Halb acht oder auch 19.30 in Deutschland, Quizshowzeit – live im Internet! So wünscht sich das Team von First1 (www.first1.de) in Zukunft die allabendliche Unterhaltung der Bundesbürger. “First1 hat es sich zum Ziel gesetzt, TV-Shows ins Web zu übertragen”, sagt Silke Kauer von First1. Gestartet ist die Live-Spielshow-Plattform, die von Thorsten Rauser gegründet wurde, vor wenigen Wochen mit einer Art Netz-Adaption von “Wer-wird-Millionär”. Zunächst im Freundes- und Bekanntenkreis getestet, öffnet sich die Seite nun allmählich für eine größere Usergemeinde. “Bis Ende des Jahres sollen es 1.000 Gamer sein”, so Kauer, “langfristig streben wir eine sechsstellige Zahl an.”
Die allabendliche Spielshow dauert im Durchschnitt rund 20 Minuten – spielen kann jeder registrierte User. Die Spielregeln erinnern sehr stark an das quotenträchtige Äquivalent bei RTL: Der User erhält auf eine notariell beglaubigte Frage jeweils vier Antworten, die es richtig zu beantworten gilt. Innerhalb der gesamten Spielrunde steht nur ein Mehrheitsjoker zur Verfügung, der Jackpot geht an den Gewinner. “Als Gamer ist man zu jedem Zeitpunkt darüber informiert, wie viele Gegner noch im Spiel sind”, sagt Kauer zu den Modalitäten.
Einfaches Finanzierungsmodell
Das Finanzierungsmodell von First1 basiert einmal nicht auf Werbung. Geld kommt durch die einzelnen Spielrunden in die Kasse. Die kosten bei First1 nämlich was: Pro Spielrunde zahlen die Gamer 1,50 Euro. Ein Euro fließt dabei in den Jackpot, den Rest behält das Unternehmen ein. Ein Konzept, dass bereits weit vor Start ausreichend Investorenkapital sammeln konnte, so dass sich die Gründer “mit der Summe sehr wohl fühlen und bereits an weiteren Sendeformaten basteln können”, so Kauer.


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Kommentare
das Konzept hat ein bisschen was von Luupo… oder 9live :-)
Kommentar von Harry 08. Mai 2008 @ 16:08Das Konzept ist gut und kann funktionieren – und wer Rauser kennt und in Aktion erlebt hat, der weis, dass er ein unglaubliches PR Talent besitzt und PR ist ja schon fast die halbe Miete grade bei sowas…
Also Thorsten – hau rein und viel Glück :-)
Kommentar von alte Bekannte 08. Mai 2008 @ 16:26@Harry: wo ist das denn mit Luupo vergleichbar? Das ist doch eine ganz andere Baustelle. Im Grunde ist das “Wer wird Millionär” im Internet zum selber mitspielen. Leider ein wenig langatmig umgesetzt…
In jedem Fall aber viel Erfolg an das Team. Die Idee ist toll und hat Potential.
Kommentar von sven 08. Mai 2008 @ 16:44die seite ist ja gruselig umgesetzt …. gut, vor 10 jahren (so alt ist die idee nach eigenen aussagen offenbar) konnte man mit peppigen flash-intros noch beeindrucken, aber ich war nach 5 klicks schon ziemlich angenervt von der navigation und hatte schon keinen bock mehr, die seite zu “betreten” …. warum kann man den usern (so sie denn welche werden) nicht gleich auf der erste seite zeigen, was die seite bietet und wo der mehrwert liegt ? verstehe das alles nicht ….
Kommentar von blase2Null 08. Mai 2008 @ 16:54Die Seite ist idiotensicher umgesetzt. DAU kompatibel. Besser gehts nicht.
Kommentar von biernot 08. Mai 2008 @ 16:58naja – blase2null kann ja eh nur rumätzen.
Kommentar von sven 08. Mai 2008 @ 17:20…komisch – genau das hab ich auch gedacht :-)
Kommentar von alte Bekannte 08. Mai 2008 @ 17:23blase2null ist ohnehin nicht “Tim”. Falls das jemand von euch ernsthaft vermutet.
Kommentar von biernot 08. Mai 2008 @ 17:27ist auch wurscht – auch tim von blase2null kann nur rumätzen. ich find es einfach kleingeistig und nervig immer leute anzugehen die was auf die beine stellen.
Kommentar von sven 08. Mai 2008 @ 17:32Joa. Ich finds auch gut wenn munter investiert und weniger kritisiert wird.
