Kurzmitteilungen: Ecato, Adition, Mindquarry, Utopia, Qiro, DJTunes, SevenGames.com, Plaxo
Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Beim Marktplatz-Netzwerk Ecato (www.ecato.com) haben sich nach eigenen Angaben bereits mehr als 1.000 Websites angemeldet, um mit dem eigenen Marktplatz Geld zu verdienen. “Der Erfolgstrend wurde auch durch den stark gewachsenen Umsatz des Unternehmens deutlich. Im Laufe der vergangenen zwölf Monate konnten wir die Einnahmen im Kerngeschäft, Klick- und Verkaufsprovisionen, deutlich mehr als vervierfachen”, sagt Geschäftsführer Christian Boris Schmidt. Für 2008 sind der Ausbau des Angebots für Websitebetreiber, strategische Kooperationen und die Expansion in mindestens ein weiteres europäisches Land wie Großbritannien oder Frankreich geplant.
* Der AdServer-Anbieter Adition (www.adition.net) technologies AG hat die bislang von der new media management GmbH gehaltene Beteiligung am Unternehmen zurückgekauft. Die Kölner Beteiligungsgesellschaft new media management besaß bisher einen Anteil von 12,5 % an Adition. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. “Der Aktienrückkauf ist für Adition ein schöner Abschluss eines sehr erfolgreichen Jahres 2007 und eine gute Ausgangsbasis, um im kommenden Jahr unsere geschäftlichen Aktivitäten nochmals zu verstärken. Denn wir wollen auch 2008 weiter expandieren”, sagt Jörg Klekamp, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Adition.
* Die Software-Schmiede Mindquarry (www.mindquarry.com), die sich als Anbieter einer webbasierten Open-Source-Teamsoftware einen Namen gemacht hat, ist insolvent. Das Insolvenzverfahren wurde nach einem Bericht der “Potsdamer Neuesten Nachrichten” bereits am 27. Dezember offiziell am Amtsgericht Potsdam eröffnet. Bei Mindquarry wurde von Hasso Plattner Ventures finanziell unterstützt. Dem Zeitungsbericht zufolge gab es zwischen den Gründern und dem Investor Meinungsverschiedenheiten über die Chancen am Markt: “Offenbar hatten die HPV-Manager das Vertrauen in die GmbH verloren und deswegen entschieden, nicht weiter in das Unternehmen zu investieren, weswegen die Firma keine Rechnungen mehr zahlen konnte”.
* Die Konsumenten-Plattform Utopia (www.utopia.de) erweitert ihr Angebot um eine Jobbörse für Stellen im Nachhaltigkeitssektor. “Grüne Unternehmen können freie Stellen ausschreiben, und Arbeitnehmer mit Affinität zu nachhaltigen und sozialen Aspekten Stellengesuche aufgeben. Ziel der Utopia-Jobbörse ist es, den Bedarf im derzeit boomenden grünen Arbeitsmarkt mit dem Angebot der bislang noch weitgehend unerschlossenen Arbeitnehmergruppe mit Kenntnissen und Fähigkeiten im Umwelt- und CSR-Bereich zu verbinden”, teilt das Unternehmen mit.
* Die Mobil-Community Qiro (www.qiro.de) ist jetzt auch als Webservice verfügbar und steht somit nun allen Nutzern offen, auf deren mobilen Geräte die Lokalisierungssoftware bisher nicht funktioniert. Mit der Online-Version von Qiro können die User alle bestehenden Features der mobilen Anwendung nutzen. “Die Lokalisierung funktioniert ähnlich wie bei der mobilen Applikation, die Position des Nutzers wird über sein Mobiltelefon bestimmt”, teilt das Unternehmen mit.
* Die Download-Plattform DJTunes.com (www.djtunes.com) stehen nach eigenen Angaben inzwischen mehr 100.000 Titel zum Download bereit. Die Bochumer konzentrieren sich dabei auf Elektro-Stile wie House, Techno oder Drum&Bass. Nutzer können die Songs in zwei verschiedenen Qualitäts- bzw. Preiskategorien erwerben. Die 128 kbps-Version für den Home-User kostet 1,49 Euro, die 320 kbps-Version für den professionellen DJ 1,99 Euro.
* SevenOne Intermedia, das Multimedia-Unternehmen der ProSiebenSat.1 Group, schickt nach SevenGames.de (www.sevengames.de) nun den internationalen Ableger SevenGames.com (www.sevengames.com) ins Rennen. Online-Spielern stehen bei SevenGames.com zwei Flatrate-Angebote zur Verfügung: Die sogenannte “Essential Collection” kostet 9,90 Euro monatlich und besteht aus rund 100 Spielen. Die “Ultimate Collection” kostet 19,90 Euro monatlich und besteht aus 130 Spielen.
