mymuesli: Siebenstelliger Umsatz im ersten Geschäftsjahr

Das erste Jahr haben Hubertus Bessau, Max Wittrock und Philipp Kraiss, die Gründer der Wunschmüslifabrik mymuesli (www.mymuesli.de), erfolgreich hinter sich gebracht. Einige Wochen nach dem offiziellen Geburstag gewähren die Passauer nun einen ganz […]

Das erste Jahr haben Hubertus Bessau, Max Wittrock und Philipp Kraiss, die Gründer der Wunschmüslifabrik mymuesli (www.mymuesli.de), erfolgreich hinter sich gebracht. Einige Wochen nach dem offiziellen Geburstag gewähren die Passauer nun einen ganz kleinen Einblick in ihre Zahlen: Nach eigenen Angaben erwirtschaftete der kleine Müsliladen am Rande der Stadt in den ersten zwölf Monaten seit dem Start mehr als eine Million Euro Umsatz. Gründer Wittrock hatte mit einem solchen Umsatz im ersten Jahr niemals gerechnet. Ansonsten hätte er wohl nie eine Wette mit solch brisantem Inhalt abgeschlossen.

Würde mymuesli in einem Jahr einen siebenstelligen Umsatz hervorbringen, muss sich Wittrock das mymuesli-Logo tätowieren lassen. Die Stelle für den Körperschmuck darf sich der Jungunternehmer aussuchen – was die Sache aber auch nicht besser macht. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Wette verliere“, sagt Wittrock. Mit dem Gang zum Tätowierer will er sich aber noch ein wenig Zeit lassen. Derzeit arbeiten die Niederbayern unter Hochdruck an der Europaexpansion. Die Logistik müsse organisiert, die rechtlichen Bedingungen abgeklopft und die Webseiten übersetzt werden. Trotzdem wird sich Wittrock nicht ewig drücken können, denn die Sache ist nun öffentlich. Denn sonst wäre das Ganze nur ein plumper PR-Streich.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Lina

    Ich kann da einen sehr guten Tattoowierer empfehlen.
    Nicht schlecht, ich hätte nicht damit gerechnet. Mal sehen ob sich das hält. Was wird dann tattoowiert?

  2. Sehr schön. Gibt es auch Kennziffern damit man diese Zahl einordnen kann?
    Mitarbeiter, Gewinn, Wareneinsatz etc…. wenn man das FTD Tagebuch zugrunde legt wären hier neue Infos recht interessant.
    Nicht, dass sich Herr Wittrock eines Tages über sein Tattoo ärgern muss.



  3. holger

    Gab es nicht schon vor einiger Zeit eine “Umsatzzahl”, da wurde doch auch vom erzielten Gewinn gesprochen ?

    Gruß



  4. Olaf

    Netter PR-Gag, aber leider recht unglaubwürdig, wenn man sich die in der FTD und auch hier veröffentlichten Halbjahreszahlen anschaut…



  5. Christian

    @Olaf
    Wie du auf die Idee kommst, eine fundierte Aussage als PR-Gag abzustempeln, ist mir ein Rätsel.

    Aber vielleicht kannst du uns ja – als “Leiter Rechnungswesen” – von mymüsli einen genaueren Einblick geben :-)

    Ich denke sogar, dass die Jungs mit dieser Angabe eher “tiefgestappelt” haben, wenn man den Aussagen der Deutschen Retail-Handelsbranche glauben darf!



  6. Detlef

    @Christian:

    Ich hatte ganz vergessen das sich die ganze deutsche “Retail-Handelsbranche” hier tummelt.

    Fast vergessen: lach-lach

  7. Da kann man die Jungs doch nur beglückwünschen, dass ihr tolles Konzept so gut aufgegangen ist.

    Weiterhin viel Erfolg.



  8. John

    Wenn nur der Umsatz ausschlaggebend für Unternehmerischen Erfolg wäre gäbe es keine Insolvenzen.

