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6 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

Cliplister bietet Produktvideos

Dienstag, 22. Juli 2008 08:00

Die ganze Webwelt schreit derzeit nach Videos. Axel Birkner, Olaf Birkner, Ali C. Gürler und Sören Schulze wollen einen Teil dieser Rufer mit Cliplister (www.cliplister.com) bedienen. Ihr Konzept richtet sich an Betreiber von Online-Shops. Diesen bieten die vier Gründer immer die aktuell verfügbaren Hersteller-Clips zu allen möglichen Produkten. Hierzu beschafft sich die kleine Kieler Mannschaft die unzähligen Produktvideos bei den Herstellern, bringt sie in ein einheitliches Format und ordnet die Filmchen den jeweiligen Produkten zu. Diesen Aufwand können sicherlich die wenigsten Shopbetreiber alleine stemmen. Knapp 500 Hersteller beliefern Cliplister zurzeit mit ihren neuesten Filmchen. Nach der Bearbeitung, die für die Firmen kostenlos ist, wandern die Videos in die Datenbank von Cliplister. Potenzielle Käufer auf den Seiten der Shop-Partner finden die Filmchen dann umgehend auf der jeweiligen Produktseite. Den jeweiligen Player können die Kunden individuell an ihre Bedürfnisse anpassen.

“Alle gelisteten Clips werden artikelgenau und vollautomatisch als Stream auf den Produktseiten im Online-Shop bereitgestellt”, erklärt Olaf Birkner das Konzept. Zu den Kunden von Cliplister gehören unter anderem namhafte Versandhäuser wie Neckermann, Buch.de und Baur. “Ziel ist es, die Produktwahrnehmung und die Kaufkonversion nachhaltig zu steigern”, sagt Birkner. Für den Videoservice müssen die Shops zahlen: Das Basispaket gibt es für 99 Euro. Dieses beinhaltet einmalig 2.500 Clipabrufe. Ansonsten kostet Cliplister 179 Euro monatlich. Wobei die Videoabrufe einzeln berechnet werden: Die ersten 100.000 Abrufe kosten jeweils 1,4 Cent pro View. In den kommenden Wochen und Monaten wollen Birkner und seine Mitstreiter weitere Shops von ihrem Konzept überzeugen und gleichzeitig die Weichen für die Internationalisierung stellen. Finanziert wurde das Unternehmen bisher von einigen ungenannten Business Angels. Zudem erhielt Cliplister kürzlich eine Förderung des Landes Schleswig-Holstein in Höhe von knapp 150.000 Euro.

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6 Kommentare »

1.

Shop-TV ist für Onkine-Händler sicher ein spannendes Thema. Einen USP können sich Shopbetreiber aber wohl nicht mit Video-Clips aufbauen, die unter Umständen in der gleichen Form auch bei der Konkurrenz zu finden sind. Oder sehe ich das vielleicht zu kritisch?

Kommentar von Stephan Randler — 22. Juli 2008 @ 11:05

2.

Mir persönlich ist es ziemlich egal, ob man solche Videos auch bei der Konkurrenz findet. Die Anzahl der Shops bei denen ich regelmäßig bestelle ist relativ überschaubar. Ein vorhandenes Produktvideo wäre somit für mich nur ein weiterer Infohappen. Bin mir aber nicht sicher, ob deswegen mehr Leute dann das Produkt auch kaufen. Studien dazu sind offenbar noch Mangelware.

Kommentar von Alexander Hüsing — 22. Juli 2008 @ 11:22

3.

Hi Stephan,

guter Punkt! Hier ist unsere Lösung:

Unsere Kunden können ihre Playern ganz einfach einstellen (z.B. Farben, Popup oder eingebettet, usw), damit der Player dem individuellen Look&Feel ihrer Seiten passt.

Dazu können Shops steuern, welche Clips sie zeigen möchten. Händler können jederzeit auf sicherem Plattform entscheiden, wessen und wasfür Clips sie zeigen möchten (How-to, Making of, oder TV-Spot sowie Auflösung, Sprache, FSK, usw). Gleichzeitig können Hersteller ihren Content global an- bzw. ausschalten oder individuelle Händler sperren. Deshalb wäre das Video bei einem Shop nicht immer das Gleiche als das Video des gleichen Produkts bei einem anderen Händler.

… übrigens sind alle Updates sofort und global live.

Dadurch behalten Shops Kontrolle und ihren Look&Feel und Cliplister bleibt völlig im Hintergrund.

Kommentar von Jena Wuu — 22. Juli 2008 @ 12:56

4.

@Jena Wuu:
Guter Ansatz, wusste ich vorher nicht. Danke für die Aufklärung :-)

Kommentar von Stephan Randler — 22. Juli 2008 @ 13:03

5.

Das Konzept finde ich sehr gut! Ergänzend sollte der Service angeboten werden, dass individuelle Artikel (Modebranche) für den Shop geshooted werden. Gerade im Modebereich braucht man als Konsument eine möglichst realitätsnahe Vorstellung von dem Produkt, einzelne Bilder sind hier meist nicht ausreichend.

Kommentar von Patrick K. — 24. Juli 2008 @ 14:29

6.

Von dem Thema hab ich jetzt schon ein paar mal was gelesen aber naja. Hab noch nie ein Video auf besagten Seiten gesehen. Nur bei kleinen DVD Shops und so….

Kommentar von bernd — 24. September 2008 @ 13:22

4 Trackbacks »

  1. Shop-TV: Cliplister versorgt Online-Händler mit Content…

    Studien zufolge können Online-Händler über Shop-TV Mehrumsätz von über vier Milliarden Euro erwirtschaften. Vergleichsweise einfach und kostengünstig können Shopbetreiber ihr Angebot über Online-Dienstleister Cliplister um Bewegtbilder ergänze…

    Trackback von Fachjournalist Stephan Randler — 22. Juli 2008 @ 11:40

  2. [...] Artikel zum Thema * Cliplister bietet Produktvideos [...]

    Pingback von Film ab: Olaf Birkner von Cliplister im Videointerview :: deutsche-startups.de — 16. September 2008 @ 15:15

  3. [...] Artikel zum Thema * Film ab: Olaf Birkner von Cliplister im Videointerview * Cliplister bietet Produktvideos [...]

    Pingback von infoclips.tv sorgt für Bewegung :: deutsche-startups.de — 17. September 2008 @ 19:04

  4. Kennzahlen: Wie der Baur-Versand mit Videos mehr verkauft…

    Dass Bewegtbilder im Online-Handel viel Potenzial bergen, prognostizieren Studien immer wieder. Da bei Zukunftsthemen aber die Erfahrungswerte fehlen, lässt sich nur schwer argumentieren, was Video-Content wirklich bringt. Wir freuen uns daher immer wi…

    Trackback von twive! — 23. Juli 2009 @ 13:31

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