“Gefunden werden, statt bewerben” lautet das Motto bei Absolventa (www.absolventa.de). Die Gründer Christoph Jost, Henning Peters und Pascal Tilgner wollen mit ihrer Job-Plattform den klassischen Bewerbungsprozess umdrehen. Künftige Hochschulabsolventen können sich bei Absolventa registrieren und ein anonymes Bewerbungsprofil hinterlegen. Unternehmen, die sich für ein Mitglied interessieren, müssen sich bei dem entsprechenden Nutzer melden. Im besten Fall wird daraus eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Zum Start arbeiten die Berliner mit mehr als 100 Unternehmen zusammen – darunter Beiersdorf, Bertelsmann, Coca Cola, Henkel, Puma und Vattenfall.
Derzeit befindet sich Absolventa im geschlossenen Betatest. Ein knappes halbes Jahr haben Jost, Peters und Tilgner an ihrer etwas anderen Job-Plattform gearbeitet. Unterstützt wurde das Trio dabei von Jan Beckers (Private productions, Studenta.de). Zu den Investoren von Absolventa gehören Lukasz Gadowski, Oliver Jung, Kolja Hebenstreit, Michael Brehm und Dennis Bemmann. Der offizielle Start soll in Kürze stattfinden. Vor allem durch eine Kooperation mit der Studenten-Community studiVZ soll das Angebot schnell deutschlandweit bekannt werden. Für Nutzer ist Absolventa kostenlos, lediglich Unternehmen müssen für den Dienst zahlen. Mit einem vergleichbaren Konzept buhlt bereits BewerberVZ (www.bewerbervz.de) um Deutschlands Studenten. Die Plattform positioniert sich als “das zentrale Bewerberverzeichnis für Studenten”, auf dem Arbeitgeber aus den verschiedensten Branchen nach Praktikanten und neuen Mitarbeitern suchen.

Fragen










Kommentare
Cool Cool Cool! Alles Gute ich find’s geil ;)
Kommentar von Christian 20. März 2008 @ 15:26Christian, wo kommt dieser Enthusiasmus her?
Kommentar von Alexander Hüsing 20. März 2008 @ 15:30Gute Idee! Viel Erfolg bei der Umsetzung!
Kommentar von Tim 20. März 2008 @ 15:53BewerberVZ wird wohl nicht mit StudiVZ zusammenarbeiten ;)
Ich denke BewerberVZ hat den Vorsprung aber Absolventa wohl das Geld. Hoffentlich setzt sich der Vorsprung durch.
Kommentar von Martin 20. März 2008 @ 16:03Ich find’s lustig … daß die StudiVZ Gründer da investieren, anstatt – was ich viel sinnvoller fände – diese Funktionalität mit StudiVZ abzudecken.
Kommentar von Sebastian Fiebiger 20. März 2008 @ 16:08Mit den o.g. Leuten zusammen zu gehen, es dann auf einer der trafficstärksten Seiten zu supporten……..was soll da noch schiefgehen.
Dies bedeutet nicht, dass ich die Personen für ausschlagebend halte oder die Seite auf der es supportet wird, die Konstellation ist das ausschlaggebende.
So kann man alles hochziehen!!!
Kommentar von Roy Uhlmann 20. März 2008 @ 16:10Also ich find das Konzept nicht besonders aufregend, letzten Endes ist es auch schon in den gängigen Jobplattformen möglich, Profile anzulegen.. und für die Unternehmen, darin zu suchen.
Außerdem ist sowas wie xing.com besser aufgehoben, da muss man auch nicht nochmal gesondert sein Profil eingeben….
Es geht doch im Prinzip nur darum durch die eigene Connection möglichst viele Studenten da draufzubringen und dann wieder an Holtzbrinck zu verscherbeln.
Kommentar von Peter 20. März 2008 @ 16:10@ Peter
Richtig, sehe ich auch so. Wobei man hierbei niemandem einen Vorwurf machen kann.
Kommentar von Roy Uhlmann 20. März 2008 @ 16:11Hat sich sowas nicht Holtzbrinck in den Studivz Kaufvertrag als Wettbewerbsklausel reinschreiben lassen? Also Jobvermittlungsbereich ist schon sehr nah dran an Studentennetzwerk
Kommentar von Peter 20. März 2008 @ 16:12Hach sind das schöne Täumereien…
Grundsätzlich: Absolventen sind KEINE Mangelware.
Sehr Gute schon aber die brauchen Absvta nicht! Der Rest, sorry, Who cares? Die Personlabteilung wird sich auf jeden Fall für den Rest keine zusätzliche Arbeit machen.
