Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Na klar – ich hab’ die Welt ja mal so erlebt – früher – hehe. Aber: Wenn bei mir Zuhause heute das DSL-Modem streikt, stellen sich nach einer gewissen Zeit fast schon Entzugserscheinungen ein.
Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Das war 1994 an der Uni, erstes Semester. “Hast Du schon mal das mit dem Internet ausprobiert?”, war meine Frage an einen Kommilitonen. Er wusste Bescheid, zeigte mir, wie ich einen Account bekomme und damit fing alles an… Google hiess da noch Altavista.
Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Google, klar. Und die ganzen News-Seiten, sprich Heise, del.icio.us, Digg, etc., sind unverzichtbar – abgesaugt von meinen eigenen RSS-Reader. Und Amazon. Und Google Adwords. Hab’ ich fabidoo schon erwähnt?
Worauf können Sie im Internet verzichten?
Spam. Betrug. Nepp.
Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Was ist schon ein Erfolg? Es gibt so ein paar Höhepunkte in meinem Leben: Zum Beispiel als ich meine zukünftige Frau Sebnem kennenlernte. Oder als ich gemerkt habe, dass ich total entspannt und fast wie Zuhause in meinem Auto durch Manhatten cruise. Oder eine Teamleitung übernommen habe. Oder fabidoo mitgegründet habe.
Was Ihr größter Flop?
Die unzähligen Web-Seiten, die ich irgendwann einmal “fast fertig” hatte, die jedoch nie wirklich online gingen.
Worüber können Sie lachen?
Schlüpfrige Witze – am liebsten die spontanen, die einem selbst einfallen.
Was bringt Sie zum Weinen?
Kitschige, meist schlechte Hollywood-Filme, in denen der Held stirbt – das ist echt schlimm. Nein wirklich, die bringen mich echt zum Weinen.
Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Jack Bauer oder doch lieber Jack Shephard? Vermutlich Hauptsache Jack.
Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Eine hundertprozentige CO2-freie Energiequelle, die sich ein jeder mit Handwerkerladen-Equipment für wenig Geld selber bauen kann, und die Wohnungen heizt, Autos betreibt – kurz: Freie Energie für jeden Menschen und der Weltfrieden. Ein Teleporter wäre auch nicht schlecht.
Zur Person
Steffen Rusitschka, Jahrgang 1974, studierte Informatik an der Uni-Marburg. Während seines Studiums arbeitete er bei Siemens Corporate Research in Princeton. Bevor er mit Marc Schlichte, Michael Himmel und seinem Bruder Jens Rusitschka die Figürchenfabrik fabidoo gründete, war er Teamleiter in der Forschungsabteilung der Siemens AG in München.
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Fragen










Kommentare
Hmmm… ein Mini-Forum hier auf DS wäre vielleicht nicht schlecht… hab da nämlich mal was ganz Off-Topic, vielleicht kann mir jemand helfen.
Es gibt ein Startup auf dem man nach Freizeit-Aktivitäten etc. suchen kann, so ne Art Verzeichnis war es glaube ich. Um auf die Einträge zuzugreifen musste man sich registrieren. Kann mir jemand sagen wie die der Name ist? Ich glaube das Startup wurde hier auch mal vorgestellt, kann aber über die Suche nichts finden…
Danke :D
Kommentar von Maik 06. Juni 2008 @ 09:04Vielleicht meinst du freizeitengel.de ?
Kommentar von Maik 06. Juni 2008 @ 09:26…hmm, neulich is mir da ‘n Topflappe vom Haken gefallen… da hab ich ‘n wieder aufgehoben.
Kommentar von Jens 06. Juni 2008 @ 09:48Oder freitimer.net
Kommentar von Peter R. 06. Juni 2008 @ 10:021994 hieß Google Altavista?
Altavista wurde 1995 vorgestellt und ging 10/1996 an den Start. (Quelle Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/AltaVista)
Die erste breiter bekannte Suchmaschine war ab 1995 Yahoo (was damals allerdings eher ein Web-Katalog war – redaktionell gepflegt) – in Deutschland gab es noch Web.de
Außerhalb von Unis online zu gehen hieß damals noch in der Regel Compuserve, AOL oder Apple eWorld (erinnert sich noch jemand daran?) – revolutionär war es, wenn es klappte eine eMail (hieß die damals schon so) von einem System ins andere zu schicken.
Gruß
Kommentar von Nzyan 06. Juni 2008 @ 10:08Nzyan
@Maik
Kommentar von S W 06. Juni 2008 @ 11:34Vielleicht meinst du uns: http://www.freizeit-engel.de? Du kannst mich ja anrufen, wenn du was brauchst.
