Krisensitzung bei Luupo
Nach einem beachtlichen Start und dem Gewinn des Gründerwettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technik herrscht bei den Gründern der Schnäppchen-Community Luupo (www.luupo.de) verhaltene Stimmung. Sie machen derzeit die Erfahrung, dass die Umsetzung eines neuen Geschäftsmodelles mitunter sehr hart sein kann. “Wir haben zwar viele Ideen für die Zukunft”, sagt Jörn Kunst, “aber zurzeit fehlt uns das Geld, diese umzusetzen.” Der Grund: Die Gespräche der ersten Finanzierungsrunde verliefen bislang allesamt im Sande. Das Interesse sei hoch gewesen, sagt Kunst, aber das Risiko für eine Investition hätte niemand eingehen wollen. Dabei sei “Treibstoff” notwendig. Damit meint der gelernte Physiotherapeut nicht nur notwendige Kontakte, um Luupo weiterhin in Schwung zu halten, sondern vor allem finanzielle Unterstützung. Mit rund einer Viertelmillion Euro wäre dem Mainzer Unternehmen eigenen Angaben zufolge geholfen. Die Luupo-Macher wollen nun vermehrt auf Kooperationen setzen, um mehr Traffic auf der Seite zu holen.
Kunst gibt die Fehler der Vergangenheit offen zu: Man habe zu wenig ins Marketing investiert, um die Community voranzubringen. Darüber hinaus sei zu viel Geld in die Progammierung geflossen, weil man auf Fremdpersonal angewiesen gewesen sei. “Dafür ist das System stabil”, sagt er und versucht damit, neben der Geschäftsidee weitere Vorteile der Plattform hervorzuheben. Kunst betreibt die Schnäppchen-Community mit seinen Bruder Kris zusammen und beide sind überzeugt, dass die Idee funktioniert. “Denn sonst würde das Luupo-Prinzip nicht so oft kopiert”, so der Gründer. Die Idee der rückwärtsgewandten Auktion mit eigener Luupo-Währung, den sogenannten “Luupos”, habe er kurz vorm Einschlafen auf einer Asien-Reise gehabt. Im Juli des vergangenen Jahres ging Luupo an den Start.
Unterstützung im Online-Marketing
Den Rückschlag der ersten Finanzierungsrunde münzt Kunst neun Monate nach Onlinestellung nun um und gibt sich betont positiv: Man habe noch viele gute Ideen im Kopf, mit denen man weiterhin auf der Suche nach Investoren sei. Mit Christian Boris Schmidt, Gründer des Marktplatznetzwerkes Ecato, haben die Kunst-Brüder einen erfahren Mann in den Aufsichtrat gewählt, der ihnen künftig vor allem in Sachen Online-Marketing beratend zur Seite steht. Seine Kontakte sollen zudem helfen, “die heißen Eisen im Feuer” am Glühen zu halten. “Es ist ein zäher Prozess”, gibt Kunst offen zu, “aber es tut sich noch was.” Uns so lange dies der Fall ist, gehen bei Luupo die Lichter nicht aus.
Artikel zum Thema
* Fragestunde mit Jörn Kunst von Luupo – die Antworten
* Zehn Fragen an Jörn Kunst von Luupo
* whatprice macht Luupo Konkurrenz
* Luupo legt offiziell los
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Ach wie schade, dabei wollten die beiden Brüder doch nen Milliardenumsatz bi 2011 machen… tjaja, so kanns gehen.. mir ist immer noch rätselhaft, wie die überhaupt nen Preis gewinnen können.. .aber Vitamin B ist halt in manchen Bereichen überaus nützlich..
Kommentar von Peter — 07. Mai 2008 @ 14:43
Daher sollte ein Gründer Informatik-, BWL-Kenntnisse und unternehmerischen Instinkt mitbringen.
Kommentar von biernot — 07. Mai 2008 @ 14:53
Bin gespannt wann das Ding bei ebay angeboten wird.
Kommentar von Eugen — 07. Mai 2008 @ 14:55
Schon schlau. Setzt auf die Gier der Leute. Kann man eigentlich nicht falsch liegen
Kommentar von Holger — 07. Mai 2008 @ 15:05
Das klingt ja nicht so rosig. Wenn ich mich recht erinnere standen mehrere hundertausend Euro hinter dem Projekt – ich meine etwas von über €300.000 gelesen zu haben? Alles verbrannt? Von den Patentplänen hört man mysteriöserweise auch nichts mehr.
In Anbetracht dieser “Leistung” und des baldigen Aha.de Launches dürften Investoren recht abgeneigt sein noch mehr Geld zu verpulvern.. und stattdessen zur Konkurrenz tendieren. Ich jedenfalls tue das.
Kommentar von K. Weihman — 07. Mai 2008 @ 15:22
ich werde luupo nicht vermissen…
Kommentar von sprvr — 07. Mai 2008 @ 15:29
Was für ein Unsinn.
Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass die Kunst-Brüder ihre zweite Finanzierungsrunde nicht zustande bekommen haben, weil sie ihr Unternehmen zu hoch bewerteten. Potentielle Investoren wurden ja praktisch ausgelacht.
Die Gründer selbst verfügen weder über Marketing- noch IT-Kenntnisse, haben aber schlauerweise zu erst ihren Technologiepartner “Die Firma” vergrault und anschließend zeitgleich den ehemals dritten Vorstand und Businessangel Rudolf Dorbert und den ehemalige Aufsichtsrat und Unternehmer Yves Brinkmann.
Tolle Leistung, Luupo. So wird das bestimmt noch ein riesen Erfolg! Allerdings eher für Jens Kunath und Stroer mit aha.de …
Kommentar von Jan — 07. Mai 2008 @ 15:29
Meine Rede Jan, Aha.de ist deutlich attraktiver.
Eine ordentliche Portion Arroganz gepaart mit brutaler Planlosigkeit sind eben kein Erfolgsrezept…
Kommentar von K. Weihman — 07. Mai 2008 @ 15:35
Das Konzept ist einfach nichts wert…
Kommentar von biernot — 07. Mai 2008 @ 15:35
Da muss ich mich doch gleich mal melden, da hier der Bericht in die falsche Richtung geht! Hey, wir sind noch da und äußerst aktiv !!! Von “Krisensitzung” kann keine Rede sein. Natürlich fehlt Geld an vielen Ecken, leider normal in der Phase. Welches Startup kennt das nicht? Unser Bestreben ist jedoch in erster Linie jetzt weitere Kooperationen einzugehen. Da können wir viel bieten. Spannende Gespräche laufen bereits und weitere werden folgen. Auch bauen wir unser Team weiterhin mit starken Partnern auf. CBS von Ecato ist einer von denen. Weitere sind auch aktuell mit eingestiegen, wollen jedoch noch nicht erwähnt werden. Auch werden wir demnächst mit spannenden Weiterentwicklungen online gehen. Das würden wir alles nicht machen, wenn hier Schicht im Schacht wäre. Also, es wird weiterhin spannend bleiben, versprochen!
Viele Grüße
Jörn Kunst
Kommentar von Jörn Kunst — 07. Mai 2008 @ 15:42
“[..]leider normal in der Phase[..]” – allein bei dieser Aussage stellen sich mir alle Nackenhaare hoch!
“[..]Welches Startup kennt das nicht?[..]” – die die einen ordentlichen Business-Plan haben und die realistisch eingeschätzten Zahlen auch erreichen, sollten keine Probleme bei einer weiteren Finanzierungsrunde haben.
Kommentar von Andy — 07. Mai 2008 @ 15:50
insgesamt möchte ich anmerken, dass das Businessmodell extrem erfolgreich sein kann und deswegen eben auch von meinen geschätzten Kollegen JK, Stoer in eigener Umgebung nachgebaut werden. Haben uns ja auch hierzu in Berlin unterhalten. Hier muss man die zusammenhängenden Rahmenparameter und Hintergründe persönlich kennen, um wirkliche Fakten schreiben zu können.
Vorteile bestehen nach wie vor weiterhin für Luupo, da hier ein transparentes und faires Modell für den Markt bereit liegt. Der Preisspiralmethoden haben im DE-Markt schon ihr übriges erledigt, sodass ein weiteres Hyänenkonzept den Trog nicht voller machen kann. Luupo ist somit eine Möglichkeit den Win-Win und Preisspiraldruck auf die Crowd zu legen. Das haben auch andere in ähnlichen Modellen erkannt.
Kommentar von Ralf — 07. Mai 2008 @ 16:09
Noch hinzufügend zum Kommentar vom Jan sei auch mal klargestellt dass es bei dem Projekt beileibe nicht um 300.000 Euro Entwicklungskosten ging. Das wird “die Firma” sicher auch bestätigen können. Wir reden hier eher von einem mittleren fünfstelligen Betrag mit allem drum und dran. Solche Fantasiezahlen werden für Unternehmensbewertungen vor Investoren immer mal wieder aus dem Hut gezogen, für viele Investoren ist dies allerdings ein “alter Hut”
o.
Kommentar von Oswald — 07. Mai 2008 @ 16:09
Es ist schon interessant, welcher Blödsinn hier von einigen geschrieben wird. Komisch, dass sich diese Personen niemals mit einem echten Namen eintragen. Anonym Blödsinn schreiben (z.B.Jan, der sich hier mit Möchtegernwissen wichtig machen möchte), scheint ja in Mode zu sein. Ich möchte den Leser zu bedenken geben, dass sich bisher KEINER hier in den Kommentaren öffentlich benannt hat! Woran kann das liegen? Wichtigtuerei?? Meine Antwort: JA.
Kommentar von Jörn Kunst — 07. Mai 2008 @ 16:10
Lieber Jörn, ohne anonyme Quellen würden so manche Nachricht das Volk nicht erreichen. Natürlich kannst du die “Behauptungen” widerlegen, auch mit deinem daruntergesetzten Namen.
o.
