Das Beteiligungsunternehmen Hasso Plattner Ventures (HPV) investiert in die Familien- und Stammbaum-Community verwandt.de (www.verwandt.de). Nach Informationen der “Finanicial Times Deutschland” erhalten die Hamburger von HPV einen “mittleren einstelligen Millionenbetrag”. Damit ist verwandt.de das bisher höchste Einzelinvestment des Beteiligungsunternehmen von SAP-Gründer Hasso Plattner. Insgesamt soll verwandt.de nun rund acht Millionen Euro Risikokapital eingesammelt haben. Vor HPV investierten bereits Neuhaus Partners sowie die Business Angels Andre Alpar, Gründer und Geschäftsführer von Hitflip, Christian Schagen, Gründer und Geschäftsführer von LinkLift und Florian Heinemann, Gründer von AbeBooks und Antikörper Online in die Familien- und Stammbaum-Community.
In Deutschland ging verwandt.de im Juni 2007 an den Start. Inzwischen ist das Familien-Netzwerk in Polen, Italien, Portugal, Spanien, Großbritannien, Brasilien und den USA mit eigenen Ablegern vertreten. “Es ist selten, dass ein deutsches Internet Startup weltweit erfolgreich ist. Die globale Expansion mit Kapital, Kontakten und unseren Erfahrungen zu unterstützen, freut HPV und mich sehr”, erklärt Plattner das Investment. Mit dem frischen Kapital soll unter anderem die weitere Expansion finanziert werden. “China und Indien sind interessante Märkte, auch Europa bietet noch Wachstumspotential”, erklärt Sven Schmidt, Mitgründer von verwandt.de.
Artikel zum Thema
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*Startup des Jahres – Stimmen zu verwandt.de
* verwandt.de expandiert in die USA
* verwandt.de expandiert nach Italien und Polen
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Fragen










Kommentare
Gratulation an die Jungs, haben es sich (durch harte Arbeit) verdient. Toller Impuls auch. Weiter so!
Kommentar von Yella 09. Januar 2008 @ 10:41Glückwunsch !
Kommentar von Michael 09. Januar 2008 @ 12:13Na dann hoffen wir mal, dass HPV nicht wieder “das Vertrauen verliert”. Umsätze sind ja wohl noch keine vorhanden. Was ist eigentlich das Geschäftsmodell von verwandt.de?
Kommentar von Cheater 09. Januar 2008 @ 12:21Expansion nach Amerika:))
Kommentar von John 09. Januar 2008 @ 12:25Hier die Valley Perspective :)
http://www.techcrunch.com/2008/01/08/german-geni-clone-verwandt-raises-second-funding-round/
Kommentar von Michael 09. Januar 2008 @ 12:33Bevor sie großartig expandieren, sollten sie erst einmal die Fehler auf der deutschen Seite beheben, dass wäre sinnvoller und kundenfreundlicher, aber es scheint üblich geworden zu sein, dass quantität vor qualität steht
Kommentar von Jane 09. Januar 2008 @ 12:41Ja, an der Börse gehts bergab, dafür scheinen die Zeiten für das Internet wieder besser zu werden.
Ich denke in 2008 wird man sehen, wie wertvoll Social-Networks eigentlich wirklich sind,.. da diese endlich mal was verdienen werden ;)
Alex
Kommentar von Alex 09. Januar 2008 @ 13:39Na da kann man ja nur Glückwunsch sagen!!
Kommentar von Stefan 09. Januar 2008 @ 14:17Communities sind doch schon längst tot, zumindest würde ich nie in eine community investieren. Nennt mir eine Community die wirklich gute Gewinn erzielt, außer XING! Es gibt kaum welche! Das Problem ist, dass der Nutzer nicht bereit ist 1€ für irgendwas zu zahlen, außer vielleicht bei Game-Communities. StudiVz und SchülerVz werden wohl lange Zeit noch rote Zahlen schreiben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!!!
Kommentar von Peter 09. Januar 2008 @ 14:37MySpace 400 Millionen, QQ 500 Millionen, Netlog hohe Millionenbetrag (unter anderem durch Premiumdienste)…
Und bezüglich der Zahlen von StudiVZ und SchuelerVZ: Ab Januar ist das Ding profitabel.