Kommentar von biernot 08. Mai 2008 @ 17:36@Sven: ok, der Vergleich mit Luupo hinkt ein wenig, aber beide Konzepte haben (ach mit z.B. 9Live etc.)gemeinsam, dass viele Nutzer kleine Beträge zahlen müssen (für die sie keine Gegenleistung bekommen), ein “Gewinner” einen vermeintlich großen Betrag bekommt und der Betreiber den Löwenanteil einbehält. Das mag Ansichtssache sein, aber für mich steckt da zumindest ein Hauch von Abzocke drin, weshalb ich von dem Konzept nicht überzeugt bin.
Wenn es werbefinanziert oder gesponsort wäre und die einzelnen User nichts zahlen müssten, stünde ich dem Konzept schon wesentlich weniger skeptisch gegenüber. Man könnte ja auch zweigleisig fahren, und es dem User überlassen, ob er nicht lieber kostenlos mitspielen will.
Oder anders betrachtet: intelligente Quizze locken User an, die Unterhaltung wollen, Geld-Spielchen locken Zocker an, die Chance und Risiko nicht realitätsnah einschätzen können. Letztgenannte User sind eher vor der Glotze zu finden als im Internet.
Die technische Umsetzung finde ich nichtsdestotrotz recht gut gelungen. Die Flash-Umsetzung verleiht eine Gewisse Interaktivität, was den Unterhaltungswert steigert. Ein bisschen mehr Text würde aber nichts schaden.
Kommentar von Harry 08. Mai 2008 @ 17:46eins vorab: ich rede nicht über die Games, sondern die Startseite(n)
@biernot:
“Die Seite ist idiotensicher umgesetzt. DAU kompatibel. Besser gehts nicht.”
FALSCH – bleibe dabei: wenn dem DAU nicht auf der ersten (!) Seite klar wird, worum es hier geht und warum er mitmachen sollte, wird er auch nicht die “stylishe” (der Anglizismus sei mir verziehen) Navigation (wenn man das überhaupt als solche bezeichnen kann) nutzen … und das Flash-Intro ist ja wohl echt von vorgestern …. wer macht heute noch so was ?
“Die Flash-Umsetzung verleiht eine Gewisse Interaktivität, was den Unterhaltungswert steigert. ”
das ist doch wohl nicht Dein Ernst, oder ? ich behaupte: die Flash-Navigation wurde gewählt, um der Seite einen hippen Look zu verpassen, wo viel blinkt und Co. – mehr aber auch nicht. ich wiederhole: ich spreche über die Startseiten, nicht über die Games!
Die Tatsache, dass man erstmal “blind” rumklicken muss, bis man etwas findet, das nach Navigation ausschaut, kann man natürlich auch als “gewisse Interaktivität” bezeichnen, ich würde sagen, dass ist nicht aus den Augen der User betrachtet worden …
blase2Null – wie immer am rumätzen
Kommentar von blase2Null 08. Mai 2008 @ 18:19Ganz so optimal finde ich die Navigation auch nicht… Wenn man was anklickt darf man erstmal warten, bis das Bild schön nach vorne gewandert ist uns dann darf man nochmal klicken. Bei 4 Menüpunkten geht’s ja so gerade noch, aber auf Dauer dürfte das schon lästig werden.
Und großer Fan von Flashintros war ich auch noch nie, aber das ist nur meine persönliche Meinung ;)
Viele Grüße!
Kommentar von Gero 08. Mai 2008 @ 18:55blase2null (wie wäre es mit einem eigenen Pseudonym?), du hast offenbar noch keine Erfahrungen mit DAUs gemacht, ansonsten könntest du dich besser in diese hineinversetzen.
Außerdem ist das dort nicht als Intro, sondern eher Preloader zu verstehen.
Ich bleibe dabei: Idiotensicher.
Kommentar von biernot 08. Mai 2008 @ 19:14Neu im Quiz Bereich ist auch die Münchener Plattform
http://www.quizzr.de ging diese Woche Online!
Gruss Thomas
Kommentar von Thomas Schulze 08. Mai 2008 @ 20:06junge, ist das grausig, die aetzende stimme und das nicht enden wollende “intro”, schneller bekommt man die leute nicht dazu strg+w zu druecken.
Kommentar von sprvr 08. Mai 2008 @ 20:27und falls nicht, kann man nicht mal ohne anmeldung _irgendwas_ machen? no thx.
