Donnerstag, 05. Juni 2008 11:58
In Rekordgeschwindigkeit haben die Teilnehmer des zweiten StartupWeekends ihr Konzept umgesetzt und ins Netz gestellt. Knapp zwei Wochen nach dem Abschluss der Veranstaltung und der Siegerehrung ist indawo (www.indawo.de), eine Suchmaschine, mit der jeder nach dem passenden Veranstaltungsort für eine bestimmte Festlichkeit stöbern kann, in einer ersten Beta-Version online. Somit haben die Macher des zweiten Gründerwochenendes die Teilnehmer der Premierenveranstaltung eingeholt. Das Projekt edelbild.de (edelbild.de), ein Online-Marktplatz für digitale Bildbearbeitung, ist bis heute nicht im Netz. Die Mehrzahl der Mitgründer hat das Projekt bereits abgeschrieben.
Das zweite Fiasko blieb somit aus. Noch wartet aber viel Arbeit auf die unzähligen Gründer von indawo, denn bisher sind nur wenige Veranstaltungsorte in der Datenbank vorhanden. Das langfristige Ziel der Macher ist es, mit indawo (Zulu für “Ort”) eine Plattform zu etablieren, mit der Nutzer ausgefallene und außergewöhnliche Örtlichkeiten für Tagungen, Partys oder Hochzeiten finden können. Alle Nutzer und auch die Besitzer von Veranstaltungsorten können die Datenbank von indawo mit Leben füllen – dafür ist lediglich eine Registrierung nötig. Darüber hinaus können User die eingetragenen Orte bewerten.
Artikel zum Thema
* Fotogalerie: StartupWeekend
* StartupWeekend: indawo setzt sich durch, LockerLernen.de Zweiter
* Fragestunde mit Cem Basman, Initiator des StartupWeekend – die Antworten
* Experiment gelungen – edelbild ist da
Ich denke, man hätte sich schon die Mühe machen sollen, vorab ein paar Locations einzutragen. Eine in Köln und München, fünf in Berlin usw ist ein bisschen dürftig… Das motiviert nicht so sehr zu einem erneuten Besuch.
Kommentar von Gero — 05. Juni 2008 @ 12:33
spätestens wenn die locations selbst ihre location eintragen ist doch dieses “leute empfehlen anderen leuten etwas”-Konzept am ende weil die Datenbank voll ist mit Angeboten. Und schon sind wir bei einem normalen Gastronomie-Veranstaltungs-Verzeichnis.
Kommentar von Roland — 05. Juni 2008 @ 12:57
Ich finde das Konzept nicht besonders innovativ. Worin liegt hier der USP? Er ist für mich absolut nicht erkennbar?
Kommentar von Patrick Konrad — 05. Juni 2008 @ 13:23
Was ist der USP von tausenden Pommesbuden, Pizzerien ect. pp.? meist zur richtigen zeit am richtigen ort zu sein. das kann doch jeden gelingen bzw. passieren.
grusz
klm
Kommentar von Klaus-Martin Meyer (telefon.de) — 05. Juni 2008 @ 13:28
finde die Idee nett für sein “erstes date” die passende location zu finden.. Als Ort kann ja alles Herhalten. Von der Brücke am Fluss bis zum Spa im Hotel. Bei den wenigen Einträgen jetzt sieht man ja schon das problem: “Erstes Date, After Work, Geburtstag, Business, Party, Grillfest, Chill Out, Polterabend, Weihnachtsfeier, Jubiläum” steht bei so ziemlich jedem EIntrag. Ohne eine starke selektion und subjektive Einordnung der Locations seitens der Gründer wird das wie Roland schon sagte ein normales Verzeichnis
Womit wollen die Gründer Geld verdienen?
Kommentar von juliien — 05. Juni 2008 @ 13:30
Geld verdienen?
Blöde Frage;)
Kommentar von Bernd — 05. Juni 2008 @ 15:34
Jaja…wenn man aus einem Feature mal wieder eine Webseite baut. Grenznutzen, Prozesse, Finanzierung, Markt, Marketing? Hat man sich darüber auch nur ein wenig Gedanken gemacht?
Kommentar von Frank — 05. Juni 2008 @ 15:34
Ich finde die Idee prinzipiell sehr gut. Vor allem Veranstalter wissen, dass alles mit der Location steht und fällt. Von daher eine sehr sinnvolle Idee. Schließlich sind fast alle (auch erfolgreichen) Dienste von heute bereits in schwacher oder anderer Form schon dagewesen. Sollte Indawo die kritische Masse erreichen, könnte die Plattform sehr attraktiv werden.
Was ich mir von Indawo wünsche würde wäre:
Wieso macht ihr nicht mal (also alle Gründer) einen Indawo Tag. D.h. jeder trägt 10 Locations ein. das wären auf einen Schlag wesentlich mehr Communities. Das könnte man als extra Aufhänger nutzen für PR und ein par Wochen später setzt man es nochmal so um. Wachstum einfach und schnell. Das ist doch genau die Stärke eines Startup-Weekend Startups: viele Gründer, also viel Manpower, aber eben nicht alle Vollzeit. Solange ihr das geregelt bekommt, dass ihr nicht Locations doppelt eingebt, wäre eine solche Aktion ein Kracher für Euren USP.