Kommentar von Oswald — 07. Mai 2008 @ 16:14
jetzt soll sich der Herr Kunst nicht aufregen darüber dass hier nicht jeder seinen Namen reinschreibt.. tut Herr Belusa von der Truppe ja auch nicht..
Kommentar von Peter — 07. Mai 2008 @ 16:27
Hallo Oswald,
manchmal ist es jedoch auch nicht ganz leicht mit den unüberlegten Antworten. Nehmen wir doch mal Deine:
“Noch hinzufügend zum Kommentar vom Jan sei auch mal klargestellt dass es bei dem Projekt beileibe nicht um 300.000 Euro Entwicklungskosten ging.”
Das haben wir niemals behauptet! Die LUUPO AG gibt es nun etwas über einem Jahr und wer ein wenig Ahnung von dem Business hat, wird sicherlich wissen, dass Gelder auch für andere Dinge bezahlt werden müssen. Also, bitte erst überlegen, dann schreiben.
Zudem stimme ich Deiner Antwort Nr.15 auch nur halb zu. Leider erreichen zu viele Nachrichten das Volk, die auf Halb-oder Möchtegernwissen beruhen. Die Anonymität gibt eine Scheinsicherheit und gefühlte Stärke. Wenn ich meinen Namen nicht nenne, wird mir auch niemand in die Augen schauen können und mich auffordern meine Aussagen zu wiederholen. Es kommt also niemals vor, dass eine Rechenschaft abgelegt werden muss, was ich geschrieben habe. In meinen Augen ist das Feige hoch drei!
VG Jörn Kunst
Kommentar von Jörn Kunst — 07. Mai 2008 @ 16:30
Kommentar gelöscht – Alexander
Kommentar von xxx — 07. Mai 2008 @ 16:33
Sowas also auch noch, Kommentar Nr. 18 ist nicht von mir!!!
Alexander und Christina: Bitte diese Kommentar löschen!
Da sieht man leider das Kindergartenverhalten einiger Personen hier.
Jörn Kunst (der echte…)
Kommentar von Jörn Kunst — 07. Mai 2008 @ 16:39
alle diese konzepte werden nicht funktionieren. ich habe versucht meinen eltern zu erklaeren, wieso sie nur um den preis zu sehen, geld zahlen sollten. sie haben es nicht verstanden, und ich auch nicht.
Kommentar von chucky — 07. Mai 2008 @ 16:43
und dass jens kunath [xxx] mehr erfolgt hat, glaube ich auch nicht.
Habe einige unnötige Wörter gelöscht – Alexander
Kommentar von chucky — 07. Mai 2008 @ 16:45
Kommentar von biernot — 07. Mai 2008 @ 16:51
@chucky (Kommentar 20) – genau meine Einstellung. Sowas funktioniert evtl. in den USA – und hierzulande vielleicht bei ein paar Techies, aber nicht als Angebot der breiten Masse. Das hat weder bei den vielen Kopien der “MillionDollar-Homepage” funktioniert, noch wird es bei einem Auktionsangebot funktionieren.
Die eigentliche Zielgruppe dieses Angebots müssten die 9Live-Nutzer sein, die bereit sind eine Mehrwertnummer anzurufen um Geld zu gewinnen. Allerdings ist hier die Aussicht auf das GELD das verlockende und NICHT das Geld anschließend noch auszugeben (wie bei Luupo).
Ergo:
9Live – ich zahle Geld um Geld gewinnen zu können
luupo & Co – ich zahle Geld um Geld ausgeben zu dürfen
Kommentar von Andy — 07. Mai 2008 @ 16:52
“Luupo ist somit eine Möglichkeit den Win-Win und Preisspiraldruck auf die Crowd zu legen.”
Selten so gelacht!
Was sich hier fuer Leute rumtreiben…
Kommentar von biernot — 07. Mai 2008 @ 16:52
Hallo Jörn,
bevor Du jemanden einen Lügner oder Wichtigtuer nennst, versuche doch einfach, die hier getroffenen Aussagen zu widerlegen:
- Keine Kenntnisse in Sachen IT- und Marketing bei den Gründern
- Unrealistischer Businessplan, der nicht eingehalten wurde
- 300.000,- Euro verbrannt ohne an Marketing zu denken
- VCs mit penetranter Überheblichkeit vergrault
- Technologiepartner vergrault
- Vorstand vergrault
- Aufsichtsrat vergrault
- Mitarbeiter vergrault
- Grundidee kommt bald mit richtig Mediadruck von aha.de
Natürlich liegen wir hier alle falsch und Ihr seid aus ganz anderen Gründen nicht weiter finanziert worden.
Kommentar von Jan — 07. Mai 2008 @ 17:14
Man kann ja sicherlich davon ausgehen, dass alle, die hier Luupo anprangern (wie in anderen Threads auch andere Firmen mit derzeitigen Problemen und Problemchen) selbst sehr erfolgreiche Unternehmer sind, oder?
