Die gute alte Schnitzeljagd erlebt dank Orbster (www.orbster.com), einem noch jungen Start-up aus Karlsruhe, ihr Comeback. Bei GPS Mission, dem ersten Spiel des Unternehmens, darf jeder Nutzer in der realen Welt seine ganz persönliche Schnitzeljagd erstellen, die andere User nachspielen können. Denkbar sind Schnitzeljagden zu einem versteckten Schatz oder nur eine Jagd zu den Lieblingsplätzen des Erstellers. Als Belohnung erhalten die Spieler “Gold”, welches sie gegen Trophäen, Medaillen und Pins eintauschen können. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein GPS-fähiges Handy, denn die Navigation erfolgt über Karten. Die moderne Art der Schnitzeljagd, die das Trendspiel Geocaching gekonnt adaptiert, soll sich über den Verkauf von digitalen Gütern und sogenannten Power-ups, die dem Spieler einen Mehrwert bieten, finanzieren.
Neben GPS Mission will das im Januar dieses Jahres gegründete Unternehmen mehrere Spiele am Markt platzieren. Alle Spiele sollen dabei dem “wachsenden Markt der ortsbezogenen Inhalte für Mobiltelefone” bedienen. Als Geschäftsführer von Orbster wirken Georg Broxtermann, zuletzt Head of Games bei der Sendergruppe ProSiebenSat.1, und Jörn Rehse, zuletzt bei der Softlab Group tätig. Finanziell unterstützt wird die kleine Spieleschmiede vom High Tech Gründerfonds und Business Media China, einem Anbieter von Outdoor Medien in China.”Wir glauben, dass wir mit unserem hervorragenden Team und dem Investoren Set-up den Markt für Location-based Entertainment entscheidend mitgestalten werden”, sagt Broxtermann. Ihre Spiele wollen die Süddeutschen nicht nur in Deutschland vertreiben, sondern weltweit. Besonders auf dem asiatischen Markt dürfte Orbster mit seinen Spielen viele Anhänger finden.


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Kommentare
“Art der Schnitzeljagd, die das Trendspiel Geocaching gekonnt adaptiert”
gepennt und nachträglich dann festgestellt das es alles schon in riesigen ausmassen gibt ?. gekonnt adaptiert pffff
Kommentar von wigger 11. Juni 2008 @ 13:24Geocaching gibt es schon eine ganze Weile, ist für mich aber trotzdem ein Nischenphänomen. Als “Handyspiel” erreicht das Prinzip sicherlich eine größere Zielgruppe, deswegen ist es für mich gekonnt adaptiert.
Kommentar von Alexander Hüsing 11. Juni 2008 @ 13:31mhm also die Seite ist irgendwie mehr als verwirrend und sieht meiner Meinung nach nicht wirklich ansprechend aus. Ich hoffe für die Macher, dass Sie auch das neue iPhone unterstützen werden.
Kommentar von Steffen 11. Juni 2008 @ 13:54Ob sich solche Spiele in .de durchsetzen werden, bezweifle ich allerdings.
Das ist doch ein deutsches Startup, oder? Warum dann auf englisch bloggen? Und wenn dann doch bitte in einem einigermaßen korrekten Englisch…
Kommentar von Lina 11. Juni 2008 @ 14:58Viel Erfolg nach Baden!
Kommentar von Thomas Schulze 11. Juni 2008 @ 15:09LBS oder LBT ist ne super Kiste, wenn Sie fliegt, das bleibt erstmal abzuwarten! Denke mit dem iphone und co. kann das aber schnell abheben. Die “devices” werden kleiner, schneller leistungsfähiger und NTT Dok. ist damit seit Jahren in Japan die Macht!
Thomas der “Badener” von http://www.spirofrog.de
Langsam geht mir sprofrg auf die Nerven, kann man den nicht abschalten? Dagegen war mycnflks ja Gold…
” Die “devices” werden kleiner, schneller leistungsfähiger und NTT Dok. ist damit seit Jahren in Japan die Macht!” Was bitte soll hier die Aussage sein??
Kommentar von John 11. Juni 2008 @ 15:18ich finde, dass ist ein super Vorstoss von Orbster. Location-based Entertainment = ab sofort Top-Innovation aus Karlsruhe! david von http://www.fettspielen.de
Kommentar von david 11. Juni 2008 @ 15:30Es lebe der Spam.
Kommentar von Stefan 11. Juni 2008 @ 16:54Stefan von http://www.stoptspam.de
ich kann nur noch darüber lachen, wenn ich lese “Thomas von blabla” hehe
manche scheinen es schon ganz schön nötig zu haben, aber jedem das seine, ich bin hier nicht der Chef. (Glück für Thomas ;).
Zum Thema:
Ich halte von diesem Startup relativ wenig, weil ich nicht glaube, dass sich sowas in Deutschland etabliert. Aber jedem das seine, alles Gute wünsch ich den Gründern.
Kommentar von Maik 11. Juni 2008 @ 17:19@ Maik
Vielleicht liegt die große Chance für Orbster in Asien. Dort hat das Handy einen ganz anderen Stellenwert. Auch Cellity hat als deutsches Start-up im heimischen Markt nur eine überschaubare Nutzerschaft.
Kommentar von Alexander Hüsing 11. Juni 2008 @ 18:37Na ja, Cellity ist eine andere Baustelle, die stehen in direktem Wettbewerb mit den sinkenden Tarifen der MVNOs und suchen daher krampfhaft nach einem neuen Geschäftsmodell.
Aber Orbster richtet sich eher an einen sehr speziellen Nischenmarkt, das wird nie ein Massenphänomen werden – weder hier noch in Asien.
Kommentar von Cheater 11. Juni 2008 @ 19:59Ja da hast du recht Alex, hab ehrlich gesagt die News nicht so genau gelesen, dass die auch in Asien aktiv sind.
Kommentar von Maik 11. Juni 2008 @ 22:43Hallo,
wir haben gerade aktuell ein interview mit Orbster eingestellt, vielleicht dient das ja der versachlichung der diskussion, die mal wieder leider von “negativen vibrations” bestimmt wird:
http://blog.telefon.de/news/next-generation-heisst-fuer-uns-dass-wir-location-based-gaming-aus-der-nische-herausholen-wollen-in-der-es-momentan-noch-steckt-im-gespraech-mit-georg-broxtermann-orbster-gmbh/
grusz
Kommentar von Klaus-Martin Meyer (telefon.de) 13. Juni 2008 @ 10:13klm