Montag, 12. November 2007 21:47
Der High-Tech-Gründerfonds, SeedCapital Dortmund und ein nicht genannter privater Investor steigen bei HumanGrid ein. Das Dortmunder Unternehmen wurde im Dezember 2005 von Alexander Linden, Angelika Linden und Wolfram Conen gegründet und betreibt einen Online-Marktplatz zur Vermittlung von Mikro-Aufträgen. Dabei geht es laut Eigenbeschreibung darum, “menschliche Arbeitskraft von Internetnutzern für diverse Geschäftsprozesse nutzbar zu machen”. Ein Pool freier Mitarbeiter soll zeitnah übers Internet bestimmte Aufgaben erledigen.
“Im Prinzip kann es mit einer Art Outsourcing verglichen werden, das dynamisch, skalierbar und ‘On-Demand’ funktioniert”, sagt Alexander Linden, Gründer und Geschäftsführer von HumanGrid. Zunächst geht es um Dienstleistungen in den Bereichen Bildklassifikation, Textklassifikation und Verschlagwortung. Später sollen weitere Text-, Sprach-, Bild- und Videodienstleistungen hinzukommen.
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… die genannten Investoren sollten doch eher bei innovativen Technologieunternehmen einsteigen, solange hier öffentliche Mittel im Spiel sind!? ich sehe hier aber nicht besonders viel Innovation? “Outsourcing”, “dynamisch skalierbar”, “on-demand”, klingt zwar alles mächtig “wichtig” und hat wohl auch den Zugang zu den Steuergeldern ermöglicht, aber die Bedürfnisse die befriedigt werden, gehen einfach in Richtung Auftragsvermittlung, siehe beeings, myhammer usw., oder hab ich da was nicht verstanden? VG, René
Kommentar von Gründernet — 12. November 2007 @ 23:07
Sehe ich ähnlich. V.a. die Tatsache, dass das Produkt in Form des Martkplatzes noch nichtmal verfügbar ist, empfinde ich ob der doch recht ausgeprägten Präsens der Konkurrenz (genannte beeings, myhammer, machdudas etc.) als riesengroßen Nachteil!
Kommentar von Michael — 13. November 2007 @ 00:23
-s+z – PräsenZ
Kommentar von Michael — 13. November 2007 @ 00:30
Was hat das denn mit High-Tech zu tun? Der HTGF hat doch einen klaren politischen Auftrag, nämlich High-Tech Gründungen zu ermöglichen. Für die ganzen Web 2.0 Dingens ist ja genug privates Risikokapital vorhanden. Ich finde es schon mehr als nur fragwürdig, wie da mit öffentlichen Mitteln umgegangen wird. Oder können die Investment-Manager des HTGF nicht einschätzen, was High-Tech ist und was nicht?
Kommentar von Cheater — 13. November 2007 @ 00:51
Hmmm ,ob innovativ oder nicht, kann ich nicht beurteilen – man sieht ja nix. Ich (auf Mac/Safari) sehe nicht mal die Navigation der Startseite richtig. Sind die denn schon live (immerhin schon 2005 gegründet)? Wie funktioniert das Ding? Muss ich denen dann ‘ne eMail schreiben mit meinem Bedarf? Naja, jedenfalls hat die Idee wohl weniger mit Myhammer & Co. zu tun als vielmehr mit mturk.com.
Kommentar von thomas — 13. November 2007 @ 08:50
Ich sag nur Blog und Jungs der Mädels lesen… und dann nochmal auf die Jobs gehen und sich die unbedingt fließenden Englischkenntnisse zu Gemüte führen
Kommentar von Robert — 13. November 2007 @ 10:15
ups… natürlich sind und / der vertauscht… mea culpa
Kommentar von Robert — 13. November 2007 @ 10:23
Also das Konzept lehnt sich vielmehr an den “Mechanical Turk” von Amazon an und nicht an handwerkliche Tätigkeiten würde ich vermuten. Crowdsourcing für Jobs die jeder Horst erledigen kann. Z.B. Schafe malen, nach verschwundenen Millionären in der Wüste suchen, Bildvergleich und Klassifizierung, so ein Kram. Geht in China wahrscheinlich noch besser da billiger.
Kommentar von Joerg — 13. November 2007 @ 17:34
Crowdsourcing. The Wisdom of the Crowds. Peer Production. Networked Collective Intelligence. Micro-Outsourcing. Social Engineering. Web 2.0
Das ist original von der Website gepastet. Oh Gott was fürn Scheiss. Wer braucht das?
Was ist das?
Und dafür geben Investoren Geld?
Ich hab ja schon Probleme bei der Homepage zu verstehen um was es geht und NULL,NULL Bock darauf weiterzuforschen.
Na dann
Kommentar von terminator — 13. November 2007 @ 22:07