Kommentar von Tobias Worzyk — 07. Mai 2008 @ 17:20
Ehrlich gessagt nerven mich eher die Windeier die in Startup Wettbewerben solche unsinnigen Geschäftsmodelle mit Steuergeldern auszeichnen.
So haben wir nämlich diese Pfeifen subventioniert. Zumindest eine schöne Ironie, dass ein windiges intransparentes Geschäftsmodell schlecht gemanagt wurde
Kommentar von Johnny D — 07. Mai 2008 @ 18:13
@Jan: AMEN.
Ein wahres Trauerspiel, das sich hier ereignet. Vermutlich hat’s sogar die Konkurrenz (MakeMyDeal, whatprice) besser hinbekommen – ohne eine drittel Million an Kapital.
Mir ist jedenfalls schleierhaft, wie man (immernoch) so eine extreme Arroganz an den Tag legen kann. Hochmut kommt eben wohl doch vor dem Fall.
Hut ab!
Kommentar von Chris — 07. Mai 2008 @ 18:40
Täusche ich mich, oder ist Luupo nicht ein Abklatsch von Telebid, die meines Wissens nach nach Jahren penetranter Spam-Werbung nun erstmals in die schwarzen Zahlen gekommen sind ?
Es würde mich wundern, wenn mehr als eine von tausend Personen auf so einen Nepp reinfällt.
Wer sparen will (oder es nötig hat zu sparen) der macht keine Glücksspielchen sondern versucht Angebote mit Hand und Fuss zu finden.
Kommentar von Markus — 07. Mai 2008 @ 19:13
Ich finde es ja normalerweise auch recht schade, dass viele Ideen auf DS (oft zu unrecht) in den Kommentaren nieder gemacht werden. Persönliche Angriffe gegen die Gründer sind erst recht fehl am Platz.
Bei solchen “Abzocker-”Geschäftsmodellen wie Luupo finde ich einige Kritikpunkte aber durchaus gerechtfertigt. Es sollte jedem klar sein, dass die Kunden hier im Durschnitt keine Schnäppchen machen, sondern eher über dem Marktpreis einkaufen. In dieser Idee sehe ich keine Innovation, die irgend jemandem nutzt (ausser dennen, die solche Plattformen betreiben).
Dass dieses Konzept auch noch mit Steuergeldern gepäppelt wurde, ist mir sowieso unbegreiflich. Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Staat sich aus der Wirtschaft wohl doch besser raushalten sollte.
Für die anderen Startups mit dem gleichen Konzept (aha.de, rabattschlacht.de etc.) gilt das natürlich auch. Diese Geschäftsmodelle sind eigentlich so ziemlich die einzigen auf DS, dennen ich keinen Erfolg wünsche, denn Abzocken gibt es im TV genug, die brauchen wir nicht auch noch im Web 2.0.
Kommentar von Harry — 07. Mai 2008 @ 23:10
Ich finds auch nicht gut wenn man Gründer persönlich angreift. Dennoch muss ich auch sagen dass ich vom Geschäftsmodell nicht viel halte. Und dass 300k Euro einfach so verbraten werden – ohne bzw. wenig fürs Marketing (!) ist für mich unverständlich.
“In dieser Idee sehe ich keine Innovation, die irgend jemandem nutzt (ausser dennen, die solche Plattformen betreiben).” – Naja was bringen die ganzen Handyspiele und die Videoplattformen ? Sie dienen lediglich zur Unterhaltung sonst zu nichts. Über den Nutzen eines Produktes kann man sich bei sehr vielen Startups streiten. Auch solche die hier sehr positiv aufgenommen werden.
Kommentar von Roland — 08. Mai 2008 @ 08:38
Kommentar gelöscht. Hier sollte der Eindruck erweckt werden, dass ein Mitkonkurrent sich über den Stand der Dinge bei Luupo freut. Muss so etwas sein? Anhand der IP-Adresse könnte ich den Störenfried auch outen, mache ich aber nicht. Aber: Es reicht. Ich habe nichts gegen anonyme Kommentare, wenn aber Leute meinen, sie müssen unter dem Namen eines Anderen hier schreiben oder den Eindruck erwecken wollen, dass ein Kommentar von einer ganz bestimmten Person stammt, platzt mir echt der Kragen. Wenn dies hier zur Gewohnheit wird, bleibt mir nichts anderes übrig, als die Kommentarfunktion so zu verändern, dass alle Kommentare erst gegengelesen werden müssen.
Alexander
Kommentar von xxx — 08. Mai 2008 @ 08:47
Ach ja, der gute Jens – wer mal die ersten Tage in die Kommentare von rabattschlacht geschaut hat, wird dort … erm … “einige Unregelmäßigkeiten” entdeckt haben.
Aber für JK ist so ein Geschäftsmodell bei seinem Hintergrund mit bonus.net ja nicht überaschend, oder?
