Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Am 19. März findet in Brüssel die europäische Web-Konferenz Plugg statt. Neben vielen Vorträgen (unter anderem von Julie Meyer, Ariadne Capital, Lisa Sounio, Dopplr, und Bart Becks, ProSiebenSat.1) gibt es auch eine Start-Ups-Rally. Insgesamt 20 junge Unternehmen dürfen sich dem Publikum vorstellen. Plugg wird von Robin Wauters (Web.2point0.be, TheNextWeb.org and MarketingBlog.eu) veranstaltet.
* Der Vermarkter GWP könnte nach einem Bericht der “w&v” sein Mandat für das Netzwerk studiVZ (www.studivz.net) verlieren. “Aus branchennahen Kreisen verlautet, dass andere Vermarkter bereits an Konzepten für einen Pitch um StudiVZ arbeiten”, schreibt das Fachmagazin. GWP vermarktet die Studenten-Community seit März des vergangenen Jahres und gehört wie studiVZ zur Verlagsgrupppe Holtzbrinck. studiVZ stellte inzwischen klar, dass man die Zusammenarbeit fortsetzen werde. Natürlich ist der Erfolg von studiVZ auch anderen Vermarktern nicht verborgen geblieben. Deshalb haben wir uns in den letzten Wochen einen Marktüberblick verschafft und mit einigen wenigen Vermarktern Gespräche geführt. Im Ergebnis haben wir uns entschieden, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Harald Wahls, dem Geschäftsführer der GWP, und seinem Onlinevermarktungsteam unter Carsten Schwecke fortzusetzen”, sagt studiVZ-Chef Riecke.
* Philipp Schilling, der sich Anfang des Jahres bei seiner Gründung Yieeha (www.yieeha.de) zurückgezogen hat, arbeitet nun bei A better tomorrow (www.a-better-tomorrow.com). Beim Düsseldorfer Startup wirkt Schilling als Chief of Business Development & Marketing.
* Nach langer Zeit mal wieder ein Lebenzeichen von unddu.de (www.unddu.de). Das Social Network aus dem Hause Web.de kooperiert mit Panasonic. “Die unddu.de-Community wird aufgerufen auf www.Lumix.unddu.de über ein Jahr lang eine Foto-Jahreschronik zu erstellen, bei der die Internet-Nutzer und ihre ganz persönlichen Erlebnisse im Mittelpunkt stehen”, teilen die Unternehmen mit.
* Die Familien-Community Kindo (www.kindo.de) ist nun auch in einer chinesischen und einer arabischen Version verfügbar. “Kindo in chinesisch und arabisch zu starten war der logische nächste Schritt unserer internationalen Wachstumsstrategie. China ist eine großartige Chance für uns und wir freuen uns bereits jetzt darauf weiter in Asien zu expandieren” sagt Kindo-Mitgründer Gareth Knight.
* Die Müslifabrik mymuesli (www.mymuesli.de) ist erneut zum Startup des Jahres gekürt worden. Diesmal ehrte das Online-Magazin “Gründerszene” das Passauer Startup. mymuesli erhielt den Preis in der Kategorie “das sympathischste Startup des Jahres”. Als das wirtschaftlich erfolgreichste Startup wählte die Jury des Magazins die geschlossene Shopping-Community Brands4friends (www.brands4friends.de).

Fragen









Kommentare
Das mit studivz und GWP is schon irgendwie strange. Das war zumindest mein erstes Gefühl, als ich die Meldung las ! Es kommt mir eher vor, als hätte man sich extern (gute) Ideen geholt, um die dann hausintern eben mit der Familie umzusetzen.
Und was meint er mit “Natürlich ist der Erfolg von studiVZ auch anderen Vermarktern nicht verborgen geblieben….”
Welcher Erfolg ? Reichweitensteigerung ? Dicken Umsatz und Gewinn kann er ja nicht gemeint haben.
Kommentar von PeerVers 18. Januar 2008 @ 17:11mich würden mal viel mehr die nutzerzahlen von unddu. de interessieren …
Kommentar von Heinrich Heine 18. Januar 2008 @ 17:17@HeinRich Heine: UndDu ist platt. Der United Internet konzentriert sich mittlerweile auf ein anderes Projekt, http://www.shortview.de, welches auch durch Plattformen wie GMX beworben wird.
Kommentar von Philipp Götzinger 18. Januar 2008 @ 17:33Das schöne an mymüsli ist – neben dem extrem eigenständigen Geschäftsmodell – sein Hardcore-Understatement. Die bekommen laufend Auszeichnungen, aber auf der Startseite ist davon keine Rede. Andere Startups würden das 800×800 Pixel gross auf die Homepage klatschen.
Kommentar von Pass 18. Januar 2008 @ 17:41Was ist ein “extrem eigenständiges Geschäftsmodell” ???
Kommentar von PeerVers 18. Januar 2008 @ 17:42Oh mann – wenn sich StudiVZ von GWP trennt, kann ich mich mit 5 Kisten Bier volllaufen lassen :-)
Kommentar von Eugen 18. Januar 2008 @ 17:57@PeerVers
Wo findet man denn verlässliche Informationen zu Umsatz und Gewinn von StudiVZ, die deine Aussage und gleichlautende Meinung der deutschen Bloggerszene bestätigt?
