Finanzspritze für sevenload

Auf der Supernova in San Francisco machte es zuerst die Runde: T-Venture, der Beteiligungsableger der Deutschen Telekom investiert in die Foto- und Video-Plattform sevenload (www.sevenload.de). Die Höhe der Finanzspritze, die vermutlich über den […]

Auf der Supernova in San Francisco machte es zuerst die Runde: T-Venture, der Beteiligungsableger der Deutschen Telekom investiert in die Foto- und Video-Plattform sevenload (www.sevenload.de). Die Höhe der Finanzspritze, die vermutlich über den T-Online Venture Fund läuft, kann sich sehen lassen: Von einer zweistelligen Millionensumme ist die Rede. In Deutschland soll der neue Investor – wie zu hören ist – offiziell morgen verkündet werden. Warum das Ganze auf der Supernova seinen Anfang nahm? Auf der dreitätigen Konferenz in den USA hielt Axel Schmiegelow, Geschäftsführer von sevenload, einen Vortrag. Zudem ist sevenload Hauptsponsor der Veranstaltung.

Bereits seit einigen Monaten hat sevenload einen Fuß in der Tür des T-Konzerns: So kooperiert das Unternehmen beispielsweise mit T-Online. Im Zuge der Partnerschaft stellen die Kölner T-Online ausgewählte Videoinhalte und Sendungen bereit. Zu den weiteren Investoren von sevenload gehören unter anderem Burda Digital Ventures, dw capital, media ventures und Martin Varsavsky. Die Foto- und Video-Plattform ging 2006 an den Start. Nach eigenen Angaben klicken die Nutzer den Dienst monatlich auf 14 Millionen Visits und 100 Millionen Page Impressions. In den letzten internet facts zählte die AGOF 0,96 Millionen Unique User im Monat bei sevenload.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Glückwunsch an Ibo und Team!

  2. Auch von mir die besten Glückwünsche. Weiter so!

  3. glückwünsche an das team und weiterhin viel erfolg!



  4. Blah

    Glückwunsch.

    Allerdings frage ich mich, wie man einen zweistelligen Millionenbetrag in so ein Geschäftsmodell investieren kann. Das muss doch früher oder später an seinen immensen Kosten ersticken?!

    Schon einen zweistelligen Betrag würde ich nicht investieren. Jetzt jedenfalls nicht mehr … ;)

  5. Naja, Bandbreitenkosten werden für die Telekom nicht so das Problem sein und Server / Kapazität wird (abgesehen von den Energiekosten) immer billiger.

    Und ggf. hat Videoload am Ende ja etwas davon :)

  6. Pingback: Basic Thinking Blog | Sevenload unter Telekom-Fittiche?



  7. Cheater

    Warum Glückwunsch? Solche Finanzierungsrunden bedeuten auch immer, daß die Firma wahnsinnig viel Geld verbrennt und die Umsätze fehlen. Es bedeutet auch immer eine extreme Verwässerung der Gründeranteile. Glückwunsch, daß eine Insolvenz vermieden werden konnte. Aber ansonsten machen die Gründer wohl eher lange Gesichter. Ab sofort regieren bei Sevenload die Finanzinvestoren.



  8. Sörn Weiß

    @cheater
    Du sagst es! Ich kann auch nur den Rat geben: Erst sollte sich das Businessmodell beweisen, d.h. entsprechend Umsätze generieren. Und dann einen Roll-Out wagen – mit Risikokapital. Nur so hat man als Gründer eine gewisse Sicherheit, dass man das Sagen behält. Als Spielball von Finanzinvestoren heißt es sonst nur: Exit – Verkauf oder an die Wand. Und die Wand ist generell wahrscheinlicher…

  9. an die Glückwünsche kann ich mich auch nicht anschließen.

    Warum eine Finanzspritze? Es zeigt sich doch bei dieser relativ kleinen Summe, dass keine Gewinne eingefahren werden.

    Die Gründer haben davon wirklich nichts, im Gegenteil, weitere Anteile wurden abgetreten.

    Wenn diese Summe dann zum Einsatz kommt um irgendwelche Löcher zu stopfen, wird wohl bald weiteres Kapital benötigt.



  10. John

    Christian, Marcus, Thomas und blah verwecheseln hier was, dass ist KEIN geschenktes Geld, dafür wird eine erhebliche Gegenleistung (Anteile, Zinsen) verlangt.

    Wenn ein Geschäftsmodel Cash verdient ist es IMMER billiger sich das Geld bei einer Bank zu holen.

    Wenn jedoch nur Geld verbrannt wird, muss ein (gutgläubiger) Investor her der Hoffnung hat ;)

  11. “…Wenn ein Geschäftsmodel Cash verdient ist es IMMER billiger sich das Geld bei einer Bank zu holen…”
    So ist es. Die meisten vergessen, welcher immense Werbeaufwand nötig ist, um derartige Portale zu branden. Andere Unternehmen stecken in einzelne Projekte mehr als eine Million Euro monatlich an Werbebudget, um langfristige Markenbindung aufzubauen. Für genau diese Zwecke wird das Geld mit Sicherheit eingesetzt werden, denn für die skalierbaren Hardwarekosten wird die Plattform mit Sicherheit eine Lösung haben. Trotzdem bleibt es interessant zu sehen, ob und wenn ja wann sich dieses Investment für die neuen Kapitalgeber rechnet, denn ein zweistelliger Millionenbetrag will auch erstmal verdient werden.