Nur mal so nebenbei eingeworfen, auch wenn ich Deiner Meinung stellenweise zustimme ;)
Kommentar von Philipp Götzinger 09. Januar 2008 @ 15:22> MySpace 400 Millionen
Du verwechselst Umsatz mit Gewinn.
Zu verwandt.de: Ohjeeee….
Kommentar von Sebastian Fiebiger 09. Januar 2008 @ 19:15studiVZ hat die Zielgruppe Studenten.
Vorteil: relativ einfach zu überzeugen/anzusprechen, da Internet- und “vernetzungsaffin”.
Nachteil: zahlungsunwilligST, finanzschwach
schuelerVZ hat die Zielgruppe Schüler.
Vorteil: relativ einfach zu überzeugen/anzusprechen, da Internet- und “vernetzungsaffin”.
Nachteil: zahlungsunwilligST, finanzschwÄCHST
verwandt.de hat die Zielgruppe …???
Vorteil: ???
Nachteil: gezielte Werbungsschaltung schwer/nicht möglich.
Fazit: “Zu verwandt.de: ohjeeee….”
Kommentar von Michael 09. Januar 2008 @ 19:26Glückwunsch Jungens ;) Weiter so (Verwandt, nicht die Kommentatoren :)
Kommentar von Oliver 09. Januar 2008 @ 19:57@ Sven Schmidt
Ihr habt das Konzept sehr gut umgesetzt.
Der Erfolg zeigt, dass ihr schneller wächst als
Geni. Hut ab!!!
Viel Erfolg noch bei der Expansion.
Freue mich auf euer Monetarisierungsmodelle
Kommentar von Breaker 09. Januar 2008 @ 20:26@ Peter
täusch Dich da mal nicht.
StudiVZ war bisher extremst erfolgreich.. hat SchuelerVZ hervorgebracht, hat brands4friends groß gemacht, usw….
Und auch mit Werbung werden sie erfolgreich sein.. genauso wie viele andere Communities… insbesondere solche die am Werbemarkt heiss umkämpft sind wie Senioren oder Mütter.
Alex
Kommentar von Alex 09. Januar 2008 @ 21:07@Sebastian: Vielen Dank für den Hinweis, aber ich weiß Umsatz und Gewinn doch schon zu unterscheiden ;) Wenn ich von Gewinn rede, dann meine ich auch Gewinn.
Kommentar von Philipp Götzinger 09. Januar 2008 @ 22:51@Phillip: Du verwechselst allerdigs Umsatz mit Gewinn! Und leider hast Du auch noch falsche Umsatzzahlen…
MySpace ist verdammt weit von 400 Millionen Gewinn (!) entfernt. Für das letzte Jahr lag der bei gerade mal 10 Millionen. Und diese 10 Millionen gelten für den gesamten Bereich Fox Interactive, von dem MySpace ein Unterbereich ist.
Der Umsatz hat demnach eine gute halbe Milliarde betragen. Schön und gut, aber schon Wirtschaft in der Schule hat uns gelehrt, dass der Umsatz hoch sein kann und das Unternehmen trotzdem alles andere als rentabel ist.
Ich glaube an MySpace… aber ich denke, wir sollten die Diskussion sachlich führen und nicht einfach mit Zahlen um uns werfen! Und wenn, dass mit korrekten!
Atlon
Kommentar von Atlon 09. Januar 2008 @ 23:06achso, ich sollte eigentlich mit gutem Beispiel vorrangehen und meine Daten auch belegen:
http://blogs.zdnet.com/BTL/?p=5899
nur eine von mehreren Quellen!
Kommentar von Atlon 09. Januar 2008 @ 23:14@Alex – naja, das wage ich zu bezweifeln. Nennt mich von mir aus notorischer Pessimist, aber ich hab ein paar Leute von der StudiVZ-Werbeagentur kennengelernt – wer es sich leisten kann so arogant zu sein, der sollte wenigstens erfolgreich sein.
Größe allein reicht nicht um eine Firma erfolgreich zu betreiben – langfristig zählen die Gewinne. Und das nicht immer so einfach ist zeigt ein ganz aktuelles Beispiel: Skype
Kommentar von Eugen 10. Januar 2008 @ 15:05@Philip
Kommentar von Sörn 10. Januar 2008 @ 15:23In einer anderen Diskussion ist mir schon aufgefallen, dass du manchmal ein bisschen Zahlenjonglage betreibst. Das hat zur Folge, dass man mit deinen Angaben sehr vorsichtig umgeht. Deshalb finde ich es auch klasse, wenn man seine Zahlen belegt. Dann hat das für alle einen Lerneffekt.
