian Artopé bei uns begrüßen zu dürfen. Sein Wissen und seine Erfahrungen in der Internetbranche sprechen für sich. Wir freuen uns sehr, ihn an unserer Seite zu haben”, sagt Martin Ott, Co-CEO von Moneybookers. Vor Moneybookers arbeitete Artopé als Pressesprecher bei studiVZ.net, als Online Marketing Manager beim Online-Kreditmarktplatz smava und als Chief Marketing Officer bei Shoeboxed.

* Der Festpreis-Marktplatz Hitmeister (www.hitmeister.de) steigt in den Handel mit neuer und gebrauchter Software ein. “Bereits zum Start bieten gewerbliche und private Händler mehr als 10.000 Artikel von Standard-Software wie den Windows-Betriebssystemen über Antiviren-Schutz bis hin zu Programmen für Video- und Bildbearbeitung an”, teilen die Kölner mit. Bisher waren bei Hitmeister CDs, DVDs, Bücher, Games, Hörbücher und Spielkonsolen im Angebot.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Pingback: Biggerfriends.com: fette Erfolgsgeschichte? Wohl kaum. | ethority weblog

  2. Bigger-Friends ist mit Abstand der größte Schwachsinn, den ich seit langem gehört habe.

    In SN geht es darum, sich so gut wie möglich darzustellen, sich zu profilieren.

    Fettleibigkeit ist eine Krankheit!

    Eigenttlich ist die ganze Sache eine ziemliche Frechheit – und dass keiner der Gründer fettleibig ist, macht das Ganze noch viel schlimmer.

    just my 2 cents

  3. den Frankfurter Jungs wünsche ich viel Erfolg! Das wird gehen, vor allem sagt man “dicke Freunde” auch zu Menschen, die sich ganz eng sind.. Gruss aus München Thomas

  4. Es mag zwar im Grunde eine riesige Zielgruppe sein, aber der Anteil derjeniger, die zu ihren Pfunden stehen, ist weitaus geringer. Mein Tipp wäre es, sich erst einmal auf den deutschen Markt zu beschränken, um ein Gefühl für die Zielgruppe zu bekommen. Erst dann international denken. Beim Start gleich die Welt erobern zu wollen, klingt auch ein bisschen großkotzig. Da sollten erst einmal entsprechende Mitgliederzahlen in Deutschland nachgewiesen werden.
    Die Bedenken von Vincent teile ich übrigens auch.



  5. Martin

    Na ja eine Seite in andere Sprachen zu übersetzen ist kein Problem und somit spielt es keine Rolle. Aber dicke Leute als Zielgruppe ist wirklich lustig.



  6. Pass

    Neben der von mir schon lange geforderten Social-Network-Steuer ist aufgrund solcher Projekte die Schwachsinns-Steuer das nächste Traktandum für die Damen und Herren in Berlin. Aber die wollen sich selbst ja keine Mehrbelastung aufbürden – fiskalisch meine ich;-)

  7. @Martin
    Das “Bauen” der ausländischen Site ist nicht das Problem. Was ist aber mit dem Community-Management, Vermarktung der Website, PR und Werbung in den jeweiligen Ländern? Das wirste wohl nicht für umme kriegen…

  8. Pingback: Web 2.0 Sammelalbum - Web2Null - BiggerFriends

  9. Naja es gibt hier wirklich Menschen die kennen sich sehr gut mit Marketing und Vertrieb aus :-)
    Sehe ich die Zahlen und die Seiten von manchen heißt es nur noch *kopfschüttel*
    Kompetenz gleich null einfach den Müll abladen und weiter bruddeln ;-)

    Schönes We

  10. Das sind Kommentare, wie ich sie liebe…

  11. Mach dir nix drauß. Stecken halt noch ein paar Leute mitten in der Pubertät hier ;)

  12. Jooo, ich weiß, aber ich will nicht wieder auf die stille Treppe müssen, weil unsere Mamis keine Alexa-Toolbar haben und unsere Website nicht den Ansprüchen von selbsternannten Designgurus genügen.
    Immer wieder die alte Leier von anonymen Wichtigtuern, die nix konstruktives zu sagen haben. Das nervt einfach…

  13. Konstruktiv:
    Design:Welches Design?
    Alexa:238000? Was ist das ?
    SEO SEM :Sehr gute meßbare Erfolge ;-)
    Konstruktiv:”Es mag zwar im Grunde eine riesige Zielgruppe sein, aber der Anteil derjeniger, die zu ihren Pfunden stehen, ist weitaus geringer. Mein Tipp wäre es, sich erst einmal auf den deutschen Markt zu beschränken, um ein Gefühl für die Zielgruppe zu bekommen. Erst dann international denken. Beim Start gleich die Welt erobern zu wollen, klingt auch ein bisschen großkotzig. Da sollten erst einmal entsprechende Mitgliederzahlen in Deutschland nachgewiesen werden.
    Die Bedenken von Vincent teile ich übrigens auch.”????
    Also Sörn Weiß solltest du in Zukunft was beitragen dann halte dich einfach an deine Kommentare dann wirds auch was mit deinem Hobbyprojekt.

    Diese Beratung war kostenlos und sehe das ganze positiv :-)

    Schmatzer an Sörn



  14. Qubit

    Biggerfriends ist sicher ein Nischen-Projekt..
    aber in der Nische ist viel Platz ;-)
    Ausserdem ist es lustig, wenn man Einladungen hierfür an Bekannte verschickt :-)

  15. Die Leier wird nicht besser, wenn man sie ausführlicher darstellt. Es ist aber schön, wie du unseren Traffic zu wissen glaubst. Unsere Mamis, unser Websitevermarkter und unsere Bänker sind ganz zufrieden mit unserem Hobbyprojekt. Und das ist es, was zählt, oder?
    Ich finde Supernanny ziemlich daneben, aber es funktioniert prächtig und deshalb zoll ich den Machern der Serie meinen Respekt.
    Aber bei dir ist es ja nur ein kleines, albernes Pseudonym…

  16. Danke für die Kritik :-)

  17. Pingback: A&O Web kauft BiggerFriends.com :: deutsche-startups.de

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