* Die amerikanische Social-Networking-Plattform Plaxo (www.plaxo.com) steht nach Berichten mehrerer US-Medien zum Verkauf. Nach Informationen der “New York Times” will das Unternehmen bei einer Versteigerung rund 100 Millionen US-Dollar erzielen. Plaxo wurde 2001 gegründet und gehörte somit zu den ersten Social-Networking-Plattformen.
|
|
|
|
|
|
|
37 Kommentare »
1 Trackback »
-
[...] oder Profis? 8 01 2008 Habe heute aufmerksam die Debatte auf deutsche-startups über die Vorteile der Gründung durch Profis oder Studenten bzw. jungen Gründern [...]
Pingback von Studenten oder Profis? « Weblog über das Düsseldorfer Startup — 08. Januar 2008 @ 21:46
No Tweetbacks »
Einen Kommentar hinterlassen oder mit deinen Profil kommentieren
ein persönliches Profil anzulegen um sich der Community zu präsentieren.










Vielleicht kauft ja XING das amerikanische Social-Network Plaxo. Die Gerüchteküche brodelt bekanntermaßen. Bin gespannt wer das Rennen machen wird.
Kommentar von Tobias Hieb — 08. Januar 2008 @ 18:38
@ Tobias,
Du bist ein Tagträumer. So viel Kohle hat Xing
nicht.
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 19:02
Wie kann HPV das “Vertrauen verloren” haben, nachdem Mindquarry gerade mal 1 Jahr alt ist und nur 500K investiert worden sind? Da muß man aber dem VC vorwerfen, keine ordentliche DD gemacht zu haben.
Ich finde es sowieso abartig, daß immer öfters in Studentenprojekte investiert wird, und die Jungs da verheizt werden. Was erwartet ein VC denn von Gründern, die noch völlig grün hinter den Ohren sind und bislang schon froh waren, wenn sie den Küchendienst für die WG managen konnten? Und plötzlich halten die 500K in den Händen und sollen einen Global Player aufbauen. Hallo?
Der nächste Kandidat für so einen Exit ist für mich aka-aki. Nette Jungs, aber eben völlig planlos.
Kommentar von Cheater — 08. Januar 2008 @ 19:20
Kennst du die Jungs von aki-aki?? Würde mich mal interssieren wie du zu der EInschätzung kommst?
Kommentar von Roy Uhlmann — 08. Januar 2008 @ 19:31
@Alexander: Beim Beitrag über Plaxo hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen (2x zum Verkauf)
Kommentar von Stefan — 08. Januar 2008 @ 19:34
@Cheater
Das sehe ich genau so.
Die Erwartungen von HPV Ventures sind viel zu unrealistisch.
Ein anderer Startup vor denen hat vor kurzem auch Insolvenz angemeldet.
Ich glaube, HPV hat unterschätzt, wie lange es dauern wird bis Mindquarry Umsatz macht.
Das ist aber sehr bitter für die Gründer.
Deswegen, empfehle ich Startups immer mehr als ein Investor ans Bord holen, damit man ein wenig unabhägig ist.
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 19:53
@3 Roy, ja kenne ich gut. Habe mir das auch genau angeschaut, weil die ja einen Investor gesucht haben. Aber weder die Technologie noch das Geschäftsmodell ist geeignet, um darauf ein Unternehmen aufzubauen. Das wird so nicht funktionieren. Das war auch so ein Studentenprojekt und plötzlich entwickelte das so eine Eigendynamik und war nicht mehr zu stoppen. Jetzt ist ja Creathor investiert (viel Glück!), aber es gibt Meilensteine und wenn die verfehlt werden (davon gehe ich aus), dann wird wieder ein VC “das Vertrauen verlieren”. Ich sehe nur die Chance, wirklich erfahrene Leute reinzuholen und das ganze völlig umzukrempeln. Aber Du wirst nie erleben, daß die Jungs mit dem jetzigen Produkt am Markt erfolgreich sein werden.
Kommentar von Cheater — 08. Januar 2008 @ 19:59
@ Stefan
Habe den Fehlerteufel vertrieben. Danke für den Hinweis.
