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27 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

Bei Sameway stehen Interessen im Vordergrund

Dienstag, 11. Dezember 2007 12:34

Bereits seit mehreren Wochen arbeiten Irfan Cerci und Nils Wittig an ihrem Projekt Sameway (www.sameway.de). Eigentlich wollten der ehemalige Jamba-Mitarbeiter und der Wirtschaftinformatik-Student noch gar nicht über ihre neue Community sprechen. “Wir haben unsere Plattform erst vor wenigen Tagen gestartet und befinden uns noch in einer sehr frühen Phase”, sagt Cerci. Grund für den Sinneswandel ist die Übernahme von Shortview (www.shortview.de) durch Internet-Dickschiff Web.de. “Wir bauen seit einiger Zeit an einem, zumindest in sehr groben Grundzügen, ähnlichen Konzept und möchten in wenigen Wochen nicht als Copycat darstehen”, sagt Cerci.

Screenshot Sameway

Wie in vielen anderen Social Networks können sich die registrierten Nutzer bei Sameway mit Freunden vernetzen, anschauen, wer mit wem über wie viele Ecken bekannt ist, sowie Fotos und Videos hochladen. Ansonsten sei Sameway aber strukturell anders aufgebaut als andere Communitys. “Eintönige, vorgefertigte Profile gibt es bei Sameway nicht”, erklärt Cerci das Konzept. Bei Sameway gehe es um Themen und persönliche Interessen. Jeder Nutzer kann selbst niederschreiben, was ihn persönlich interessiert – die Palette dabei reicht von “im Poker gewinnen” über “nach Spanien auswandern” bis zu “in Berlin leben”. “Dadurch werden die Profile viel persönlicher und aussagekräftiger, als bei allen anderen klassischen Communitys”. Klingt gut, bis dahin ist es für Cerci und Wittig aber noch ein weiter Weg.

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27 Kommentare »

1.

Lol “möchten in wenigen Wochen nicht als Copycat”, mal im Ernst welche Community die in den letzten 12 Monaten erschienen ist, ist kein Copycat?

Passend zur Überschrift im Screensho “Wen interessiert das wirklich?” ;)

Ich finde es ja schön wenn technische neue Dinge entwickelt werden, aber die 57 Community mit Interessen, Verlinkung der Profile, Bilder und Videos, was ist daran jetzt neu/anders/besser/schöner/schneller?

Kommentar von Peter R. — 11. Dezember 2007 @ 12:53

2.

Wie ich schon bei Shortview angemerkt habe: Ich finde den Ansatz sich über sein “Interessen” zu unterhalten, x-mal besser als langweilige “thx 4 the add”-Unterhaltungen. Ich hoffe einer der beiden (Sameway, Shortview) setzt sich damit durch..

Kommentar von Mario — 11. Dezember 2007 @ 13:22

3.

Nichts NEUES und das ist laaaangweilig !

Kommentar von Andy — 11. Dezember 2007 @ 13:29

4.

Peter: von mir aus kann es 100 communities geben, solange ich eine finde, die mich persönlich anspricht Es geht dabei aber weniger um besser oder schöner, sondern um Inhalte. Und scheinbar um genau diese Inhalte dreht es sich auf sameway. Scheint mir vom Ansatz eher eine Art “Superforum” zu sein.

Kommentar von Klaudia — 11. Dezember 2007 @ 13:54

5.

die Idee finde ich gut, andere habens in Ansätzen & die spezialisieren sich darauf (auf Interessen).

Myspace hat auch Kleinanzeigen, aber keiner würde diese Seite mit Craigslist oder eBay vergleichen… vielleicht packen die das, ebenfalls ein solche (Interessen-)Nische zu besetzen.

Kommentar von Benjamin — 11. Dezember 2007 @ 14:08

6.

Jamba Mitarbeiter? Na, hauptsache das ist kein Abo-Model! Habs mir gerade mal selbst angesehen und scheint kostenlos zu sein ;)

Die Idee finde ich gut. Was ist spannender als sich über seine Interessen zu unterhalten :)

Kommentar von Philipp — 11. Dezember 2007 @ 14:20

7.

Und wie verdient man damit Geld. Wieder eine von vielen Web 2.0-Anwendungen, die niemand braucht…

Kommentar von Sun — 11. Dezember 2007 @ 14:24

8.