    Was zählt, ist was unter dem Strich übrig bleibt. Da würde es auch nicht helfen einen acht-, neun-, oder zehnstelligen Umsatz zu haben wenn man Minus macht.

  9. Super Zahlen, gutes Modell, und jede Menge Glück gehabt durch Publitcy!!! Denke , da wäre locker ne Mio.dafür drauf gegangen!?
    TS von http://www.spirofrog.de



  10. Olaf

    @Christian:

    einfach mal die Zahlen anschauen und überlegen. Eine der beiden Meldungen kann nicht stimmen. Es sei denn es hat im März + April einen extremen Umsatzsprung gegeben.

    und wodurch ist die Aussage eigentlich “fundiert” ?

    Genau genommen sprechen die Jungs in der PR-Meldung von einer Billion Euro Umsatz “1.000.000 Million Euro”, aber das nur am Rande…zeugt aber nicht gerade von Zahlenverständis.



  11. Peter

    “Thomas Schulze” nervt.

    TS von http://www.nervtoeter.de



  12. Kai

    @Olaf oder soll ich Detlef sagen?
    Mal ganz im Ernst, ich verstehe dich nicht! Was ist denn gegen mymuesli einzuwenden? Lass ihnen doch den Erfolg. Die haben bewiesen, dass ihr Business Modell funktionieren kann. Vielleicht nicht mit den mega Margen, dafür aber solide und ausbaufähig.
    Was mich wirklich interessieren würde ist, was alle die hier bei deutsche-startups immer als erste rummeckern und alles in Frage stellen, eigentlich bis dato überhaupt selber geschafft haben? Irgendwie kommt es mir so vor, als seid ihr alles verkappte Typen, die nur darauf warten erfolgreiche Start-Ups plattzumachen, nur weil euer Traum vom Erfolg bis heute ausgeblieben ist.
    Sorry, aber es nervt und zwar gewaltig.



  13. Rolf

    Nur so zu Info….die haben kaum Traffic…

    alles wohl ne Lüge….



  14. der gast

    Wow, 1 Mio Umsatz mit Müsli dass man billiger und frischer im nächstbesten Bioladen mixen kann, nicht schlecht..

    Sagt man eine Dose kostet 8 EUR waren das so 125.000 Dosen im Jahr, macht so 350 Dosen am Tag. Angenommen ich mixe und verpacke eine Dose in 5 min ergeben sich 30 Std Arbeitszeit, müssten also 4 Leute Vollzeit Müsli abpacken.

    geht die Rechung auf?



  15. John

    @gast

    Nee, nicht wirklich. Deswegen ist der Umsatz ja auch so eine schlechte Kennziffer. Im Umsatz sind natürlich auch die Versandkosten enthalten. Also liegt eine Standarddose+Versand bei 8+4,90=12,90 Euro!

    Damit bleiben von deinen 125.000 gerade mal 77.520 übrig.

    Die Versandkosten haben einen Anteil von über 30% am Umsatz, sind aber nur ein durchlaufender Posten.

    Deshalb ist der Umsatz ohne Aussagekraft.

    Was übrig bleibt zählt!!!



  16. Max

    Ein paar Geheimnisse gönnt ihr uns ja sicherlich noch – insofern muss leider der Umsatz als Kennziffer genügen. Und @Olaf: Verzeihung, da habe ich mich einfach verschrieben. Natürlich muss es 1 Mio oder 1.000.000 Euro heißen. Vielen Dank. Über mein Tattoo: Hmm, drücken kann ich mich tatsächlich nicht ewig. Aber darüber ärgern? Sicherlich nicht – denn auch wenn plötzlich keiner mehr mymuesli kauft und die Idee sich nicht mehr entwickelt: So viel gelernt, so viel Spaß gehabt. Man kann schon immer motzen und kritisieren (ist ja auuch gut so). Aber was für uns unterm Strich bleibt? Eine Idee, die Idee funktioniert, sie funktioniert immer noch – und es bleibt spannend und die Arbeit macht große Freude.



