Angst vor großen Tieren haben Jakob Borgmann und Philipp Dix offenbar nicht. Denn ansonsten würden sie sich nicht mit der Studenten-Community Campux (www.campux.com) in den Markt wagen. Um einen Vergleich mit studiVZ kommen die Hamburger trotzdem nicht herum. Also: Was macht Campux anders als das erfolgreiche deutsche Studenten-Netzwerk? “Anders als StudiVZ, welches eine Internationalisierung mit separaten Plattformen in vier Sprachen versucht, bringt Campux die Studierenden der einzelnen Länder auf einer einzigen Plattform zusammen”, sagt Borgmann. Derzeit ist die Studenten-Plattform, die nach einer längeren Testphase nun offiziell an den Start geht, in elf Sprachen verfügbar – darunter Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Polnisch und Russisch.

Und was können die Studis bei Campux machen? “Über zahlreiche intelligente Funktionen können die Mitglieder schnell mit anderen Studierenden in Kontakt treten, sich vielfältig austauschen und miteinander flirten”, beschreibt Borgmann das Konzept. Zudem können die Mitglieder ihre und andere Universitäten sowie das Umfeld mit allen seinen Cafés, Bars und sonstige Treffpunkte erforschen und bewerten. So soll anderen Studenten der Start in einer fremden Stadt erleichtert werden. Borgmann und Dix haben während ihres BWL-Studiums selbst in neun Städten in fünf Ländern gelebt. “Mit jedem Uni- oder Stadt-Wechsel begann die Suche nach einer neuen Bleibe, nach coolen Locations zum Ausgehen und natürlich nach Gleichgesinnten”, erzählt Borgmann.
“Innovative Werbeformen mit lokalen Anbietern”
Langfristig soll sich Campux, wie der mächtige Konkurrent studiVZ, über Werbung finanzieren. Neben Bannerwerbung (derzeit wirbt die französische Mode-Marke Zadig & Voltaire) schweben den Machern “innovative Werbeformen in Zusammenarbeit mit überwiegend lokalen Anbietern vor”. So könnten beispielsweise die Betreiber von studentischen Treffpunkten, wie Cafés, Bars etc. den Nutzern, die diese Treffpunkte ihrem Profil hinzugefügt haben, Sonderkonditionen bieten, sagt Borgmann. Finanzielle Unterstüzung erhalten die beiden Gründer von einigen Business Angels. Die Namen der Investoren nennt das Duo leider nicht.
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Kommentare
Das war meine Idee, ein Studentenportal zu gründen. Alternativ hätte ich noch ein Social Network (vorzugsweise für Musiker) anzubieten.
Kommentar von Yello 05. Dezember 2007 @ 16:47Evtl. sollte sich campux ausschließlich auf Studenten vor dem/im Auslandssemester konzentrieren? Da hätten sie gegenüber studiVZ evtl. zumindest noch eine Teilnische.
Kommentar von Michael 05. Dezember 2007 @ 16:52Alles was mit Studieren + Ausland zu tun hat, wird absolut monopolisierend von Facebook bedient.
Kommentar von Tobias Hieb 05. Dezember 2007 @ 17:14……auch wieder wahr……
Kommentar von Michael 05. Dezember 2007 @ 17:24ich wünsche den Jungs das Beste.
Ich weiss, dass sie seit nunmehr einem Jahr an Campux sitzen und das sieht man auch.
Keine Schnellschüsse, sondern alles durchdacht. Hut ab.
Und viel Erfolg
Kommentar von Impuls 05. Dezember 2007 @ 17:31abwarten. glaube auch, dass facebook den markt der studenten bedient. mit den hot spots tolle idee, geht in die richtung von yelp.com bzw. qype.com.
Kommentar von wiggy 05. Dezember 2007 @ 17:35echt mutig, aber angesichts des täglichen technischen Offenbarungseids von studiVZ gar nicht so hoffnungslos wie es noch am Anfang dieses Jahres gewesen wäre.
Kommentar von Scotty 05. Dezember 2007 @ 17:52Sehr schön gemacht, aber wahrscheinlich zu unübersichtlih für die typischen studivz nutzer.
Kommentar von Tim P. 05. Dezember 2007 @ 18:03Sehe in dem Projekt keinen Mehrwert und google-maps Intergration – das war vor 2 Jahren mal innovativ.
Kommentar von GuidoB 05. Dezember 2007 @ 18:13In Deutschland ist StudiVz nicht zu verdrängen. Internationale Vernetzung bieten Facebook und Orkut. Wozu also Campux?
Habe mich noch nicht näher umgesehen, aber vom Design her schon mal 1:0 für Campux, definitiv.
Kommentar von Jan F 05. Dezember 2007 @ 18:34Jap, nur dass Campux das Rückspiel klar mit 0:6 verlieren wird.
Kommentar von Michael 06. Dezember 2007 @ 00:24ich habe das gefühl, daß es in nächster zeit ein paar pikante details zu diesem projekt ans tageslicht kommen werden.
fragt nicht wie, was und wo. wartet nur und dann kommt es unvermittelt, wenn keiner damit rechnet.
ideenmäßig gut gedacht, aber moralisch außerst verwerflich die vorgehensweise der jungs.
ich hoffe ich irre mich und kann meine meinung revidieren, doch das wird sich noch zeigen.
Kommentar von ideengeber 06. Dezember 2007 @ 00:36wirklich tolle Ideen vereint und schön umgesetzt. Habe mich gerade angemeldet und getestet. Allerdings sehe ich momentan nicht genügend Gründe um von studiVZ oder Facebook umzusteigen.
Kommentar von Martin Rieger 06. Dezember 2007 @ 08:33@ideengeber: Das klingt ja jetzt sehr geheimnisvoll. Wann dürfen wir denn mehr erfahren?
Kommentar von Tobias Worzyk 06. Dezember 2007 @ 09:37@tobias: wenn ich mir sicher bin, dass es der wahrheit entspricht und man es öffentlich sagen darf.
insgeheim wünsche ich mir eigentlich, dass es nicht der wahrheit entspricht, weil es eine ziemlich gute idee ist. aber wie es so oft im leben ist…
ist ja auch egal, da geht die welt nicht unter, wenn so ein kleiner pups wie ich, etwas postet. alles halb so schlimm. :)
Kommentar von ideengeber 06. Dezember 2007 @ 10:14die startseite als PNG und das hat 444 KB. wow. da sind profis am werk…. ;-)
Kommentar von Bernhard 07. Dezember 2007 @ 15:19die flirtfunktion bei campux ist auf jeden fall geil. :P studivz hat ja seit ewigkeiten nichts neues mehr gebracht.
Kommentar von stefan 07. Dezember 2007 @ 23:16Ich frage mich, wie man es schafft, daß von einer großen Uni wie der RWTH Aachen immer noch nur sieben Leute (!) registriert sind, Tendenz seit zwei Wochen gleichbleibend. Es ist fast schon als schwierig zu bezeichnen, so *wenige* Neuanmeldungen zu bekommen. ;-)
Und “ideengeber”, so ist das unfair, einfach inhaltslose Gerüchte zu verbreiten. Dann sage lieber gar nichts. Zumal du anonym postest und sichler nichts passieren würde.
Kommentar von Torsten Bronger 13. Dezember 2007 @ 13:41Würde mich doch auch brennend interessieren, was an einem Portal “moralisch verwerflich” sein soll. Warten wirs ab (oder evtl. besser nicht..).
Kommentar von Michael 13. Dezember 2007 @ 14:14