Fabidoo startet erfolgreich
Die Figürchenfabrik fabidoo (www.fabidoo.com) ist nach eigenen Angaben erfolgreich gestartet. “Wir haben etwas erreicht, was viele andere Startups so schnell nicht geschafft haben – und zwar eine schwarze Null bereits im zweiten Monat nach dem Public-Beta Start”, heißt es im Unternehmensblog. Über den kleinen Cyber-Shop kann jeder seit November kleine Figuren sowie Objekte (Kleeblätter, Herzen, Würfel) individuell gestalten und anfertigen lassen. Möglich wird diese Einzelproduktion durch einen 3-D Drucker. Dieser erzeugt die sogenannten fabidoos Schicht für Schicht. Anstatt auf Papier werden die Farben dabei auf ein Gips-Pulver gesprüht.
Im Gespräch mit deutsche-startups.de nennt Gründer Steffen Rusitschka einige weitere Kennzahlen der ersten Unternehmenswochen: “Unser mittlerer Bruttoumsatz pro Bestellung liegt inzwischen bei 28,28 Euro und im Mittel haben wir mit jeder Bestellung 1,47 fabidoos versendet”. Damit, dass bei rund 35 % aller Bestellungen mehr als ein fabidoo gekauft wird, hatten die Macher so kurz nach dem Start nicht gerechnet. Die Zahl der von den Nutzern gestalteten fabidoos liegt laut Rusitschka im vierstelligen Bereich. “Viele unserer fabidoos sind nicht öffentlich und tauchen somit in den Auflistungen auf unsere Web-Seite nicht auf.” Viele fabidoos seien einfach zu persönlich, um sie öffentlich zu stellen.
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[...] für die Artikel von Jochen Krisch auf exciting commerce sowie von Alexander Hüsing auf deutsche-startups.de möchte ich hier noch schnell [...]
Pingback von fabidoo blog » Blog Archive » Wuff, Miau oder Roarr — 15. Januar 2008 @ 16:56
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[...] Wie berichtet, freuen sich die Fabidoo-Gründer über einen Traumstart. Gegenüber ds.de haben sie ergänzend zu den Infos in ihrem Blog noch ein paar zusätzliche Kennzahlen genannt. [...]
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Find ich eine coole Sache, hab gerade für meine Freundin einen mit dem Bild Ihres Hundes bestellt, ging alles einfach, auch das Bild hochladen usw., bin jetzt mal gespannt wie lange die Auslieferung dauert, hoffe nicht zu lange
Gruß
Kommentar von Wohnung — 15. Januar 2008 @ 08:52
Also wenn ich mal rechne:
Ein 3D-Drucker kostet ca. 40 000 Euro (Mittelklasse). Weiterhin müssen die Fabidoos nachbearbeitet werden, was Menpower bedeutet. Außerdem die Materialkosten. Würde sagen, ganz grob belaufen sich die Kosten für nur jenen Aufwand auf rund 50 000 Euro, nimmt man noch die Miete dazu. Außerdem die Entwicklungskosten (auch wenn sie nur kalkulatorisch, da eigen geleistet sind, müssen sie dennoch angesetzt werden, um sich mit anderen StartUps zu vergleichen)….das würde für mich bedeuten, der Umsatz durch die Fabidoos innerhalb der ersten 2 Monate liegt bei ca. 70 000 bis 80 000 Euro, um schwarze Zahlen zu schreiben. Bei einem Preis von 10 Euro/Fabidoo macht das 7 000 – 8 000 Fabidoos, geteilt durch 60 Tage (angenommen sie arbeiten auch am Wochenende) ergibt das eine Tagesproduktion von gut 130 Fabidoos, was mit einem Drucker schlichtweg nicht machbar ist.
Selbst, wenn man einzig und allein die Kosten für den Drucker ansetzt (30 000 – 40 000 Euro wie gesagt) kommt man auf 66 Fabidoos am Tag, um die Gewinnschwelle zu schaffen. Ich denke, auch das ist mit einem Drucker nicht drin.
Folglich bin ich vorsichtig, was die Aussage (schwarze Zahlen) angeht. Wieso nennen sie nicht einfach die verkauften Stück? Dann wüsste man Definitiveres.
Kommentar von Michael — 15. Januar 2008 @ 09:07
Nicht zu vergessen, dass diese 3D Drucker nicht für die Serienproduktion vorgesehen sind…
Kommentar von John — 15. Januar 2008 @ 09:10
moin,
ich denke mal die werden – wie es ja auch üblich ist – die anschaffungs- und herstellungskosten von anlagevermögen wie dem 3d-drucker und eventuell eigens entwickelter software auf die nutzungszeit umlegen und so auf teilkostenbasis/monatssicht ein operativ positives ergebnis haben. vergleichbar dem EBITDA bei einer aktiengesellschaft. in jedem fall ein tolles ergebnis; ob das deswegen dann allerdings das neue e-commerce-aushängeschild für deutschland ist, werden wrir in der nächsten wirtschaftswoche lesen
Kommentar von Alexander — 15. Januar 2008 @ 09:25
Ich finde auch, man muss den Drucker wie Anlagevermögen abschreiben. Also kann das mit der schwarzen Null schon sein. Wobei das Volumen absolut hat trotzdem noch niemanden ernährt.
Kommentar von Julia — 15. Januar 2008 @ 09:38
Ich denke, mit der schwarzen Null meinen die hier, dass mit den Einnahmen die laufenden Kosten (inkl. Kapitaldienst für Druckeranschaffung etc.) gedeckt werden können.
Kommentar von Tobias Worzyk — 15. Januar 2008 @ 09:52
Wobei es eben darauf ankommt, ob die Eigenleistung dazu zählt und welcher Betrag dafür angesetzt würde. Ich wäre bei solchen Aussagen jedenfalls immer vorsichtig (auch wenn Alex und Julia mit dem Hinweis bzgl. Abschreibungen natürlich vollkommen recht haben).
Kommentar von Michael — 15. Januar 2008 @ 10:11
klar – wäre natürlich gut/schön zu wissen, wie die BWA bei denen aussieht; kann aber auch verstehen, das sie die nicht in netz stellen
Kommentar von Alexander — 15. Januar 2008 @ 10:23
Hab fabidoo gerade zum ersten Mal ausprobiert und bin wirklich sehr beeindruckt von der Usability und überhaupt der Umsetzung im Ganzen. Hut ab und viel Erfolg!
Kommentar von Tobias Worzyk — 15. Januar 2008 @ 10:23