Viel Erfolg!
Kommentar von Oliver — 05. Juni 2008 @ 17:45
Sieht vom Nutzen aus wie Qype, völlig sinnlos die Webseite. Unglaubliche Zeitverschwendung das ganze “Startup Weekend” … hättet ihr mal irgendwas gemeinnütziges gemacht, das hätte was gebracht. Vielleicht bei der TV-Show von “Vera”
Kommentar von Chris Bergenger — 06. Juni 2008 @ 00:29
Das was heute auf indawo.de zu sehen ist spiegelt in etwa nur 5% von dem wieder, was wir unter anderem bei dem StartupWeekend gemeinsam erarbeitet haben.
Zum Thema Geld verdienen: Wir haben fünf bis sechs mögliche Erlösmodelle identifiziert, wobei die Möglichkeit Werbung nur in der Anfangsphase bei einem sinnvollem Traffic ausreichen soll die Domains und ein/zwei Server zu finanzieren. Da könnt ihr euch überraschen lassen, was da noch kommen wird.
Was den Funktionsumfang betrifft – indawo.de bietet heute die Möglichkeit Locations einzutragen, nach diesen zu suchen und diese zu bewerten (… und zwar generell Locations, obei auch die Landungsbrücke in Hamburg durch aus eine nennenswerte Location ist für den Heiratsantrag bei Sonnenschein).
Wie soll es weiter gehen – hier ein paar Stichpunkte aus unserer Roadmap: Communityfeatures, Empfehlungsfunktionen usw. basierend auf Locations. Verschiedene Anreizmodelle, um viele Locatins sinnvoll in das System einzutragen – Ziel ist eine kritische Masse von Locationscouts und -suchenden zu erzeugen. Die möglichkeit Events anzulegen und auf der Plattform zu verwalten, damit auch ein neuer Profiltyp Dienstleister, wodurch man dann mit einer Location, einem passenden Event und dem Dienstleister ala Keller und DJ alles auf einer Plattform abwickeln kann.
… und das ist nur der Ausblick.
Die große Herausforderung von indawo ist es unter anderem passende Anreizmodelle für die Shareholder zu finden, die diese Vision umsetzen sollen. Möglichkeiten zu finden auch externe Leute aktiv für die Entwicklung der Plattform indawo zu begeistern usw. So gut wie jeder hat zudem Jobs und die werden alle erstmal behalten.
… von daher: Ja, wir sind auf einem guten Weg, ja – die möglichen Zweifel sind (teilweise) berechtigt, doch war es nicht und konnte auch nicht unser Ziel sein, nach gerade mal zwei Wochen eine fertige Lösung zu presentieren die Modelle alla Qype (Locations), MyHammer (Dienstleistungsauktionen), Amiando (Events) & Co mal eben so obsolet macht. Daran bitte immer denken.
… und wer mitmachen will, kann sich gerne bei info@indawo.de mit seinen Skills melden. Sobald wir hierfür eine Lösung haben, kommen wir auf euch zurück.
Kommentar von Sören Ladig — 06. Juni 2008 @ 16:01
Ich möchte hier ganz entschlossen an allen obigen Postern, die jammern, Kritik üben.
Leute, indawo baut gerade eine tolle neue Dienstleistung auf. Wenn ihr findet, dass etwas Bestimmtes nicht passt, sagt es. Kommentare wie “Ich finde das Konzept nicht besonders innovativ. Worin liegt hier der USP? Er ist für mich absolut nicht erkennbar?” (man achte auf den letzten Satz) zeigen ganz klar, auf welcher Seite das Problem liegt.
Der Kommentar ist allerdings nicht besonders ermunternd. Er ist auch sehr unfair gegenüber Leuten, die viel wagen, Neues wagen, dort hin gehen, “wo noch nie ein Mensch” zuvor gewesen ist.
Also seid doch bitte etwas positiver und fairer gegenüber den Mutigen!
Kommentar von Raphael Haase — 07. Juni 2008 @ 02:05
Bullshitbingo:
Erlösmodelle identifiziert
Traffic
Locations
Roadmap
Communityfeatures
Locationscouts
Events
Anreizmodelle
Shareholder
externe Leute
aktiv
Vision
Skills
Kommentar von coward — 07. Juni 2008 @ 09:20
Ihr habt neben Online-Werbung noch fünf weitere Erlösemodelle identifiziert mit denen man, realistisch gesehen, relevante Summen Geld verdienen wird? Da bin ich gespannt!
Ansonsten ggf. schon einmal bookmarken: http://www.deutsche-startups.de/2008/11/14/indawo-geht-aus-dem-netz/
Kommentar von Frank — 10. Juni 2008 @ 10:52