Cocktailbude mixt Cocktails

Normalerweise bestellt man einen Cocktail in einer Bar. Dank David Holzmann und Andreas Meinl kann man einzelne Cocktails jetzt auch im Internet bestellen. Ihr Online-Shop trägt den Namen Cocktailbude (www.cocktailbude.de). “Jeder kann sich […]

Normalerweise bestellt man einen Cocktail in einer Bar. Dank David Holzmann und Andreas Meinl kann man einzelne Cocktails jetzt auch im Internet bestellen. Ihr Online-Shop trägt den Namen Cocktailbude (www.cocktailbude.de). “Jeder kann sich auf unserer Seite einzelne Cocktails aussuchen und bestellen. Diese portionieren wir vor und senden sie an unsere Kunden”, erklärt Holzmann das Cocktailbude-Konzept. Der große Vorteil für die Kunden liege darin, dass man für ein paar Cocktails nicht etliche Spirituosen und Säfte kaufen müsse. Außerdem entfalle das Abmessen und Rezepte-Heraussuchen. Optisch macht der neue Online-Shop für Cocktails einen guten Eindruck – etliche Anregungen beim Aufbau der Seite haben sich die Gründer, die zuvor schon die Networking- und Empfehlungsplattform youop ins Leben gerufen haben, offenbar bei der Wunschmüslifabrik mymuesli (www.mymuesli.de) geholt.

Die Möglichkeit sich seinen ganz persönlichen Wunschcocktail aus verschiedenen Zutaten zu mixen, bietet Cocktailbude aber nicht. Zur Auswahl stehen vielmehr verschiedene Klassiker wie Sex on the Beach, Tequila Sunrise und Zombie. Die Münchner schicken aber keinesfalls die fertigen Cocktails auf die Reise, sondern nur die einzelnen Zutaten. Diese kommen als kleine Tütchen in einer Schachtel zu den Kunden. Wer seinen Cocktail trinken möchte, muss die einzelnen Zutaten lediglich zusammenschütten und eventuell Eis hinzugeben. Für den Versand ihrer Cocktailzutaten verwenden die Online-Barkeeper Holzmann und Meinl spezielle Lebensmittelverpackungen, die insbesondere für Flüssigkeiten entwickelt wurden. “Diese sind luftdicht verschlossen, somit absolut hygienisch und bieten einen besonderen Aromaschutz”, sagt Holzmann. Vor dem Abfüllen in die kleinen Tütchen werden alle Säfte und Sirupe pasteurisiert und können so nach Unternehmensangaben mindestens zwei Wochen gelagert werden. Tipps zum Thema Verpackungen haben sich die beiden Gründer unter anderem bei Professoren für Lebensmittelverpackungstechnik der Technischen Universität München geholt.

Jugendschutz könnte ein Problem werden

Ein weiteres sehr wichtiges Thema für die Cocktail-Versender dürfte der Jugendschutz sein. Nur Volljährige dürfen in Deutschland hochprozentigen Alkohol kaufen. Dementsprechend richtet sich CocktailBude “ausschließlich an Personen, die das achtzehnte Lebensjahr erreicht beziehungsweise überschritten haben”. Mittels Identitätsprüfung per Postident-Verfahen einer Ausweiskopie und anderen Möglichkeiten zur Altersüberprüfung soll verhindert werden, dass Jugendliche bei Cocktailbude bestellen. Wenn dies nicht gelingt, kann es schnell sehr teuer für die Betreiber werden. Volljährige Zeitgenossen in Deutschland können dagegen im vollen Umfang bei CocktailBude zuschlagen. Die Cocktails kosten – je nach Zutaten – zwischen 2,69 und 3,99 Euro. Hinzu kommt noch eine Versandkostenpauschale in Höhe von 3,90 Euro. Bezahlen können die Kunden via Vorauskasse, Lastschrift und per Nachnahme.