  17. Sörn Weiß

    @John
    Wenn die 4,90 € ein durchlaufender Posten wäre, dann wären die Gründer schön blöd. Geh davon aus, dass die mit diesem Betrag alle Versandkosten inkl. Personal abdecken.
    Ich finde die Ergebnisse gar nicht schlecht. Wenn Sie es wirklich schaffen sollten, ihre “neugierigen” Besteller zu “gierigen” Stammkunden zu machen, kann man damit wirklich ordentliche Gewinne machen.

  18. @ kai und andere:

    Wie bereits von anderen erwähnt, Umsatz alleine genügt nicht. Das mag die Looser auf den Barcamps beeindrucken, die mit ähnlichen Ideen hausieren gehen oder den Kaffee spendieren.

    G+V oder Bilanz zählen, und wenn ich höre wie viele Mitarbeiter die haben, es aber zumeist (noch) enthusiastische Praktikanten für 400 Euro sind und die Herrschaften sich 1000 Euro im Monat auszahlen, dann sollte man mal die Rechnung mit wirklichen Personalkosten anstellen.

    Ausserdem sind einscheinend viele Leistungen umsonst gewesen von Firmen die profitieren wollten wie Warenwirtschaftssystem etc (Alles nachzulesen FTD).

    Dazu gehört auch den (wirklich toll inszenierten) Pressehype rauszurechnen, denn den wird es nicht jeden Monat geben.

    Toll wäre auch, mal zu erfahren wieviele Kunden wie oft und über welchen Zeitraum wiederkommen; das wären doch mal Aussagen, die auf mehr Substanz schliessen liessen.

    Ich glaube, bei allem Respekt, dass die Sache extrem wackelig ist und eine nachhaltige Prüfung interessante Rückschlüsse zuliesse.



  19. Detlef

    @Kai:

    Ich bin weder schizophren noch habe ich das Konzept kritisiert. Also erstmal lesen lernen bevor man den Mund aufreißt.



  20. pampo

    für mich auch ein PR-gag.
    Also, das machen die mymuesli gründer wirklich gut. aber, mit der zeit nervt es schon ein wenig.



  21. John

    “Ein paar Geheimnisse gönnt ihr uns ja sicherlich noch – insofern muss leider der Umsatz als Kennziffer genügen.”

    erinnert mich irgendwie an vrwndt.de Sobald die Jubelzahlen mal konkret hinterfragt werden. Sind es auf einmal “Geheimnisse” oder “interna” etc.

    Ich finde die Gründer ja auch sehr sympatisch und mal ganz ehrlich, mit einem trivialen Onlinshop solche einen Hype zu haben ist nicht zu verachten.

    “Aber was für uns unterm Strich bleibt? Eine Idee, die Idee funktioniert, sie funktioniert immer noch…”

    Leider wird diese Aussage ja nicht mit Zahlen unterlegt, schade.

    @Sörn Weiß

    “Wenn die 4,90 € ein durchlaufender Posten wäre, dann wären die Gründer schön blöd. Geh davon aus, dass die mit diesem Betrag alle Versandkosten inkl. Personal abdecken.”

    Ich dachte das wäre klar, ALSO die 4,90€ sind ein Deckungsbeitrag. ABER mymsli verdient daran NIX.

    Ausgehen werde ich bei Web 2.0 Startups sicherlich von gar nichts.



  22. Rolf W.

    @Kai und @Christian: es sind immer die selben, die hier nörgeln und am heftigsten wenn ein Start-up Good News hat. Die sevenload-Beiträge derjenigen sind auch unterirdisch.
    Aber so ist das “Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid kriegt man geschenkt”, sagte mein Großvater.
    Einfach zuerst auf den Namen schauen und dann Kommentar ignorieren. Spart Zeit und Nerv.