Allerdings wurden wir hier noch nicht vorgestellt. Ich hab Alex letzte Woche eine aktuelle Pressemitteilung geschickt, aber bislang noch keine Antwort erhalten. Dabei haben wir mit unserer neuen Premium-Mitgliedschaft eine Möglichkeit geschaffen, wie man auf der einen Seite effizientere Marketingmaßnahmen für Anbieter entwickeln kann und auf der anderen Seite eine neue Einnahmequelle bei den Usern hat. Vielleicht meldet sich Alex ja noch bei uns…
Ja genau, ich meine Freizeit-Engel, danke! ;)
@Nzyan: Gemeint ist wohl das man damals meistens Altavista genutzt hat und deshalb “im übertragenen Sinn” Altavista früher “Google” war… ;-)
Kommentar von Maik 06. Juni 2008 @ 12:46Ich kann mich noch an die Suchmaschine Magellan erinnmern, damals die neueste Erfindung in Sachen Suchen. Das muss aber wirklich so 1995 gewesen sein? Ansonsten gabs neben Yahoo halt die einfache Methode trial and error, um Seiten zu finden ;). LG, Doreen
Kommentar von Doreen 06. Juni 2008 @ 12:47Mich hat das ja nicht mehr losgelassen – dank Google (wie selbstreferentiell) habe ich eine kleine Search Engine Hall of Fame bzw. “Was macht jetzt eigentlich…” gefunden:
http://searchenginewatch.com/showPage.html?page=2175241
Laut dieser Aufstellung kann’s 1994 nur Yahoo, Lycos oder Webcrawler gewesen sein…
Nzyan
Kommentar von Nzyan 06. Juni 2008 @ 13:42Ob es jetzt so wichtig ist das er Altavista 1994 oder zwei Jahre später genutzt hat! 100% kann sich doch eh keiner mehr errinern was er wann vor über 10 Jahren gemacht hat.
Kommentar von Steffen 06. Juni 2008 @ 13:54Cool! Hachja, das waren noch Zeiten als es noch Konkurrenz zu Google gab! ;) LG, Doreen
Kommentar von Doreen 06. Juni 2008 @ 13:56@Steffen (Kommentar 10) und @Maik (Kommentar 7): Genau! :-)
Kommentar von Steffen, der echte 06. Juni 2008 @ 17:41find ich schon faszinierend, dass es eine Generation gibt die das Vor-Internet kennt… ich werde wohl nur Schmankerl aus Prae-Facebook-Zeiten zum Besten geben koennen!?! ;)
Kommentar von sebnem 06. Juni 2008 @ 17:53wie peinlich ist das denn? werbung für unterirdische websites in den kommentaren. selten so eine schlechte seite gesehen, verstehe sehr gut das alexander nicht über freizeitengel schreiben möchte. das ist ja echt cornflakes niveau.
Kommentar von Lars A. 06. Juni 2008 @ 22:04Die Interviews sind langweilig und total unprofessionell, warum stellt man immer die gleichen Fragen. Warum werden übrigens die Kommentare zuerst gelsen, kontrolliert und dann veröffentlicht. Ich dachte, das ist das Web 2.0 :-( Sieht aber nicht so aus, wirkt hier eher wie das Web 1.0, indem Demokratie eher klein geschrieben wird. Ich hoffe ihr ändert es wieder wie früher, da war alles noch viel besser
Kommentar von Chris 06. Juni 2008 @ 23:16@ Chris
Über manche Kommentare muss mich mich doch sehr wunder. Deiner gehört definitiv dazu. Unsere “Zehn Fragen” sind kein Interview, sondern ein Fragebogen. Solche Fragebögen gibt es seit Urzeiten. Auch die FAZ, Focus, Unicum etc. haben oder hatten früher Fragebögen. Der Sinn liegt darin, dass man jede Woche Antworten einer anderen Person auf “immer die gleichen Fragen” lesen kann. Total unprofessionell ist dies sicher nicht. Es ist halt kein Interview, sondern ein anderes journalistisches Stilmittel. Der Fragebogen gefällt sicherlich nicht allen Lesern, aber er hat auch seine Fans.
Zu den Kommentaren: Nur der erste Kommentar eines uns unbekannten Nutzers wird kontrolliert. Danach kann fast jeder ohne Kontrolle schreiben. Eine Ausnahme ist unser Spamschutz. Bei Links im Kommentar und bestimmten Wörtern wandert der Kommentar in die Moderation. Warum wir dies machen? Ganz einfach: Vor einigen Wochen war das System offen und einige Leser haben es mißbraucht, indem sie unter dem Namen von anderen, real existierenden Personen, kommentiert haben. Zudem gab es einige sehr unschöne Kommentare, die wir löschen mussten. Alles Sachen von Erstkommentatoren.
Kommentar von Alexander Hüsing 07. Juni 2008 @ 09:43Hi Maik, also wenn du den “Freizeitkalender fürs Handy und Web” meinst, dann wirst du hier fündig
Kommentar von Ralph Buchfelder 15. Juli 2008 @ 16:12http://www.deutsche-startups.de/2008/04/11/freitimer-verbindet-echte-freunde/