Das renommierte Branchenmagazin Werben&Verkaufen (w&v) kürt die Brüder Alexander, Marc und Oliver Samwer zu den wichtigsten Managern der Kommunikationsbranche. Sie führen damit eine Liste von 100 Top-Managern aus Agenturen, Medien und Marketing an, die die Branche nach Einschätzung der W&V-Redaktion im kommenden Jahr entscheidend voranbringen werden. Bei der Wahl verwiesen die Samwers Branchengrößen wie Verleger Stefan Holtzbrinck und Philipp Schindler, Nordeuropachef von Google, auf die weiteren Plätze.
Die W&V begründet ihre Wahl mit den branchenprägenden Investitionsentscheidungen, durch die der von den Samwer-Brüdern geführte European Founders Fund (EFF) seine führende Position im europäischen Internetmarkt weiter gestärkt hat: “So gelingt es dem führenden Frühphaseninvestor im deutschen Internet immer wieder, künftige Erfolgsmodelle frühzeitig zu erkennen und zur Marktführerschaft zu führen”. Die Folge dieses Gespürs waren immer wieder spektakuläre Transaktionen mit großen Medienhäusern – beispielweise der Verkauf der erfolgreichen Video-Plattform MyVideo.de an ProSiebenSat1, die Veräußerung der klickstarken Studenten-Community studiVZ an Holtzbrinck und die Beteiligung von ProSiebenSat1 an den Lokalisten.
“Bei uns profitieren Gründer nicht nur von finanzieller Unterstützung”
Auch außerhalb Europas machen sich die Samwers inzwischen einen Namen – etwa durch die Beteiligung am weltweiten führenden Businesskontakt-Netzwerk Linkedin. “Bei uns profitieren Gründer nicht nur von finanzieller Unterstützung sondern vor allem auch von unserem großen internationalen Netzwerk und unserer Erfahrung beim Aufbau erfolgreicher Internet-Unternehmen”, sagt Oliver Samwer. Ihr Geschick als Gründer haben die Samwers mit dem Aufbau von alando/eBay und Jamba bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Anmerkung: Der European Founders Fund ist auch an deutsche-startups.de beteiligt.
Artikel zum Thema
* Die Beteiligungen des European Founders Fund im Überblick
* Samwer-Brüder steigen bei Jimdo ein
* “Wir haben keinen Exit-Druck” – Marc Samwer vom EFF im Interview
* Samwer-Brüder verkaufen MyVideo an ProSiebenSat.1

Fragen










Kommentare
Wie heißt es doch so schön: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen! :)
Werben&Verkaufen hat wohl noch nicht ein Wort mit einem Gründer gesprochen …
Kommentar von Alex 20. Dezember 2007 @ 17:15Voll albern. Für mich ist ein Unternehmen etwas, was Profite erwirtschaftet. So etwas habe ich von dem Jamba-Brüdern noch nicht gesehen.
Viele Grüße vom Wannsee,
Sebastian
Kommentar von Sebastian Fiebiger 20. Dezember 2007 @ 17:21Na, über die Moral der Geschäfte wie Jamba kann man streiten (ich oute mich mal als Nicht-Fan), aber was man Ihnen nicht absprechen kann ist ein gutes Gespür. Das hat nichts mit Moral und fairem Gebaren zu tun, daß hat mit dem Willen zu tun, lukrative Lücken zu entdecken und diese als erster oder zumindest dominant zu besetzt. Und das Talent ist unzweifelhaft vorhanden :-)
Kommentar von Tim 20. Dezember 2007 @ 17:28@Sebastian: irgendwie scheinen alando/ebay und jamba an Dir vorbei gegangen zu sein. mega-profitabel. und auch mit MyVideo, StudiVZ und Co. wird sicherlich schon jetzt oder sehr, sehr bald ne Menge Geld verdient werden…
Grüsse von der Alster & frohe Weihnachten!