    Den Müsli-Jungs alles Gute, well done!



  23. Lina

    @22 stimmt an sich vielleicht aber ich finde das gesamt gerne alles sehr rosig in der szene gesehen wird und eben das ist es nicht. einige start-uos haben unglaublich potenzial und nicht genug geld um genau das umszusetzen und andere haben geld und nutzen es nicht. es gibt super viele ideen die nach genauem hingucken nichts wert sind und trotzdem gepuscht werden.
    und ich finde es sehr legitim einfach mal zu hinterfragen.
    meine großeltern haben mir beigebracht nicht alles so zu nehmen wie es ist.
    und dazu ist diese plattform doch auch da, oder?



  24. John

    Lieber Rolf W.

    wenn man Mal nachfragt und nicht wie das Häschen in der drcll Werbung bei jeder (unsinnigen) Nachricht gleich losklatscht ist man NEIDISCH???

    Tja, damit sind wir dann wohl im Kindergarten angelangt.

    Sorry, aber Jonny D. hat schon ganz recht.

    Ein GF Gehalt sollte im Schnitt bei 60.000€ pro Jahr liegen (Altervorsorge, Krankenvers. etc) bei drei GF macht das 180.000€. Jetzt kannst Du ja mal überschlagen was von der Mio. übrigbleibt wenn Du, Wareneinsatz, Miete, Mitarbeiter, Infrastruktur abziehst.

    Die Werbung gab es letztes Jahr ja umsonst, hier kannst Du gerne eine 0 eintragen.



  25. der gast

    Ich denke deutsche startups ist eher als PR office für startups zu verstehen.

    Letztlich werden die Meldungen ja scheinbar kaum nachrecherchiert und ungeprüft hier zur Verfügung gestellt. oder irre ich da?



  26. Frank

    Es wäre einfach schön wenn hier neben den bestehenden Kategorien auch noch eine weitere Kategorie wie “Analyse” oder “Beurteilung” hinzukommen würde. Die Recherche und abschließende Beurteilung macht doch gerade den Journalistenjob aus. Sonst reicht auch ein Feed-Reader oder ein Robot.

    Jouurnalistische Substanz ist derzeit leider kaum erkennbar. Es muss nicht auf DonAlphonso Niveau enden aber kritische Einschätzungen würden den Informationswert doch deutlich steigern.



  27. Volker

    Klasse Jungs, weiter so! Selbst wenn nicht so viel auf dem G+V Konto steht, ist es eine super Leistung fürs erste Jahr. Und man kann ja immer noch optimieren und erweitern sodass da sicher mehr bei raus kommt!

    Manchmal kommt es mir vor, als wenn hier viele von der FTD bezahlt werden, so oft wie die hier genannt wird :-D
    Ist wohl nicht nur PR für viele Startups…

  28. @Volker,

    Nein, wir haben keinen bezahlt, freuen uns aber trotzdem. ;)

    @alle anderen an Mymuesli-Zahlen interessierten,
    am 1. Juli veröffentlicht die FTD wieder die Quartalszahlen von Mymuesli und den anderen vier Siegern unseres Wettbewerbs enable2start, und zwar im Magazin enable und zeitlgleich unter ftd.de/gruendung

    Dort finden sich Antworten auf mehrere hier gestellte Fragen

  29. Pingback: Basic Thinking Blog | MyMuesli und Blog-Resumee

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  33. john

    “Maxdata beantragt Insolvenzverfahren

    2007 stand trotz Umsätzen in Höhe von knapp 470 Millionen Euro ein Fehlbetrag von fast 32 Millionen Euro in der Bilanz. ”

    Aber das kann natürlich bei einem Web 2.0 Startup wie mymsli nicht passieren, die haben ja schon solche einen TOLLEN Umsatz.

    Wie gesagt Umsatz heisst gar nix.