Kommentar von Alexander Hüsing — 08. Januar 2008 @ 20:01
Danke, das ist sehr ausführlich. Darf ich fragen wer sich hinter dir, Cheater, verbirgt? Mich interessieren die Zusammenhänge sehr.
Kommentar von Roy Uhlmann — 08. Januar 2008 @ 20:10
@ Roy
Cheater möchte seine Indentiät nicht presigeben, weil er ein Insider in der Industrie ist.
Ich glaub, er hat das schon mal geschrieben
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 20:12
Oh, ok. Na gut kann ich sogar irgendwie verstehen. Im Zweifel, lieber Cheater, darfst dich sonst gerne über meinen Blog anonym mal melden. Ne anonyme Emailadresse tuts auch
Hätte einige Fragen, weniger über die Industrie als vielmehr zum Wie? in der Industrie.
Kommentar von Roy Uhlmann — 08. Januar 2008 @ 20:17
Breaker hat recht, Anonymität ist manchmal was ganz feines.
Ich hab was gegen Abmahnungen und Anwälte. Und nach über 10 Jahren in der Branche hat man seine Kontakte und erfährt so manches. Kleine Skandälchen oder auch mal etwas größere…
Was haltet ihr z.B. von einem VC, der ein Portfolio-Unternehmen in die Insolvenz treibt (er “hat das Vertrauen verloren” – scheint ein gängiger Spruch zu sein), um die Technologie billig abgreifen zu können. Das neue Startup mit exakt gleichem Geschäftsmodell ist schon gegründet und soll dann mit der Technologie weitermachen. Gibt’s nicht? Gibt’s doch!
Kommentar von Cheater — 08. Januar 2008 @ 20:20
@ Cheater
Studenten können auch erfolgreiche Unternehmen
aufbauen, auch wenn sie das zum ersten Mal machen.
Dafür gibt es zahlreiche Beweise.
Wenn deine These stimmen würde, dann müssten ERFOLGREICHE Startups nur aus großen Unternehmen kommen.
Dem ist aber nicht so, sondern ganz das Gegenteil. Große Unternehmen scheitern häufiger mit ihren Startup-Projekten als Studenten.
Ich würde daher aki-aki nicht einfach so abstempeln.
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 20:23
krass, krass.
ok, unter diesem Apekt verstehe ich natürlich die Anonymität.
Wenn du Lust hast, könnten wir mal mailen. WIe gesagt, mir geht es um den Inhalt nicht um die Identität.
Kommentar von Roy Uhlmann — 08. Januar 2008 @ 20:23
@ Cheater
. Dementsprechen, haben wir als Gründer uns auch umgestellt und lügen die voll ein
.
Ich traue Investoren nicht blind links.
Ich habe auch innerhalb kurzeste Ziet gelernt, dass jede VC knallhart seine eigene wirtschaftliche Interesse verfolgt
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 20:43
Also ich stehe dem Gedanken der reinen “Studentengründungen” auch eher skeptisch gegenüber. Habe ja schonmal geschrieben, daß Selbstausbeutung und niedrige Gehälter und “etwas Eigendynamik” kein Erfolgsgarant sind. Als VC plane ich lieber ordentliche Gehälter mit ordentlichen Leuten (und das heißt nicht,daß “typische” Unternehmensberater besser wären”
)
Den von Cheater geschilderten Fall kann ich bestätigen, also kein Witz. Passierte in den letzten 12 Monaten auch nicht nur einmal.
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 20:45
@ Tim
Die erfolgreichsten Startups im Internet-Business
wurden von Studenten gegründet, die entweder ihr Studium abgebrochen haben, direkt von der Uni kamen und kurze Zeit nach der Uni
Dieses Phänomen kann mann 100% in US, UK und D.
bestätigen.
Vergessen wir einmal US und schauen wir uns D. an
Samer-Brüder: Alando/e-Bay
Ehssan: StudiVZ
etc. …..
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 20:50
@Breaker
Aber es sind nicht die erfolgreichsten Unternehmen. Viele, wie studiVZ, werden rasant untergehen, einfach weil das Geschäftsmodell nicht stimmt. Und natürlich gibt es auch erfolgreiche Studenten. Aber schaut auch z.B. mal nasza-klasa.pl an und vergleicht es bei alexa mit studivz.de (eine Traumkurve und wer schlau genug war rechtzeitig zu investieren, der freut sich auch). Dagegen ist studivz ein Witz und nasza-klasa wurde auch von einem Studenten gegründet… Für die, die des polnischen nicht mächtig sind, es ist eine Art stayfriends.de (nasza klasa = unsere Klasse), das fliegt und fliegt…
Also es war nicht generell gegen Studenten bezogen, sondern darauf, daß viele zur Zeit versuchen ihre Spaßprojekte oder “wir machen das auch mal, wir studieren ja noch, was haben wir zu verlieren” als Credo haben.