First1 hat etwas übersehen: Bezahlspiele & Callshows richten sich vor allem an bildungsfernes Prekariat. Da dieses meistens arbeitslos ist und den Hartz-Blues singt, ist auch Breitband-Internet nicht sehr verbreitet da unten (sofern man überhaupt diesseits des Digital Gaps steht). Also vielleicht eine bisschen weniger Datenlawine & Flash-Politur, n’est-ce pas? Dann klappts auch mit dem 56er-Modem.
ad Quizzr: Deutschland liebt doch Gesetze, namentlich Verbote – wann kommt endlich das überfällige Verbot der Suffix-mit-R-aber-ohne-E-Domains?
Kommentar von Pass 08. Mai 2008 @ 20:33Ob das Konzept Erfolg haben wird wage ich auch zu bezweifeln…
Kommentar von biernot 08. Mai 2008 @ 21:26Aber für die Zielgruppe ist es von der Usability her sehr gut gemacht.
@Pass.. und wo hast Du Deine Zelte aufgeschlagen? Du bist auch ziemlich bildungsfern, zumindest ahnungsfern..
Großstadt: Wo kann man denn bitteschön noch groß sparen, wenn es die DSL Daten und Sprachflatrate max 29 Euro bei Alice kostet oder 24 bei 1und1?
Kommentar von Peter 09. Mai 2008 @ 00:04- mit 728 KB/s downstream braucht die seite ewig bis sie lädt.
- das komische kindergelache am anfang hilft mir da auch nicht weiter
- einfach mal kucken und spielen geht auch nicht
- die AGB’s durchzuklicken ist auch recht mühsam
Nirgendwo ist dokumentiert, wie viel geld man einsetzen und ab wann man wirklich konkret geld verdienen kann. Die FAQ hilft einem da auch nicht weiter und nach dem ich mich bis hierher krampfhaft durchgewühlt habe, habe ich keinen Bock denen Kundendienst anzurufen.
Da spiele ich lieber irgendwo ein paar kostenlose flash spiele. Die gibt es umsonst und da werde ich mehr entertained.
Kommentar von Steffen 09. Mai 2008 @ 00:22also ich finde die umsetzung sehr gut ..so eine gut emischung aus retro und man wird irgendwie neugierig, obwohl ich kein spielfreak bin….was mir hier fehkat ist halt, wie mehrfach erwähnt, dass es net sofort kla wird worum es geht……aber das ist bei vielen seiten so…….ich find die seite passt zur idee
Kommentar von Pampo 09. Mai 2008 @ 01:54Hallo zusammen,
zuerst einmal möchte ich festhalten, wie traurig ich es finde, dass Konzepte, die so gut und einfach sind wie dieses hier, von vornherein abgelehnt werden. Für all diejenigen, die, aus mir unverständlichen Gründen (vielleicht Neid, vielleicht Unvermögen), die Seite bemängeln, hier die Anleitung:
Man kommt auf die Seite – nach einem netten Preloader wie ich finde, ich mag Kinder – und sieht direkt in der Bildschirmmitte einen dicken fetten animierten “DAU-Button”, wo draufsteht: “Showstart werktags um 19.30 Uhr” (ok es geht um eine Show). Nach einem Klick auf diesen Button wird sofort im ersten Satz erklärt worums geht, und man muss nicht einmal was lesen.
Wer das nicht versteht, der kann gleich abDAUchen (verzeiht das Wortspiel). Und das Argument “Man weiß nicht worums geht”. Ich bitte euch, wenn ihr nicht wisst worums bei http://www.first1.de geht, werdet ihr diese Seite auch nicht besuchen. Für die, die es nicht wissen, gibts Landing-Pages.
Für mich ist es das seit langem beste Startup mit einem sehr erfolgversprechenden Konzept.
Kommentar von Sentry 09. Mai 2008 @ 09:56Meine Rede @Alexander
Ich denke mit ein paar Investitionen ins CPA oder CPC Marketing (die Preise sind ja hierfür ohnehin am Boden) wäre es vielleicht sogar möglich mit jedem Cent der in die Werbung gesteckt wird zwei Cent wieder raus zu holen.
Ein bisschen problematisch sehe ich die zeitliche Begrenzung auf Werktags 19:30. Vielleicht könnte das ein Stolperstein sein… Aber mit ein paar Experimenten sollte es relativ schnell möglich sein das Konzept, wenn nötig, zu optimieren.
Auch wenn ich bei 95% der Start-Ups hier den Kopf schütteln muss, sehe ich bei diesem Potential.
Kommentar von biernot 09. Mai 2008 @ 13:07Im Grunde finde ich das Konzept nicht schlecht, aber es wundert mich, dass keiner hier rechtliche Bedenken hat. Oder habe ich was übersehen?