    Aber, ich bin sicher wieder nur neidisch;)



  34. Cheater

    @John,

    “Ein GF Gehalt sollte im Schnitt bei 60.000€ pro Jahr liegen (Altervorsorge, Krankenvers. etc) ”

    In welcher Parallelwelt lebst Du denn? Kein Startup kann sich 3 GF zu je 5.000 € im Monat leisten. Wer mit solchen Erwartungen eine Firma gründet, der wird mit Sicherheit schwer enttäuscht werden.

    Gesellschafter-Geschäftsführer sind auch selbst für ihre Altersvorsorge und (private) Krankenversicherung zuständig.

    Und es ist völliger Blödsinn, myMuesli mit Maxdata zu vergleichen. Hallo? Ich bin zwar auch kritisch gegenüber myMuesli eingestellt, aber bei einem Umsatz im ersten Jahr > 1 Mio. Euro haben die durchaus Chancen.



  35. john

    @Cheater

    ROTFL

    “Gesellschafter-Geschäftsführer sind auch selbst für ihre Altersvorsorge und (private) Krankenversicherung zuständig.” Und woher soll das Geld kommen wenn nicht vom Gehalt?? Geht der GF abends noch jobben oder wartet der auf ein Erbe?

    “In welcher Parallelwelt lebst Du denn? Kein Startup kann sich 3 GF zu je 5.000 € im Monat leisten.” Genau das ist ja das Problem, hast Du völlig richtig erkannt, super. Das wirft die Firma natürlicht nicht ab, sollte Sie aber, ansonsten Tschüss zwei GF.

    “Und es ist völliger Blödsinn, myMuesli mit Maxdata zu vergleichen.” Nana einfach mal gaaaannnzz enspannt bleiben. Das Beispiel dient nur dazu einigen klar zu machen, dass Umsatz eben KEINE relevante Größe ist. Maxdata hat einem Umsatz von fast einer halben Millarde und trotzdem: Insolvenz weil 32 Mio miese.



  36. Max

    @ John/Cheater

    MyMüsli is ja mittleweile mehr als ein Jahr alt. Da würde ich schon erwarten, dass die Gründer zum jetztigen Zeitpunkt ca. Euro 2500 brutto erhalten.

    Ich denke, dass ein Gehalt von Euro 1000,- wirklich unterm Niveau ist, auch wenn die Gründer beherrschende Geschäftsführer sind und denen keine Sozialversicherungspflicht zutrifft.

    Ich empfehle den Gründern eine kalkulatorische Rechnung vorzunehmen! Die Gründer sollten sich wirklich Gedanken über ihre Opportunitätskosten machen. Ich weiß, dass ein Startup zu gründen spaß macht, aber sollte man sich immer seine Opportunitätskosten bewußt sein.



  37. Peter

    @Max

    Dann mach Du Dir doch im Gegenzug Gedanken über GESCHÄFTSANTEILE….

    Wenn man jung ist und keine Familie oder ähnliches zu versorgen hat..

    WER bitteschön hat dann Zeit, um überhaupt noch viel Geld auszugeben?

    Was sind dann noch Kosten? Essen, Miete, Krankenversicherung… und was noch? Handy? Flatrate kann auch das Startup zahlen, wenn man eh den ganzen Tag im Einsatz ist…

    Auto? Wozu? Kann ja für Notfälle einen “Firmenwagen” geben…

    Klamotten? Tragen nicht alle eh Ihre Startup-Shirts?

    Gründergehälter von Startups sollten eher lebenskostenbasiert sein…

    Jeder Gründer, der von sich überzeugt ist, sollte das auch so machen… weil das Geld, das man vielleicht bei einem größeren Gehalt sparen kann, ist totes Kapital… sollen die Gründer das dann zu 1,5% verzinst anlegen?

    Lieber sich weniger auszahlen und das Geld sinnvoll fürs Geschäft verwenden. Dann hat man mehr davon.



