Live-Shopping – also ein Produkt pro Tag zu einem besonderen Preis – gehört ohne Zweifel zu den heißesten Themen in der Online-Einkaufswelt. Gleich eine Vielzahl verschiedener Anbieter versucht sein Glück in diesem Segment. Besonders große Schwierigkeiten das Konzept langfristig umzusetzen haben offenbar etablierte Händler. Nach der Live-Shopping-Plattform cyberport.24, ein Ableger des erfolgreichen Online-Shops cyberport.de, verabschiedet sich nun auch der ProMarkt-Sprössling Hauptstadtprodukt.
Allerdings wollen die Berliner wiederkommen: “Wir werden über den Winter weiter am Konzept arbeiten und dann im Frühling 2008 wieder mit voller Energie und großem Spaß den Bären aus dem Käfig lassen”. Eine verdammt lange Pause in diesem heiß umkämpften Markt. Die Schar der Wettbewerber (dealbutler.de, dealirio, guut.de, Live Shopping 24, magazino, MakeMyDeal.de, Opow, Preisbock, schutzgeld.de, sportlet, Urdeal und Yobri) wird der Winterschlaf des Berliner Bären sicherlich freuen. Denn letztendlich bleibt die Frage, wie viele Live-Shopping-Plattformen der Markt verträgt.
Artikel zum Thema
* Guut.de setzt auf Live-Shopping
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* Preisbock meckert los
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* Live-Shopping brummt


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Kommentare
Die Frage ist auch ob der Markt überhaupt so ein Produkt verträgt… was soll der langfristige Wettbewerbsvorteil sein?
Kommentar von Max Niederhofer 23. Oktober 2007 @ 14:58Ich sehe durchaus eine Chance für einen oder mehrere Dienste. Sonderangebote funktionieren auch in der Offline-Welt. Bei der Eröffnung des letzten MediaMarktes in Berlin musste sogar die Polizei eingreifen. Tchibo oder Aldi bieten seit Jahren in regelmäßigen Abständen Waren zu besonderen Preisen an. Somit ist Live-Shopping eigentlich nur der Transfer von Sonderaktionen ins Internet. Im besten Fall sollte es diese online aber täglich geben.
Kommentar von Alexander Hüsing 23. Oktober 2007 @ 15:05Ist auch nicht so meine Shoppingwelt. Ich kaufe eher, was ich brauche und nicht, was gerade günstig angeboten wird. Wobei Tchibo diesen Gedanken ja gut umgesetzt hat, hier werden Produkte, die gerade die Masse zu brauchen scheint, zeitlich begrenzt günstig angeboten. Das funktioniert ja perfekt, aber nur mit Erreichen einer kritischen Masse. Wobei, war das jetzt nich schon wieder fast das Konzept von LetsBuyIt? ;)
Kommentar von Doreen 23. Oktober 2007 @ 17:33Warum lernt niemand aus den Fehlern der Vergangenheit? Letsbuyit.com hat schon nicht funktioniert, warum soll es jetzt funktionieren?
Kommentar von Cheater 23. Oktober 2007 @ 22:47Ich versteh den Zusammenhang zwischen Liveshopping Angeboten und Letsbuyit.com nicht!
Letsbuyit war, sofern ich gerade nicht etwas verwechsel, eine Plattform, auf der sich Leute in Gruppen zusammentun konnten und ein bestimmtes Produkt aufgrund von Mengenrabatt billiger einkaufen konnten.
Liveshopping wie Woot und Co. ist: Ein Produkt, ein Tag, ein Preis und limitierte Anzahl. Kauf oder kauf nicht.
Kommentar von Philipp Götzinger 24. Oktober 2007 @ 02:13