Kurzmitteilungen: Statista, weblin, Townster, ABeDi, UniRank, meincast.de, eifo.eu
Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Der Statistikendienst Statista (www.statista.org) kooperiert mit Spiegel Wissen. Ab sofort sind sämtliche Statistiken von Statista auch über das gemeinsame Wissensangebot von Spiegel und Wissen Media Group recherchierbar. “Wir freuen uns, dass wir mit Spiegel Wissen einen starken und angesehenen Partner von der Qualität unseres Angebots überzeugt haben. Nach erfolgreichem Start wollen wir Statista nun als die umfassendste und aktuellste statistische Internet-Datenbank zur freien Nutzung etablieren”, sagt Friedrich Schwandt, Gründer und Geschäftsführer von Statista. Daneben wird auch “Spiegel Online” künftig spezielle Tools von Statista in sein redaktionelles Angebot einbinden.
* Der Avatar-Dienst Weblin (www.weblin.com) geht mit dem weblin.lite Widget an den Start. Das neue Widget sei das perfekte Werkzeug, um die eigene Website mit Leben zu füllen und für die Besucher interessanter zu gestalten, teilt das Unternehmen mit. Mit dem weblin.lite Widget können Webseitenbetreiber die Besucher ihrer Website als Avatare sichtbar machen. Ein Download oder eine Registrierung ist für weblin.lite und das Widget – im Gegensatz zur weblin-Standardlösung – nicht nötig.
* Die lokale Such-Plattform Townster (www.townster.de) steht schon eine Weile zum Verkauf. Jetzt ist das gestrauchelte Projekt auch bei der Domainbörse sedo im Angebot. Interessant ist die Verkaufsbeschreibung: “Zum Verkauf steht die Gesellschaft (Netlabs GmbH). Abwicklung über einen Trade-Sale oder das Projekt Townster allein. Verlustvortrag für 2007 in Höhe von 150.000 Euro ebenfalls in der Gesellschaft”.
* Der Live-Shoppingdienst Plattform ABeDi (www.abedi.de) erstrahlt in neuem Glanz. Beim Amt zur Bewilligung von Dienstreisen, welches vom Nix-wie-weg.de-Macher Nww Online betrieben wird, kommen unter der Führung der Kunstfigur Helmfried Hansemann seit Dezember des vergangenen Jahres Reisen aller Art in die virtuelle Ladentheke. “Der Schreibtisch unserers Vorzeigebeamtens Hansemann war nach gut einem halben Jahr recht unaufgeräumt. Mit dem heute erfolgten Relaunch wurden technischen Beschränkungen der Vorgängerversion beseitigt und das aktuelle Angebot weiter in den Vordergrund gerückt”, teilt das Unternehmen mit.
* Das Online-Hochschulranking UniRank (www.uni-rank.de) hat die geschlossene Betaphase hinter sich und ist nun für alle Nutzer offen. “Vielen Dank an alle die uns in den letzten Monaten so tatkräftig unterstützt haben. Danke an all die Blogger die uns erwähnt und über uns berichtet haben. Danke an unsere Familien und Freunde die Verständniss für unsere Anspannung hatten und uns jederzeit Ihr Ohr geliehen haben”, schreibt Gründer Malte Dümeland im Unternehmensblog. Bei UniRank können Studenten ihre Hochschule bewerten und ihre eigene Uni mit anderen Hochschulen vergleichen. Angehenden Studenten soll die Plattform bei der Wahl der richtigen Uni helfen.
* Mit meincast.de (www.meincast.de) schicken Caroline Kutsch und Lukas Jahn eine Castingplattform ins Rennen. “Ganz nach dem Motto ‘Finden und gefunden werden’ kann jedes Talent und jeder Talentscout das Netzwerk nutzen, um sich selber zu präsentieren oder die richtigen Leute für das eigene Projekt zu finden”, sagt Initiator Jahn.
* Auf den Namen eifo.eu (www.eifo.eu) haben Nico Haberzettl, Veronika Jauernig und Michael Spanier ihre Internetplattform zur Vermittlung von Entsorgungsaufträgen im B2B- und B2C-Bereich getauft. “Abfallentsorgung ist in vielen Unternehmen ein schwieriges und gern verdrängtes Thema. Wenn es darum geht den richtigen Entsorger zu finden, ist einiges an Recherchearbeit notwendig”, teilen die Macher mit. Zielgruppe von eifo.eu sind “industrielle Kunden mit mittelgroßen bis großen Abfallmengen, Entsorger und Transportunternehmen, sowie anhängige Unternehmen aus der Kreislaufwirtschaft”.
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[...] Unis und Standorte vergleichen und sich mit anderen Mitgliedern austauschen. http://www.uni-rank.de via: Deutsche Startups Technorati: UniRank Kategorie: Deutschsprachig [...]
Pingback von Web 2.0 Sammelalbum - Web2Null - Unirank — 17. Juni 2008 @ 17:08
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[...] entdeckt zu werden. Dazu gibt es noch die üblichen Community-Funktionen. http://www.meincast.de via: Deutsche Startups Technorati: meincast Kategorie: Deutschsprachig [...]
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@Alexander Hüsing
Mich würde mal interessieren, ob fettspielen.de, eine flashgames Plattform, auch von dem European Founders Fund unterstützt wird.
