KONTAKT IMPRESSUM ÜBER UNS PRESSE MEDIADATEN
 
Produkttipp: SEOlytics - Das SEO-Werkzeug für StartUps (Anzeige)
Fotogalerie:
Hausbesuch bei statista
  •  
 

14 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Fragebogen

Tags:

Zehn Fragen an Stephanie Staar von netmoms

Freitag, 07. September 2007 08:00

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Vorstellen: Ja. Wünschen: Nein.

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Anfang der 90er in New York. Einfarbig und furchtbar. Aber endlich aktuelle News aus Deutschland.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Google Analytics, originalsignal, DailyCandy, Wikipedia.

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Auf platzende Blasen.

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Nach unzähligen durchgemachten Nächten (mal mit viel Kaffee, mal mit viel Prosecco) endlich die erste Version von “netmoms.de” online gebracht zu haben.

Was Ihr größter Flop?
Wir hatten für drei Stunden ein RTL-Team im Büro. Der Beitrag wurde nie gesendet.

Worüber können Sie lachen?
Dass viele “Experten” ein Online-Mütternetzwerk für ein Nischenprodukt halten.

Was bringt Sie zum Weinen?
Wenn jemand sagt: “Die Seite ist down!”

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Ab Januar 2008 mit Hartmut Ostrowski.

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?.
Selbstregulierendes CSS, Prosecco mit integrierter refill-Funktion.

Zur Person
Stephanie Staar, Tanja Prinzessin zu Waldeck und Pyrmont sowie Jens Echterling helfen seit April Deutschlands Müttern mit “netmoms” bei der Kontaktpflege. Alle haben früher für McKinsey gearbeitet. Staar wirkte zuletzt allerdings als Head of Strategy bei Avarto, der Druck- und Servicesparte von Bertelsmann. Zeitweise arbeitete Staar zusätzlich zu “netmoms” als Managing Director bei “Plazes”. Diesen Zweitjob hat sie inzwischen aber an den Nagel gehängt.

Artikel zum Thema
* Alle Fragenbögen der vergangenen Wochen in der Übersicht

Webnews
Diese Seite zu Mister Wong hinzufugen
Post to del.icio.us
oneview - das merk ich mir!
 
Prox It
 
TwitThis

14 Kommentare »

1.

Warum ist denn ein Online-Mütternetzwerk kein Nischenprodukt? Und was ist so schlimm daran, ein Nischenprodukt zu sein? Gerade Nischenprodukte können sich leicht vermarkten lassen.

Kommentar von Martin — 07. September 2007 @ 10:15

2.

Weil es mehr als Millionen Mütter in Deutschland gibt. Was hat das mit einer Nische gemeinsam? Wünsche viel Glück und Vergnügen mit der Website – meine Frau wird in 12 Tagen ebenfalls zu dieser “Nische” gehören.

Kommentar von Marcel — 07. September 2007 @ 12:12

3.

Es ist doch wirklich kein Nischenprodukt (mehr).
Mittlerweile gibt es zahlreiche Netzwerke in der Art…

Kommentar von Heiko — 07. September 2007 @ 12:18

4.

Es hängt wohl davon ab, wie man “Nische” definiert. Für mich ist ein Nischenprodukt ein Dienst mit einer sehr spitzen, homogenen Zielgruppe. Ob es dann einen oder zehn Anbieter gibt, die diese Nische bedienen, spielt dann für mein Verständnis keine Rolle.

Kommentar von Martin — 07. September 2007 @ 12:44

5.

Wahrscheinlich sehen gerade wir Männer es als “Nische”, weil wir alleine schon genetisch nie dazu gehören können.
Und da die meisten anderen, mit denen man über Web 2.0-Projekte spricht auch wieder Männer sind, die dann auch wieder sagen: “Wird mich garantiert nie intressieren!” tut Mann die Idee sofort im vornherein als Totgeburt ab.

Aber viele von “uns” sehen Werbe-Einblendungen in Ego-Shootern als grandiose Idee mit einer unerschlossenen riesiegen Reichweite.

Ich befürchte viel eher, dass “unsere” Scheuklappen in der ganzen Thematik noch viel zu groß sind.

Kommentar von Lars — 07. September 2007 @ 13:41

6.

@ Marcel

Nur weil es Mütter-Netzwerk heißt, wird es nicht automatisch ALLE Mütter in Deutschland ansprechen. Denn wozu ist ein Mütter-Netzwerk primär gut? Um sich Rat zu holen und mit anderen auszutauschen, wenn man ein Baby erwartet, ein Baby bekommen hat und dann die Jahre danach. Mit zunehmenden Alter des Kindes lässt der Informationsbedarf der Mutter nach und damit verringert sich auch der Nutzen des Mütter-Netzwerks für die Frau. Auch beim zweiten Baby wird die Mutter nicht mehr so viele Fragen haben wie beim ersten. Zudem darf man nicht vergessen, dass im Gegensatz zum typischen Web-2.0-Durchschnittsnutzer eine (Durchschnitts)Mutter weniger Zeit für Communities hat – zumindest dann, wenn sie nebenbei noch Karriere machen und ein soziales Real Life haben will.

