Das Problem kennt jeder: Man hat einen Vertrag abgeschlossenen und nutzt die bezahlte Leistung aber gar nicht mehr. Rainer Schmeißer will dieses Problem mit Oxami.com (www.oxami.com), einer Handelsplattform für Verträge lösen. “Nach einer Anmeldung bei Oxami.com kann jeder seinen Handy-, DSL-, Leasing-, Fitnesscenter- oder PayTV-Vertrag als Anzeige veröffentlichen”, erklärt der Dresdener das Konzept. Übernahmeinteressenten könnten dann auf diese Anzeigen ein Gebot abgeben und den Zuschlag erhalten. “Bei besonders guten Verträgen ist es dem Verkäufer möglich Geld durch den Verkauf zu verdienen. Das Gebot wird durch die Nachfrage bestimmt.” Über Schlagworte und eine fast schon zu ausführliche Suchmaske können Interessenten die Angebote bei Oxami.com durchstöbern. Wenige Tage nach dem Start ist aber noch nicht viel los auf der neuen Handelsplattform.
Für Käufer und Verkäufer ist der Dienst komplett kostenlos. Schmeißer, der neben Oxami.com auch den Benzinpreisvergleich Tankcheck.de (www.tankcheck.de) betreibt, will den Dienst komplett über Werbung finanzieren. Die Handelsplattform für Verträge ist eine interessante Idee – schließlich gibt es viele Menschen, die schnell aus einem bestimmten Vertrag raus möchten. Mit “Bayanoo” (www.bayanoo.de) existiert schon seit dem vergangenen Jahr ein ähnlicher Dienst, bei dem es allerdings ausschließlich um Handy-Verträge geht. Zum durchschlagenden Erfolg hat es bisher aber nocht nicht geplant. Einige hundert Verträge sind aber in der Datenbank von Bayanoo vertreten. Ein Manko bei Oxami.com ist das optische Erscheinungsbild: Die Website wirkt auf den ersten Blick wie der Erstversuchs eines Grundschülers. So etwas könnte potenzielle Nutzer abschrecken.
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Kommentare
Oh weh…
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Ich will gar nicht wissen, wie das mit XSS etc. aussieht…
Kommentar von Claude 24. Juni 2008 @ 08:48Das sieht irgendwie aus, als wäre es innerhalb von ein paar Stunden zusammengeschustert worden..
und auch layout mäßig wenn man sich mal ein Angebot anschaut sieht es nicht sehr prof. aus…
Kommentar von Rainer 24. Juni 2008 @ 09:21Eigentlich ne gute Idee…aber an der Darstellung sollte nochmal ein “Designer” arbeiten!
Kommentar von Oliver 24. Juni 2008 @ 11:12Ich frage mich wie die rechtliche Seite aussieht? Müssen die Unternehmen immer dem Wechsel zustimmen?
Kommentar von marc 24. Juni 2008 @ 11:25Oh, nee. Was ist das denn bitte…
Kommentar von Markus 24. Juni 2008 @ 17:55Ich weiß das es zu 100% ein Flopp wird :)
Kommentar von Maik 24. Juni 2008 @ 18:25@ marc: regelmäßig muss der vertragspartner genehmigen. §414ff bgb
Kommentar von Johannes 24. Juni 2008 @ 20:00Oxami sieht sehr unprofessionell aus!
Kommentar von Max 24. Juni 2008 @ 21:41Leider sind wir ein paar Tage später dran, aber ich hoffe, dass unser Service mehr den Geschmack der User findet. Wir gehen heute live mit http://www.vertrag-tauschen.de
Kommentar von Björn 25. Juni 2008 @ 08:19@ Björn
Deine Plattform sieht besser aus und man weiß auf Anhieb sofort worum es geht.
Ich würde aber ein bisschen Geld ins Deisgn investieren. Such einfach ein Grafik-Student und gib ihm Euro 300.Er wird dir ein besseres Design erstellen.
Kommentar von Max 25. Juni 2008 @ 09:57@Björn
das sieht in der Tat um einiges prof. aus als bei Oxami. Finde das Business Model allerdings nicht wirklich spannend. Meinen Vertrag (Leasing, Telefon, etc.) kann ich auch bei ebay anbieten und habe deutlich mehr Reichweite.
Aber Ihr werdet Euch schon was bei dem Angebot gedacht haben. Deswegen drücke ich Euch ganz fest die Daumen.
Kommentar von Christian Ogait 25. Juni 2008 @ 11:12ich weiss nicht woher DS diese Maldung über oxami her hat, aber das ist das erste Mal, daß ein Projekt sofort in der Luft zerrisen wird (ich kenne jedenfalls kein anderes Beispiel hier).
selbst wenn oxami optisch nicht ansprechend ist und björn es etwas schöner anpackt, so ist es doch ein versuch, aus einer idee, etwas zu machen. nicht jeder hat die fähigkeit, investoren von der idee zu überzeugen.
und wenn es nicht klappt, wird er draus lernen müssen für die zukunft.
aber deswegen gleich noch in der meldung schlecht machen, zeugt nicht wirklich von proffesionalität und neutralität!
ich hätte nix dagegen, wenn du mit anderen startups (vielleicht von der samwer qlique) auch so kritisch umgehen würdest.
Kommentar von Daniel Schmidt 25. Juni 2008 @ 11:19Ich finde das Konzept vom Weiterreichen von Verträgen super. Ich selbst muss sagen, dass ich auch gern 2 Verträge loswerden möchte. Wenn eine solche Plattform eine entsprechende Reichweite aufweist, wäre das echt klasse und ein Service, den man wirklich brauchen kann.
Zur Umsetzung in dem Beispiel möchte ich mich nicht äußern :D
Kommentar von Patrick 25. Juni 2008 @ 11:28Ich finde die Idee auch gut! Nur ein bisschen schade dass nun zum gleichen Zeitpunkt 3 Angebote ins Netz drängen.
Ich würde auch gerne 2 Verträge loswerden und stelle mir vor, dass das bei ebay gerade die große Reichweite indirekt ein Problem darstellt: Es gibt viel zu viele Angebote!!
Unter den vielen “Vertrag für 1€”-Angeboten verliert man den Überblick und ich glaube kaum, dass dort jemand einen laufenden Vertrag eher übernimmt, als dass er einen neuen abschliesst!
Daher haben die Dienste in meinen Augen ihre Daseinsberechtigung.
Zum Design: Mal ehrlich, es gibt haufenweise Beispiele für Internetauftritte (heute) bekannter und erfolgreicher Unternehmen, die in den Anfängen scheusslich anzusehen waren. Die Idee und die Umsetzung ist das was in erster Linie zählt!!
Viel Erfolg
Kommentar von Jens 25. Juni 2008 @ 12:24