Bei WhatsYourPlace wird Deutschland verkauft
Schon seit Jahren kann man bei diversen Anbietern Mondgrundstücke, Luftländereien und sogar ganze Sterne käuflich erwerben. Und erstaunlicherweise funktioniert dieser irrwitzige Grundstücksverkauf. Bei solchen Besitztümern, die in Wirklichkeit gar nicht zu erweben sind, geht es den Käufern offensichtlich nur um den Spaß an der Freude. Meist wird ein Stern der Liebsten zum Jahrestag vermacht und die Besitzurkunde landet später in irgendeiner Schublade. Beim Kauf von solchen Luftschlössern zählt letztendlich nur der Gedanke. Tobias Lampe und Christian Weese wollen das Thema virtuelle Landnahme nun mit einer Community verbinden. Bei WhatsYourPlace (www.whatsyourplace.de) kann sich jeder Onliner ab 9,95 Euro sein ganz persönliches Stück Deutschland (ein Hektar groß) kaufen.

Diese Orte exklusiv zu besitzen, stelle einen hohen symbolischen Wert dar, teilt das Unternehmen mit. Daher eigne sich ein virtuelles Grundstück auch als persönliche Geschenkidee. So könne man beispielsweise seinem Lebenspartner den Ort des ersten Kennenlernens schenken. Über einen sogenannten Grundbucheintrag kann jeder Besitzer seine Parzelle nach dem Kauf mit Bildern, Texten und Markierungen vorstellen. Besucher des Grundstücks können Kontakt mit dem Besitzer aufnehmen und ihre eigenen Erinnerungen an den Ort hinterlassen. Betrieben wird WhatsYourPlace von der kürzlich gegründeten Value Maps GmbH. Finanzielle Unterstützung erhalten Lampe und Weese unter anderem von Stefan Morschheuser, dem Gründer der Hotel-Buchungsplattform hotel.de.
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18 Kommentare »
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[...] Businessplan haben auch schon diverse andere Blogs berichtet, beispielsweise Martin oder auch hier und hier wurde dazu etwas [...]
Pingback von Gründernews 27. + 28.11.07 - | Gründernet — 28. November 2007 @ 19:08
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[...] nur “Abzocke 2.0″ sieht. Interessant in diesem Kontext auch die Kommentare auf dem Deutsche Startups Blog: Unverständnis ist da noch ein relativ milder [...]
Pingback von bwl zwei null » WhatsYourPlace - oder: Wie viel Immobilie braucht der Mensch? — 11. März 2008 @ 08:00
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[...] Einleitung verstehe ich nicht als Kritik!) über den Start der vorgenannten Luftnummer: “Bei WhatsYourPlace wird Deutschland verkauft” (ja bravo, immer die in der Pressemitteilung gewünschte Schreibweise einhalten!). Auch in [...]
Pingback von onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema » Blog Archive » Whatsyourplace: Eine lehrreiche Luftnummer — 28. März 2008 @ 09:45
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[...] Artikel zum Thema * Fragestunde mit Tobias Lampe von WhatsYourPlace – die Antworten * Bei WhatsYourPlace wird Deutschland verkauft [...]
Pingback von WhatsYourPlace zieht Bilanz :: deutsche-startups.de — 03. Dezember 2008 @ 14:09
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, dem Gründer hotel.de AG.






Viel Glueck bei den Prozessen kann man da nur sagen..
*kopfschuettel* Manche Leute kommen auf Ideen..
Kommentar von Andreas — 28. November 2007 @ 15:39
Ich frage mich immer, wie sich solche Gründungen marketingtechnisch aufstellen wollen bzgl. ihrer Zielgruppe? OK, altertechnisch ist diese vielleicht noch abbildbar (würde auf 20 bis 45 tippen) – und dann? Es geht noch gar nicht darum, WIE man eine Zielgruppe anspricht (auch wenn das schon schwer genug wäre), nein, man muss das WEN definieren – WEN spricht man an? Und das sollte eigentlich bereits vor der Gründung offensichtlich sein.
Bitte nicht falsch verstehen @WYP-Team. Ich möchte das nicht kritisieren, nur nachvollziehen können. Wäre schön, wenn Ihr das Thema etwas beleuchten könntet – so Ihr denn mitlest.