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 20:55
Erfahrung kann eine Rolle spielen, aber sie ist kein Erfolgsgarant.
Es gibt viele erfahrene Gründer, die auch gescheitert oder erfolgreich sind, wie Studenten.
Übrigens, Google wurde auch von Studenten gegründet.
War auch ein Studentprojekt.
Ich bevorzuge eher Startups von Studenten als von ehemaligen Unternehmensberatern, Juristen und Investment Bankern
Da haben die Studenten garantiert viel Know-How und Durchhaltevermögen.:-).
Man darf Studenten nicht unterschätzen, weil sie ihre Wissen und Erfahrung über Jahre hinweg sammeln, bevor sie gründen.
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 20:58
Also daß Studenten mehr Erfahrung haben sollen als die anderen von Dir genannten Gruppen ist nicht nachvollziehbar, die waren ja auch mal Studenten
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 21:02
@ Tim
Was ist deine Meßlatte für Erfolg, wenn StudiVz
kein Erfolg ist, dann weiß ich nicht
Ich definiere Erfolg aus der Sicht der Gründer.
(Sehr wichtig).
Die Gründer haben das Unternehmen binnern 3 Jahre
für Euro 85 Millionen verkauft.
StudiVz ist die klickstärkste Plattform in D.
Ist es für dich nicht Erfolg?
Was Holtzbrinck daraus macht, würde mich als Gründer nicht mehr interessieren.
ob HB 250 MA beschäftigt oder profitabel ist interessiert mich als Gründer ab dem Verkauf nicht mehr
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 21:03
@17 Breaker, es gibt immer erfolgreiche Ausnahmen. Die Samwer-Brüder sind Ausnahmetalente, aber da trafen viele Faktoren zusammen, die für den Erfolg notwendig waren (heute wäre alando wohl kein Burner mehr). Bei StudiVZ muß man sagen, daß es trotz der Gründer ein Erfolg wurde: Toiletten-Videos, Nazi-Feten und geile Schnitten sind ja wohl eher ein Argument gegen unreife studentische Unternehmer, oder?
Es ist doch klar, daß jemand mit mehreren Jahren unternehmerischer Erfahrung besser geeignet ist, wiederholt ein Unternehmen aufzubauen. Man hat Kontakte, man weiß, wie ein Unternehmen zu organisieren ist und man tut sich viel leichter, die richtigen Mitarbeiter auszuwählen.
Kommentar von Cheater — 08. Januar 2008 @ 21:03
@Breaker
studiVZ ist erfolgreich, aber vergleich es mal mit nasza-klasa bei alexa.com. Kannst auch gerne noch ebay.de mitreinsetzen, um die Relation zu sehen. Schau Dir den Graph eines Jahres an und Du weißt was wirklich süßer Erfolg ist. Ich habe nicht gesagt, daß studiVZ nicht erfolgreich ist, ich habe nur gesagt gegen andere sieht es auch aus wie ein Witz. Wenn Du den Graph gesehen hast, weißt Du was ich meine.
Erfolg aus unserer bzw. hier aus meiner Sicht definiert sich anders als der der Gründer. Bitte nicht vergessen, daß die 85 Mio. nicht an die Gründer gegangen sind, sondern nur ein Bruchteil. Außerdem kommt es darauf an, welche Summen man investiert, welche Zuwachsraten man erwartet etc.
Da kann ich zur Zeit die osteuropäischen Länder empfehlen, die sind heiß!
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 21:06
@ Studentenprojekte würde ich nie gleich Spaßprojekte setzen.
Die innovatisten Geschäftsmodelle waren bis jezt fast immer Studentenprojekte.
Das gibt es nicht rütteln:
Friendster.com war ein Studentenprojekt welcher von Myspace.com kopiert wurde.
Weitere Beispiele: Yahoo, Google, YouTube, PayPal, Facebook, ….
Es gibt natürlich immer wleche dabei, die Spaßprojekte sind, aber bei den Gründungen von erfahren Personen ist auch nicht anders.
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 21:07
@Breaker
Bitte mal die vorherigen Postings durchlesen. Ich weiß nicht, warum Du so beharrlich auf Studentengründungen pochst.Ich meinte es nicht persönlich
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 21:09
@Tim, danke für den Tipp, bei nasza-klasa geht es ja richtig ab!
