trigami macht jetzt auch in Videos
Der Blogvermarkter trigami (www.trigami.com) erweitert seine Produktpalette. Neu im Angebot sind Video-Reviews. “So können Unternehmen für sich die Emotionalität von Videos mit der Authentizität anwendergenerierter Inhalte kombinieren”, teilt das im Januar 2007 von Alain Aubert und Remo Uherek gegründete Unternehmen mit. Die Filmchen können die teilnehmenden Blogger anschließend in ihr eigenes Blog stellen, bei YouTube und Co. hochladen oder aber die Videos werden auf der Website des Auftraggebers veröffentlicht.
Bisher setzte trigami bei der Vermarktung von Blogs nur auf sogenannte Text-Reviews. Wie beim neuen Thema Videos können Blogger dabei im Auftrag von Unternehmen bestimmte Dienstleistungen oder Produkte testen und in ihrem Blog darüber schreiben. Die entsprechenden Beiträge sind dabei immer als bezahlte Werbung gekennzeichnet. Wobei die Schweizer darauf hinweisen, dass Blogger, bei jedem Auftag “völlige Meinungsfreiheit genießen”. Nach eigenen Angaben liefen über trigami im ersten Unternehmensjahr “mehr als 150 Blog-Marketing-Kampagnen”. Das Netwerk besteht demnach inzwischen aus “über 3.000 Bloggern im deutschsprachigen Raum”. Mit dem Produkt “Personal Feedback” wollen die trigami-Macher nun auch die nicht-öffentlich Kommunikation zwischen Auftraggebern und Bloggern verbessern. So lasse sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit ganz direkt der Puls von Meinungsmachern fühlen.
Artikel zum Thema
* trigami gewinnt Investoren
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6 Kommentare »
2 Trackbacks »
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[...] dem Thema in der Blogosphäre: deutsche Startups, donRivas, mkellenberger, tobiwei, probloggerworld, sebamüller, SiN, nochmal SiN und ein Interview [...]
Pingback von Trigami im neuen Jahr — 11. Januar 2008 @ 12:33
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Neu bei trigami: Videoreviews und Web 2.0 Marktforschung…
Ab sofort bietet der Schweizer Blogvermarkter trigami nicht nur Text-, sondern auch Videokampagnen und Marktforschungsaufträge an.
……Trackback von datenschmutz.net — 13. Januar 2008 @ 15:52
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“Die völlige Meinungsfreiheit”… Das haben wir anders erlebt.
Nachdem wir kürzlich einen von trigami vermittelten Beitrag über G-Shock Uhren veröffentlichten, mußten wir uns erst mit Casio sowie der Mediaplanung von Heye & Partner, die trigami beauftragt hatten, ins Vernehmen setzen um nach zunächst erfolgter Verweigerung der Zahlung durch trigami, an unser Geld zu kommen.
Kommentar von Frank — 11. Januar 2008 @ 10:32
Aha…das ist interessant zu hören…
Würdest du ins Detail gehen ??? Wir spielen auch mit dem Gedanken, Trigami zu beauftragen daher interessiert es mich sehr, welche Art Erfahrung du da hast…
Gruß
Blunar
Kommentar von Blunar — 11. Januar 2008 @ 10:58
Hallo Alexander,
Danke für die Erwähnung!
Hallo Frank,
Trotz Meinungsfreiheit muss natürlich stets die Aufgabe erfüllt werden. Wenn jemand beispielsweise weniger Text als gefordert oder massgeblich am Thema vorbeischreibt, dann greift natürlich unsere Qualitätskontrolle ein. Die von Dir angesprochene Situation haben wir ja bereits vor Wochen geklärt und Du hast Dein Honorar inzwischen ausbezahlt erhalten. Glücklicherweise sind Bemängelungen die Ausnahme. Die allermeisten Reviews erfüllen die Anforderungen gleich im ersten Anlauf.
Gruss, Remo
Kommentar von Remo Uherek — 11. Januar 2008 @ 11:07
WOW Remo – ihr reagiert aber verdammt schnell
Könntest du vielleicht näher erklären, was denn der Knackpunkt war ?
So wie ich es verstehe, hat man als Kunde von Trigami eben KEINEN Einfluß darauf, was, wie und vor allem wie viel geschrieben wird oder gibt es doch “versteckte” Richtlinien ? dann könnte ich ja einfach auch ne Anzeige schalten oder ? Der besondre Punkt ist doch eben, dass man keinen Einfluss hat sondern ganz darauf angewisen ist, ob das Produkt letztlich überzeugen kann….oder habe ich das falsch verstanden ?
Gruß
Blunar
Kommentar von Blunar — 11. Januar 2008 @ 11:15
Hallo Blunar
Man muss verstehen, dass es sich bei Trigami um Auftragsarbeiten handelt. Im Kundenbereich definiert ein Kunde das Briefing der Kampagne, d.h. gibt Hintergrundinformationen zum zu rezensierenden Produkt, sagt welche Zielgruppe (Länder) für ihn wichtig sind, definiert die Mindestlänge der Reviews (z.B. 300 Wörter) und definiert z.B. den Ablauf eines Produkttests (z.B. zuerst Testprodukt bestellen, danach Produkt ausprobieren und danach Rezension in Blog veröffentlichen). D.h. der Kunde kann sagen, welches Produkt und gegebenenfalls welche Features getestet werden sollten. Er steckt also den groben Rahmen. Die Blogger erhalten das Briefing und können sich dann mit ihren gewünschten Honorarvorstellungen beim Kunden bewerben (d.h. Blogger bestimmen selbst, wieviel Honorar sie verlangen möchten). Der Kunde sieht die Bewerbungen im Kundenbereich und entscheidet sich, welchen Bloggern er den Zuschlag geben will.
Solange die Blogger alle Aufgaben erfüllen, sind sie völlig frei. Schreibt ein Blogger weniger als gefordert, ist dies ein Mangel. Schreibt ein Blogger z.B. statt über die neue “Auto”-Kategorie über die “Reise”-Kategorie, ist dies ein Mangel. Natürlich wird aber jedes Briefing von uns überprüft und zu eng gesteckte Rahmen sind natürlich nicht gestattet, da sonst der indirekte Einfluss auf den Inhalt zu stark ist. Wir empfehlen den Kunden immer, den Bloggern möglichst viel Handlungsspielraum zu lassen und die Briefings sehr weit zu formulieren. Im Optimalfall siehts die Aufgabe etwa so aus: “Hier ist das Produkt A, bitte testen und rezensieren”. Letztendlich reguliert sich der Markt aber selbst. Ist ein Briefing in den Augen der Blogger zu eng gesteckt, bewerben sich einfach weniger oder im Extremfall auch gar keine Blogger.
Gruss, Remo
Kommentar von Remo Uherek — 11. Januar 2008 @ 12:07
Hmm – OK – macht Sinn und danke für die Erklärung
Gruß
Blunar
Kommentar von Blunar — 11. Januar 2008 @ 12:15