@ eugen. was ist dir denn mit denen passiert? hab das shcon einmal irgendwo gehört, weiss nur nicht mehr wo.
wie sind denn die Preise bei Studivz? Philipp nicht lachen :-)
Kommentar von Roy Uhlmann 10. Januar 2008 @ 17:02jetzt stimmt auch die blogadresse
Kommentar von Roy Uhlmann 10. Januar 2008 @ 17:02Sebastian, Atlon, ihr habt Recht. Hab zu schnell gegoogled und zu ungenau gelesen :) Die 400 Mio waren tatsächlich Umsatz. Entschuldigung.
Was ich aber krass finde ist in der Quelle von Atlon die PI Zahl. MySpace generiert an einem Tag soviel Traffic wie StudiVZ in einem Monat. Wahnsinn!
Kommentar von Philipp Götzinger 10. Januar 2008 @ 20:33Ich hab das zwar schonmal gefragt, aber wie will verwandt.de irgendwann mal Geld verdienen? Werbung? Premium-Content? Profile und Stammbäume zahlen noch keine Miete.
Kommentar von Cheater 10. Januar 2008 @ 20:52@ Philipp
Kommentar von Michael 10. Januar 2008 @ 20:54Das ist kein Wunder. MySpace hat weltweit ca. 210
Mio. User.
Studivz dagagen ca. 4-5 Mio.
Das macht den Unterschied aus.
@Cheater
Vll. aus einem Mix aus Werbung und
Premium-Services.
In San Diego und Denver gibt es einige Anbieter
Anbieter, die mit dem gleichen Geschäftsmodell
eine Menge Umsatz einfahren.
Ich weiß aber nicht, ob sie profitabel sind.
Das vermute ich aber, denn sie sind seit langem am
Kommentar von Michael 10. Januar 2008 @ 21:00Markt.
@ Cheater
Kommentar von Breaker 10. Januar 2008 @ 21:15Möchtest du eventuell investieren?
Gerade mal die Preise für Werbung auf StudiVZ angesehen. Wenn man dies jetzt auf die Zahlen von MySpace usw ummünzt habe ich keine Zweifel daran, dass nächstes Jahr der Breakeven erreicht wird.
Mal so als Beispiel, StudiVZ verlangt für eines der kleinen Bannerchen auf der Startseite für 2 Tage 10.000 Europenunzen
Netter Denkanstoß
Kommentar von Roy Uhlmann 10. Januar 2008 @ 22:07@ Roy
Kommentar von Anna 10. Januar 2008 @ 22:40Du kennst weder deren (StudiVZ) Umsatzhöhe noch
Gesamkosten und du machst hier eine Aussage über
den Zeitpunkt für das Erreichen des Break-Even-
Point. Du musst ein Genie sein. :-)
@Roy – das war 2007 auf der OMD. Möchte nicht zu tief ins Detail gehen. Aber wenn ich wie folgt begrüßt werden “Die jungen Herrschaften – wie kann ich Ihnen helfen? Sie haben 1 Minute – die Zeit läuft ab jetzt. Tick, Tick, Tick”, dann denke ich, ist die Behauptung angebracht (ist kein Scherz!).
Als ich das hörte, waren mein Kollege und ich doch sehr überrascht, sahen uns an und meinten anschließend zu dem Herren, dass es wohl besser sei, wenn wir uns nach Alternativen umsehen. Erst anschließend wollte er sich doch ein wenig Zeit für uns nehmen (am Ende waren es dann 3 Minuten) – wobei er weiterhin dauernt auf die Uhr sah und uns am Ende abwürgte indem er uns den Preiskatalog in die Hand gab.
Es gab jedoch noch eine interessante Aussage: auf die Frage man auch Gruppen-Targeting betreiben könnte und nur in ausgewählten Gruppen seine Anzeigen platzieren könnte, hiess es damals noch, dass dies aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich und auch für die Zukunft nicht angedacht sei (Anmerkung: das war im September 2007!)
Eine Anmerkung – der Herr war NICHT von StudiVZ, sondern von der betreuenden Agentur.
P.S. Ich bin 28 :-)
Kommentar von Eugen 10. Januar 2008 @ 22:52