Brokr steht zum Verkauf
Ein weiteres Web-2.0-Projekt steht bei eBay zum Verkauf. Diesmal ist es die Aktien-Community Brokr, bei der jeder sein Börsengeschick auf den Prüfstand stellen kann. Im August schickte die ashampoo Internet Services GmbH die Cyber-Plattform ins Rennen. Alle registrierten Nutzer bekommen zum Start 50.000 Euro Spielgeld und können sich anschließend ihr ganz persönliches Aktien-Portfolio zusammenstellen. Nach Angaben von Mitentwickler Jens Klüsener melden sich täglich zwischen 40 und 50 neue Mitglieder bei Brokr an. Die Gesamtzahl der registierten Nutzer liegt demnach bei 3300. “Momentan hat Brokr durchschnittlich 40.000 Visits und knapp 700.000 Page Impressions monatlich”, fügt Klüsener hinzu.

Trotz dieses kleinen Anfangerfolges wollen sich die Oldenburg nun von ihrer Börsen-Community trennen. “Vor allem, weil wir aufgrund zahlreicher Projekte kaum Zeit haben, dieses Projekt weiter zu betreuen.” Einfach einstellen wollten die Macher ihre kleine Community aber auch nicht. Deswegen der Exit über das allseits bekannte Auktionshaus. Der Höchstbietende erhält neben der Domain Brokr.de auch die Nutzungslizenz der Software, sämtliche Dateien und Userdaten sowie einen Installations-Service. Übernommen werden muss auch der laufende Vertrag mit einem Datenlieferanten für die Börsenkurse. Dieser kostet monatlich rund 500 Euro.
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8 Kommentare »
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[...] gerade, dass Brokr bei eBay zum Verkauf steht. Soweit ja nichts Besonderes. Interessant ist jedoch der [...]
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Komisch. Ich fand die Seite, den Service, der dort geleifert wurde super.
Man kann schnell und einfach einen Einstieg in die Börsenwelt mit aktuellen Kursen bekommen.
Aber wieso verkauft man nach so kurzer Zeit über ebay ??
Hat man Angst vor der wachsenden Konkurrenz großer Medienhäuser ?
Für mich unverständlich…
Kommentar von Andreas Welz — 23. November 2007 @ 15:17
Mmmh, ein Projekt mit “Potential” verkauft man nicht.
Entweder man bei begrenzten Ressourcen noch andere Projekte, die erfolgversprechender sind, oder die Kostenstruktur des Projekts ist an sich “ungünstig”.
Kommentar von GuidoB — 23. November 2007 @ 15:39
Der Respekt vor dem Einstieg von Onvista – für mich eine ganz klare Sache.
Kommentar von Michael — 23. November 2007 @ 15:54
Ich finde die Entscheidung absolut richtig! Das ist einfach nicht Kerngeschäft der ashampoo Internet Services GmbH (www.ashampoo.de – einfach mal nachsehen, was die so alles machen …)
So wie ich die kenne, läuft das eher unter “guerilla marketing”: Man redet über sie!! Siehe auch Ashampoo Clipfinder, mit dem sie auf den YOUTUBE-Hype aufgesprungen sind. Jetzt halt mal eine Community, und die dann versteigern …
Genauso macht es das Golden Palace Casino auch immer, die ersteigern dann z.B. sowas wie BROKR (oder einem alten Brot) und sind damit auch in den Medien
Und wenn am Ende noch ein positiver Ertrag hängen bleibt, dann war es sogar richtig gut durchdacht (= Werben und damit auch noch verdienen!)
Bisher wird BROKR ja nicht “verschleudert”, denn es ist eine Mindestpreis-Auktion!
Kommentar von Frank Didszuleit — 23. November 2007 @ 17:39
ganz einfach – die “Einkaufskosten” ( 500€ plus nach oben ) kommen nicht wieder zurück und Ashampoo möchte Gewinn machen… ist das so schwer zu kapieren
und wenn ich die Mitgliederzahlen sehe…ist für den “mächtigen” Brokr leider immer noch zu wenig.
Kommentar von DiPi — 24. November 2007 @ 13:44
es lohnt sich halt nicht und die 500€ nicht überschritten werden zzgl. Pflegekosten dann macht ashampoo mein minus -so einfach ist das
Kommentar von DiPi — 24. November 2007 @ 14:07
Ohje, gerade mal 2300 € Höchstgebot bis jetzt! Aber ich glaube ebay ist auch nicht gerade die ideale plattform um websites zu verkaufen.
Kommentar von Manuel — 27. November 2007 @ 11:09
Wow, momentan liegt das Angebot bei 75.000,00 Euro. Mal schauen was in den nächsten 22 Stunden noch passiert.
Ich würde nun auf über 100.000,00 Euro tippen.
Was meint ihr?
Grüße,
Manuel
Dein-Startup.com
Kommentar von Manuel Langele — 02. Dezember 2007 @ 13:48