Wenn man mit Social Communities Geld verdienen kann, dann wohl am Besten, wenn es sich um ein spezielles Thema dreht (Geld, ein bestimmtes Hobby, Klamotten, usw).

Adsense & Co bringen mir jedenfalls 10x mehr mehr, wenn ich ein spezielles Thema habe, als wenn es sich um ein allgemeines bla bla handelt.

Ich muss zugeben der Themenansatz ist daher aus der Cash-Perspektive betrachtet :) ziemlich clever. Wenn das Ganze beim User ankommt, können die mehr verdienen (pro Besucher) als die anderen Social Communities.

Kommentar von Henning — 11. Dezember 2007 @ 14:50

9.

also dieses “gibt es schon – laaaangweilig” nervt mich schon ziemlich inzwischen. Klar gibt es schon andere Communitys aber nur weil es in einer Stadt schon eine Bäckerei gibt heisst das doch nicht dass es nicht noch eine andere geben darf.

Einige sollten mal wieder aus dem Haus gehen…

Kommentar von Roland — 11. Dezember 2007 @ 15:44

10.

Roland, der Vergleich hinkt finde ich (hatte ich auch bereits in einem anderen Kommentar beschrieben). Es gibt mehrere Bäcker, da man nicht vom einen zum anderen Ende der Stadt laufen möchte, um eine Brezel zu kaufen. Diese “Entfernungshürde” gibt es allerdings im Netz nicht. D.h. im Endeffekt kommt es darauf an, was innerhalb der Communities geboten wird bzw. welche Zielgruppe angesprochen wird. Da die Attraktivität der jeweiligen Netzwerke jedoch auch und hauptsächlich durch die Anzahl der Mitglieder bestimmt wird, ist meiner Meinung nach die Einstiegshürde unheimlich/zu hoch.

Kommentar von Michael — 11. Dezember 2007 @ 15:51

11.

Die Formel lautet mal wieder: Ex-Jamba = Samwer = fragwürdige Moral = trotzdem erfolgreich (oder sollte man sagen: gerade deswegen erfolgreich?) !

Jamba/Samwer hin- oder her: Ich denke, Sameway hat sich da eine interessante Nische gesucht. Das Konzept gibts so nicht kann daher auch ausserhalb von Deutschland ganz gut ankommen.

Kommentar von Jonas — 11. Dezember 2007 @ 15:51

12.

Michael, ich finde nicht, dass der Vergleich hinkt. Warum gibt es denn in der realen Welt immer diese Ansammlungen von Konkurrenten? Neben dem Obi ist ein Hornbach, direkt neben der ARAL eine ESSO und SHELL, und Lidl, Aldi, Plus und Penny sind fast grundsätzlich nebeneinander! Aber auch Pepsi-Cola steht neben Coca-Cola, und von Becks, Jever, Warsteiner, Löwenbräu, Königspilsner, Erdinger, Radelberger, und und und und, mal ganz zu schweigen! Im Gegenteil, die Leute haben noch nicht kapiert, dass GERADE WEIL ES KEINE ENTFERNUNGSHÜRDE GIBT, IMMER die Riesenchance existiert ein besseres Angebot neben einem bereits existierenden Angebot zu platzieren! Die einen nennen es “Copy-Cat”, man kann es aber auch “echten Wettbewerb” bzw. “wahren Kapitalismus” nennen … Also nix da mit “ich war zuerst da”, sondern permanent besser sein als alle anderen … ;-)

Kommentar von Frank Didszuleit — 11. Dezember 2007 @ 16:07

13.

Roland: das mit der Bäckerei sehe ich sehr ähnlich :)
Dass die “Einstiegshürde” mit einem besseren Konzept auf jeden Fall überwindbar ist, sieht man am Besten am Beispiel “Friendster vs. Myspace”.

Friendster war viel früher da & war zu diesem Zeitpunkt bereits sehr groß, hat aber den damaligen Trend einfach “verpennt” und wurde von Myspace einfach “überrollt”.

Und ich muss ganz ehrlich sagen:
Mich nervt Myspace inzwischen nur noch, weil die Leute sich oft (inhaltlich) nichts zu sagen haben. Würde mich daher gerne über meine Interessen unterhalten, aber Foren sind mir zu anonym (und der Ton ist dort oftmals zu “rauh” …wahrscheinlich weil sie anonym sind).