Grüße und viel Erfolg!
Kommentar von Michael — 28. November 2007 @ 15:44
Mich würde die rechtliche Seite der Sache interessieren. Wenn ich beispielsweise wüsste es gäbe im Internet jemanden der auf mein reales Haus einen virtuellen Grundbucheintrag sowie eine Art Profil hat, würde ich mit Sicherheit versuchen juristisch dagegen vorzugehen. Aber da dieses “Konzept” m. E. nicht aufgehen wird, muss ich mir auch keine Sorgen machen. Glaubt ihr Ebay würde es sich bieten lassen das ein Fremder einen virtuellen Grundbucheintrag auf eben diese Adresse/Gebäude besitzt?
Kommentar von Sebastian — 28. November 2007 @ 15:51
@ Michael: Natürlich lesen wir mit!
Prinzipiell gedacht ist unser Angebot für jeden, der – sei es allein oder zusammen mit einem anderen Menschen – einen persönlichen Bezug zu bestimmten Orten hat. Und der daran Freude hat, diese Lieblingsorte virtuell zu besitzen, exklusiv darüber zu entscheiden, welche Inhalte auf WhatsYourPlace mit dem Ort verknüpft werden, und sich mit anderen Mitgliedern darüber auszutauschen. Die Mitgliedschaft selbst ist ja kostenlos, den virtuellen Landerwerb kannst Du somit als “Premium-Mitgliedschaft” betrachten, welche exklusive Darstellungsrechte beinhaltet. Eine Premium-Mitgliedschaft, die keinerlei laufende Kosten (monatliche Gebühr o.ä.) beinhaltet, sondern nach dem Landerwerb unbefristet gültig ist.
Natürlich ist der Nutzen einer Community auch abhängig von der Nutzerzahl – da wir gerade erst online gegangen sind, stehen wir hier natürlich noch am Anfang. Frühen Mitgliedern bietet sich aber der Vorteil, sich ihr Grundstück quasi noch frei aussuchen zu können – mit späterer Wiederverkaufsmöglichkeit.
Kommentar von Tobias E. Lampe — 28. November 2007 @ 16:18
Genial… Für Nichts zahlen die Leute 9,95 EUR? Wie geil… Eine Geldmachmaschine!
Wenn’s denn klappt! Es mag zwar eine nette Idee sein, der Freundin einen Platz zu “schenken” (den sie dann zwar nicht besitzt, aber egal). Ein bisschen Romantik und so… Aber hallo? Ihr plant nicht wirklich, davon leben zu können, oder?
Viel Erfolg trotzdem!
Kommentar von Matthias Dietrich — 28. November 2007 @ 16:27
Das Geschäftsmodell grentzt arg an Betrug. Schließlich kann es übermorgen 500 baugleiche Dienste geben und das Produktversprechen “Exklusivität” ist dahin.
Aber doofe Trottel gibt es ja immer genug. Die Frage ist nur wer dreist genug ist, diese nach Strich und Faden auszunehmen. Siehe Jamba und Konsorten..
Kommentar von Al Capone — 28. November 2007 @ 16:35
ACHTUNG! Man nehme:
100g Milliondollarhomepage
80g Secondlife-Hystery
300g Ihrhabtüberhauptkeinalleinstellungsmerkmal
500g Ichkannauchbeigooglemapseinterritoriumbelegen
5 EL undzwarumsonstundfürvielmehrleutesichtbar
1 Prise undnächstenmonatgibts:thatsmyplace.com
1/2 TL okaydiedomainistschonwegaberihrwisstwasichmeine
in eine große Schüssel füllen, den Teig 10 min gut durchkneten, 65 Minuten bei 220Grad Celsius im Ofen gut durchbacken, et voíla!
Ein IchhoffedasistnureureMarketingideefüreuereigentlichesstartup
Herzliche Grüße
Ein Kochpirat
oh nein, das heisst ja jetzt effilist…oder so… ?! (Disclaimer:Natürlich bin ich nicht von gleichnamiger, ähnlichnamiger Firma)
Kommentar von MillionDollarHomePager — 28. November 2007 @ 16:59
Oh das Accent ist verrutscht.. sorry..