  12. Stefan Mans

    Also ganz ehrlich. Ich finde es unglaublich. Ich kenne so viele Gründer die versuchen nur 25.000 Euro zu bekommen und dabei scheitern. Die meisten großen Gründungen liegen bei einer Millionen Euro. Das sevenload eine zweistellige Millionen Invest bekommt, zeigt doch eher, dass das GF-Modell und das Management sehr gut sein muss. Das zeigt auch das sie viel Umsatz machen müssten.

    Keiner Investiert mehr als 10 Millionen EURO, wenn das GF-Modell nicht gut ist. Alles andere zu denken wäre einfach nur Neid. Daher toi toi toi, dass ein deutsches Unternehmen überhaupt in die Top Liga schafft. Mehr kann man dazu nicht sagen!



  13. blah

    Naja, die Frage ist auch noch, wie die 10 Millionen Euro geflossen sind. Kommt das Geld bar, kommt es in Form von Medialeistungen? Wenn T-Ventures für 10 Millionen Euro Infrastruktur stellt, dann kann das für Sevenload zwar gut und schön sein, mit dem Geld können sie aber auch nichts weiter anfangen :)

    Was mich halt einfach wundert, ist, wie man in so eine Geldverbrennerei investieren kann. Schaut euch doch mal youtube an – das ist doch das, wo alle Klone hinwollen, oder nicht? Gut, die Gründer sind reich, fein. Aber Käufer google? Die müssen jetzt den halben Silicon-Valley-Serverpark kaufen, um den Betrieb erstmal zu sichern. Und, jetzt wird’s gruselig: Die Besucher werden eher mehr als weniger, beim Traffic ist es sicher ähnlich. Klar, das wird alles billiger. Aber dennoch.

    Jetzt stelle ich mir die Frage: Wie willst du SOLCHE Kosten refinanzieren? Soviel Werbung kannst du gar nicht schalten, soviel Budget ist doch insgesamt gar nicht da – und wir reden hier von Amerika, wo die Onlinebudgets deutlich größer sind als in Europa, ganz zu schweigen von Deutschland.



  14. Frank

    In zwei Jahren kramen wir die News wieder raus und lachen herzhaft darüber wieviel Geld in der New Economy 2.0 doch in total marode Unternehmen gepumpt wurde :-))
    Und Herr Evsan wird noch gefeiert obwohl der Laden auch mittelfristig nicht laufen wird…verrückte Online-Welt!

    An Oneview und Mr. Wong wird man sich auf Grund niedrigerer Beträge dann auch leider nicht mehr erinnern.



  15. Stefan Mans

    Ich glaube sehr an Video im Internet. Also wer nicht daran glaubt, der tut mir irgendwie leid :) – Ich sehe nur noch Videos, ob es von Youtube ist oder von Sevenload.

    Und ich denke, Sevenload hat ein gutes Konzept. Wenigstens verstehe ich das. Aber genau weiß man das nie, und die Zeit wird es zeigen.



  16. Cheater

    @Stefan, wenn es nur um den Glauben geht, dann würde beten helfen. Aber hier muß Geld verdient werden. Du schaust also pausenlos Videos im Internet. Wieviel Geld gibst Du dafür im Monat aus? 10 Euro, 50 Euro oder sogar 100 Euro?

    Wenn alle User soviel Geld wie Du an Sevenload pro Monat zahlen, würdest Du dann sagen, die Firma kann davon ihre Rechnungen bezahlen?

  17. Auch von mir herzlichen Glückwunsch! Bin gespannt um welche Summe es geht!



  18. John

    Was machten den svld wie auch yutb und Konsorten:

    Man eröffnet ein Geschäft und VERSCHENKT die Waren an die Kunden/User. Dann freut man sich, das ganz ganz viele User in den Laden strömen (PI, Visits) weil man ja NIX zahlen muss. Ok im Laden stehen noch ein paar Werbeplakate rum, aber die sieht man als Kunde ja eh nicht;) Es gibt ja dafür alles andere UMSONST!

    Dann sucht man nur noch jemanden, der für VIIEELLL Geld diesen ach so gut gehenden Laden kauft, der kann mit den vielen Usern ja Geld verdienen.

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  25. DerInsider

    Jungs..
    sevenload verdient 1. durch ihre Künstler Geld
    und 2. für die Entwicklung ihrer Tochter-Platformen,
    Sport1, Rheinvideo, BMW-Web TV uvm.
    Bei diesen Portalen fließt eine menge asche zurück zu sevenload.
    Ihr vergesst dabei auch, das sevenload unter Denkwerk fittichen ist, und die jungs, wissen definitiv wie der Markt tickt und was sie tun.
    Ich denke mal, als jemand, der den Laden von innen kennt, kann ich nur sagen, sevenload gehört zu den wenigen Platformen die wirklich eine Zukunft haben sich zu halten, und das noch eher als studyvz und co.



  26. Cheater

    @DerInsider, Sevenload verdient also eine “Menge Asche” im Projektgeschäft? Das sind doch Peanuts im Vergleich zu den Betriebskosten, der Laden steckt in tiefroten Zahlen! Lies Dir mal den Artikel unter 18 durch und ersetze dann Youtube durch Sevenload. Wenn Google (wir reden von Google!) nicht weiß, wie sie mit Youtube Geld verdienen sollen, warum sollte dann jemand bei Sevenload das wissen?

    Die einzige Hoffnung der Investoren ist doch, den Laden mit immer höheren Fantasiebewertungen weiterzuverkaufen. Irgend ein Depp wird schon eine Milliarde hinblättern, wenn man den Betrieb (und die Kosten) nur immer weiter aufbläht.

    Die Bewertungen sind schon wieder typisch dot-com mäßig, die New Economy läßt grüßen. Wer damals schon Erwachsen war, der weiß ja auch, was jetzt als nächstes kommt.

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