“Wie der Panzer einer Schildkröte (engl. tortoise) soll auch die Vinyl-Folie die Lifestyle-Produkte wie Laptops, Handys oder Mp3-Player vor Kratzern schützen”, beschreibt Birgit Bülow von Tortoise-Design (www.tortoise-design.de) den Grund für den Unternehmensnamen. Derzeit stehen auf der neuen Plattform eigenen Angaben zufolge rund mehrere hundert Folien-Designs zur Auswahl, bislang für etwa 300 Gerätemodelle. Es sollen aber noch mehr werden. Ab Februar können auf der Seite auch eigene Motivvorschläge hochgeladen werden. Wird das Design gekauft, gibts eine Beteiligung von zehn Prozent. Die Preise für die Folien bewegen sich zwischen 15 Euro für Kleingeräte bis zu 60 Euro für Laptops.
Hinter dem jungen Unternehmen stehen die Jungdesigner Fabian Deschler, Uhcholl Simon Lee und Gregor Moss, die mit ihrer Geschäftsidee Mitte 2007 den Business-Plan Wettbewerb Berlin Brandenburg gewonnen haben. Die Jury überzeugte das “tragfähige und realisierbare Geschäftmodell für die Zielgruppe”, so Bülow. Für das oberste Siegertreppchen gabs 10.000 Euro. Ansonsten ist das Projekt bislang noch weitgehend eigenfinaziert. Umso erfreulicher ist es, wie erfolgreich die Gründer seit dem Relaunch im Dezember letzten Jahres starteten: Bereits zum Weihnachtsgeschäft waren die Folien in vielen Vodafone-Filialen erhältlich und auch Saturn wurde auf die Designer aufmerksam. Die Elektrokette vertreibt das Klebeprodukt ab sofort deutschlandweit.
Gamer tragen Identität zur Schau
Weitere potentielle Kunden in insgesamt 35 Ländern erhoffen sich die Unternehmer von Tortoise-Design durch die im Februar startende Kooperation mit Jamba. “Erst dann lassen sich Verkaufszahlen mit Gewissheit sagen”, so Bülow. Auch die Gamebranche meldet Interesse an und vergibt bereits Lizenzen zum Herstellen von Folien mit individuell kreierten Gamefiguren. “Mit ihren Spielfiguren können die Gamer ihre Identität offen präsentieren”, ist Bülow von den Kooperationen unter anderem mit Fip-Publishing begeistert.


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Kommentare
Hat ein riesiges Potential. Zielgruppe: Erwachsene Jamba-Kinder und Life-Styler. Zudem für Corporate Identity, Messen, Marketingaktionen interessant.
Klasse Geschäftsmodell.
Kommentar von Martin 25. Januar 2008 @ 14:40Gute Sache. Vor allem das Reseller-Programm.
Die Navigation ist allerdings schrecklich.
Kommentar von Marcus 25. Januar 2008 @ 15:13Hab einige der Leutchen auf der BPW-Verleihung kennen gelernt und war auch persönlich recht beeindruckt – da steckt ne Menge Potenzial hinter
Kommentar von Mario 25. Januar 2008 @ 15:34Da ist mir doch gleich der IE6 abgeschmiert. So ganz rund läuft das noch nicht, auch bei der Produktauswahl mußte ich paar mal überlegen, wo es jetzt denn weitergeht. Die Usability kann man noch stark verbessern!
Kommentar von Cheater 25. Januar 2008 @ 16:05@Cheater: IE6 hahaha! Der sozialistische Einheitsbrowser aus der DDR. Ab Version 7 mit Tabs – immer einen Schritt voraus!
Kommentar von Pass 25. Januar 2008 @ 16:23@cheater: der IE6 schmiert fast immer ab – eher aber kapitalistischer Schrott
Kommentar von Mario 25. Januar 2008 @ 16:38@5 & @6
Die Masse nutzt den IE6 aber noch und damit meine ich nicht die Masser der technikaffinen Leute, sondern die eigentliche Masse. Wenn der IE6 abschmirt, spricht das also nicht gerade für Usability und schon gar nicht für technisches know-how.
Also ihr beiden, erst nachdenken, dann schreiben und so verhindern, daß man sich selbst in einem nicht ganz so hellem Licht zeigt ;-)
Kommentar von Tim 25. Januar 2008 @ 17:02@7: das spricht aber dafür, dass microsoft es programmiern mitunter mehr als schwer macht – der firefoxstern leuchtet nun mal heller
Kommentar von Mario 25. Januar 2008 @ 17:05Es ist doch egal wer was schwer macht. Windows ist Standard, IE6 ist vorinstalliert, Punkt. Den zu vernachlässigen heißt am Markt vorbei zu entwickeln. das IE6 besser ist als Firefox würde ich auch nie behaupten ;-)
Wie gesagt, Standards zu ignorieren und seine Zielgruppe künstlich zu beschneiden ist nicht so klug.
Kommentar von Tim 25. Januar 2008 @ 17:10Tim bringt es auf den Punkt.
Kommentar von Cheater 25. Januar 2008 @ 17:20Also vielen Dank erstmal für das ganze Feedback!
Kommentar von Birgit Bülow 25. Januar 2008 @ 17:54Ja, wir arbeiten auf Hochtouren, zum das ganze benutzerfreundlicher zu gestalten.
Greets :0)
Gute Idee, vor allem das man nur ein Gerät auswählen muss und sich das selbst maßnehmen sparen kann.
Kommentar von Max 27. Januar 2008 @ 15:34Gute Kopie würde ich da sagen. Aber es hat sich ja schon oft gezeigt, dass Kopien durchaus erfolgreich sein können.
Kommentar von Simon 28. Januar 2008 @ 17:48http://www.gelaskins.com
@ Simon
Es muss sich nicht unbedingt, um ein Copy-Cat handeln, weil beide Unternehmen das gleiche Geschäftsmodell haben.
Ähnliche Geschäftsmodelle gibt es schon bereits auf dem deutschen Markt.
Ich teile daher deiner Meinung, dass “Tortoise” ein Copy-Cat von “Gelaskins” nicht.
Weil es ein änhliches unternhmen in US gibt, muss es sich nicht unbedingt um ein Copy-cat handeln.
Kommentar von marc 28. Januar 2008 @ 19:57Als Mitgründer von tortoise design nun auch mal was von mir:
@Tim: Vollkommen richtig! Es gibt keinen Grund die IE6-User außen vor zu lassen. Sind gerade dabei das Problem zu beheben, liegt an den Flashelementen.
@2: Optimierungspotential bei der Navi gibt es, bedenke nur das für den Kaufprozess immer die Kombination aus zwei Dingen, Gerät und Design notwendig sind, das macht es ein wenig schwieriger.
@Simon: Ein Copy-Cat sind wir nicht, die Idee kam eher durch Zufall nachdem wir das völlig abgenutzte Notebook eines Freundes mit Folie aus dem Bauhaus beklebt und anschließend mit Edding ein Pokermotiv rauf gemalt haben :-)
sonst danke für das positive aber auch kritische Feedback
Kommentar von Fabian 28. Januar 2008 @ 21:30ein copy-cat muss es nicht sein, aber es gibt durchaus auch andere anbieter, die solche produkte in deutschland verteiben. deindesign (www.dein-design.com) zum beispiel vertreibt designskins schon seit 2006 in deutschland und wies aussieht recht erfolgreich…
Kommentar von Timo 30. Januar 2008 @ 00:00gruß