Die Hamburger H2 media factory GmbH ist auf Expansionskurs. Nun erhielt die Betreiberfirma des bekannten Online-Magazins Netzwelt (www.netzwelt.de) und des Musikshops Akuma (www.akuma.de) eine Finanzspritze von Tim Schumacher, dem Gründer des Domainverkaufdienstes sedo. “Ich habe mir viele Beteiligungsmöglichkeiten angesehen – bisher konnte mich nur H2 media factory GmbH überzeugen. Mich beeindruckt, wie die Gründer Netzwelt.de erfolgreich aufgebaut haben und wie sie diese starke Internetmarke rund um IT und Consumer Electronics nun mit Akuma.de um ein weiteres Standbein, ein digitales Musikkaufhaus, ergänzen”, sagt Schumacher.
Bereits im Jahr 2001 schickten die Brüder Sascha und Dirk Hottes das IT-Magazin Netzwelt ins Rennen. Inzwischen gehört der Dienst mit monatlich 1,16 Millionen Unique Usern (AGOF) zu den wichtigsten Angeboten in seinem Segment. 2006 ergänzten die Brüder ihre kleine Webfirma um den MP3-Musikdienst Akuma. Aktuell stehen nach eigenen Angaben über 1 Million Songs zum Download bereit. Besonders in technischer Sicht unterscheidet sich Akuma deutlich von anderen populären Musikdiensten – jeder Nutzer kann seine erworbene Musik unbegrenzt hören und brennen. Zudem lassen sich die akuma-Dateien auf alle MP3-Abspielgeräte übertragen. Sowohl Netzwelt als auch Akuma arbeiten nach Unternehmensangaben profitabel. “Wir freuen uns, mit Tim Schumacher einen dritten Gesellschafter an Bord zu haben. Die Finanzierung hilft uns, das Wachstum der Portale zu beschleunigen”, sagt Gründer und Geschäftsführer Sascha Hottes.


Fragen





Kommentare
Und warum steht da auf der Webseite dann “300.000 MP3s von über 40.000 Künstlern” ?
Kommentar von Peter 19. Mai 2008 @ 09:42Wurde wohl noch nicht aktualisiert… ;) weiter unten steht:
Kommentar von Maik 19. Mai 2008 @ 09:53Künstler: 65868, Alben: 110876, Songs: 1061822, Benutzer: 20184
Also zu Akuma kann ich nur einiges anmerken:
“Besonders in technischer Sicht unterscheidet sich Akuma deutlich von anderen populären Musikdiensten – jeder Nutzer kann seine erworbene Musik unbegrenzt hören und brennen”
Ja, das ist in der Tat ein großer Vorteil, denn kein Nutzer hat Lust, sich noch länger derart in “Ketten” legen zu lassen allerdings kann man das über Musicmonster und flatster auch bekommen – und zudem noch wesentlich günstiger und OHNE “Wasserzeichen”, wie sie in Akuma Songs sind…
“Zudem lassen sich die akuma-Dateien auf alle MP3-Abspielgeräte übertragen”
Auch das ist gut allerding (siehe musicmonster und flatster) ebenfalls keine Revolution mehr. Auf den Trichter sind andre schon vor 2 Jahren gekommen….
Das allerdings alle Songs dort “in hoher Qualität ab 89 Cent” kosten, find ich nen Hammer und eigentlich einen entscheidenden Nachteil gegenüber den andren beiden Diensten, denn warum soll der Kunde so viel zahlen, wenn es auch so viel günstiger geht ?
OK – jetzt kann man wieder mit der armen Musikindustrie argumentieren aber das wird letztlich den Endverbraucher nicht jucken. Wenns billiger geht – geh ich da hin. Ist wie beim Tanken – und da sagt auch keiner – ohje – wenn ich nun so günstig tanke, verdient Aral ja weniger – neee – das mach ich dann mal nicht…..
Der PREIS wird immer das stärkste Argument sein und daran sollte Akuma noch arbeiten sonst haben sie gegen flatster einfach keine Schnitte.
Ein weiter Nachteil ist, dass wie in den FAQs von Akuma beschrieben, nur Songs von Labeln oder Künstlern zu finden sind, die kopierschutzfreie MP3s unterstützen. Das tun natürlich nicht viele und deshalb findet man bei flatster und musicmonster einfach ALLES, was man sucht und bei Akuma nur sehr eingeschränkt. Das liegt wohl daran, dass Akuma lediglich ein Downloadshop ist, es aber offenbar besser Wege gibt, legal kopierschutzfreie MP3s von allen Künstlern und Labeln zu bekommen….da sollte Akuma meiner Meinung nach auch nachbessern…
Kommentar von Borg 19. Mai 2008 @ 12:20Klingt mir alles ein wenig nach PR-Gelaber, Dein Kommentar.
Wenn Du genau gelesen hättest, dann hättest Du auch gesehen, dass die schon 2006 – also vor 2 Jahren – online waren. Und selbst vor 3 oder 4 Jahren gab es bereits finetunes.
Zudem, ist ein Vergleich mit Mitschnittservices ein wenig verzogen. Die mögen – aus Kundensicht – heute billiger sein. Aber glaubst Du wirklich, dass sich die Musikindustrie oder die GEMA das lange gefallen lassen? Auch YouTube hat irgendwann Post von denen bekommen. Das mag auch den Endverbraucher nicht jucken, aber jeden einzelnen, der künstlerisch tätig ist.
Ein Argument ist sicher iTunes, die sind günstiger und zahlen auch die Labels. Vielleicht auch Amazon, weil die wenigstens schon alle Labels unter Vertrag haben (aber in Amerika), aber doch keine Web-Kassettenrekorder.