Kommentar von Christian Weiss 20. Dezember 2007 @ 17:32Ich denke auch dass die social networks in der Werbebranche bald sehr gefragt sein werden…. wo sonst kann man zielgenau werben?
Dogster.com zeigt ja ziemlich vorbildlich wies gemacht wird. Wenn das für Hunde-Fans geht … dann auch für alle andere Special-Interest Networks.
Alex
Kommentar von Alex 20. Dezember 2007 @ 18:02@ Alex: Zielgenau ja – aber keiner klickt hin.
Kommentar von Pass 20. Dezember 2007 @ 21:06@ Pass
es geht auch nicht ums klicken… du klickst ja auch nicht wenn du im fernsehen saturn-werbung siehst?
Oder? ;)
Kommentar von Alex 20. Dezember 2007 @ 22:31Respekt und Hochachtung.
Kommentar von Ron Hillmann 21. Dezember 2007 @ 02:29Hi Leute, hi Alex,
nehmts mir nicht übel, aber es wird echt langsam unerträglich hier. Ich war früher immer sehr, sehr gerne bei deutsche-startups. Aber inzwischen ist das ja eine einzige Beweihräucherung der Samwers, in jedem zweiten Artikel sind sie die Köpfe des Jahres, die Gründerlegenden oder werden sonstwie vergöttert. Das mit der jounalistischen Unabhängigkeit von d-s ist wohl endgültig vorbei.
Sehr, sehr schade
Kommentar von Markus 21. Dezember 2007 @ 09:37@Alexander Hüsing
Du kennst ja den Spruch “Man hilft sich immer gegenseitig”
Das Lob finde ich gut, damit die Samwers weitermachen.
Aber es liegt desöfteren falsche Informationen vor.
“von Europa” zu sprechen finde ich es ganz dreist.
Die sind doch nur in D. hauptsächlich aktiv.
Von “Europa” zu sprechen ist sehr übertrieben
Bald kommt ein Preis für Holtzbrinck Ventures, dass sie die erfolgsreichsten Copy-Cats in der BRD sind :-)oder besser Europa :-)
Kommentar von Jefferson aus Texas 21. Dezember 2007 @ 10:16Mich nervt inzwischen auch, wie die Samwers hier heroisiert werden. Zu gutem Journalismus gehört auch, die Flops der Brüder aufzulisten. Und davon wird es auch einige geben ….
Kommentar von Stefan 21. Dezember 2007 @ 10:23@ Stefan
Darüber darf man nicht berichten, sonst werden die Samwer Brüder Alexander den Geldhahn zudrehen, wie sie beim Xing es vorbildlich gemacht haben.
Die Samwer-Brüder haben überhaupt kein Flops in deren Portfolio :-)
Z.B. BuyVIP läuft auch so wunderbar :-)
BuyVIP ist auch kein Nischenprodukt :-)
Adscale läuft auch wunderbar und ist zu dem die erste :-) Real-Time :-) Marktplatz in D. für Werbeflächen.
Adscale ist zu dem auch kein Nischenprodukt:-)
Kommentar von Max 21. Dezember 2007 @ 10:31wie war der name der zeitschrift mit dem preis? “copy & paste”? :-)
wenn die jungs schon preise bekommen, dann platzt bald die blase…
gibt genug startups die es auch ohne die schaffen und in zukunft schaffen werden. so wie sich der wind gerade gegen samwers dreht, ist es vielleicht sogar empfehlenswert sich von ihnen fern zu halten (pleiten und misserfolge im portfolio, rauswurf bei erfolgreichen startups wegen beteiligung an konkurrenzunternehmen, usw.)
naja, zumindest haben sie mit ein paar guten griffen ausgesorgt (linkedin, usw.)
enjoy sending your vc to those guys ;-)
Kommentar von xyz 21. Dezember 2007 @ 11:42@ So langsam kommt alles raus, wie die Samwer-Brüder ihre Geschäfte machen.
Dachte sie wären ordentliche Seed-Investoren :-), die sehr professionell vorgehen
Kommentar von Lily 21. Dezember 2007 @ 12:01Der Neid scheint mal wieder um sich zu schlagen.
