Hauptstadtprodukt sagt Tschüs
Live-Shopping – also ein Produkt pro Tag zu einem besonderen Preis – gehört ohne Zweifel zu den heißesten Themen in der Online-Einkaufswelt. Gleich eine Vielzahl verschiedener Anbieter versucht sein Glück in diesem Segment. Besonders große Schwierigkeiten das Konzept langfristig umzusetzen haben offenbar etablierte Händler. Nach der Live-Shopping-Plattform cyberport.24, ein Ableger des erfolgreichen Online-Shops cyberport.de, verabschiedet sich nun auch der ProMarkt-Sprössling Hauptstadtprodukt.
Allerdings wollen die Berliner wiederkommen: “Wir werden über den Winter weiter am Konzept arbeiten und dann im Frühling 2008 wieder mit voller Energie und großem Spaß den Bären aus dem Käfig lassen”. Eine verdammt lange Pause in diesem heiß umkämpften Markt. Die Schar der Wettbewerber (dealbutler.de, dealirio, guut.de, Live Shopping 24, magazino, MakeMyDeal.de, Opow, Preisbock, schutzgeld.de, sportlet, Urdeal und Yobri) wird der Winterschlaf des Berliner Bären sicherlich freuen. Denn letztendlich bleibt die Frage, wie viele Live-Shopping-Plattformen der Markt verträgt.
Artikel zum Thema
* Guut.de setzt auf Live-Shopping
* schutzgeld.de startet Privates Preisverbrechen
* Invasion der Live-Shopping-Dienste
* magazino geht an den Start
* Makemydeal.de legt los
* cyberport.24 verabschiedet sich
* Preisbock meckert los
* Noch mehr Live-Shopping
* Live-Shopping brummt
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5 Kommentare »
3 Trackbacks »
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[...] Mit der Meldung, dass sich auch Hauptstadtprodukt zurückzieht, kommen in diesem Marktsegment sicherlich einige Turbulenzen auf. Die Berliner wollen ihre Plattform bis zum Frühjahr 2008 überarbeiten – vor allem konzeptionell. Ein fast ein halbes Jahr Auszeit bedeutet für jedes Produkt im Internet einen herben Einschnitt – das Team wird dann in 2008 quasi bottom-up von null wieder starten müssen. Bis dahin werden sich nicht nur die Wettbewerber weiterentwickelt haben, sondern auch der gesamte Markt. Aber auch hinter dieser Entscheidung werden strategische Gedanken stecken, denn mit einer Plattform, die quasi “offline” ist, kann man sich zumindest nicht in eine finanzielle Schieflage manövrieren und kann sich weitestgehend ohne Ablenkung auf die Neuausrichtung des Produktes konzentrieren. [...]
Pingback von Ulrich Bartholmös — 23. Oktober 2007 @ 14:36
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[...] http://www.deutsche-startups.de/2007/10/23/hauptstadtprodukt-sagt-tschues/ [...]
Pingback von Liveshopping in Deutschland – eine Übersicht « Liveshopping-Watchblog — 24. Oktober 2007 @ 23:09
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[...] zum Thema * Guut.de setzt auf Live-Shopping * Neuer Look für urdeal * Hauptstadtprodukt sagt Tschüs * Invasion der Live-Shopping-Dienste * magazino geht an den Start * Makemydeal.de legt los * [...]
Pingback von Guut.de nennt Zahlen :: deutsche-startups.de — 13. November 2007 @ 15:58
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Die Frage ist auch ob der Markt überhaupt so ein Produkt verträgt… was soll der langfristige Wettbewerbsvorteil sein?
Kommentar von Max Niederhofer — 23. Oktober 2007 @ 14:58
Ich sehe durchaus eine Chance für einen oder mehrere Dienste. Sonderangebote funktionieren auch in der Offline-Welt. Bei der Eröffnung des letzten MediaMarktes in Berlin musste sogar die Polizei eingreifen. Tchibo oder Aldi bieten seit Jahren in regelmäßigen Abständen Waren zu besonderen Preisen an. Somit ist Live-Shopping eigentlich nur der Transfer von Sonderaktionen ins Internet. Im besten Fall sollte es diese online aber täglich geben.
Kommentar von Alexander Hüsing — 23. Oktober 2007 @ 15:05
Ist auch nicht so meine Shoppingwelt. Ich kaufe eher, was ich brauche und nicht, was gerade günstig angeboten wird. Wobei Tchibo diesen Gedanken ja gut umgesetzt hat, hier werden Produkte, die gerade die Masse zu brauchen scheint, zeitlich begrenzt günstig angeboten. Das funktioniert ja perfekt, aber nur mit Erreichen einer kritischen Masse. Wobei, war das jetzt nich schon wieder fast das Konzept von LetsBuyIt?
Kommentar von Doreen — 23. Oktober 2007 @ 17:33
Warum lernt niemand aus den Fehlern der Vergangenheit? Letsbuyit.com hat schon nicht funktioniert, warum soll es jetzt funktionieren?
Kommentar von Cheater — 23. Oktober 2007 @ 22:47
Ich versteh den Zusammenhang zwischen Liveshopping Angeboten und Letsbuyit.com nicht!
Letsbuyit war, sofern ich gerade nicht etwas verwechsel, eine Plattform, auf der sich Leute in Gruppen zusammentun konnten und ein bestimmtes Produkt aufgrund von Mengenrabatt billiger einkaufen konnten.
Liveshopping wie Woot und Co. ist: Ein Produkt, ein Tag, ein Preis und limitierte Anzahl. Kauf oder kauf nicht.
Kommentar von Philipp Götzinger — 24. Oktober 2007 @ 02:13