\'Screenshot

Ihre Cocktailbude betreiben die Gründer Holzmann und Meinl derzeit übrigens in Teilzeit – nebenher studiert das Duo noch. Der ersehnte Abschluss steht aber kurz bevor. Wenn das Studium endlich abgeschlossen ist, gönnen sich die Bajuwaren hoffentlich einen Cocktail. Neben Cocktailbude existiert mit Conelly Cocktails (www.conelly-cocktails.com) übrigens schon seit längerem eine weitere Online-Cocktailbar. Das österreichische Unternehmen liefert seine Cocktails in zwei Dosen, die durch einen roten Ring verbunden sind, aus. In der einen Dose befindet sich die Spirituosen-, in der anderen die Fruchtsaftmischung. Im Gegensatz zu Cocktailbude liefert Conelly allerdings keine einzelnen Cocktails, sondern nur Packungen mit sechs, zwölf oder vierundzwanzig Cocktails einer Sorte.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Michael

    Würde den Jungs raten, gleich noch Wasser in einem dafür vorgesehen Eisbeutel mitzuliefern. Ist zwar im Endeffekt TOTAL unnötig, erhöht aber den “Ach guck mal da-Effekt”.



  2. Jan

    oh, es geht immer weiter :-)

    nach
    user-generated Müsli,
    user-generated Hundefutter,
    user-generated Kaffee,
    user-generated Kartensammlung,

    kommt jetzt

    user-generated cocktails :-)



  3. Martin

    Was bitte soll mich hier als Kunden reizen???

    Ich, als Kunde, habe 2 Optionen:

    I. Ich bezahle 4 Euro plus Versandkosten pro Cocktail. Ich erhalte nicht den Bar-Flair, Paket vielleicht noch von der Post holen (Zeit = Geld), potentielle Lieferprobleme, und und und

    II.Ich gehe mit Freunden spontan (ist es bei denen nicht wirklich) in eine Bar und bezahle 5-6 Euro (In kleinen Städten sogar noch deutlich weniger)

    Das Argument, der Kunde müsse dann seinen Cocktail nicht mehr selber mixen ist ja so was von quatschig. Das Rezept für diese Standard-Cocktails finde ich in 10 Sekunden im Internet, kaufe mir dann mit ein paar Leuten die Zutaten und bezahle dann 10% von den hier angebotenen Preisen. Zusätzlich kann das gemeinsame Cocktail-mixen Spaß machen.

    Rechtlich sehe ich da auch einige Probleme.

    Kurze Fazit: Wenn das was wird (profitabel + Umsatz über 500k) dann fress ich einen Besen.

    Euer Martin



  4. Maik

    Lustige Idee, welche aber nicht lange überleben wird. Viel zu viele Probleme werden den Jungs das Leben schwer machen.

    Und ehrlich gesagt, langsam nervts.

    Ich suche mir was aus und Zack – > user generated Mohrrüben. Schon geschält in allen Farben.

    Trotzdem alles gute, das könnt ihr aufjedenfall gebrauchen.



  5. Maik

    was ich noch vergessen habe, ehrlich gesagt hab ich bei soetwas keinen Bock denen zu vertrauen, was die alles reinmischen.

    Hab ich zwar in einer Bar auch nicht, aber da fühlt man sich einfach anderst. Vertrauter.

    Klingt komisch, aber so gehts mir!



  6. Maik

    und natürlich auch nicht zu vergessen, dass gerade Cocktails an Partys getrunken werden. Da mischt man aus Spaß schon selber. Ausserdem kommt man viel billiger.

    Und wer trinkt daheim schon Cocktails ? wie bereits erwähnt geht man in eine Bar etc.

    Also -> Es wird verdammt schwer für die Jungs!!