Ich kann nachvollziehen, dass einige sofort an “Schleichwerbung” denken, wenn Alexander über die Samwers berichtet. Aber diese Leute sollten mal ein wenig mehr über Ihre spontanen Reaktionen nachdenken:
Durch die Präsenz der Samwers in erfolgreichen deutschen Startups führt derzeit einfach kein Weg an einer Berichterstattung vorbei. Die Samwers sind nun einmal in zahlreichen (berichtenswerten) deutschen Startups aktiv!
Der w&v Bericht wurde im Übrigen auch in vielen anderen Publikationen veröffentlich und ist durchaus auch berichtenswert.
Zu dem Kritikpunkt “Warum wird nicht über die Flops der Samwers berichtet…” kann ich nur sagen: WARUM? Damit sich Leute daran erfreuen können, daß sich die Samwer (& das darf man nicht vergessen: auch die dahinter stehenden Gründer) bei einem Geschäft geirrt haben?
Das so etwas immer wieder passiert sollte jedem Erwachsenen (insbesondere wenn es sich um Menschen handelt, die an Unternehmertum interessiert sind), klar sein!
Das Ganze würde mich eher an das Niveau der “Bild-Zeitung” (oder “Bunte”) erinnern. Wo man sich darüber amüsiert, daß Promis (ungeschminkt) nicht so attraktiv aussehen wie in ihren Filmen & Musikclips.
Es gehört unzertrennbar zur Startup-Kultur dass man euphorisch hinter seiner Idee steht, auch wenn man weiß das 9 von 10 Ideen nicht funktionieren! Eine “Startup-Publikation”, die sich auf diese 9 Startups konzentriert, wäre in meinen Augen mehr vollkommen überflüssig.
Kommentar von jennifer 21. Dezember 2007 @ 12:37@Jennifer
Du versteht alles falsch.
Es geht keineswegs um Neid.
Es wird nur desöfteren zu viel hochgeputsch, was reine leere Blasen sind.
Man muss immer alle Seiten der Medaille beleuchten und nicht nur über die erfolgreiche Exits berichten und die Flops geheimhalten.
Schau dir mal US VCs als Vorbild an!!!!!!
Sie geben immer öffentlich an, welche ihre Startups in der Vergangenheit gefloppt sind und wleche erfolgreich waren.
Ein solches Verhalten erlaubt es junge Gründer, wie wir realistisches Bild zu bekommen, als wenn immer getan wird als wäre bei den Samwers kein einziges Startup Flop gegangen.
Kein Mensch freut sich darüber, aber für uns ist es eine wichtige Info um einfach reales Bild von den Dingen zu haben.
Grüße
Kommentar von Lily 21. Dezember 2007 @ 12:49@Jennifer
“Es gehört unzertrennbar zur Startup-Kultur dass man euphorisch hinter seiner Idee steht, auch wenn man weiß das 9 von 10 Ideen nicht funktionieren! Eine “Startup-Publikation”, die sich auf diese 9 Startups konzentriert, wäre in meinen Augen mehr vollkommen überflüssig.”
Und genau das ist Schwachsinn. Bei Startups ist nict alles toll und ein kritischer Blick sollte dazu gehören… Sonst tauchen immer mehr Onsaris auf, die 2 Mio Nutzerzahlen ankündigen und jeder schreibt drüber. Das ist noch nicht mal berichtenswert… Und wie nötig es viele Startups haben ihren eigene Wikipedia Eintrag (Weblin), eigene Nutzer tolle Kommentare schreiben lassen (beschenkmich.de) oder andere “tolle” Sachen zu machen, das grenzt schon an Selbstveräppelung… Wenn jemand was hat, auf das man berechtigterweise(!) stolz sein kann, ok, aber ansonsten mal 3 Gänge zurückschalten und, wie Dieter Nuhr sagt “Wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal die Klappe halten”.