Und ob die von Stroer beigesteuerte aha.de nach dem – was war das doch gleich Versicherungsflop – nun der Brenner wird, wage ich zu bezweifeln.
Kommentar von Detlef Veipert — 08. Mai 2008 @ 09:02
@Alexander
Ich hoffe, diese ekelhafte Pseudonymschreiberei reißt hier nicht ein. Es ist schon schlimm genug, dass Leute hier Unternehmen und Personen runtermachen, die sich nicht zu erkennen geben.
Kommentar von S W — 08. Mai 2008 @ 09:19
Einfach mal reinschauen: http://www.tobiashieb.de
Kommentar von Detlef Veipert — 08. Mai 2008 @ 09:36
Als Autorin des Artikel möchte ich mich an dieser Stelle auch noch einmal einschalten. Ich finde es nicht fair, einen Eimer Häme über Gründer, deren Start-up ein wenig in Schieflage geraten ist, auszuschütten. So entsteht der Eindruck, als freue man sich jedes vermeintliche “Scheitern” eines Unternehmens. Davon kann zum jetzigen Zeitpunkt bei Luupo m.E. nicht die Rede sein.
Jeder Gründer würde sich in der gleichen Situation mehr über hilfreiche Tipp und ein wenig Support wünschen, als über Schadenfreude und Unterstellungen, die nicht belegt werden.
Kommentar von Christina Cassala — 08. Mai 2008 @ 10:40
Hallo Christina,
da hast du zwar recht, aber in diesem Falle müssen sich die “Gründer” nun mal auch ein wenig an die eigene Nase fassen.
Ausserdem wird das “Luupo System” von vielen auch als Abzocke von unerfahrenen internet Usern gesehen.
Von daher kann man ruhig ein wenig Schadenfreude zeigen wenn so eine Idee zum Glück doch nicht so gut funktioniert.
Oder würdest du genauso argumentieren, wenn es hier nicht um Luupo (eine getarnte Abzocke) gehen würde sondern um ein anderes Projekt bei dem man sofort sieht das der Kunde abgezockt (oder anders ausgedrückt übervorteilt) wird?
Kommentar von Fred — 08. Mai 2008 @ 10:51
@Christina,
in der Sekunde wollte ich ähnliches Schreiben:
Ich denke, dass es bei jedem Unternehmen unabhängig ob nun im Internet oder nicht, es zu falschen Entwicklungen kommen kann.
Das kann passieren: Ich würde jetzt hier eine riesen Chance sehen – für die jeweiligen Gründer und für uns (Leser und Gründer)
Was ist den schief gelaufen?
Wo lag der Knackpunkt?
Wie kommt man jetzt raus aus der Situation?
Was können andere Gründer daraus lernen?
Mich persönlich würde wirklich die Meinung der Gründer interessieren? Wo war der Punkt wo man bemerkt hat: Hier läuft was nicht richtig – und woran hat man es gemerkt?
Wenn man es am Umsatz bemerkt hat ist es ja eigentlich schon zu spät!
Hat man nur auf “Hype” gesetzt?
Es muss doch irgendeine Marketingplanung gegeben haben?
Kommentar von Florian — 08. Mai 2008 @ 10:56
Mische mich auch noch einmal ein. Die Heftigkeit mit der hier die Dikussionen teilweise abgehen ist immer wieder erstaunlich. Neben den vielen Unterstellungen, den persönlichen Angriffen (die wirklich nicht sein müssen) und den Kommentaren unter falschem Namen (siehe 18 und 32) geht es mir heute mal um die vielen hämischen Kommentare. Davon hat doch keiner etwas und vor allem: Sie bringen die Diskussion überhaupt nicht weiter.
Kommentar von Alexander Hüsing — 08. Mai 2008 @ 13:10
@Alexander (39) – da muss ich dir leider ein wenig wiedersprechen. Ich gebe dir zwar recht, dass hämische Kommentare nicht wirklich produktiv sind, aber das ist Kritik in den meisten Fällen nicht.
Tut mir leider, aber meiner Ansicht nach ist das das Ergebnis der Web 2.0-Bewegung. Web 2.0 steht NICHT für Friede, Freude, Eierkuchen sondern meiner Meinung nach auch für Offenheit und Ehrlichkeit. Verpielt man sich einer dieser beiden Kriterien, muss man auch einstecken können.
Sorry, aber der ganze Käse wiederholt sich geradezu. Das alles habe ich 2000 schon einmal erlebt – da wurde jede noch so bedeutungslose Mitteilung zu einer rießigen Pressemeldung aufgepuscht und versendet – und später hat man sich darüber aufgeregt, dass Leute sich über die Fakten (Zahlen nicht erreicht, Insolvenz etc.) auslassen.
Web 2.0 ist eben ein zweischneidiges Schwert – wer damit nicht umgehen kann, sollte es meiner Meinung nach lassen und was anderes machen.