Ich seh es schon vor mir auf Strn TV: Ich krieg keinen Job, dabei habe seit Monaten! mein Profil auf abslta.
Kommentar von John 20. März 2008 @ 16:25Erster Gedanke: Warum hat studivz sowas nicht schon längst. Das war doch, nach dem Flirten immer das zweite große Ding, was auf einer Studentenplattform laufen könnte.
Jetzt ist doch nur die Frage, wie sehr sich die beiden Communities vernetzen. Zu sehr kann genauso viele Nachteile haben, wie zu wenig.
Warum es nicht direkt in studivz integriert wird ist doch klar: Dann fliegen in der Bewerbungsphase erstmal 90% der Fotos aus studivz raus, Gruppeneinträge müssen gelöscht und Gruppenzugehörigkeiten verschleiert werden :)
Aber ansonsten ist es wohl die aussichtsreichste Plattform der bis jetzt hier vorgestellten dieser Art – klar, wegen den Namen, der Koops und der Firmen.
Damit wird der VZ-PR von bewerbervz wohl auch der Wind aus den Segeln genommen.
Kommentar von ToB 20. März 2008 @ 16:26Peter hat das Geschäftsmodell vermutlich genau getroffen: 3 Mio. Lebensläufe sammeln und dann der Exit an Holtzbrinck. Hat ja bei StudiVZ geklappt, warum also nicht nochmal.
Bringt das was für Unternehmen? Ich mußte neulich mal in der Monster-Lebenslaufdatenbank recherchieren, angeblich die weltweit größte Datenbank für solche Profile. Na ja, es war eigentlich enttäuschend.
Genauso enttäuschend ist es z.B. Arbeitssuchende direkt auf XING zu kontaktieren. Da bekomme ich sehr selten eine Antwort, öfters aber Beschwerden, man fühle sich belästigt. Hallo?
Man kann also davon ausgehen, daß die Frustration in den Personalabteilungen schnell wächst, wenn Bewerber nicht antworten, weil sie keinen Bock auf die Stelle haben oder weil sie schon längst in Lohn&Brot sind und der CV total veraltet ist.
Nette Idee, aber so funktioniert Mitarbeitersuche einfach nicht. Füße hoch legen und auf die Jobangebote warten mag sich zwar nach ein paar Joints echt cool anhören, aber ich brauche Mitarbeiter, die den Arsch hoch kriegen und Eigeninitiative entwickeln.
Kommentar von Cheater 20. März 2008 @ 16:27@Cheater: Auch richtig.
Kommentar von ToB 20. März 2008 @ 16:33Dann muss man es doch wirklich so wie bei Gulp machen. Wer nicht antwortet, fliegt raus – oder ist es dort nicht so ähnlich?
Aber mit dem Vorgehen wird sich die neue Plattform sicher genauso schwer tun, wie studivz ;)
@Cheater
Ich bin ja nicht oft Deiner Meinung, aber da hast Du recht. Die beste Selektion für Firmen ist die Eigeninitiative bei der Bewerbung. Und Personaler sagen doch eh die ganze Zeit, dass Sie individuelle Bewerbungen wollen und keine Massenware..
Kommentar von Peter 20. März 2008 @ 16:34@Cheater: Jo, der Mann hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Das ganze ist sowas von gääähn.
Kommentar von Felix 20. März 2008 @ 16:38Über uns lassen sich die Studenten finden, um ihr Studium zu finanzieren. Absolventa ist da genau der richtige Folgepartner. Was bei Nebenjobs funktioniert, hat auch Chancen bei fulltimejobs! Herzlichen Glückwunsch
Kommentar von Stephan Brinkmann 20. März 2008 @ 16:43@stephan
cooler glückwunsch spam.
Kommentar von Peter 20. März 2008 @ 16:56BewerberVZ abmahnen und in den kurz darauf startenden Mitbewerber investieren?
Das Geschäftsmodell überzeugt mich auch weniger, die Chance dabei den Traumjob zu finden ist wahrscheinlich genauso hoch wie darauf zu warten, dass das Arbeitsamt einen solchen empfiehlt. Also warum sollte ich mich da anmelden?
Kommentar von Philipp Strube 20. März 2008 @ 17:03Bei vielen Personalern eine der wichtigsten Fragen ist: “Warum wollen Sie ausgerechnet in unsere Firma”
Dieser zentrale Punkt entscheidet über Einstellung bzw Ablehnung und die Antwort eines Bewerbers auf diesen Punkt macht schnell deutlich ob ein Bewerber sich vorbereitet hat, welche Motivation er hat und wohin er im Job kommen will. Letztlich ob er zu dem Unternehmen passt.
