Kaum läuft die eine Idee gut, wird gleich die nächste in die Tat umgesetzt. Mit mygall (www.mygall.de) startete Niklas Bolle im Sommer dieses Jahres eine Kunst-2.0-Galerie. Dort kann jeder Maler seine eigene Galerie eröffnen, seine Arbeiten präsentieren und als rahmbare Kunstdrucke verkaufen. Die Kunstszene freut das Geschäftmodell offenbar: Nach Angaben von mygall haben sich mittlerweile fast 1500 Künstler registriert. “Wir liegen mit den Gründungen der Galerien auf unserer Seite weit über unseren Erwartungen”, sagt Bolle.
Als Kenner der Kunstszene legt Bolle nun nach und bringt kommenden Montag Niboki (www.niboki.de) – sozusagen das Schwesterangebot von mygall – an den Start. Während mygall im Prinzip an Konzepte wie Spreadshirt erinnert, greift Bolle bei Niboki das Geschäftsmodell von Plattformen wie guut.de auf: Bei Niboki wird es jede Woche handgemachte Ölreproduktionen zu einem Preis zwischen 50 bis 150 Euro geben. Jede Kampagne dauert eine Woche. Oder, bis die limitierte Stückzahl ausverkauft ist. “Gute Kunst muss nicht teuer sein”, sagt der Gründer und denkt dabei mit Schrecken an die vielen schlechten aber erschwinglichen Gemälde auf den Flohmärkten.
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Kommentare
@Christina
Kommentar von Tim 28. November 2007 @ 13:29“Schwesterangebot” anstatt “Schwersterangebot”, obwohl es ja etwas schön zweideutig ist ;-)
Der link zu mygall ist kaputt, ihr habt da wohl eine klammer zu viel reingesetzt
Kommentar von Paul 28. November 2007 @ 14:03Jetzt geht der Link wieder. Danke für den Hinweis.
Kommentar von Alexander Hüsing 28. November 2007 @ 14:05Galerie schreibt man im Deutschen mit einem “L”. Auch wenn es auf Englisch Gallery heißt…
Kommentar von lvgwinner 28. November 2007 @ 14:18Mit den internen und externen Links sieht es jetzt schon viel besser aus! Vielleicht wären eckige Klammern besser, und vielleicht eine kleine (Welt)kugel, oder ein anderes Symbol davor setzen. Dann stören die internen Links auch nicht mehr…
Gruß
Kommentar von kimi 28. November 2007 @ 14:48Kimi
Sehen eckige Klammern wirklich besser aus?
Mit mygall [www.mygall.de] startete Niklas Bolle …
Kommentar von Alexander Hüsing 28. November 2007 @ 14:50Ist es wirklich wert, sich über sowas Gedanken zu machen?
Kommentar von Michael 28. November 2007 @ 14:55ich finde eckige Klammern besser ;-)
Kommentar von Tobias Worzyk 28. November 2007 @ 15:07Find die Idee der Seite sehr interessant, werde Sie gleich mal an ein paar Freunde weiterleiten. Viel Glück damit!
Kommentar von Manuel 28. November 2007 @ 20:09Tolle Idee. Wie oft habe ich mich gefragt, wo ich vernünftige Kunstwerke kaufen kann. Klasse!
MyGall ist auch eine tolle Idee, aber die Umsetzung der Website ist eine Katastrophe. Was will ich als Kunde auf einer Seite, wo man Kunst kaufen kann? Richtig, Kunst angucken. Aber es gibt keinen “Katalog”, keine Kategorien, gar nichts. Man kommt nur auf das Profil von dem Künstler des Tages und da hörts dann auch auf. Sehr schlecht umgesetzt, aber Idee gut :) Wenn man da jetzt noch einen Katalog bastelt und mir als Kunden das stöbern und entdecken von Künstlern ermöglicht, habt ihr einen neuen Fan und Kunden.
Kommentar von Philipp Götzinger 28. November 2007 @ 23:35finde die Idee hinter mygal.de auch super, die Umsetzung könnte besser sein. Niboki finde ich nicht gannz so spannend. lasse mich aber gerne eines besseren belehren!
Kommentar von Christian 29. November 2007 @ 13:57bin gespannt, was whitewall.de (noch beta) bringen wird, die sind ja mehr als gut gecasht. geht wohl stärker in Richtung Community. gut finde ich auch http://www.redhippo.de (aber der Server ist soooo lahm) und http://www.german-art-project.de (mehr Künstler wären nicht schlecht). wer kennt sonst noch gute Online Galerien, die nicht ganz so teuer sind?
So was als Startup zu bezeichnen ist schon reichlich gestrunzt..eine echte Lachnummer made in Leipzig
Kommentar von Harry Hirsch 15. Januar 2008 @ 11:26@ Harry Hirsch
Sehr platter Kommentar. Kannst du deine Sicht der Dinge auch begründen?
Kommentar von Alexander Hüsing 15. Januar 2008 @ 11:29