Kommentar von Eugen — 08. Mai 2008 @ 13:44
Hallo @all,
ich finde es Klasse das ihr euch wirklich viele Gedanken über Luupo macht.
Es ist immer wieder ein komisches Phänomen in Deutschland, das wenn ein Projekt nicht gut funktioniert oder es scheitert, einfach jeder darauf rumhackt.
Erst mal meine Hochachtung vor denn Gründer die einfach denn Mut gehabt haben etwas auf die Beine zu stellen.
Sollte sich mal manch einer hier ein Beispiel nehmen
Also Jungs Kinderquatsch mit Michael ist lange vorbei jetzt heißt einfach machen !!!
Mit freundlichen Grüssen
General
Kommentar von General — 08. Mai 2008 @ 13:48
@ Eugen
Kritik kann durchaus produktiv sein – etwa wenn Leser Probleme beim Layout, der Anmeldung etc. ansprechen.
Aber bitte nicht falsch verstehen: Jeder kann hier seine Meinung vertreten. Es ist nur problematisch, wenn gleichzeitig die Gründer runtergemacht oder Banalitäten wie “Ich wusste es immer” geschrieben werden.
Kommentar von Alexander Hüsing — 08. Mai 2008 @ 13:50
@Alex – ok, da muss ich dir zustimmen. Persönlich Angriffe sind ein No-Go. Mir geht es um die KONSTRUKTIVE Kritik an den eigentlichen Projekte bzw. den Geschäftsmodellen.
Kommentar von Eugen — 08. Mai 2008 @ 14:43
@39 und @ 42:
finde ich nicht. Die Geschäftsidee wurde mit stichhaltigen Argumenten schon bei Vorstellung kritisiert.
Zudem die Verwunderung über die Verschwendung der Steuergelder.
Etwas Freude über die Bestätigung muss jetzt sein…
Kommentar von Johnny D — 08. Mai 2008 @ 14:44
Jeder erzählt aus seiner Kinderstube ohne ein Wort zu sagen wo er aufgewachsen ist.
Man sollte ab einem gewissen Alter wissen wo ungefähr der Unterschied liegt zwischen Kritik, Häme und Besserwisserei.
Die Definition von Web 2.0 als anstandsfreie Zone die Eugen ausspricht und andere hier leben teile ich nicht.
Kommentar von Sascha — 08. Mai 2008 @ 15:06
kritik muss sein, und sie kann nur so konstruktiv sein, wie der gegenstand gut.
bei luupo kann ich kein geschaeftsmodell erkennen, dass laengerfristig bestehen koennte (die argumente wurden in den kommentaren lang und breit ausgebreitet).
das scheint mir der hauptgrund zu sein, warum siuch kein investor findet (und nicht das versagen der geschaeftsfuehrung, wie in vielen kommentaren angedeutet).
Kommentar von chucky — 08. Mai 2008 @ 15:32
@ chucky und warum gibt es dann Kopien?
Kommentar von Sascha — 08. Mai 2008 @ 15:41
@Sascha:
von diesem dienst der ende der neunziger jahre online hundefutter verkaufen wollte, gab es auch zahlreiche kopien.
ich denke mal, es ist die gier nach dem schnellen geld. fuer jens kunath ist es auf jedenfall ein fortschritt, dass er nichtmehr in abomodelle macht.
Kommentar von chucky — 08. Mai 2008 @ 16:44
@sascha:
nicht alles was kopiert wird, muss gut sein oder ?
Kommentar von Maik — 08. Mai 2008 @ 16:47
ich kenne die beiden gründer persönlich und wünsche für die Zukunft alles gute. lasst euch nicht unterkriegen und haltet durch. einfach mal von allem loszulassen und ein eigenes unternehmen aus dem boden zu stampfen muss man erstmal machen. das verdient respekt. gerade weil es immer mit einem hohen risiko verbunden ist. lg
Kommentar von Marko Krause — 08. Mai 2008 @ 17:38
@ Chucky
die Gier nach dem schnellen Geld treibt das Geld in Geschäftsmodelle die nicht funktionieren? Da versteh ich die Logik nicht
@ Maik
es werden zwei Arten von Geschäften kopiert, gute und hoffnungsvolle. Bewiesenermaßen schlechte werden nicht kopiert!
Kommentar von Sascha — 08. Mai 2008 @ 17:40
An Stelle der Gründer würde ich die Notbremse ziehen, bevor ihr euch noch selber in die Sch***** reitet.
Kommentar von biernot — 08. Mai 2008 @ 17:47
@Sascha: in der tat. die gier ist so gross, dass nach dem funktionieren des geschaeftsmodells garnicht mehr gefragt wird.
@Marko Krause: wenn leute als studenten ein projekt aus dem boden stampfen, dass eher gut fuer den lebenslauf als fuer den geldbeutel ist, dann schliesse ich mich dir an. aber: hier geht es ja auch, und vor allem, um das geld von investoren – die das geld ja schliesslich auch irgendwoher haben.