  7. Kurze Anmerkung: user-generated cocktails gibt’s bei Cocktailbude nicht. Auszug aus dem Text: “Die Möglichkeit sich seinen ganz persönlichen Wunschcocktail aus verschiedenen Zutaten zu mixen, bietet Cocktailbude aber nicht. Zur Auswahl stehen vielmehr verschiedene Klassiker wie Sex on the Beach, Tequila Sunrise und Zombie”. Es ist vielmehr ein Shop in dem mal Cocktails kaufen kann. Wenn ich mir bei amazon Lego bestelle muss ich es auch selbst zusammenbauen – trotzdem ist es kein user-generated Spielzeug…



  8. Jan

    “Wenn ich mir bei amazon Lego bestelle muss ich es auch selbst zusammenbauen – trotzdem ist es kein user-generated Spielzeug…”

    Alexander Hüsing
    Dein Argument ist doch nicht vergleichbar mit dem was die Jungs vorhaben.

    Spielzeuge für Kinder als Argument für Cocktailbude ist der größte Witz :-)

    Spielzeuge und Cocktails kann man nicht miteinander vergleichen



  9. Maik

    da hast du recht. Aber das macht das ganze eigentlich nur noch unattraktiver.de

  10. Vielleicht hätten die Jungs erst einmal nachgedacht, bevor sie auf diesen Trend aufspringen. Ich kann den Vorrednern nur zustimmen. Wer möchte das Zeug zu Hause mixxen? Und falls man sich zu Hause mal einen Cocktail genehmigen möchte, dann mixe ich ihn doch nicht mit so nem Zeug, das aus einem Päckchen stammt.

    sorry, die Idee ist totaler Bullshit. Aber das Webdesign gefällt mir…

  11. Lieber Jan, ich wollte auch Spielzeug keinesfalls in die Nähe von Alkohol rücken. Vielleicht gefällt dir das Thema Tee besser. Wenn ich einen Shop betreibe, in dem man Teesorten aus aller Welt kaufen kann, dann ist das noch lange nicht user-generated Tee. Sondern ein klassischer Online-Shop.



  12. Mankel

    finde die Idee ist ungefähr genauso brilliant wie die von zankapfel. wer soll sowas bloß nutzen?

  13. Noch eine letzte Ergänzung… Im Supermarkt gibt es inzwischen auch vorgemixte Cocktails bei denen man nur noch Orangensaft oder Ananassaft zugeben muss. Da ist dann auch schon Strohhalm und Schirmchen dabei und ich zahle für 6 Stück nur € 5.- kann sie ewig lagern etc etc etc. Würde grundsätzlich versuchen den Markt erst zu analysieren und dann mich an die Umsetzung zu machen. Wer denkt sich denn dieses Zeug immer aus ??? Will hier niemand auf die Füße treten, aber solange man das zum Spass macht, ok alles easy. Sollte man damit seinen Lebensunterhalt verdienen wollen, denk nochmal nach…



  14. cocktail

    wieder so ein Knaller-Kandidat für das Startup des Jahres;)



  15. Ole

    Ich finde die Idee ganz lustig. Zwar für Privatkunden wohl zu teuer, aber als Geschenk (Firmen!) bestimmt sehr erfolgreich. Frei nach dem Motto: “Wir geben Ihnen als guter Kunde einen aus…”



  16. Michael

    Als Geschenk für Firmen? Naja, als ich würde es da vorziehen, dem Kunden, so er denn wichtig genug für ein Geschenk ist, in einer noblen Bar einen auszugeben und dabei noch den persönlichen Kontakt suchen. Außerdem, wie fühle ich mich denn, wenn ich als Geschenk Hochprozentiges geschickt bekomme? Evtl. etwas “ins falsche Licht gerückt”, oder?



  17. Michael

    @Paul: “Würde grundsätzlich versuchen den Markt erst zu analysieren und dann mich an die Umsetzung zu machen.”

    WOLL!!!!



  18. Ole

    @ Michael: Klar, wäre der persönliche Kontakt schöner. Aber das geht ja nicht immer. Und wenn ich mir angucke, wie viele Weinflaschen zu Weihnachten verschickt werden, dann wäre ein Cocktail (von dem man ggf. sogar weiß, dass der Beschenkte den gerne trinkt) imho eine angenehme Überraschung.

