“Da steht ein Pferd auf’m Flur! Ein echtes Pferd auf’m Flur” – wenn es schon soweit gekommen ist, dann kann Aline Langbartels, 28, mit stall-frei vielleicht helfen. Anfang September startete die Plattform, auf der Pferdebesitzer eine neue Behausung für ihre Tiere finden können. “Wir sind die ‘Gelben Seiten’ für regionale Ställe, aber mit besseren Suchfunktionen”, sagt die Gründerin.
stall-frei funktioniert wie ein Kleinanzeigenmarkt und ist in dieser Funktion in Deutschland bislang einzigartig. Pferdebesitzer können hier ortsgenau nach neuen Behausungen oder Weiden für ihre Traber suchen, die die Stallbesitzer mit einer Kurzbeschreibung anbieten. “Wir versuchen dabei top-aktuell zu sein”, sagt Langbartels, die stall-frei bislang noch in völliger Eigenregie betreibt.
Gestaffelte Mitgliedspreise
Generell ist die Nutzung der Seite für die Suchenden kostenfrei. Ebenso für die Anbieter. Nur wer weitere Beschreibungen oder Bilder seiner angebotenen Ställe einstellen möchte oder seine Telefonnummer anzeigen lassen will, muss einen Beitrag zahlen. Die Preise sind nach Dauer der Premium-Mitgliedschaft gestaffelt. Über Werbung will sich stall-frei auch weiterhin nicht finanzieren.
Wohl weil die Zielgruppe als nicht besonders Internet-affin einzuschätzen ist, sollen die Marketingsaktivitäten weiterhin hauptsätzlich offline stattfinden, bespielsweise mit Präsenz auf Pferdemessen. Trotzdem konzentriert sich Langbartels auf die Optimierung der Suchmaschinenfunktion, um künftig besser gefunden zu werden. Neben stall-frei betreibt Langbartel im gleichen Segment die Seiten pferd-frei, weide-frei und service-am-pferd. “Mein Thema – ganz klar: ‘Alles rund ums Pferd’ “, so die Besitzerin von vier Pferden.

Fragen










Kommentare
Ich finde die Idee jetzt nicht so der Hammer, ich würde eher eine komplett Community für Pferdefreunde anbieten, wo das dann ein Unterservice sein kann, so verwendet man die Seite doch nur wenn man gerade einen neuen Stall sucht, und danach vergisst man die wieder. Also lieber PFERDEVZ oder REITER VZ und das dann als Unterkategorie.
Kommentar von julia 20. Oktober 2007 @ 11:19Julia
Vielleicht kann man es aber auch umgekehrt versuchen und ein Nutzwertangebot aufbauen und schließlich ein soziales Netzwerk drumherum zimmern.
Kommentar von Alexander Hüsing 20. Oktober 2007 @ 18:31Ich finde, der Name “Stall-frei” ist so gut, daß man sich auch wieder daran erinnern kann, wenn man nach zwei Jahren einen neuen Stall suchen sollte. Es muß nicht immmer die volle Community-Packung sein. Schön, wenns auch mal schlanker geht.
Kommentar von Marty 21. Oktober 2007 @ 16:37ich würde julias idee gut finden! da kann mann dann auch andere probleme besprechen in forums oder so! ich bin für das Reitervz!
Kommentar von Sara 30. Mai 2008 @ 22:09LG Sara