Ich hoffe Sameway & Shortview halten Kurs & ziehen das mit den Interessen durch…

Kommentar von Philipp — 11. Dezember 2007 @ 16:14

14.

Michael, vielleicht solltest du mal ein paar Bäckereikunden fragen warum sie gerade zu DEM Bäcker gehen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass ich bestimmt nicht zur erst besten Bäckerei gehe die grad in meiner Nähe ist sondern zu der bei der es die besten Waren gibt (meinem Geschmack nach). Und da kenn ich noch mehr Leute die so handeln. Genauso melden sich auch viele bei z.b. Schwarzekarte an bzw. versuchen eher eingeladen zu werden obwohl sie garnich wissen wieviele Leute drin sind. Aber es ist halt die Ausrichtung des Netzwerkes entscheidend. (Natürlich sollte die Community nich nur aus mir und dem Anbieter bestehen) Wenn ich mich fürs Gaming interessiere melde ich mich beim Gamingnetzwerk an, wenn ich flirten und andere Jugendliche kennenlernen will dann halt bei joinr(!?) und Businesskontakten Xing und so weiter und so fort… Meiner Meinung nach wird es immer unterschiedliche Communtiys geben die ihre Schwerpunkte haben.

Auch hier wieder ein Beispiel aus der Offline-Welt: Es gab hier eine Disco die Trance/Techno/Psy/Goa gespielt hat und sie lief gut. Nun wollte die Disco aber auch einige andere Musikrichtungen und damit Leute ins Haus bringen und es hat nicht geklappt und letzlich ist alles kaputtgegangen. Warum ? Weil ich mich unter 100% gleichgesinnten wohlerfühle als erstmal in einem großen Netzwerk (Facebook halten ja viele für solch ein AllesKönner-Netzwerk) meine gleichgesinnten zu “suchen”. Vielleicht sehe ich das auch falsch aber wieso sollte ich mich bei Facebook anmelden ? Nur weil es wahnsinnig viele User hat ? Nee danke.

Naja werden ja sehen wie sich die Märkte da noch entwickeln ;)

Kommentar von Roland — 11. Dezember 2007 @ 16:21

15.

Interessen kann man wunderbar bei Xing verkünden
http://flickr.com/photos/8289136@N06/2089238182/

Kommentar von Erik Schulze — 11. Dezember 2007 @ 16:25

16.

Genau deshalb, unter den wahnsinnig vielen Usern gibt es unzählige, die die gleichen Interessen haben. Sich dort dementsprechend zu formieren ist kein Problem – es entstehen also quasi Communities innerhalb der Community. Dafür dann aber eine eigene Community aufzumachen, halte ich für sinnfrei.

Grüße

Kommentar von Michael — 11. Dezember 2007 @ 16:39

17.

Frank, Aldi/Lidl/Penny unterscheiden sich jedoch im Produktangebot, Preis etc. Wo ist der Unterschied bei Communities? Design? Applikationen?

Kommentar von Michael — 11. Dezember 2007 @ 16:41

18.

ich bin zwar nich frank aber die communitys sollten(!) sich halt in ihren funktionen unterscheiden. das tun sie im moment noch nicht genug. könntest du dir vorstellen dich bei xing genauso zu präsentieren wie du dich auf joinr präsentierst ? wohl kaum. Andere Zielgruppen brauchen andere Möglichkeiten. Schön wäre es wenn OpenID bei allen Netzwerken Standard wäre.

Kommentar von Roland — 11. Dezember 2007 @ 16:58

19.

Erik, ich denke Xing hat eine ganz andere Zielgruppe: Sameway und Shortview richten sich viel mehr an ein Massenpublikum.

Michael: ganz Deiner Meinung!

Die Entscheidungen werden viel subtiler getroffen. z.B.:

Was habe ich denn von Myspace, wenn ich mich über “Tennis spielen” oder über “Yoga” unterhalten will?!? Die Profilangaben auf Myspace & Co sind für so etwas komplett ungeeignet. Ausser bei Musik, ist der Versuch bei Myspace nach “Interessen” zu suchen doch eher ein Trauerspiel.

Philipp: In Foren halte ich mich genau aus dem selben Grund wie Du nicht auf (zu anonym & zu rauhe Sitten).