@biernot: dem kann ich mich nur anschliessen.
kann mir jemand nochmal – mit einfachen – worten erklaeren, warum ich geld dafuer zahlen soll einen preis zu sehen?
ich verstehe es nicht.
Kommentar von chucky — 08. Mai 2008 @ 19:10
@chucky
Angeblich Nervenkitzel, Neugier und die Hoffnung ein super Schnäppchen zu machen.
Ich halte von dem Geschäftsmodell (und diese ganzen Variationen davon) übrigens gar nichts.
Kommentar von biernot — 08. Mai 2008 @ 19:29
@ Chucky
ich finde du widersprichst dir selbst
Kommentar von Sascha — 09. Mai 2008 @ 12:20
Hallo Leute,
es stimmt mich traurig hier die Kommentare zu lesen und es bestätigt sich, daß in Europa keine Kultur des “Scheiterns” herrscht (und ich sage hiermit nicht, daß Luupo gescheitert ist)! Anstatt aufzubauen oder Mut zuzusprechen wird bei Negativmeldungen wie diesen kommentiert wie blöd. Und bei Erfolgsmeldungen werden Neid-Kommentare gepostet.
Wenn wir schon über fehlende Gründerkultur in Deutschland sprechen – wieso nehmen wir uns hier auf DS nicht selbst an der Nase und versuchen einander eher Mut zu machen und sich nicht wie verrückt über Mißerfolge zu freuen ….
Ich möchte wissen wieviele “Gründer-Vampire” hier ein Posting hinterlassen haben: Leute, die von Ihrem Full-time-Arbeitsplatz wie wild hier posten als wenn sie die Gründerweltmeister wären ….
Ob erfolgreich oder nicht: Zum Gründen gehören eine Idee, Mut diese umzusetzen, viel Einsatz und Geld. Wenn der Markt nicht so reagiert wie in der Ausgangslage angenommen, dann ist er vielleicht nicht reif – nicht vorhanden, die Idee nicht gut umgesetzt oder das Gründerteam nicht geeignet. Darüber zu urteilen stelle ich mir für Externe schwer!
Und wenn die Jungs von Luupo einen Award gewonnen haben so können sie anscheinend wenigsten präsentieren und überzeugen – oder?
Waren nur meine 5 Cent. Jetzt könnt ihr mich in mit Gegenkommentaren zerfetzen.
Gruss, Betty
Kommentar von Bettina — 09. Mai 2008 @ 19:17
Ich kann der Betty nur in jedem Wort beipflichten.
Ein Mensch mit Herz und Verstand. Traurig was hier zu lesen ist.
Kommentar von Christian Knips — 09. Mai 2008 @ 21:30
Im Jobangebot von Luupo steht, dass Typo3 Kenntnisse vorausgesetzt werden. Wenn Luupo wirklich auf Typo3 läuft, dann wundern mich die Entwicklungskosten nicht. So ein unhandliches CMS muss erst einmal auf die eigenen Bedürfnisse modifiziert werden. Mit Drupal oder ezPublish hättet ihr auf jeden Fall ein besseres System.
Kommentar von gott — 09. Mai 2008 @ 22:05
Wie Luupo läuft wirklich auf Typo3 – wow!
Wer setzt denn bitte im Startup-Bereich noch auf CMS OpenSource Lösungen, da muss eine Eigenentwicklung her.
Kommentar von Internet Agentur — 10. Mai 2008 @ 07:30
Erst einmal hut ab den gründern – ihr habt ein geschäftsmodell online. was alles dazu gehört weiß nur jemand, der alles mal durchgestanden hat.
ich beschäftige mich seit jahren für einige kunden mit verkauf im discount bereich. hierbei hat sich in vielen untersuchungen herausgestellt, dass es oft über die optik geht, das heißt anbieter mit einer “schönen” optik haben nahezu nur 1/3 der umsätze von anbietern mit einer “discount” optik. nur im ansatz…und natürlich kann man noch viel berichten – gelb ist für das auge so stellte sich in einem kürzlichen test heraus anziehend – orange kann ich mir auch gut vorstellen.
ihr habt wie ich finde ein gutes modell – und braucht hierzu passend eine änderung im layout. das ist zu dunkel. die schrift passt nicht richtig zum angebot. ich muss den verkaufscharakter intuitiv erkennen und zwar bevor meine augen anfangen zu wandern.
das wie gesagt nur im ansatz – der schöne grafiker muss manchmal dem umsatz weichen. Es gibt natürlich auch “mittelwege” die dann mit buttens etc. ein bisschen aufgepeppt werden können.
Ich wünsche allen gründern viel erfolg! Wachsen bedeutet zwangsläufig auch immer wieder auf die fresse zu fallen (wenn ich da an meinen sohn denke) also super indee, tunen, weitermachen
) – wie immmer!
Kommentar von silvia knips — 10. Mai 2008 @ 10:53
Als Startup sollte man lieber kleine Brötchen backen.