Genau.
Kommentar von Thomas 18. Januar 2008 @ 18:00Also dass das StudiVZ zur Geldmaschine wird, sollte ja wohl außer Frage stehen… Unter normalen Umständen…
Aber wenn das Mangement wie bisher die Seite vergammeln lässt, überrollt Facebook mit den Samwer Brüdern als Speersptize StudiVZ ganz schnell…
Und der Holzbrink Verlag schaut dumm aus der Wäsche…
Kommentar von Felix 18. Januar 2008 @ 18:16Andere Vermarkter können aus StudiVZ auch nicht mehr Geld machen, weil dort einfach niemand auf Banner klickt. Im w&v-Artikel steht auch ne Aussage von Marcus Englert, ProSiebenSat1-Vorstand, zu seiner Beteilgung an den Lokalisten: “Wenn Sie bei diesen hohen Reichweiten pauschal buchen, rauscht Ihnen ohne Targeting und Capping das Geld ohne nennenswerten Effekt durch die Finger.”
Kommentar von Steffen 18. Januar 2008 @ 22:05Schon von kaioo gehört? kaioo ist eine ECHTE social community. Non-Profit. Finanziert aus Spenden und Werbebannern. Kein Ausschlachten der Nutzerdaten. Nutzer nehmen demokratisch an Entscheidungen teil. kaioo ist für alle da – auch nach dem Studium.
Kommentar von Starfish 19. Januar 2008 @ 09:48@10
Kommentar von Tim 19. Januar 2008 @ 13:11Spam? Sogar mit Kennung?
Erinnert mich an die “Warum nicht mit Amiando”-Postings (die ja laut amiando nicht von denen selbst stammen ;-) )
Diese Wahl zum “Startup des Jahres” auf Gruenderszene ist doch wohl die totale Verarschung.
- Startup des Jahres: mymuesly (Investor: Lukasz Gadowski)
- Erfolgreichstes Startup: brands4friends (Investor: Lukasz Gadowski)
- Zweiterfolgreichstes Startup: smava (Investor: Lukasz Gadowski)
Ach ja, wer ist denn der Herausgeber von Gruenderszene?
Das erinnert mich doch wieder verblüffend an die guten alten .com Zeiten vor 8 Jahren. Da haben sich auch alle gegenseitig in den Himmel gelobt und auf den ganzen Excel-Sheets standen die Umsatzmilliarden. Wer noch kein CEO war, mußte im Leben irgendwas falsch gemacht haben.
Aber das hier ist noch peinlicher, zumal es weder bei brands4friends noch bei smava die geringsten Anzeichen eines wirtschaftlichen Erfolges gibt.
Nur den Jungs von mymuesli seien die Symphatien gegönnt. Ich wette auch mal, das sie wirtschaftlich erfolgreicher als brands4friends sind.
Kommentar von Cheater 19. Januar 2008 @ 18:39studiVZ macht doch nichts aus seinen Daten, außer die User zu verschrecken. Sinnvolle Aktionen und alternative Vertriebsmöglichkeiten kennt M. Riecke doch gar nicht. Der Mann lebt echt noch in Web 1.0.
Kommentar von Peter 19. Januar 2008 @ 19:29Mal was nettes:
http://youtube.com/watch?v=JvZTDbKaI-E&feature=related
:)
Kommentar von AXELL 21. Januar 2008 @ 00:21lol danke Axell :D
Kommentar von Philipp Götzinger 21. Januar 2008 @ 05:20Danke Axell!
…als nächstes sitzt bestimmt Lukasz Gadowski auf dem Platz:
“Ich hab mit meinen Unternehmen an denen ich beteiligt bin X millionen Umsatz gemacht und 3 Millionen Menschen rennen in meinen T-Shirts rum!” ;-)
Ok…an Kim kommt er aber bei weitem nicht ran.
Kommentar von Karsten 21. Januar 2008 @ 09:11Naja man sollte dabei aber schon bedenken, dass es zusammengestellte “Gremien” gab, die Wahl wurde also nicht von einer einzigen Person durchgeführt. Die Beziehungen zwischen gewonnenen StartUps und Investoren sind natürlich auffallend, ich denke jedoch nicht, dass dies in einem Zusammenhang stehen MUSS.
Kommentar von Patrick Konrad 21. Januar 2008 @ 13:41Wer ist Lukasz Gadowski ?? ;)
Kommentar von AXELL 21. Januar 2008 @ 16:06@ Axell
Alle Infos zu Lukasz Gadowski stehen hier:
http://www.deutsche-startups.de/investor/Gadowski,+Lukasz
Kommentar von Alexander Hüsing 21. Januar 2008 @ 16:08Ja schon klar ;) Ich wollte damit sagen, dass ich die Investments die er macht nicht gut finde. Studivz war Glück
Kommentar von AXELL 21. Januar 2008 @ 16:54