Bereits seit März dieses Jahres ist mit bookya eine Web-2.0 Bücherbörse von Studenten für Studenten online. Studenten können dort nach einer kostenlosen Registrierung ihre Studienbücher gebührenfrei kaufen und verkaufen – idealerweise an der eigenene Hochschule. Das ermöglicht die Bücherübergabe auf dem Campus und erspart somit Versandkosten sowie den leidigen Weg zur Post.
Entwickelt und bislang auch finanziert wurde bookya von Julian Bez und Norman Egli, beide 21. Ende September stieg nun Holzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de beteiligt) bei bookya ein und stellt den beiden Gründern neben Kapital bis Sommer 2008 Werbeflächen auf dem Online-Portal studiVZ zur Verfügung. “Dort wird unsere Zielgruppe zu 100 Prozent angesprochen, ein Streuverlust ist deshalb auszuschließen”, sagt Egli.
Zielgruppengenaue Werbung
Mit der Zielgruppengerechten Werbung erhoffen sich die beiden Gründer natürlich vor allem weiterhin steigende Userzahlen. Diese erfordern vor allem technische Modifikationen, bei denen Holtzbrinck unter die Arme greifen wird. So wird künftig nicht mehr jedes einzelne zum Angebot oder Verkauf stehende Buch aufgezeigt, sondern zu einer Liste zusammengefasst.
“Das Konzept von bookya bleibt aber weiterhin bestehen. Es bleibt kosten- und provisionsfrei”, verspricht Egli. Trotzdem haben die beiden Junggründer schon Ideen, wie es weitergehen könnte. “Wir können uns vorstellen, auch neue Bücher zu verkaufen, um die User unabhängig von Amazon zu machen”, sagt Egli und rechnet sodann mit höheren Gewinnmargen für das Unternehmen. Aber das ist bislang noch Zukunftsmusik.
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Fragen










Kommentare
Glückwunsch an die Gründer!
Finde den Satz
“…und rechnet sodann mit höheren Gewinnmargen für das Unternehmen…”
allerdings nicht ganz passend.
Sollte es nicht besser heißen
Kommentar von Henning 16. Oktober 2007 @ 11:25“…und würde somit die Grundlage für ein Geschäftsmodell schaffen…”
??
Versteh ich da was nicht? Holtzbrinck kauft eine Plattform, der nichts anderes ist als ein ausgelagerter Teil-Kleinanzeigenmarkt? Warum integriert man sowas nicht in die Plattform? (inkl. anderer Anzeigenmärkte)????????????????????????????
Kommentar von Peter 16. Oktober 2007 @ 13:15Norman, alter Sausack :) Herzlichen Glückwunsch!
Kommentar von Philipp Götzinger 16. Oktober 2007 @ 21:56Ich finde Bookya klasse, hat eindeutig Potenzial.
Vor allem wenn man bedenkt, dass der Online-Gebraucht-Buchmarkt in Amerika bereits ein Renner ist und in Europa & Deutschland auch immer und immer größer wird. Es war einfach nur eine Frage der Zeit, wann eine WEB 2.0 Lösung in den (deutschen) Marktplatz für gebrauchte und antiquarische Bücher startet bzw. sich traut mit alten Hasen wie ZVAB, booklooker oder Abebooks zu konkurrieren.
Kommentar von Internet Agentur 18. Oktober 2007 @ 04:34hmm, zweifelhafter kommentar da über mir. wenn das mal nicht schon in richtig trash/ spam geht.
Kommentar von hmm 18. Oktober 2007 @ 11:27Das investment von Holzbrinck erscheint mir nur unter dem Gesichtspunkt sinnvoll, dass man den Anzeigenmarkt doch nicht in studivz integriert und der hauptteil des bookya-investments doch über die Werbeeinblendungen läuft.
Kommentar von Michael 19. Oktober 2007 @ 12:11Herzlichen Glückwunsch an die Gründer von Bookya.
Macht euch auf eine starke Konkurrenz gefasst.
Viele Grüsse
Das Semester-Books Team
Kommentar von Kreshnik Myftari 23. Oktober 2007 @ 20:52