Welcher Sinn macht es, wenn man für Luupo eine AG als Rechtsform wählt.
Es sei denn man leidet an Profilneurose
Kommentar von Max — 10. Mai 2008 @ 13:49
@max
.. oder ist schlecht beraten worden!
Betty
Kommentar von Bettina — 10. Mai 2008 @ 13:55
Muss Silvia leider zustimmen: Knallige Farben wie z. B. bei der Media Markt Werbung (rot-weiß) sind zwar für ein Grafikerauge unansehlich, für den Normalverbraucher allerdings stark anziehend. Luupos Grafikdesign ist zu überladen, viele Dinge könnte man reduzieren, um den user visuell nicht zu überfordern. So ist der Flasheffekt beim Logo völlig unnötig.
Jetzt würde ich erst einmal an eurer Stelle bei Typo3 bleiben, sobald aber ein Umzug auf Typo3 5.0 ansteht- und dieser wird komplizierter (kostspieliger) werden, da andere Architektur- würde ich mich für an eurer Stelle eine schlanke Eigenentwicklung in Erwägung ziehen. Mit einer ordentlichen PHP-Component-Library wie den Zend Framework oder einem echten Framework (PHPCake etc.) ist ein neues technisches Backend ziemlich schnell fertig.
Am Grundkonzept wird es nicht scheitern, an der Umsetzung müsst ihr noch arbeiten.
Kommentar von gott — 10. Mai 2008 @ 15:54
Bettina: Du hast absolut recht. Sehr gutes Posting. Es besteht eine regelrechte Bashing-Geilheit in diesem unserem Lande. Und ich habe keine Hoffnung, dass sich das je mal ändern wird.
Hinzu kommt die Profilneurose so mancher Poster. Man versucht sich selbst zu erhöhen, in dem man die Leistung des anderen niedermacht. Sich selbst als Experte und Wissender zu gebähren, um sich selbst gross zu machen.
Der Fall Luupo is ja nur einer von vielen.
Kommentar von MaxlDaxl — 11. Mai 2008 @ 14:17
Die Frage ist doch: Wieso zeigen über 80% aller Kommentatoren – unabhängig und zeitgleich voneinander – so viel Schadenfreude und halten das Konzept für untauglich?
Der Grund liegt
1) im Auftreten und der unterdurchschnittlich ausgeprägten unternehmerischen “Kompetenz” der Gründer, die in Interviews und Kommentaren eine wohl schon komisch anmutende Mischung aus Arroganz gepaart mit totaler Ahnungslosigkeit offenbarten.
2) im nicht tragfähigen Geschäftskonzept, dass eher auf ein geschicktes “Übervorteilen” des Users als auf die Generierung von Nutzen abzielt. Klar können solche Konzepte kurzfristig (siehe 9live) aufgehen, aber nicht mit einem derartig ahnungslosen und naiven Umsetzung durch die Gründer in Kombination mit einer verunsichernden Website, die wohl eine der schlechtesten CRs der Branche haben dürfte.
Nett Grinsen auf Pressefotos reichte vielleicht noch vor 8 Jahren, heute ist dies (allein) jedoch meist zu wenig.
LG
Herbert
Kommentar von Herbert — 13. Mai 2008 @ 11:12
Zusammengefasst lässt folgendes Luupo scheitern
1. Naivität, Überheblichkeit und keinerlei Vertriebs-/Marketingkompetenz bei den Gründern
2. Undurchsichtiges, hoch erklärungsbedürftiges und nicht vertrauenserweckendes, da manipulierbares Geschäftsmodell
3. Miserabel nach Conversion Rate und Trustbuilding umgesetzte Website.
4. Völliger Missmatch von Zielgruppe (eher 9live) und hochtrabender New-Economy Kommunikation.
Kommentar von Herbert — 13. Mai 2008 @ 11:26
Hallo,
wie wäre es eigentlich mit folgendem Szenario:
Luupo hat als Betreiber der Webseite sicher Zugriff auf die Artikel-Datenbank und kennt damit den aktuellen “versteckten Preis” der Ware. Wenn dieser nur weit genug gefallen ist, “erwirbt” Luupo den Artikel selbst und gibt ihn dem Händler zurück, der somit eine Teilfinanzierung seiner Ware erhält, die er noch immer besitzt. Wäre das möglich?
Selbst wenn diese Artikel-Rückgabe nicht stattfindet, ist es doch ungeheuer, dass Luupo selbst einen riesigen Informationsvorsprung durch Kennen des versteckten Preises hat, oder?
Im Prinzip ist Luupo nur eine Art Spielautomat: für einen geringen Einsatz hat man Hoffnung auf großen Gewinn, nämlich die Differenz zwischen Startpreis und verstecktem Preis. Das sowas Unseriöses vom Bundeswirtschaftsministerium ausgezeichnet wird, ist unglaublich.
Kommentar von Stefan Güttel — 28. Juli 2008 @ 14:29