“Sei kein Frosch” lautet das Motto von Hanno Gräser, Thomas Schulze und Martin Taller. Mit Fröschen hat ihr Online-Dienst allerdings nur dem Namen nach etwas zu tun. Bei Spirofrog handelt es sich also nicht um ein Social Network für Froschfans, sondern um eine Vermittlungsplattform für Praktikumsplätze. Wobei in diesem Froschteich sehr viele Konkurrenten herumspringen. Die Spirofrog-Macher setzen deswegen auf ein Gesamtpaket. “Spirofrog bietet Unternehmen die Möglichkeit sich mit einem Unternehmensprofil und aktuellen Stellen vorzustellen”, sagt Schulze. Studenten wiederum, an diese Zielgruppe richtet sich Spirofrog primär, können sich über die Vermittlungsplattform über Unternehmen informieren und sich später bei diesen bewerben.
Für Studenten ist Spirofrog komplett kostenlos. Unternehmen dagegen müssen für die ausführliche Präsentation mit Firmenprofil, Logo und alle vakanten Stellen für Praktika, Werkstudentenstellen, Master- bzw. Diplomarbeiten sowie Stellen für Young Professionals, zahlen. Ein solches Jahrespaket kostet knapp 500 Euro. Um mehr Studis auf den noch junge Vermittlungsdienst aufmerksam zu machen, setzen Gräser, Schulze und Taller, die zuvor bei internationalen Banken gearbeitet haben, auf Kooperationen mit Website-Anbietern und Blogbetreibern. Zudem wollen die Gründer schnell die Internationalisierung vorantreiben.
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Kommentare
Auch für Unternehmen kostenlos:
Kommentar von Michi 23. November 2007 @ 13:18http://www.studentum.de/jobboerse/
Interessanter Arikel, allerdings kann ich die froschfeindlichen Tendenzen darin nicht gutheißen ;-)
Kommentar von Peter 23. November 2007 @ 13:25Froschfeindliche Tendenzen? Ich habe nichts gegen Frösche!
Kommentar von Alexander Hüsing 23. November 2007 @ 14:20Es sei niemandem vergönnt, sich von anderen Unternehmen inspirieren zu lassen. Doch unsere AGBs ungefragt zu übernehmen ist mit Sicherheit nicht der richtige Weg. Immerhin hat die Erstellung der AGBs mehrere Wochen in Anspruch genommen und war somit mit einem nicht ganz unerheblichen (auch finanziellem) Aufwand verbunden.
Kommentar von J. Meyer 23. November 2007 @ 14:35Also ich finde die Seite klasse, ich habe auch schon kostenlos meinen CV bewerten lassen und habe tolle Tipps bekommen – und das rasent schnell!
Und tolle Jobs sind auch noch auf der Plattform – viele auch im Ausland!
http://www.spirofrog.de ist super – macht weiter so!
Gruß
Kommentar von Alexandra Haug 23. November 2007 @ 14:47Alex
oh oh oh, das ist nicht gut :-( kaum am Start und schon die erste Klage am Hals. So offensichtlich sollte man Inhalte anderer nicht übernehmen.
Kommentar von wosh 23. November 2007 @ 14:56Hier wird ja kontrovers über SpiroFrog diskutiert, schön so.
Es gibt in der heutigen Business Welt immer Überschneidungen & Ähnlichkeiten, sei dies bei “Business Cases”, wordings, namings etc..
Das ist üblich und kommt häufig vor!
Flat-Rates, gibt es schon ewig!
Jamba, Handy-Verträge, bzw. siehe aktuelles Iphone Exklusiv Beispiel.
Oder denke man nur an das Gilette-Modell, kaufe günstig den Rasierer, damit du später die Klingen für ne lange Zeit immer wieder von der gleichen Marke kaufen musst.
So hat Warren Buffet einen grossen Teil seines Vermögens gemacht!
Kommentar von Thomas Schulze 23. November 2007 @ 15:39Also kostenlose Praktikumsanzeigen – für Studenten und Unternehmen – gehören bei den “großen” Jobbörsen wie Monster und Co auch überall dazu – einfach, um die Unternehmen als Kunden zu gewinnen für die später dann kostenpflichtigen “richtigen” Stellenanzeigen. Und ich muss sagen: das funktioniert auch ganz gut, sowohl als Unternehmenssicht (die Börsen haben den entsprechenden Traffic), als auch aus Sicht der Jobportale (ich habe da durchaus auch schon kostenpflichtige Anzeigen geschaltet, nachdem das mit dem Praktikum ganz gut lief).
Die Online-Oberflächen zur Eingabe eines Praktikumsplatzes (also für Unternehmen) sind nirgendswo wirklich gut, da kam ich oft nur mit Trial and Error weiter. Aber bei SpiroFrog finde ich noch nicht mal den Anmelde-Button für Unternehmen…
Kommentar von Andreas Berg 23. November 2007 @ 21:06Das ist auch nicht gewünscht, alle Firmen werden von
http://www.spirofrog.de “selbst akviriert”, und erst nach interner Prüfung freigeschaltet, um den Content auf höchstmöglichen Niveau zu halten.
Das Konzept funktioniert so am besten, und die Qualität des Inhalts, die Firmenprofile und die Jobs sind top-aktuell und korrekt. Dh. keine Karteileichen wie be anderen Börsen durchaus üblich. Ein Anmerkung zu den großen Börsen. Auch Monster verlangt für Praktika Anzeigen 49 Euro. ( nur für eine Anzeige-ohne Profil)
Thomas – CEO – Spirofrog
Kommentar von Thomas Schulze 25. November 2007 @ 17:40Der Frosch ist Tod.
Veränderungen
12.05.2010
Spirofrog GmbH, Aschheim, Landkreis München, Max-Planck-Str. 4, 85609 Aschheim.Von Amts wegen berichtigt: Die Gesellschaft wird durch den/die Liquidator/en vertreten. Von Amts wegen berichtigt: Liquidator: Schulze, Thomas, Pforzheim, *07.07.1973. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts München (Az. 1513 IN 4391/09) vom 18.03.2010 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen gemäß § 65 GmbHG.
Kommentar von update 26. Juli 2010 @ 19:56Danke für diese Information, gerne stehen wir hier wir Fragen zur Verfügung.
Wir sehen, dass hier sehr viel Informations Bedarf vorhanden ist!
Gruß Thomas Schulze Inhaber von Spirofrog.de
Kommentar von Thomas Schulze 27. Juli 2010 @ 01:27Das hätte man bei MLP – Absolventa.de wohl gerne :-) Nein, der Spirofrog lebt noch und die Jobbörse Spirofrog.de erfreut sich bester Gesundheit :-)
Kommentar von Schulze 27. Juli 2010 @ 04:26