Kommentar von Cheater — 08. Januar 2008 @ 21:13
@ Tim
Vorsicht, Studenten die direkt von der Uni gründen kannst du garnicht mit anderen normalen Studenten gleich setzen.
Es sind Personen, die meist schon vor oder in ihrem Studium schon wußten, dass sie nach der Uni sich selbständig machen wollen.
Sie bereiten sich schon 2-3 Jahre darauf vor.
Die sind daher von einem ganz anderen Kaliber
Juristen, Investmentbanker und Unternehmensberater haben natürlich nach 5 Jahren Berfuserfahrung Know-How angesammelt, aber in 95% der Fälle nicht das Wissen und Erfahrung, welches man im Internet-Business braucht.
Ich kenne zahlreiche Gründungen aus solchen Personenkreisen.
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 21:13
@ Timm
Bin mittlerweile 44 Jahre alt. Es geht mir nur darum klarzustellen, weil die These einfach nicht der Realität entspricht.
Hier soll ja schließlich eine Diskussion stattfinden
Ich arbeite seit 7 Jahren bei einer VC in München und kann daher aus Erfahrung sprechen.
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 21:16
@22 Cheater
“Es ist doch klar, daß jemand mit mehreren Jahren unternehmerischer Erfahrung besser geeignet ist, wiederholt ein Unternehmen aufzubauen”
Ich gib dir Recht, wenn die Bedingung, die du erwähnt hast erfüllt ist “unternehmerische Erfahrung”.
Das ist dann klar, wenn man sich bestätigt hat. Man hat ja dann eine steilere Lernkurve.
Tim spricht aber von Angestellten Personen wie Juisten, Investment Bankern und Unternehmensberatern
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 21:20
@Cheater
Nichts zu danken
Herrlich, oder? Die machen einem wirklich viel Freude. Und davon gibt es in Polen, Tschechien etc. noch andere, von denen ich denke, das sie ebenfalls einen extrem erfolgreichen Weg einschlagen werden.
@Breaker
Ich glaube Du siehst das viel zu idealistisch aus der Sicht eines Studenten. Und glaub mir, eine Führungspersönlichkeit bereitet sich viel besse rund effektiver auf eine Gründung vor, weil er viel viel mehr zu verlieren hat, sowie Familie zu ernähren etc. Ich denke auch da hinkt Deine Argumentation mächtig.
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 21:20
@Breaker
Bitte genau lesen, ich habe nicht von Juristen (die ich persönlich für sehr starr halte) etc. gesprochen. Und gegen typischen Unternehmensberater habe ich mich auch ausgesprochen. Also, bitte genau lesen und nichts durcheinanderwürfel in der Hektik
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 21:21
Und, um mal den Innovationscharakter anzugehen, da gibt es wenig, was Studenten (in Deutschland) hervorgebracht haben. Innovativ sind z.B. Weblin (das nicht von Studenten gegründet wurde und wo wir einen Konkurrenten finanzieren, der ebenfalls nicht von Studenten gegründet wurde) und andere. studiVZ ist nicht auch nicht innovativ, genauso wenig wie brands4friends etc. Innovation kommt meistens (leider) aus den USA, was aber auch mit der Mentalität zusammenhängt.
44 Jahre, 7 Jahre bei einem Münchner VC? Da müßte ich Dich kennen oder finden
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 21:26
@ Tim
Ich glaube nicht, dass Studenten die Gründung eines Unternehmens weniger ernst nehmen als Personen, die
2-3 Jahren als Angestellte gearbeitet haben
In beiden Fällen steht die Existenz von den Gründern auf dem Spiel.
Das ist ja gerade, der Sinn der Sache, dass man dann gründen soll, wenn man jung ist. (keine Familien hat).
Dein Denken erklärt warum es in D. an jungen erfolgreichen Gründern mangelt. Ich möchte dich nicht persönlich angreifen.
Deine Einstellung ist aber ein typische konservative deutsche Einstellung, welche die Gründerszene in D. beherrscht.
Ein Vergleich mit Amerika zeigt genau das Gegenteil.
Da werden junge Gründer bei Investoren immer bevorzugt. Die freuen sich immer dann wenn sie junge Gründer haben.
Die Erfolge in den USA zeigt, dass man mit jungen Gründern sehr viele erfolgreiche globale Unternehmen aufbauen kann.