Sich nur auf das Licht zu konzentrieren und nicht auf den Schatten, finde ich mehr als einseitig und ich denke man sollte immer beide Seite einer Idee sehen.
Kommentar von Tim 21. Dezember 2007 @ 12:52Wenn eine anerkannte Fachzeitschrift wie werben&verkaufen die Samwer-Brüder kürt, warum sollte DS nicht darüber berichten dürfen? Verstehe die Aufregung nicht so ganz…
Kommentar von Tobias Worzyk 21. Dezember 2007 @ 13:40“so wie sich der wind gerade gegen samwers dreht, ist es vielleicht sogar empfehlenswert sich von ihnen fern zu halten (pleiten und misserfolge im portfolio, rauswurf bei erfolgreichen startups wegen beteiligung an konkurrenzunternehmen, usw.)”
namen bitte, sonst ist alles pure Spekulation
welche Pleite ?
wo rausgeworfen ?
Thx
Kommentar von Observer 21. Dezember 2007 @ 14:41@ Lily
was meinst du denn mit allen seiten der medaille? …
Kommentar von Alex 21. Dezember 2007 @ 15:14wusste gar nicht dass medaillen soviel seiten haben ;)
Ich habe in den Staaten nicht ein einziges mal erlebt, daß sich die Menschen über erfolgreiche Unternehmer aufgeregt haben. Sei es Copy&Paste Experten, Selfmade Milliardäre/Millionäre oder Unternehmer, die einfach nur Glück hatten.
Kommentar von Brokr 21. Dezember 2007 @ 15:55Ganz im Gegenteil, in den Staaten sind die stolz darauf, daß es möglich ist, es ganz nach oben zu schaffen.
Die Samwers haben es geschafft, ohne reiche Eltern, reichen Onkel oder Lottogewinn. Sie haben in Deutschland Unternehmen gegründet, erfolreich verkauft, in riskante Unternehmen investiert und diese auch erfolgreich veräußert.
Ihr EFF Fund ist nur ihr eigenes Geld. Sie investieren wiederum in Unternehmen, in Gründer, in Visionäre und in Konzepte.
Bin ich ein Freund der Samwers? Nein, ich finde deren Mentalität sehr günstig einzusteigen und nach einer gewissen Zeit wieder profitabel auszusteigen nicht vorbildlich.
Aber das ist Kapitalismus und die Gründer entscheiden selbst, ob sie die Samwer dabei haben wollen oder nicht. Und das ist Demokratie.
Die Samwers sind das Beste, was Deutschland, bzgl. Internet, Start-Ups und Unternehmertum passieren konnte.
@Brokr
Falsch, die Samwers investeiren nicht nur ihr eigenes Geld, sondern verwalten Gelder von anderen Investoren, z.B. United Internet AG/Web.de
Kommentar von Kelvin 21. Dezember 2007 @ 18:30@#13 Was für ein Kokolores :D Schon lange nicht mehr so einen Mist gehört, sorry. Du redest nach dem Motto “Insider” und bringst dann als den super Glücksgriff der Samwers LinkedIn :D Wurden rausgeworfen wegen Beteiligung bei einem Konkurrenzunternehmen? Ich bitte Dich, glaubst Du doch selbst nicht oder? :) Das Startups von denen “pleite” gehen, jo, aber weswegen heisst das Geschäft (!!) Venture (!!) Capital? Weil auch Geld verloren geht. Ob die Samwers jetzt mal 50k in ‘nem Ding wie Frazr verlieren, juckt die glaub ich auch nicht, wenn sie in ihrem Portfolio so Burner wie Oanda haben.
@Kelvin, und die United Internet AG gibt den Samwers Geld, weil sie es halt verstehen, diese Kohle zu vermehren. Ganz einfach :)
Man kann über die Samwers sagen was man will, schlussendlich bleibt: Sie sind exorbitant erfolgreich im Internet Markt. Natürlich, sie sind beim besten Willen keine “Everybodys Darling” Typen. Wie man so hört, können sie extrem ungemütlich werden, wenn es mal nicht so gut läuft und so weiter. Trotzdem: Sie geben richtig Gas, pushen ihre Investments mit ihren Kontakten sehr gut (schaut euch Webnews an, der blöde Button von denen ist mittlerweile bei jeder Tageszeitung online) und helfen ihren Investments. Das sie damit Geld verdienen, ist absolut verdient!!