Du hast da ja ganz gute Kontakte.
Gibt es da auch Verbindungen zu Newground.com ?
Kommentar von Peter — 16. Juni 2008 @ 17:53
@Peter
Ich glaube weder das eine noch das andere.
Appropos,weitreichendere News, daß weblin z.B. 2,5 Mio Euro sucht [geschäftsschädigende Aussage gelöscht - Alexander]: http://blase2null.wordpress.com/2008/06/14/weblin-will-weitere-25-millionen-euro-vc-aufnehmen/
und auch
http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~EC89D3E4DCF2F48148A498128FA1DF2CC~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell
Die Kombi von statista mit Spiegel ist im übrigen genial, muß man mal ausprobiert haben!
Kommentar von Maddin — 16. Juni 2008 @ 19:18
Hi,
eifo.eu ist echt ne gute Sache. Ich wünsche den Jungs gaaanz viel Erfolg. Mir gefallen solche Portale und Ideen, die “etwas” bewegen
Viele Grüße, Tobias
VISIT: http://www.adwiso.de
Kommentar von Tobias Gehring — 16. Juni 2008 @ 19:58
Was nützt einem Käufer der Netlabs GmbH der Verlustvortrag? Bei einem Wechsel der Eigentümer geht der Verlustvortrag verlustig.
Kommentar von Cheater — 16. Juni 2008 @ 21:56
@Cheater
Es ist zwar lange her, als das mal für uns interessant war, aber für profitable Unternehmen kann sich der Verlustvortrag schon auszahlen – steuerlich gesehen. Allerdings musste der Altgesellschafter in unserem Fall zu mindestens 25% Gesellschafter bleiben. Und der hätte dann auch Probleme bereiten können, denn man muss sich auf das Wort verlassen, dass er dann nach drei (glaub ich) Jahren komplett rausgeht.
Das war aber vor 12 Jahren. Keine Ahnung, ob sich an dem Procedere jetzt etwas geändert hat.
Kommentar von S W — 17. Juni 2008 @ 10:17
@Sörn:
Der Verlustvortrag in o.g. Fall ist mit einem Gesellschafterwechsels definitiv perdu. Und diese — leider aus der Praxis stammende — Erkenntnis datiert auf 2007.
Kommentar von Stefan — 17. Juni 2008 @ 10:57
@Sörn, da hat sich sehr viel geändert. Bei einem Verkauf geht der Verlustvortrag immer verloren, die Bedingungen für den Erhalt des Verlustvortrages sind so realitätsfern, das kann man nicht erfüllen.
Auch bei Startups geht der Verlustvortrag verloren, sobald es Änderungen in der Gesellschafterstruktur gibt und 25% resp. 50% der Anteile den Inhaber wechseln. Das ist ja meist nach 1-2 Finanzierungsrunden der Fall.
Im Klartext heißt das, daß Verluste aus der Investitionsphase / Technologieentwicklung nicht mehr oder nur zum geringen Teil mit späteren Gewinnen verrechnet werden können.
Damit verbietet sich die Gründung investitionsintensiver Startups in Deutschland.
Kommentar von Cheater — 17. Juni 2008 @ 10:57
@Alexander Hüsing:
Könntest Du zumindest noch meine obige Frage kommentieren? Vielen Vielen Dank
Kommentar von Peter — 17. Juni 2008 @ 11:24
…der Verlustvortrag geht verloren ? Das war mir neu – wir hatten seinerzeit (96 wars glaub ich) mal 5 Mio. Verlust für einen Euro gekauft….
War ja klar, dass sowas Vater Staat nicht gefällt…
Dann wird an den Gesetzen eben so lange rumgeschraubt, bis es wieder “passt” im Interesse unsres ewig klammen Landes
*würg*
Kommentar von Pardon ? — 17. Juni 2008 @ 11:34
@Cheater:
Es gibt momentan eigentlich nur eine Möglichkeit, die Anlaufverluste von investitionsintensiven Startups steuerlich (zumindest teilweise) zu “retten”:
Entwicklungsleistungen von Dritten beziehen, selbige aktivieren und gaaanz langsam abschreiben. Funktioniert bei Software ganz gut, wenn diese Art der Entwicklung so oder so beabsichtigt war.
Kommentar von Stefan — 17. Juni 2008 @ 12:12
@ Peter
Die Fettspielen-Macher sind derzeit leider (noch) sehr schweigsam. Betrieben wird der Dienst von der FamilyOne GmbH – und deren Investoren sind bekannt.
Kommentar von Alexander Hüsing — 17. Juni 2008 @ 12:47
UniRank scheint ja dafür, dass es die Beta-Phase verlassen hat, ganz schön kaputt zu sein. Jedenfalls hat die Suche (als nicht angemeldeter Nutzer) nur Code-Wirr-Warr ausgespuckt.
Kommentar von Hans — 17. Juni 2008 @ 16:28
Hi Hans,
habe versucht deinen Fehler zu reproduzieren, leider ohne Erfolg. Würdest Du dich bitte einfach per E- Mail bei mir melden und mir nochmal mitteilen welchen Browser du verwendet hast?
LG Malte
Kommentar von Malte Dümeland — 17. Juni 2008 @ 20:15