Kommentar von S W 09. Mai 2008 @ 14:35Für mich scheint das ein reinrassiges Glücksspiel zu sein, das genehmigungspflichtig bzw. verboten ist. Das Alibi SMS ist nicht vorhanden. Oder wie seht ihr die rechtlichen Grundlagen für first?
das ist defintiv kein glücksspiel, da es hier um wissensfragen geht. sogenanntes “skillgaming”, wie es auch gameduell, king.com und viele mehr betreiben.
im übrigen finde ich persönlich den ansatz geld einzusetzen und gewinnen zu können sauber, transparent und nachvollziehbar. die betreibergebühr wird hier zwar nicht ausgewiesen, wird aber kaum wie im casino oder anderswo sein.
echte “gewinnspiele”, die sich über werbung etc. finanzieren finde ich deutlich verschreckender. denn wer weiß was an werbepreisen bezahlt wird kann sich recht einfach überlegen, wie dann hinterher die callagents über einen herfallen. und nur über “on screen” werbung werden sich kaum spannende preise gestalten lassen.
aber das ist wohl im persönlichen auge des betrachters unterschiedlich. ich finde das konzept sehr interessant. zu behaupten, das bei solchen shows nur bildungsschwache mitbürger ohne eigenes einkommen mitspielen ist auf jeden fall unterstes schubladendenken und nur ein beweis für die unwissenheit und geistige armut des autors/der autorin. kann man nur hoffen das diese person nicht selber ein unternehmen zu führen versucht…
mahlzeit,
Kommentar von sven 09. Mai 2008 @ 14:49sven
ich finde die seite hervorragend. ein konzept, bei dem sofort klar ist wie geld verdient wird. es gibt einen grund warum leute geld bezahlen sollten, nämlich um etwas zu gewinnen und nicht um, wie bei luupo, einen preis zu sehen. der anspruch ist bescheiden (einsatz: 1,50), aber dafür sieht alles solide aus.
verbesserungsvorschläge:
- flash-intro weglassen
- demo-spiel ohne anmeldung
- möglichkeit auch höhere einsätze zu spielen
super sache!
Kommentar von chucky 09. Mai 2008 @ 15:00@sven
Kommentar von S W 09. Mai 2008 @ 15:18Deine Argumente überzeugen mich nicht so richtig. Letztlich ist es ein Geldeinsatz, um einen Jackpot zu knacken. Ist doch das gleiche wie eine Reihe Lottozahlen zu tippen.
Außerdem wäre die Grundlage eines hohen Wissens dem Geschäftsmodell sehr abträglich.
Vielleicht wäre es möglich, wenn die Gründer diesbezüglich mal hier posten könnten, welche rechtlichen Dinge da beachtet werden mussten? Würde mich schon sehr interessieren.
@27: zum rechtlichen ist alles gesagt – es ist KEIN glücksspiel, wenn es auf Wissen ankommt und nicht auf den Zufall (Lotto)
zum Glücksspiel gehört nicht allein der Geldeinsatz (wie Du richtigerweise schreibst), sondern auch der Aspekt des Zufalls und der ist hier nicht gegeben.
zu der Thematik gibt es m.E. hervorragende Literatur, da müssen die Gründer gar nix zu posten: http://www.gewinnspiel-und-recht.de/
PS: nein, ich bin NICHT Dr. Bahr, habe aber das Buch gelesen
Kommentar von blase2Null 09. Mai 2008 @ 15:37@blase2null
in dem fall sind wir sogar mal einer meinung. bzw. wir kennen beide den rechtlichen istzustand :-)
Kommentar von sven 09. Mai 2008 @ 16:24Danke für den Hinweis. Das hat mich auf eine Idee gebracht…
Kommentar von S W 09. Mai 2008 @ 17:16Nach http://www.quizduell.com, http://www.first1.de und nun http://www.quizzr.com scheint sich ja einiges im Online-Quiz Bereich zu bewegen.
Habe zuerst auch an first1 gezweifelt und dachte zuerst an Abzocke.
Kommentar von Ronald 10. Mai 2008 @ 11:45Spiel es einfach mal … es macht wirklich Spaß. Vorallem weil auch der Gewinner jede Show angerufen wird und dann live in der Sendung.
Ich spiele lieber auf http://www.Quizduell.com gegen einen oder maximal 4 Spieler; da habe ich auch eine reele Chance zu gewinnen und muss nicht 20 Minuten auf das Ergebnis warten!
Kommentar von Beate Waller 10. Mai 2008 @ 12:32