Ob das jetzt besonders ehrenhaft ist, alles aus US hier von irgendwelchen Gründern umsetzen zu lassen… Sei dahin gestellt ;) Fakt ist: In dem, was sie tun, sind sie verdammt erfolgreich und eine Bereicherung der deutschen Web 2.0 / Internet-Gründungswelle. Ob es ehrenwert ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Ich persönliche finde nicht. Aber, und das vergessen viele: Die Samwers haben unzählige Investments in Firmen, die kein CopyCat sind. Die 3-4 CopyCats, die die Samwers haben… Was macht das aus bei ingesamt 50 Beteiligungen?
LG,
Kommentar von Philipp Götzinger 21. Dezember 2007 @ 20:24Philipp
@Philipp
Philipp ist der Größte. Er weiß immer alles besser.
Mal gibt seine Identität bei Kommentaren bekannt :-), mal auch nicht :-)
Kommentar von Kelvin 21. Dezember 2007 @ 20:50Hö? Meine Identität steht immer drunter. Im Gegensatz zu ca. 70% der Kommentatoren hier.
Und von “Wissen” kann hier keine Rede sein, es ist meine persönliche Meinung, die ich hier wiedergebe. Wenn Du anderer Meinung bist, argumentiere vernünftig. Aber, da du es wahrscheinlich sowieso falsch verstanden hast, erläutere ich es Dir nochmal: Mein Kommentar war nicht gegen Dich bezogen sondern eher als eine Ergänzung zu Deinem gedacht.
Frohe Weihnachten und so ;)
Kommentar von Philipp Götzinger 21. Dezember 2007 @ 21:081.
Tim zu Deiner Aussage: “Sich nur auf das Licht zu konzentrieren und nicht auf den Schatten, finde ich mehr als einseitig und ich denke man sollte immer beide Seite einer Idee sehen.”
Klar bin ganz Deiner Meinung! Nur die “Verhältnisse” müssen stimmen UND der Antrieb für Kritik darf nicht die Befriedung von “Neid” oder gar “Schadenfreude” sein. Und das scheint mir das Grundmotiv der meisten Samwer-Kritiker.
2.
Es wird immer wieder die Bildung einer Internetblase geredet. Zu der Bildung einer “Wirtschaftsblase” gehören jedoch vor allem 2 Dinge:
1) Große Investments
2) Riskante Investments
Und diese sehe ich aktuell einfach nicht. Egal wie dämlich manche Ideen sein mögen: Die meisten aktuellen Web 2.0 Investments sind viel zu klein, als dass man von einer “Wirtschaftsblase” sprechen könnte.
Eine “Wirtschaftsblase” könnte aktuell durch vieles verursacht werden (die Immobilienkrise, die Finanz- bzw. Bankenkrise, das Aussenhandelsdefizit der USA), aber NICHT durch (zahlreiche) kleine 100.000€ Investments in Internet-Startups! Das ist volkswirtschaftlich (im direkten Vergleich mit anderen Investitionen) so was von unbedeutend, dass ich stark bezweifle, dass Leute die so argumentieren, sich jemals ernsthaft mit Volkswirtschaft beschäftigt haben.
Kommentar von jennifer 21. Dezember 2007 @ 23:25Ich finde die Dskussion hier ganz erfrischend.
Klar gibt es auch Startups ohne die Samwers.
Die Startups mit Samwers können auch floppen, sie geben ja keine Garantie für den Erfolg.