Ich finde daher den Gedanken spannend:
Eine Mischung aus Community-Profilen (weniger anonym) und Forum (hoffentlich auch bald voll mit Themen wie “Tennis spielen”, “Yoga”, … :) ).

Sameway/Shortview weitermachen …schnell ;) !

Kommentar von Jennifer — 11. Dezember 2007 @ 16:58

20.

Michael: ich frage mich, ob Du (ausserhalb von Xing) jemals versucht hast, einen Menschen kennenzulernen der auch Deine Interessen teilt.

Für mich jedenfalls sehen bei Myspace, usw. alle Profile inhaltlich irgendwie gleich aus (auch wenn die Hintergrundbilder sich ständig ändern! …was ich eher als unangenehm empfinde).

Sicher für manche mag die Entscheidung “Popmusik” oder “RnB” lebenswichtig sein… für mich ist es das jedenfalls nicht. An solchen Dingen mache ich jedenfalls nicht fest, ob jemand als “Freund/Partner” in Frage kommt.

…schon wesentlich eher an gemeinsamen “Interessen” (über die man dann gleich reden kann).

Und wenn er dann noch ein hübsches Gesicht hat: Bingo! :)

Kommentar von Jennifer — 11. Dezember 2007 @ 17:13

21.

Moment, reden wir hier von Communities oder Datingseiten?

Kommentar von Michael — 11. Dezember 2007 @ 17:23

22.

Michael: Gibts da noch ein Unterschied…ich sehe schon: Du hast bereits jemanden an Deiner Seite ;)
Na ja, einen (besonders) großen Unterschied sehe auch ich (als Single): Pure Dating-Seiten werden es in Zukunft schwer haben, da sie bisher kostenpflichtig waren.
Während die Community-Seiten sich mehr & mehr spezialisieren müssen und neben dem Dating-Aspekt (der ja auch dort nicht ganz unerheblich ist) noch weitere Einnahmequellen erobern (müssen).

Da sind spezifische Interessen schon sehr “nützlich” (Stichwort: teurere Werbung/Zielgruppen).

Kommentar von Jennifer — 11. Dezember 2007 @ 17:41

23.

Scheint ja wie http://www.amiamo.de, seit Ende 2005 online, zu funktionieren.

Kommentar von Nico — 12. Dezember 2007 @ 10:34

24.

LoL @ Phillip

“Mich nervt Myspace inzwischen nur noch, weil die Leute sich oft (inhaltlich) nichts zu sagen haben.”

gerade mal auf sameway gesurft, startseite:

“Jana interessiert sich für:
ordentlicher werden”

” Anja interessiert sich für:
5 kg abnehmen”

“Nadine interessiert sich für:
Volleyball spielen”

“Danny interessiert sich für:
die wahre Liebe finden”

..muss mich sofort anmelden, will bei diesen brisaten themen mitreden!!!!

Kommentar von KissKissBangBang — 12. Dezember 2007 @ 13:15

25.

Meiner Meinung nach finde ich es auch wichtig, dass man auf einen Blick sofort erkennen kann für was sich mein Gegenüber am meisten interessiert.
Da setzt unser LifeScreen an…

Kommentar von Manuel von MyAlikes — 12. Dezember 2007 @ 14:47

26.

KissKissBangBang: Es geht ja nicht darum ob Dich persönlich “Volleyball spielen” oder “5 kg abnehmen” interessiert, sondern dass jeder halt genau darüber reden kann was ihn persönlich interessiert…

Ich wollte jedenfalls schonmal ein paar Kilo abnehmen :) und zusammen mit anderen (auch wenn es nur online “Freunde” sind) ist das immer leichter.

Volleyball interessiert mich wiederum nicht, dafür aber “Fussball” um so mehr. Und darüber rede ich gerne…

Kommentar von Philipp — 12. Dezember 2007 @ 16:50

27.

Tja – wenn man sich die Alexa-Zahlen anschaut, geht bei Sameway bald das Licht aus!

Kommentar von Frank — 29. November 2009 @ 19:13

1 Trackback »

  1. [...] Unterstützung von Web.de. Ein weiterer Ansatz in diese Richtung ist Sameway, die sich vor kurzem von ShortView genötigt sahen, so schnell wie möglich online zu [...]

    Pingback von 4. Advent: MyAlikes.com - Was macht MyAlikes.com? | MyAlikes Blog — 23. Dezember 2007 @ 22:16

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