Fantastic Zero bündelt Zielgruppen
Mit “Fantastic Zero” will Aric Austin kleinen Games- und Entertainment-Webseiten bei der Vermarktung unter die Arme greifen. Im Gegensatz zu klassischen Online-Vermarktern setzt der ehemalige Director of Ad Sales bei MTV Europe dabei aber nicht auf die Marken der zu vermarkteten Seiten. Stattdessen will er die neue Marke “Fantastic Zero” etablieren und die jeweiligen Zielgruppen darüber vermarkten. “Unsere Content-Partner profitieren von unserem Entertainment-Portal und dem Branded Network vor allem bei den Werbeeinnahmen. Somit können sie ihren Fokus weiterhin auf die Entwicklung hochwertiger Inhalte legen”, sagt Austin.

Im Portfolio des Münchner Startups sind bereits Online-Plattformen wie “flashgames.de“, “zelluloid.de” und “hardwareluxx.de“. Wobei Austin den inhaltlichen Schwerpunkt zunächst auf Games legen will. Die besten Inhalte der Partner finden sich künftig auch auf “Fantastic Zero”. Nach zwei Klicks landet jeder Nutzer auf der jeweiligen Partnerseite. Diese wiederum sind mit einem Logo als Teil des “Fantastic-Zero”-Netzwerkes gekennzeichnet. Die Reichweite der unterschiedlichen Partnerseiten wird künftig unter der neuen Marke “Fantastic Zero” ausgewiesen. So soll das gemeinsame Unternehmen von Holtzbrinck eLab und Wunder Media schnell zu einem Schwergewicht in seinem Segment werden. Bei den Werbekunden hat es Austin, ehemals Vice President of Online Sales bei “UGO.com“, auf hochwerige Werbekunden angesehen: “Die Inhalte unseres Portals bieten das ideale Umfeld für Markenartikler, die Zielgruppe der jungen Männer zwischen 18 und 34 zu erreichen”.
Anmerkung: Holtzbrinck eLab ist eine Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Das Medienhaus ist auch an “deutsche-startups.de” beteiligt.
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Offen bleibt, wie die user auf die Plattform kommen sollen. Gibt es dazu auch Infos?
Kommentar von Wilhelm Brunot — 19. September 2007 @ 18:17
Die alten Plattformen samt URL bleiben doch erhalten.
Kommentar von Alexander Hüsing — 20. September 2007 @ 08:04
Geschickt gemacht von der Seite des Unternehemens, aber im endeffekt tragen die Contentprovider zum Aufbau bei und machen sich nebenbei noch austauschbar und überflüssig. Ob das in deren Sinn ist? Wenn man das Modell zu Ende denkt sollte man als Contentprovider doch einige Risiken sehen…
Kommentar von Tim — 20. September 2007 @ 09:56