Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Live-Shopping, die 1.: Sieben Monate nach Start von brands4friends (www.brands4friends.de) nennt die geschlossene Shopping-Community Zahlen. Eigenen Angaben zufolge hat das Start-up über eine halbe Million registrierte User und “wächst täglich um 10.000 neue Mitglieder”, heißt es. Mit fünf Kaufaktionen pro Woche lag der Umsatz im April 2008 im sieben-stelligen Bereich. Für das erste volle Geschäftsjahr strebt das Unternehmen ein Umsatzvolumen von 30 Millionen Euro an. brands4friends wurde im September letzten Jahres von Constantin Bisanz, Christian Heitmeyer, Nicolas Speeck sowie Mario Zimmermann gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.
* Live-Shopping, die 2.: Was andere Shopping-Plattformen können, will die gerade online gegangenen Seite fashionaire.de (www.fashionaire.de) auch. Mit dem Unterschied allerdings, dass es hier ausschließlich um Fashion-Brands geht, die umgesetzt werden sollen. Das Prinzip ist dabei wie gehabt: Der Verkauf eines Artikels oder auch einer Marke startet um Mitternacht für jeweils 24 Stunden – oder eben bis der Artikel ausverkauft ist. fashionaire.de wurde 2008 von Patric Stricker, der auch als Berater bei buyvip.com tätig ist, gegründet.
* Gesundheitsbewusste Ernährung und Umweltschutz sind Themen, die der Gründerin Birte Schneider am Herzen liegen. Grund für sie, lecker3.de aus der Taufe zu heben. “Das erste Online-Portal für den Informationsaustausch über qualitativ und geschmacklich hochwertige, hausgemachte Lebensmittel”, wie sie lecker3. auf ihrem Unternehmensblog beschreibt. Die Grundidee war, eine Plattform zu schaffen, auf der Empfehlungen von Verbrauchern für Verbraucher zum Thema nachhaltige Lebensmittel gesammelt werden.
* Das Dienstleistungsportal minidienste.de (www.minidienste.de) hat Konkurrenz bekommen. Ab sofort bietet mini-jobs.de (http://www.mini-jobs.de) einen vergleichbaren Service an. Unterteilt in entsprechenden Kategorien können alle, die sich mit Aushilfsjobs ein wenig Geld hinzuverdienen möchten, ihre Dienste auf der Seite anbieten. Im Gegenzug ist die Suche nach Aushilfe möglich. Das Einstellen des ausgefüllten Formulares ist bis zum Juli kostenlos.

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Kommentare
super performance bei brands4friends.
Hier zeigt sich, dass Mitgliederwerbung wirklich funktionieren kann, wenn der Werber finanziell belohnt wird!
geschlossene community ist aber fake …
http://www.brands4friends.de/edealinv/servlet/ExecMacro?nurl=control/Registration.vm&ref_vec=4338183&ctl_nbr=4500
oder einfach googeln:
einladung + brands4friends
und schon ist jede Oma drin.
(das nur zum Thema “Warteliste”)
Kommentar von Wilhelm Brunot 05. Mai 2008 @ 17:40So geschlossen sind die ganzen “VIP-Shopping-Networks” (brands4friends, buyVIP,…) gar nicht. Es schwirren etliche Gewinnspiele von denen herum bei denen man sogar noch einen kostenlosen Einkaufsgutschein etc. als Incentive erhält.
Kommentar von Andy 05. Mai 2008 @ 18:40Die ganzen Zahlen von B4F sind ein Fake. Wer soll damit eigentlich verarscht werden? Mit ein wenig Grundschul-Mathematik kommt man schnell drauf.
Kommentar von Cheater 05. Mai 2008 @ 18:45Dieses Zahlenwirrwarr von den Startups und das ständige skeptische Hinterfragen – wie soll man denn den Erfolg einer Seite denn sonst feststellen?
Kommentar von S W 05. Mai 2008 @ 19:21Ich fand zum Beispiel gut, dass Alexander – in meinen Augen – sehr glaubwürdige Traffic-Zahlen von ds.de gepostet hat. Erschrocken bin ich aber dann über das Alexa-Ranking: ca. Platz 8.000!