In ein Startup bringen sie wohl Geld und ihre Erfahrung. Imerhin haben se ein paar Unternehmen aufgebaut, haben diese gemanaged und dann auch verkauft. Allein die Erfahrung zu wissen, wie es läuft und auch die Nase dafür zu haben, wann man aussteigen sollte, sind zumindest bei ihnen bemerkenswert.
Kommentar von Jan 22. Dezember 2007 @ 18:24Solche Threads sind einfach jammerschade. Nörgeln, schlecht Reden und nicht den Mut haben seinen Namen zu schreiben. Zusammen mit mangelnder Erfahrung und einem unbeirrbaren Unwissen. Schneidet Euch mal lieber eine Scheibe von Philipp ab.
Kommentar von Oliver 22. Dezember 2007 @ 18:48Ein bischen mehr Blase in Deutschland wäre gar nicht übel.
Ich hätte nichts dagegen, wenn wir bei wirklich spannenden Startups mehr in die Millionenbeträge gehen würden.
Zumindest bei Techniken, die auch einen großen Wert haben, wenn das Produkt scheitert oder keine Kunden gefunden werden können.
Lass uns doch, im übertragenden Sinne, mehr “Mars-Raketen” in Deutschland bauen. Es wird immer den Tag geben, an dem es sich auszahlt.
Aber den Athem hat ja leider niemand.
Die versinnbildlichte Blase war ja die CargoLifter-Blase und aus der ist ja auch noch was geworden. ^^
Kommentar von Karsten 23. Dezember 2007 @ 00:09@Karsten
Dein Kommentar versteh ich überhaupt nicht. Bist du schadenfroh, wenn es eine Blase gibt? Übrigens eine Blase im Internetsektor ist kein isoliertes Ererignis, sondern löst eine Kettenreaktion aus auf die allgemeine Wirtschaft. Es könnte z.B. dann dein Arbeitsplatz kosten :-). Schau z.B. welche Auswirkung die Dotcom Blase auf die allgemeine Wirtschaft hatte.
Übrigens, es ist wie Jennifer sehr schön erläutert habe, ein Trugschluß von einer Blase in der jetztigen
Marktsituation zu sprechen. Davon ist der Internetmarkt wirklich sehr weit entfernt.
Übrigens, es gibt viele Nicht-eBusiness Unternehmen, die Insolvenz anmelden als Internet Unternehmen.
Kommentar von Marc 24. Dezember 2007 @ 01:23Frohes Fest!
Kommentar von Andre 24. Dezember 2007 @ 20:07Auch frohes Fest zusammen.
@Marc
Nein ich bin nicht Schadenfroh. Eine Blase ist ja auch nicht schlimm sondern erst eine platzende Blase.
Ich denke einfach, dass wenn wir in Deutschland niemals wirklich anfangen für ausgewählte risikoreiche Projekte auch viel Geld in die Hand zu nehmen, dann werden wir auch nie Firmen wie Microsoft und Google hier “züchten” können.
Ein Ziel der meisten (und deren Investoren) ist ja, sein Unternehmen für ne Milliarde an einen Bigplayer zu verkaufen.
Kommentar von Karsten 24. Dezember 2007 @ 22:52Besser wäre es natürlich solch einen finanziellen Hintergrund zu schaffen, dass wir in Deutschland Firmen zu eigenen Bigplayern ausbauen könnte.
Das geht eben nur mit “etwas Blase”.
Ein neues Siemens oder SAP würde Deutschland auch gut zu Gesicht stehen.
Nur das ist, bei den derzeitigen Rahmenbedingungen, eben nicht möglich.
Der gebildete Bürger unter uns mit genügend demokratischem Selbstverständnis liest verschiedene Medien und bildet sich seine eigene Meinung.
“Auf ehrliche Weise Erfolg zu haben, ist schon schwierig genug. Versuche erst gar nicht, noch jemand zu finden, der sich ehrlich darüber freut.”
Kommentar von Laroque 27. Dezember 2007 @ 19:48© KarlHeinz Karius, (*1935)
Die Jungs sind schon echte Pioniere!
Kommentar von Precious Lounge 22. März 2008 @ 13:56