Diese umgedrehte Verfahren der Jobsuche funktioniert nur in Bereichen wo wirklich Mangel an Arbeitern herrscht.
Für Studenten ist das schon eine tolle Gewissensberuhigung denn sie können ja gefunden werden. Also werden viele mitmachen.
Für Unternehmen eher ein Graus. Hunderte halbwegs passender Profile.. Einzig interessant für Unternehmen ist es sich die “high potentials” des Jahrgangs herauszupicken und zu umwerben, der Rest wird kaum Beachtung finden. Gerade aber die High potentials finden so oder so einen Job.
Irgendwie sind das alles in letzter Zeit so einseitige Geschäftsideen.
Aus der Sicht der Studenten ist bewerbervz ect prima. Genauso wie demandr aus der Sicht der “nach was suchenden” prima ist und pfandy aus der Sicht derer”die Geld brauchen”
Ich bin nach wie vor überzeugt daß man immer die Anforderungen beider Seiten sehen sollte und das fällt oft scheinbar bei vielen Neugründungen “hinten runter”.
Grüße vom Schlachtensee
Kommentar von wat'n dat 20. März 2008 @ 17:30Hatte http://www.evantis.de auch mal versucht und eine Mio. für den 1 MIO. – sten CV angeboten..
Da sind wir aber mal gespannt :-) Good Luck!
Gruss Thomas
p.s. “Richtige Jobs” und nicht nur Bewerbungsgespräche gibt es auf http://www.spirofrog.de und http://www.alma-mater.de
Kommentar von Thomas Schulze 20. März 2008 @ 19:53Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wirklich qualifiziertes Personal extrem schlecht zu finden ist. Sei es Maschinenbau, Tierzucht oder ähnliches, meine Chefs haben immer darüber geflucht, 5 Leute zuviel zu haben, weil die Hälfte unfähig ist. Auf eine Anzeige kommen 100 Bewerbungen, davon sind 60 unbrauchbar.
Ich denke durch Dienste wie Absolventa hat man einen entscheidenden Vorteil:
a) Man spart die Schaltung einer Anzeige
b) Man muss nicht unnötig Zeit durch Bewerbungsfristen verstreichen lassen
c) Man hat keine unter oder überqualifizierten Bewerber
d) Der Zeitaufwand ist geringer (wobei ich das nicht genau sagen kann, dafür müsste man wissen, wie viel Funktionalität den Unternehmen zu Verfügung steht)
Also wenn ich ein Projekt im Juli 08 starten müsste und dafür 5 Leute brauchen würde, würde ich lieber bei solchen Diensten anfangen, anstatt eine Anzeige zu schalten und darauf zu warten was kommt. Xing ist auch ganz sinnvoll, aber nicht geeignet für die Suche von Festangestellten. Lediglich für Freiberufler, außerdem ist das viel zu zeitaufwendig. Und ich nehme an die Zielgruppe der zahlenden Kunden sucht weitaus mehr mit einem Schlag.
@Alex: Ich hab die Entstehung von Absolventa ein wenig mitbekommen, daher hat es mich gefreut, dass jetzt die Umsetzung fertig ist. Ich fand die Idee von Anfang an klasse…
Kommentar von Christian 20. März 2008 @ 19:56@Christian, Du bist da ziemlich blauäugig. Du kannst kein Unternehmen mit Studenten aufbauen, Du brauchst auch erfahrene Leute. Absolventa hat also einen nur begrenzten Wert für Unternehmen. Und wie willst Du denn die Qualifikation anhand des CV einschätzen? Natürlich wird man da auch Bewerber haben, die nicht passen. Das merkt man aber oft erst in der Probezeit.
Apropos XING, ich habe schon ein paar gute Leute über XING gefunden, alles Festangestellte.
Kommentar von Cheater 20. März 2008 @ 22:10Theoretisch eine gute Idee. Praktisch wird es nicht funktionieren. Wenn dann nur kurzfristig.
Kommentar von Martin 21. März 2008 @ 11:17Unternehmen wollen mit möglichst vielen passenden Kandidaten möglichst günstig in Kontakt kommen.
Absolventa wird also dann funktionieren, wenn Sie die Datenbanken füllen und ihre Datenbestände aktuell halten.
Schlaue Suchagenten für Personaler machen extrem viel Sinn.
Studienfach?
Key-University?
Schwerpukte?
Note?
Ausland?
Praktika?
Außercurriculares Engagement?
Und erleichterm dem Personaler die Arbeit.
Recruiting ist allerdings ein extrem zyklisches Geschäft, der Markt ist in 2007 sehr gut gelaufen, konjunkturell stehen wir am Scheidepunkt. Sollte sich hier die Marktverfassung ändern, springen als erstes die über die Wupper, die keine sicke Kapitaldecke haben und keine langjährigen zufriedenen Kunden.
