Um die Social-Shopping-Plattform iliketotallyloveit.com war es in den vergangenen Monaten recht ruhig. Nun verkünden die Gründer Martin Albrecht, Till Backhaus, Malte Gösche und Silke Jahn den Einstieg von drei Investoren. Neben Intershop-Gründer Stephan Schambach und Stefan Friese (früher 3i Deutschland) investiert auch Karsten Schneider mit seiner Argiv in das Bremer Unternehmen. Schneider hat den Softwareanbieter Intershop mitgegründet und ist zudem Gründer des Online-Fotoservices Pixaco (2006 an Hewlett-Packard verkauft).
Mit Unterstützung der neuen Geldgebern wollen die Norddeutschen die “Entwicklung und Vermarktung des Onlineservices vorangetrieben”. Über die Höhe der Finanzspritze ist nichts bekannt. Die englischsprachige Social-Shopping-Plattform mit dem langen Namen ging bereits im Dezember des vergangenen Jahres ins Netz. Über iliketotallyloveit.com können Nutzer – ähnlich wie bei vergleichenbaren Plattformen – Produkte vorstellen, die sie toll, schön oder skurril finden. Die anderen Nutzer können diese Vorstellungen nicht nur kaufen, sondern auch bewerten.
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Kommentare
Herzlichen Glückwunsch!!!! Ich find den Namen wirklich super. Freut mich für die Jungs und Mädels.
Lieben Gruß,
Kommentar von Philipp Götzinger 05. November 2007 @ 16:19Philipp
@Philipp, kannst Du ihn mir erklären? “I like totally love it”……trotz eindeutig anglophiler Neigung bleib mir die Übersetzung schleierhaft.
Kommentar von Michael 05. November 2007 @ 16:44michael,
Kommentar von stiftungsschleimer 05. November 2007 @ 17:47eine eins zu eins übersetzung des namens kann man nur schwerlich liefern. etwas in richtung “ich steh voll drauf” wäre eventuell adäquat. grundsätzlich solltest du dir als ‘anglophiler’ aber merken, dass vor allem amerikanische upper middle class girls der westcoast gerne durch die phrase “like totally” ihre jeweiligen aussagen und ansichten unterstreichen möchten. der firmenname nimmt dieses gesellschaftliche phänomen also auf und baut es augenzwinkernd in sein konzept ein. denn gerade die tatsache, dass man auf der seite nen haufen nutzlosen aber irgendwie doch total geilen kram anschauen kann, schreit nach etwas ironie. dass die seite sich selbst nicht zu ernst zu nehmen scheint, macht sie so sympathisch. like totally sympatisch, if you know what i mean…
Das “like” in dem Satz musst du dir wegdenken, um den Sinn zu verstehen.
“I totally love it!”
Das “like” wird in der Umgangssprache (also eigentlich nicht im schriftlichen, sondern nur im gesprochenen Englisch) eingefügt, um nochmal zu betonen.
Frei übersetzt heißt es also “Ich finde es einfach total geil!”
:)
Kommentar von Christian Vollmann 05. November 2007 @ 18:58Glückwunsch zu den Investoren, da ist ja jetzt vielleicht bissl Geld übrig für einen ordentlichen Namen ;-) der Jetzige geht ja garnicht, zumindest nicht national…
Kommentar von Gründernet 05. November 2007 @ 19:15Ehrlich gesagt, ich sehe das völlig anders: Ich kann mich an iliketotallyloveit nur aufgrund des Namens erinnern. Der hat sich bei mir einfach super eingeprägt. Abgesehen davon ist die Plattform ja auch Englisch, spricht somit also in erster Linie englischsprachiges Publikum an und die können mit dem Namen etwas anfangen. Bitte bitte nicht ändern!!! I totally love “iliiketotallyloveit” :)
Kommentar von Philipp Götzinger 05. November 2007 @ 19:27Muss man neuerdings provinziell denken, um in Deutschland erfolg zu haben? Der Name ist grossartig. Da lobe ich mir doch solche Kommentare:
Kommentar von Jens 05. November 2007 @ 21:33http://blog.easn.de/?p=317