Der Hund ist bekanntlich der beste Freund des Menschen. Inzwischen dürfen sich Hundebesitzer nicht nur auf der grünen Wiese mit ihrem Vierbeiner beschäftigen, sondern auch im Netz. Diverse Communitys warten bereits auf die Hundebesitzer der Republik. Neu im Netz ist beispielsweise “dogspot.de“. Über das Netzwerk können Hundehalter sich und ihren Bello auf einer eigenen Seite präsentieren, Bildergalerien veröffentlichen und Meinungen austauschen. “Die Idee ist nicht neu, bekannte Zooketten und Futterherstellern bieten längst Fotoalben und Hunde-Foren an” sagt “dogSpot”-Mitgründer Tobias Zundel. “Es fehlte aber ein echter Platz von Hundefans für Hundefans. Diesen Platz haben wir mit ‘dogSpot.de’ geschaffen”. Neben Zundel gehören Alexander Vogt und Jürgen Dorner zum Gründerteam. Ihr Unternehmen trägt den Namen creativespot GmbH.

Schon eine Weile online sind die beiden Communitys “mywuff.com” und “Dogzunited“. Hinter letzterer stecken der “StepStone”-Gründer Dominik von Braun und der IT-Berater Stefan Tiedge. Bei “Dogzunited” können Hundebesitzer ebenfalls eine eigene Homepage für ihren Liebling einrichten, sich in Foren austauschen und Hundefotos hochladen. Neben der kostenlosen Mitgliedschaft bieten die Bonner auch eine Premiumversion für 3,50 Euro monatlich an. Bestimmte Zusatzfunktionen wie die Möglichkeit, bis zu drei Hundeprofile anzulegen, jeweils bis zu 30 Fotos hochzuladen und jedem anderen Mitglied direkt Nachrichten zu schicken sind zahlenden Mitgliedern vorbehalten. “mywuff.com” wiederum ist ein Ableger der geschlossenen Web-Community “schwarzekarte.de“. Die Kölner positionieren ihre zweite Plattform als “Lifestyleportal für Hundefreunde”. Im Gegensatz zu “schwarzekarte.de” steht das tierische Netzwerk aber allen Onlinern offen.
Spaziergehgemeinschaften gründen
Noch in den Startlöchern stehen dagegen “Tierrevier.de” und “UnsereHunde” aus dem Hause ekaabo. Im Unternehmensblog heißt es zum “UnsereHunde”-Konzept: “In Foren können sich die Mitglieder austauschen, ihre Hunde vorstellen, Spaziergehgemeinschaften gründen, Urlaubsunterkünfte und Hundeschulen bewerten, Tipps geben und Rat suchen – auch professionellen Rat”. Die Mannschaft von “Tierrevier.de” wiederum will “seinen Nutzern eine ganzheitliche Plattform zur Verfügung stellen, die alle Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung abdeckt”. Wobei sich die Community nicht nur an Hundebesitzer richtet, sondern an Tierbesitzer jeglicher Tierart. Der offizielle Startschuss ist für Anfang Oktober geplant.

Neben diesen klassischen Startups buhlen auch einige Medienhäuser im Tier-Communitygeschäft. Das Magazin “Ein Herz für Tiere” (Gong Verlag) beispielsweise betreibt mit der “TierCommunity” ein eigenes Netzwerk. “Tierfreunde.de” dagegen gehört zur Mediengruppe Münchner Merkur/tz und “DeineTierwelt” zur Kleinanzeigenbörse “dhd24“. Zu guter Letzt steht “HalloHund” aus dem Hause Burda in den Startlöchern. Ab Oktober versprechen die Süddeutschen “spannende Themen, Tipps & Tricks für Hund und Besitzer, Fotos und Videos, die neuesten Gassi-Geh-Strecken und vieles mehr”.


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Kommentare
ist ja nicht normal, wie viele es dieser Hundenetzwerke gibt – ich kannt kein einziges. erst wollte ich schreiben, dass die Welt nicht noch ein weiteres Socialnetwork benötigt, doch wenn man sich die Hundeforen im Web anschaut, dann wird schnell klar, dass auf jeden Fall Bedarf besteht. auf den ersten Blick gefällt mir dogspot am besten – gerade designtechnisch sagt mir die Seite zu.
Kommentar von jason 13. September 2007 @ 10:20Ich war auch überrascht, wie viele Foren es zum Thema Hund im Netz gibt. Bedarf für ein Netzwerk gibt es deswegen sicherlich. Macht das Ganze auch persönlicher. Die Zielgruppe Hundebesitzer ist ja derzeit nicht nur im Netz sehr begehrt. Gruner + Jahr etwa feiert mit dem Magazin Dogs auch einen kleinen Erfolg. Die Auflage (50.000) ist mit großen Magazinen zwar nicht zu vergleichen, trotzdem scheint es sehr viel Bedarf nach Infos in dieser Zielgruppe zu geben. Zumal Dogs eine – sagen wir mal gutsituierte – Zielgruppe anspricht.
Kommentar von Alexander Hüsing 13. September 2007 @ 10:27Jetzt blockiert mein Hund mein Rechner ;-) Werde ihm gleich ´n Lapotop neben dem Napf stellen. Vielleicht findet er dann Gleichgesinnte zum Gassi gehen.
Kommentar von Andre 13. September 2007 @ 11:03Tolle Zusammenstellung. mywuff.com kannte ich noch nicht. Die anderen Hunde-Netzwerke hab ich allesamt schon mal getestet. Ein persönlichen Favoriten habe ich nicht. Die Funktionen und Themen sind oftmals doch sehr ähnlich. Was mich wirklich, erm, fasziniert an diesen Communities, ist die Tatsache, dass die Leute dort sehr, sehr oft in der Rolle des Hunde kommunizieren. Wirklich irre, wie oft ich schon beschnüffelt, beschleckt oder sonstwas wurde. ;-)
Kommentar von Dirk 15. September 2007 @ 18:47… allerdings finde ich die Ähnlichkeiten zwischen http://www.dogspot.de und http://www.doggysnap.com schon ziemlich “verblüffend” :-)
Kommentar von Michael Bröske 20. September 2007 @ 16:38Mal im Ernst, das kann doch wirklich nicht wahr sein. Wie wäre es mit Social Networking für Möbel (mein Badvorleger ist befreundet mit einem Sessel in Ohio) oder eine Web2.0 Singlebörse für einsame Socken. Muss es denn immer nur darum gehen Nutzergewohnheiten zu tracken um anschließend zielgerichtet scheussliche Banner oder Werbemails zu servieren. Wo bleiben die sinnvollen Dienstleistungen? Obendrein handelt es sich auch noch um seriöses Business und nicht um die Albträume abgedrehter LSD Hippies.
Kommentar von Joerg 20. September 2007 @ 17:21Viele Grüße
Joerg
In den USA wurde sogar eine Tierseite für mehrere Millionen Dollar verkauft.
Na dann,
Kommentar von Haustiere 25. Oktober 2007 @ 11:02Dogspot ist so ziemlich die beste Tierseite die ich gefunden habe.
Kommentar von Haustiere 15. November 2007 @ 09:46grad entdeckt: Tierarten.net, macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. nur die Ladezeit der Website ist etwas zu lang für meinen Geschmack
Kommentar von Tierarten 14. März 2008 @ 14:37