Kommentar von Breaker — 08. Januar 2008 @ 21:34
Ich bin der Meinung man sollte sich nicht an einem oder zwei Merkmalen aufhängen. Also ob Student oder Unternehmensberater usw.
Ich denke es sind doch eine Reihe von Faktoren die über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden.
Haben die Gründer Biß? Haben sie auch das Wissen, Erfahrung in einem speziellen sogar notwendigen Bereich. Auf was kommt es den Gründern an. Schnelles Geld oder ein langfristig erfolgreiches Geschäftsmodell. Wie ist das Umfeld, Ist der Markt reif? Siehe z.b. Fortunecity. de, wer die noch kennt, damals sogar börsennotiert, eine Art virtuelle Shoppingwelt in der sich die User selbst einbringen sollten. Eigentlich Web 2.0, aber 1998 viel zu früh und mit wehenden Fahnen untergegangen.
Z.B. Google. Die Idee der Gründer war es eine bessere Suchmaschine zu erstellen. Monetarisiert wurde dies mit der Art der Anzeige von Werbung. Ob diese Idee von den Gründern kam oder von einem VC/Businessangel kann doch heute gar keiner mehr nachvollziehen.
Ich denke man sollte sich nur immer im klaren sein, dass das Ziel Umsatz und eine möglichst große schwarze Zahl am Jahresende ist. Es kann natürlich durchaus sein, dass dieser Gedanke manchem Studenten fehlt, aber auch bei manch anderem Studenten sehr intensiv bedacht wird.
Ich verfolge selber eine Idee. Klasse Aha-Effekt, spannend, lustig. Aber kann man damit Geld verdienen, leider nur bedingt. Also ewig darüber nachgedacht wie man damit Geld verdient. Und irgendwann viel es mir wie Schuppen von den Augen. Inzwischen setzen wir es um. Ich sage wir, weil mir bewusst wurde, dass ich alleine nicht erfolgreich sein werde, da es Bereiche gibt bei denen mir die Fähigkeiten fehlen. Ich habe gute 5 Monate nach den, meiner Meinung nach, Richtigen gesucht.
Ich denke dies sind alles Aspekte die man bedenken muss. Und trotzdem weiss man noch lange nicht ob es klappt.
Daher finde ich es gerade von Cheater sinnvoll einmal Dinge aus dem Nähkästchen zu hören. Man denkt nicht an jede Eventualität.
Kommentar von Roy Uhlmann — 08. Januar 2008 @ 21:36
@Breaker
Keine Sorge, ich sehe es nicht als Angriff
Ich denke wir drehen uns im Kreis, jemand mit mehr Erfahrung (also ein Akademiker mit Berufs & Fürhrungserfahrung) hat unzweifelhaft mehr Erfahrung als ein Student. Ich denke da stimmtst Du mit mir überein. Vor allem hat er auhc mehr zu verlieren, also ist seine Motivation auch nochmal deutlich über der eines Studenten, der sich im Studium oder danach befindet.
Was die USA angeht, wir sind hier nicht in den USA, weder der Markt- noch die Nutzermentalität ist vergleichbar. Ich denke auch da stimmst Du mir zu und deshalb kann man natürlich nicht deutsche oder europäische Investoren mit amerikanischen Investoren vergleichen, weder auf Investoren, noch auf Gründerebene. Dazu kommt, das Jugend absolut gar nichts über Erfolg aussagt. Ergo fällt auch das weg. Erfahrung ist der Schlüssel, genauso wie Wille und natürlich die Fähigkeit.
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 21:41
@Roy
Sehe ich auch so. Es ist ein Mix, der macht es und man kann nur schauen, wo er am besten vorhanden ist.
Was die Dinge aus dem Nähkästchen angeht, sollte jeder Gründer sich merken (und ich sage das als VCler), VC sind nicht Dein Freund! Es gibt gute, mittelmäßige schlechte und moralisch fragwürdige VCs. Also schau an wen Du Dich bindest & wie Du Dich bindest. Frag nach, was der VC gemacht hat, sprich mit Gründern aus seinen Beteiligungen etc. Es muß einfach passen, ansonsten wird keiner von beiden glücklich. Hierzu kann ich den Blog von Robert Manger auf enable.ftd.com für angehende Gründer empfehlen.
Kommentar von Tim — 08. Januar 2008 @ 21:46
http://www.techcrunch.com/2008/01/08/german-geni-clone-verwandt-raises-second-funding-round/
Der Hasso sucht Verwandte
Kommentar von Philipp Götzinger — 08. Januar 2008 @ 23:28