  19. Das Thema scheint ja bei manchen, geradezu Emotionen zu wecken :-)
    Also hier die Fakten:
    Wir sind ein Online-Shop. Der User bestellt bei uns, nicht mehr und nicht weniger. User-generated steht dafür, dass der User etwas erzeugt. Kann er bei uns nicht.
    Zum Preis. Der günstigste Cocktail liegt bei 2,69 Euro. Für alle Cocktails verwenden wir ausschließlich bekannte Markenprodukte. Die Preise hierfür dürften bekannt sein.
    Unser Angebot soll das Weggehen nicht ersetzen, sondern stellt eine Möglichkeit dar, zu Hause oder in privater Runde Cocktails in großer Auswahl zu genießen. Für unser momentanes Angebot benötigt man bereits über 30 Zutaten.

  20. Hat von euch jemand schon eine kleine Cocktailparty zuhause gefeiert?

    Wenn ja, dann müsstet ihr dabei festgestellt haben, wenn man ein paar Klassiker, wie den Long Island Ice Tea oder den Zombie mit im Programm haben will, dass das ganz schön ins Geld geht. Denn dazu braucht man alleine schon sechs bis sieben verschiedene Spirituosen. Man kauft sich von jeder Zutat eine 0,7er Flasche, weil es die meist nicht kleiner gibt und der Großteil davon bleibt allerdings übrig und verstaubt bis zur nächsten Feier im Schrank.

    Da finde ich die Grundidee, die hinter Cocktailbude steckt, schon ganz gut, auch wenn ich da eher ein Problem im Verkauf von Spirituosen sehe, denn wie stellt ihr sicher, dass der Empfänger auch schon 18 ist?

    Auch finde ich es nicht gerade die beste Lösung, Standard-Cocktails anzubieten und dann die einzelnen Zutaten zu schicken. Mir würde es beispielsweise besser gefallen, wenn ich sage: OK, ich brauch Zutaten für 20 Long Island Ice Teas nach meinem Rezept, das wären dann x ml von dem Schnaps, x ml davon, usw. Wenn ich das dann in schönen kleinen Einheiten bekomme, wo nachher nichts übrig bleibt und das ganze für einen guten Preis, dann würde ich auch das ein oder andere mal bestellen…

    Ansonsten kann ich mir wirklich die fertigen oder halbfertigen Supermarkt-Cocktails besorgen.



  21. Michael

    Was für Cocktailparties feiert Ihr denn?! :-O ;-)



  22. Michael

    Sorry, fieser Slang. “Woll” = Jawohl! = volle Zustimmung meinerseits.



  23. Dino

    Oh, bei dem Logo hat wohl mal wieder jemand nach 5 Minuten in Photoshop gedacht, der Schatten-Filter reißt alles und gut ist.



  24. Michael

    Ich würde mal sagen, das Logo ist völlig zweitrangig bei diesem Thema. Ähnlich evtl. auch die Domain.
    Worauf es ankommt, ist das Modell, das dahinter steckt und dessen Vermarktungsstrategie.
    Würde diese stimmen, kämen die Nutzer auch bei einem in Word erstellten Logo immer wieder.



  25. Cheater

    Wenn ihr wissen wollt, wie so ein Cocktailvertrieb wirklich funktioniert, dann schaut euch Shattler’s an. Allerfeinstes B2B-Konzept.



  26. Felix

    Was kommt wohl als nächstes?
    User-Generated-Auto?
    User-Generated-Geld?

    Ich finde dieses ganze User-Generated-Zeug sehr amüsant :)
    Eigentlich mehr weil sich z.B. “User-Generated-Müsli” so lustig anhört, dass man nicht weiß ob man lachen oder weinen soll.