Kommentar von MillionDollarHomePager — 28. November 2007 @ 17:00
@Tobias, Deine Antwort sehe eher als Beschreibung des gewünschten Kundenprofils. Allerdings gibt mir das keine Antwort auf eine (nötige) Abgrenzung der Zielgruppe. Wie wollt ihr diese Leute anvisieren? Oder bewerbt Ihr “einfach” überall und jeden, um dann zu hoffen, dass 4% davon Eurem Wunschprofil entsprechen? Das kann recht teuer werden. Wie ist also die Strategie bezüglich der Abgrenzung?
Kommentar von Michael — 28. November 2007 @ 17:31
+ich
Kommentar von Michael — 28. November 2007 @ 17:39
@ Alex: 1 Hektar kostet 9,95 Euro? oder ein Grundstück, wie Du schreibst? also gleicher Preis unabhängig von der Größe? das würde doch keinen Sinn machen, wenn man mal unterstellt, das das Gechäftsmodell überhaupt Sinn macht. Was ich mir aus Spekulationssicht (Handel von virtuellen Grundstücken) ja durchaus vorstellen kann, die Frage ist hier nur, wieviele weitere Anbieter es in Zukunft gibt und wie oft dann 1 (Ein) Grundstück gehandelt wird. Je öfter, desto niedriger der lfr. virtuelle Grundstücks(Markt)preis, VG, René
Kommentar von Gründernet — 28. November 2007 @ 17:43
Ein Grundstück gibt’s ab 9,95 Euro ist vermutlich die beste Formulierung. Dieses ist dann einen Hektar groß. Größere Grundstücke sind natürlich teurer.
Kommentar von Alexander Hüsing — 28. November 2007 @ 17:55
Ich kaufe ein A! Wie ist da der Hektarpreis? Kann man bitte auch sternförmige Grundstücke kaufen? Die Strahlen würde ich auch dann so gestalten, dass sie mit Stern nicht mehr als 1 ha groß sind, aber natürlich über ganz Deutschland reichen…
ach was, die GANZE WELT!
Ich liebe die Geometrie! Da kann man auch ohne Inhalte riesige Gebilde schaffen!
Kommentar von MillionDollarHomePager — 28. November 2007 @ 17:57
mit 10 EUR pro Hektar kostet der Quadratkilometer 100.000 EUR – die Erdoberfläche hat ca. 510.000.000 Quadratkilometer. Stellt euch vor, die Jungs verkaufen nur die Hälfte davon!
den Kommentar nicht so ernst nehmen und die Ärmel hochkrempeln, viel Glück!
Kommentar von Michael — 28. November 2007 @ 19:18
Wir befinden uns definitiv wieder in einer Blase… Ich drücke euch dennoch die Daumen!
Grüße,
Benedikt
Kommentar von Benedikt — 28. November 2007 @ 21:06
Hallo WhatsYourPlace,
könnt Ihr bitte eine Liste eurer Assets (Designermöbel, Hardware, Autos) veröffentlichen, sodas ich mich auf die Insolvenzversteigerung vorbereiten kann? Dankeschön!
Grüße
Kommentar von Roland Moriz — 29. November 2007 @ 16:42
1. Käse hoch 10 was zu kaufen was mir nicht ansatzweise gehört bzw. wo ich keinen Profit und Nutzen heraus bekomme.
2. Unprofessionelle und einfallslose Strategien um auf sich aufmerksam zu machen. Musste soeben einige Spameinträge von Herrn L. auf meinem Second Life Forum entfernen.
Kommentar von Silvio Remus — 12. Januar 2008 @ 00:28
HA HA, was für eine geile Geschäftsidee.
Wenn sich genug dumme finden, wie bei secondlife
klappt das sogar. Vorausgesetzt gmx und web.de rühren wieder die Werbetrommel.
Bei mir kann demnächst jeder einen Teil meiner Wohnung kaufen. (Natürlich nur virtuell!)
Also z.B. meine Couch für nen 50´er oder eine Vase günstig für 5 Euro.
Muß ich nur noch den Banken schmackhaft machen, dann gehts los.
LG DIRK
Kommentar von Dirk — 30. April 2008 @ 11:26