Ob der Weg legal ist von flatster und Co. kann ich ich nicht beurteilen. Wenn ich aber morgen Benzin geschenkt bekomme, dann würde es mich schon wundern…
Kommentar von Tröte 19. Mai 2008 @ 17:32PR Gelaber ?
Nö – eigentlich nicht, denn ich nenne nur Roß und Reiter.
Glaub mir, ich hab genau gelesen und hab angemerkt, dass die im Artikel genannten “deutlichen Unterschiede” keine Sensation sind und es daneben sogar deutliche Nachteile gibt, die durch andre Dienste besser gelöst werden…
Das ist keine PR – das sind Fakten.
“Aber glaubst Du wirklich, dass sich die Musikindustrie oder die GEMA das lange gefallen lassen? Auch YouTube hat irgendwann Post von denen bekommen”
Mit der Gema hat das nichts zu tun, denn das vermitteln einer Information ist nicht GEMA Abgaben Pflichtig (noch nicht). Die Musikindustrie (vertreten durch einen Herrn Rasch glaub ich) – hat schon einige Dämpfer erhalten, als Sie versuchte, teure Abmahnungen zu plazieren.
“Das mag auch den Endverbraucher nicht jucken, aber jeden einzelnen, der künstlerisch tätig ist.”
Was willst du damit sagen ? das die Künstler hinten rüber kippen und nichts verdienen ? Da irrst du dich, denn die Künstler, die im Radio gespielt, haben bereits an allen Ecken verdient, deshalb darf man sich als Endverbraucher ja dann auch Lieder aufzeichnen (Privatkopieregelung) aber das geht hier am Thema vorbei…
“Ob der Weg legal ist von flatster und Co. kann ich ich nicht beurteilen”
Ich kann es – und wenn es nicht legal wäre, hätte ichs so einen Weg, um Musik zu beziehen nicht erwähnt.
Die Musikindustrie muss endlich lernen, dass die Endverbraucher und Endkunden keinen Bock mehr auf DRM, Wasserzeichen oder solche sachen haben – und auf 99 Cent Pro Song schon garnicht.
Einige nahmhafte Künstler haben das schon erkannt und sich von Ihren Major Lablen verabschiedet…
Kommentar von Borg 19. Mai 2008 @ 18:25Mische mich mal in das Gespräch ein, auch wenn ich das normalerweise nicht mache.
Ob das GEMA-pflichtig ist oder nicht, ist eine Frage, die sich sicher die GEMA stellen wird. Das vermitteln einer Information ist nicht gemapflichtig, wohl aber das Anbieten von Musik. Die Frage ist, wie und ob das legal ist.
Ich würde das genausowenig beurteilen wollen wie mein Vorredner, wundere mich aber, dass Du das kannst. Hut ab, so einen könnten wir hier im Team gebrauchen, bewirb Dich doch mal.
Herr Rasch hat damit gar nichts zu tun. Wenn dann werden das wohl seine Kollegen machen.
Ob der Künstler daran verdient weiß ich nicht. Würde mich aber interessieren.
Auf DRM und Wasserzeichen hat bei uns auch keiner “Bock”. DRM haben wir nicht und Wasserzeichen nur in einigen wenigen Dateien (noch). Leute wie Du müssen mal lernen, dass Produkte im Internet auch Geld kosten. Das müssen keine 99 Cent sein (die sieht der Künstler sowieso nicht, wenn der Shop GEMA, MwSt und Patente bezahlt und das Label in erster Linie die Kohle bekommt).
Ginge es nach mir, dann hätten wir auch eine Kulturflatrate in Deutschland, nun gibt es aber nunmal einen Rahmen und der ist so wie er ist. Wenn einige Kollegen meinen, sie müssen diesen (Privatkopie) soweit dehnen wie möglich – bitteschön. Ich halte es da eher wie iTunes und Amazon.
Kommentar von Sascha 19. Mai 2008 @ 22:00Hallo Sascha…
Warum mischt du dich denn sonst nicht ein ? Ein Blog lebt doch grade vom einmischen und mitreden ;-)
“wohl aber das Anbieten von Musik. Die Frage ist, wie und ob das legal ist.”
Du triffst den berühmetn Nagel auf den Kopf. Da es sich bei Akuma um einen Download Shop handelt, ist dieses ein klassisches “Anbieten” und wird auch legal sein – musicmonster macht das anders, daher bieten die nichts an und deshalb auch keine GEMA, aber das Geschäftsmodell ist ebenfalls legal (Einsatz einer intelligenten Software, die Informationen übermittelt).
“wundere mich aber, dass Du das kannst. Hut ab, so einen könnten wir hier im Team gebrauchen, bewirb Dich doch mal.”
Ich habe mich mit dieser Thematik eingehend beschäftigt – lese und höre viel und bin zwar kein Profi aber kenne mittlerweile einige Fallstricke deshalb brauchst du dich nicht wundern, das ich dazu was sagen kann. Danke für das Angebot einer Bewerbung aber :
1.) habe ich nen Job
2.) verdieen ich wahrscheinlich zu viel :-)
3.) wo sollte ich mich beweben (link?)
4.) als was genau ?
Der Künstler verdient dadurch, das auf alle möglichen Medien Abgaben erhoben werden (die werden ja eben zu diesem Zweck erhoben, DAMIT der Künstler verdient). Einherfgehend sind mit diesen erhobenen Gebühren auch Rechte verbunden (Privatkopie). In so fern kann man eindeutig sagen, hat der Künstler bereits verdient :-)
Kulturflatrate – ja – coole Idee, seh ich aber die nächsten 120 Jahre nicht…leider.
Kommentar von Borg 20. Mai 2008 @ 10:54