Wir haben bessere Zahlen und dümpeln bei alexa um Platz 350.000! Sebastian fragte mich deshalb sogar, ob unsere Mitglieder bei Facebook surfen – er mag mich einfach;-)
Muss ich jetzt den Mamis und Papis, die unsere Mitglieder zu 95% darstellen, jetzt eine Alexa-Toolbar aufs Auge drücken?
Es scheint wohl nur mit IVW-Prüfung zu gehen, dass man hier eine gewisse Akzeptanz erfährt, aber das ist es mir – momentan – schlichtweg nicht wert. Früher oder später wird man das aber tun müssen – was meint ihr?
Ich mach mir mittlerweile nen Spaß draus, mich bei den ganzen Einkaufsclubs anzumelden, dafür ne Prämie zu kassieren (webmiles etc.) mich 4 Wochen später wieder abzumelden, und dann wieder anzumelden. Funktioniert bisher ausgezeichnet ^^
Kommentar von Frank 05. Mai 2008 @ 19:32Toll sind auch die Affiliate-Programme von manchen Communities, bei denen man bis zu 1,50 € pro Anmeldung kassiert. Da gibt es bestimmt reichlich Websitebetreiber, die da ein paar Euros machen und sich selber ein paar Mal anmelden. Das Startup ist das Geld los und hat reichlich Karteileichen, die sich irgendwann kontraproduktiv auswirken.
Kommentar von S W 05. Mai 2008 @ 19:41Diese Incentiv-Programme sind wirklich nicht das Gelbe vom Ei…
Das mit den geschlossenen Netzwerken finde ich irgendwie interessant. Das schafft schon einen gewissen Reiz da rein zu kommen. Auch wenn die Betreiber den Zugang bewusst leicht machen. Die wollen ja alle auch nur das Eine -> Möglichst viele User.
Kommentar von Sebastian 05. Mai 2008 @ 19:51Die Strategie mit der (vorgetäuschten) Angebotsverknappung ist nicht uninteressant. Allerdings nerven mich mittlerweile die ständigen Einladungen, z.B. zu wer-kennt-wen. Bei mir bewirkt es das Gegenteil, aber die Einladenden denken, sie tun etwas Gutes. Und dieser ständige Impuls kann irgendwann dazu führen, dass man sich doch anmeldet…
Kommentar von S W 05. Mai 2008 @ 20:04@4
meine Meinung zu IVW
Letztens habe ich immer gehört, dass IVW der TÜV für Internetseiten ist und sich Werbung einfach besser verkauft, wenn IVW geprüft ist.
Der Einsatz von IVW ist eine reine Kostenfrage bei mir. Für mein Projekt (www.ednetz.de) würde IVW viele tausend Euro kosten und aktuell meine überregionale Werbeeinnahmen etwa auffressen :-)
Regionale Werbung am Beispiel, Fahrschule XY möchte Werbung schalten.
Wir verkaufen eh Tagespreise oder Provisionen meistens, weil es einfach besser angenommen wird. Ob wir der Fahrschule jetzt sagen, wir haben 2,6 Mio PIs oder 4,3 Mio PIs, ist egal weil der Fahrlehrer sich unter PI und Millionen nichts vorstellen kann. Für den zählt nur, wie viele neue Kunden kommen und wenn er seine Fahrschüler fragt, wie sie auf ihn aufmerksam geworden sind.
Bei einem Verkauf von einer Seite, ist die ivw Prüfung Pflicht, aber selbst bei den meisten Vermarktern zählen nur die tatsächlich ausgeliefertern Ad Impressions oder Clicks und nicht die Reichweite einer Seite.
Kritik bzw andere Meinungen sind gerne willkommen
lg Sebastian
Kommentar von Sebastian Blum 05. Mai 2008 @ 20:28noch mehr minijobs? wann gibts denn eine ich ag vermittlung?
Kommentar von der onkel 05. Mai 2008 @ 22:01Ich wollte mal Zugang zu SchülerVZ (bin zwar kein Schüler mehr aber rein aus Neugier), da habe ich eine Bekannte gefragt und die hat mir dann einen Link geschickt. Das führt dazu, dass man darüber spricht.
Kommentar von Sebastian 05. Mai 2008 @ 22:05Man wird konfrontiert damit.