  38. Max

    @ Peter
    “Gründergehälter von Startups sollten eher lebenskostenbasiert sein…”

    Peter, ich gib dir vollkommen Recht, wenn es um die ersten 6 Monate oder 12 Monate geht.

    Aber garantiert nicht Euro 1000,- nach einem Jahr.

    Die Geschäftsanteile die Gründer erhalten ist ja im Durchschnitt in Deutschland nicht signifikant. Sich dann noch Euro 1000,- nach einem Jahr auszuzahlen, nenne ich Selbstausbeutung!!!

    Wenn das Unternehmen den Gründern 100% gehören wurde, würde ich es verstehen!

  39. ist ja schon amüsant die Diskussion hier zu lesen.

    Könnte mal bitte jeder der hier seinen Senf abgibt unter seinem Post klein notieren ob er selbst Gründer ist.
    Würd mich mal interessieren.

    Das Geld muß zum Leben reichen, mehr gibts später.

    Beste Grüße
    Philipp (Gründer)



  40. Cheater

    Wenn die Gründer noch Studenten sind und ihnen 100% der Firma gehört, ist es wohl eher ein Spaßfaktor und dann arbeitet man auch für 500 Euro rund um die Uhr. Damit hätte ich z.B. kein Problem, bzw. hab ich selber mal vor vielen Jahren so eine Gründung durchgezogen. 0 Fixgehalt.

    Aber sobald Investoren an Bord sind und man ja auch für die Investoren einen Unternehmenswert aufbaut, dann sollte man sich an marktüblichen Gehältern orientieren.

    Je weniger Anteile die Gründer halten, desto marktüblicher das Gehalt. Bei einem eigenen Anteil von 25% würde ich bei einer kleinen GmbH als GF ein Gehalt von mind. 6000 Euro ansetzen. Nach Break Even sollte das dann mind. 10.000 Euro sein.



  41. Max

    @ Philipp/Peter: “Könnte mal bitte jeder der hier seinen Senf abgibt unter seinem Post klein notieren ob er selbst Gründer ist.
    Würd mich mal interessieren.

    Das Geld muß zum Leben reichen, mehr gibts später.”

    Philipp, es geht nicht darum, ob das Geld zum Lebensunterhalt reicht oder nicht. Das ist nicht die Frage.

    Es geht nur um eine angemessene Entlohung von Gründern nach 12 Monaten, wenn Investoren einsteigen und einen signifikanten Anteil am Unternehmen halten.



  42. Max

    @ Cheater: “Aber sobald Investoren an Bord sind und man ja auch für die Investoren einen Unternehmenswert aufbaut, dann sollte man sich an marktüblichen Gehältern orientieren.”

    Genauso ist es. Die meisten Gründer arbeiten 24-Stunden rund um die Uhr ohne meist zu wissen für wessen Tasche sie arbeiten

  43. Pingback: Neue Zahlen von mymuesli :: deutsche-startups.de

  44. Wenn richtige Investoren an Bord sind sieht die Situation natürlich anders aus. Jedoch bin ich der Meinung das ein zu hohes Gehalt in einer frühen Phase (auch 12 Monate) dem Unternehmen schadet. Dennoch wird kein GF für 1000 EUR im Monat arbeiten wenn ein Investor an Bord ist.

  45. Hmm, ob da alles ideal läuft? In XING wurde vor ein paar Wochen der Link zur Ebay Auktion gepostet bei der das Projekt unter den Hammer kommen sollte. Ebay sieht jetzt eher nicht nach erfolgreichem Verkauf aus …

  46. @torsten

    Ich glaube, du verwechselst etwas. MyCornflakes und nicht mymuesli sollte kürzlich bei ebay versteigert werden.

  47. @alexander – oh meine Güte, Du hast vollkommen recht. Hab ich total verwechselt. Ein ganz dickes “Entschuldigung” an die Truppe von MyMuesli….

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