Also viel Erfolg
Kommentar von Sascha 21. März 2008 @ 11:50Das find ich auch richtig klasse! Es eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten für die Absolventen! Oftmals hat man ja nur gute Möglichkeiten mit Vitamin B!
Kommentar von Andre 21. März 2008 @ 11:51Vitamin B lässt sich synthetisieren.
Kommentar von Pass 21. März 2008 @ 12:06@Cheater: Ich wette Du redest von IT-Leuten die Du über Xing gefunden hast oder?
Kommentar von Christian 21. März 2008 @ 14:30@Christian, nein, da sind alle Bereiche vertreten.
Kommentar von Cheater 22. März 2008 @ 22:08Vitamin B gibt es nicht.
Es gibt nur Leute, die meinen mit Beziehungen andere Schwächen ausgleichen zu können. Sich hierauf zu verlassen ist jedoch mehr als kurzsichtig.
Kommentar von Roy Uhlmann 22. März 2008 @ 22:22@20, habe mir mal evantis.de angeschaut, ist tatsächlich identisch mit Absolventa. Im März 2007 gestartet kam jetzt ein Jahr später das Aus. Das Impressum ist schon offline, die Firma sei verkauft, die Domain gehört jetzt
Name: TMP Communication & Services GmbH
Address: Kreuzberger Ring 24
Pcode: 65205
City: Wiesbaden
einer Personalmarketing-Agentur. Die waren vermutlich auf die Lebensläufe der Studenten scharf.
Zugegeben, evantis war nie der Brüller, ich habe erst jetzt davon erfahren. Da traue ich den Investoren hinter Absolventa schon mehr zu. Aber wenn das Konzept eine Marktlücke füllen würde, dann wäre evantis nicht sang- und klanglos untergegangen. Das sind auch für Absolventa keine guten Aussichten.
Vermutlich gab es diese Idee schon zigfach, so innovativ ist es ja nun auch wieder nicht, nur haben wir nie etwas davon wahrgenommen. Warum nicht? Weil es kein Mensch braucht.
Kommentar von Cheater 23. März 2008 @ 10:47@cheater:
TMP ist Monster Deutschland. Hieß ursprünglich mal TMP Fossler und hat, als Monster TMP kaufte, für große Personalkunden die Anzeigenschaltungen als Media-Agentur koordiniert.
;-)
Kommentar von Helge Brzoska 23. März 2008 @ 12:13Häufig wird das Bedürfnis erst geweckt. Und um ein Bedüfnis zu wecken braucht es sehr viel Geld für Marketing. Und das haben diese Leute ( leider ) ;)
Kommentar von Martin 23. März 2008 @ 13:39@Helge, danke für den Hinweis, also gehört evantis jetzt zu Monster. Das wird ja noch ein interessanter Zweikampf, Monster gegen die Samwers. Beide haben genug Geld für eine Marketingschlacht.
Aber davon wird das Angebot für mich als Unternehmer auch nicht interessanter.
Kommentar von Cheater 24. März 2008 @ 05:53Auch hier geht es wieder nur darum, einen Link auf einen starren Eintrag zu generieren und das Geld mit dem Weitergabe von Daten zu verdienen.
Für beide Seiten (Bewerber und Unternehmen) nichts Neues und in Sachen Datenschutz für den Bewerber leider keine Verbesserung.
Hoffe für die Studenten, dass deren Leads (Datensammlung) nicht wieder zur Werbeindustrie wandern.
ultra posse nemo obligatur
Kommentar von Andreas 25. März 2008 @ 09:43Ich persönliche denke, dass ist erst der Anfang der Cross Selling Strategien…
Mit so einem gigantischen Netzwerk wie studivz im Hintergrund werden sich sicherlich noch einige Ideen “kopieren” lassen und trotzdem innerhalb kürzester Zeit Marktführer darin werden.
Solche Partnerschaften / Projekte sind auf jeden Fall viel besser als z.b. studivz mit Werbung zu fluten, da es immerhin noch einen großen Nutzen für die Studenten hat
lg
Kommentar von Sebastian Blum 26. März 2008 @ 01:08Hallo, interessant wäre zu wissen wieviel Jobs auch durch Abolventa.de vermittelt wurden.Eune akltuelle Quote wäre gut!
Kommentar von Hans Wurst 06. April 2008 @ 00:32Gruss,
Hans
Wenn ihr es schon mal ausprobieren wollt, braucht ihr noch einen Zugangscode.
Kommentar von Christoph 13. April 2008 @ 16:12Der Zugangscode lautet: career-service