    BUUUUUUZZZZZWOOOORRRDS



  27. Michael

    Wobei User-Generated-Auto (nicht nur User-Generated-Aufpreis-für-Zusatzausstattung) doch wirklich mal was wäre…. ;)



  28. Cheater

    User generated = build-to-order, eigentlich ein lange bekanntes Konzept, das jetzt nur auf Dinge übertragen wird, die dafür eigentlich nicht geeignet sind. Bei Dell kann man sich schon seit Jahren seinen Computer individuell zusammenklicken und keiner spricht vom user-generated computer. Ein paar Zutaten zusammenklicken ist auch definitiv kein “user generated”, das ist der völlig falsche Begriff dafür.



  29. Jan

    @ Cheater
    Warum ist es der falsche Begriff. Ich bin anderer
    Meinung.

    Beim Dell handelt es sich ja auch um User-Created PC
    (Make-to-Order). Ein hohes Customization-Level liegt hier vor. In US sagt man schon Customer-Created PC beim Dell Computer.

    Bei mymuesli ist es nicht anders. User wählen ihre Müsli-Zutaten selbst aus, sprich keine vorverpackte Mülsi-Pakete. Die Jungs von Mymüsli haben es sehr schon umgesetzt, denn sie haben das ganze Geschäftsmodell einen Schritt weiterentwicklet, indem sie das ganze um ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse/Bio-futter ergänzt haben.

    Die Tatsache, dass das Gründer-Team von Mymüsli das Konzept so erfolgreich umgesetzt haben, ist ein Hinweis darauf, dass man das “Make-to-Order” Konzept auf andere Bereiche übertragen kann.

    Am Anfang haben alle an Mymüsli gezweifelt, jetzt aber nicht mehr.

  30. Ich find’s spannend, weil es in jedem Fall ein Problem löst. Sogar eines, das ich selbst schon hatte. Ich will mir nicht – nur weil ich mal eine kleine Party feiern will – gleich einen Spirtuosenvorrat von 500 Euro zulegen.

    Die Meisten trinken eh Bier, Wein und die üblichen Longdrinks. Wenn man dann noch für 50 Euro Cocktails kauft, ist alles prima und ich habe hier kein unsinniges Treibstofflager.

    Allerdings hätte ich auch mit niedrigeren Preisen gerechnet. Die sind teilweise deutlich über den Preisen, die ich hier in Berlin/Potsdam in einer Bar zahle.

    Aber, falls das Ding anläuft und die Masse stimmt, sinken vielleicht auch die Preise.

    Ich kann den wirtschaftlichen Erfolg – genau wie bei den Müsli-Jungs – überhaupt nicht abschätzen, da die “stofflichen” Märkte (mal Abseits vom Gezocke mit Öl) überhaupt nicht mein Metier sind.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian



  31. Tim

    Ich denke das Konzept wird nicht funktionieren, höchstes mal als einmaliger Gag. Man hat die soziale Komponente vergessen, die mit Cocktials trinken zusammenhängt. Das online abzubilden ist nicht machbar. Ich persönlich finde es überflüssig. Ich lache vielleicht darüber, weil es ungewöhnlich ist, aber ich würde nichts bestellen. Und ich denke so wird es fast allen gehen.



  32. Michael

    Die soziale Komponente ist meiner Meinung nach schon abbildbar. Es spricht ja nichts dagegen, die halbe Flasche Vodka, Cola und entsprechende Inhalte schön in einer Karaffe/Flasche zu präsentieren und zusammen den Cocktail dann zu mixen. Im Endeffekt geht es also glaube ich weniger um den einen Cocktail, den sich jemand bestellt, sondern mehr um die halbe Flasche Vodka, Bacardi und Cola, die man sich holen kann.
    Allerdings müssten die Cocktailbuden-Jungs evtl. noch an den Versandkosten drehen – fragt mich aber nicht, wie!

  33. “nur weil ich mal eine kleine Party feiern will gleich einen Spirtuosenvorrat von 500 Euro zulegen” – naja alkohol hält sich ganz schön lange von dem her…

    ich könnt mir nich vorstellen hier getränke für meine party vorzubestellen denn jeder der partys macht weiß selbst dass die teilnehmerzahl oft ganz anders aussehen kann als man das plant. und dann reichen die 5 cocktail-packungen eben schnell nicht mehr und man ist froh gleich ganze flaschen da zu haben.

    dennoch wünsche ich viel Erfolg – wie jedem der sich traut etwas eigenes auf die beine zu stellen.

  34. @roland

    Für Leute, die regelmäßig Partys veranstalten ist das sicher nichts.

    Aber ich möchte – Haltbarkeit hin oder her – kein Schnapslager aufbauen. Der Platz dafür ist mir schlicht zu schade. Und für Cocktails braucht man ja auch Säfte, Milch etc… trink ich sonst alles nicht und wird schlecht ;-)

    Ich sehe viele meiner Freunde so selten, daß ich Ihnen nicht persönlich zum Geburtstag gratulieren kann. So einen Cocktail als Geschenk verschicken zu lassen, halte ich auch für eine gute Idee.

    Natürlich lebt das ein bißchen davon, daß man es “einfach mal ausprobieren” will. Aber welches 2.0 Startup tut das nicht? Da ist doch eh kaum was Nachhaltiges dabei.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian



  35. Cheater

    @30 Jan, ich habe nicht gesagt, das mymuesli nicht funktioniert, ich habe gesagt, daß “user-generated” der falsche Begriff für “build-to-order” ist.

    “user-generated” impliziert eine echte Teilnahme am Erstellungsprozess, mit ein paar Klicks ist das nicht getan. “user created pc’s” sind selbst erstellte PCs in der Modding-Szene, aber bestimmt keine Dell-PCs. Das ist normales BTO business.

    Es sind eben nette Schlagwörter, aber es ist inhaltlich totaler Quatsch.

    Aber um doch noch auf mymuesli zurückzukommen, die Jungs werden mit den üblichen BTO-Problemen zu kämpfen haben. Daher ist es ratsam, man benennt es gleich richtig und dann ist man sich auch bewußt, was an Problemen auf einen zukommt. Für BTO-Prozesse gibt es ja eine Unmenge an Fachliteratur.

  36. Also die Idee finde ich wirklich nicht schlecht. Ich mixe selber gerne Cocktails und habe daher auch einen entsprechend üppig gefüllten Spirituosenschrank. Das Ärgerliche daran ist, dass man sowas dann doch nur hin und wieder mal macht, weshalb einige der Flaschen in diesem Schrank schon seit Jahren dort stehen. Dazu kommt dass manche Zutaten einfach in sehr geringen Mengen benötigt werden und schon daher sehr lange halten.

    Eine Alternative zum Besuch in einer Cocktailbar oder eine entsprechende Ausstattung zuhause ist dies sicher nicht. Als Ergänzung um einmal einige Cocktails auszuprobieren, ohne sich gleich alle Zutaten flaschenweise in den Schrank stellen zu müssen, finde ich das Konzept aber klasse.

    Ich werde sicher in Zukunft auch einmal den einen oder anderen Cocktail bestellen und würde mich freuen wenn die Zahl der angebotenen Cocktails noch etwas zunehmen würde.

  37. Pingback: Web 2.0 Sammelalbum - Web2Null - CocktailBude



  38. fab

    finde http://www.conelly-cocktails.com wesentlich praktischer.
    das sechserpack verschiedene cocktails in doppeldosen ist eine nette sache. (nur die versandkosten aus AT sind zu heftig.)

    die versandmethode der cocktailbude in kleinen tüten ist nen bisschen giftmischer-like. geht so in die werbegeschenke-ecke, über die man schmunzelt aber nur dann aufreisst wenn überhaupt kein alk mehr in der wohnung zu finden ist… :)

    fab

  39. Pingback: Mix it, Baby! Lebensmittel individuell im Web - Artikel auf gumia.de

  40. Pingback: Cocktailbude liegt trocken :: deutsche-startups.de

  41. Pingback: Kuriose Cocktailbestellung via Internet

Aktuelle Meldungen

Alle