All das sind für mich Gründe, eine Mütter-Community als Nischenprodukt einzustufen. Vielleicht wird eines der Mütter-Networks irgendwann Millionen von Mitglieder in Deutschland haben und mich damit vom Gegenteil überzeugen. Momentan sieht das aber für mich noch sehr nach Nische aus.

Kommentar von Martin — 07. September 2007 @ 13:46

7.

Haben denn Mütter wirklich die Zeit und Energie sich durch Mütternetzwerke zu kämpfen?

;-)

Kommentar von Johnny D — 07. September 2007 @ 16:22

8.

An Beitrag 6: Volle Zustimmung. So ein Geblapper der guten Frau Arroganz. Nischenprodukt ist das ganz klar. Immerhin ein paar Jobs geschafft.

Oder kann die nette Mutterexperting ein paar Fakten auf den Tisch legen?

Kommentar von Garniert — 08. September 2007 @ 05:28

9.

@6 und @7:
Ich denke es ist wirklich eine Frage der Definition des Wortes “Nische”.
Wikipedia bezeichnet eine Marktnische als einen Ausschnitt aus dem Gesamtmarkt dessen Bedürfnisprofil von aktuellen Wettbewerbern noch nicht erfüllt wird.
Und ich glaube durch die Anzahl an bestehenden Mütternetzwerken wird das Bedürfnis der Zielgruppe “Mutter” längst mehr als ausreichend befriedigt.
Schon allein deswegen weil die Zielgruppe sehr spezifisch ist und es nicht notwendig ist hunderte von Netzwerken in dieser Art dafür zu haben.

Kommentar von Heiko — 08. September 2007 @ 12:13

10.

@ Heiko

Wenn man diese Definition zu Grunde legt, dann ist es eigentlich das Erstrebenswerte, eine Nische zu finden. Und wenn dann Stephanie Staar explizit darauf pocht, dass ein Online-Mütternetzwerk keine Nische mehr ist, kann man das als Eingeständnis werten, dass man in der Wahl seines Marktes bzw. seiner Zielgruppe nicht besonders kreativ war?

Kommentar von Martin Weigert — 08. September 2007 @ 14:38

11.

hallo, habe jetzt nciht wirklich eien kommentar, aber eine frage und hoffe dass ich hier hilf3e bekomme!!
ich bin mitglied bei den netmoms und bekomme seit 2 wochen keine seite in der “netmoms” vorkommt auf… an was kann das liegen? vielleicht kan mir jemand helfen!! DANKE DANKE

Kommentar von Patrizia — 21. September 2007 @ 09:15

12.

Entschuldigung, wenn ich mich jetzt mal kurz aufregen muss, aber so ein uninformiertes Gelaber kann echt nur von Männern kommen. Ihr habt absolut keine Ahnung, vor allem Martin nicht. Ich bin zweifache Mutter und kann sämtliche Argumente von ihm widerlegen.
1. Auch bezüglich meines größeren Kindes werfen sich immer wieder Fragen auf.
2. Auch beim zweiten Kind habe ich viele Fragen – Kinder sind Menschen und keine Maschinen, wo es genügt, einmal das Handbuch gelesen zu haben!
3. Ja, ich habe genügend Zeit, nein, es ist kein Kampf, auch ich verstehe, wie eine Network-Seite funktioniert und habe Spaß daran, obwohl ich eine Frau bin. Ach ja, und meine Zeiten sind vorzugsweise morgens von fünf bis sieben und nachts ab elf – Martin, kannst ja interessehalber mal nachsehen, wieviel Traffic zu solchen Zeiten auf Netmons ist….

Liebe Grüße, AleXX

Kommentar von Alexandra — 21. Dezember 2007 @ 07:42

13.

@Alexandra

Du bist meiner Einschätzung nach bestimmt von Netmoms.
Ich bin mit einigen deinen Argumenten einverstanden, aber wenn du sowas machst, dann bitte nicht so offensichtlich :-)

Kommentar von Jessica aus Bonn — 21. Dezember 2007 @ 09:55

14.

@Stefanie Staar

Ich bin eine Dipl.-Kffr von der Uni. Mannheim von Werdegang her und nutze auch Netmoms. Bin seit 5 Jahren Beraterin bei McKinsey Inc.

Netzmoms ist ganz eindeutig ein Nischenprodukt.
Da gibt es nicht zu widderrufen. Es ist daher ein großer Trugschluß zu schreibenn, dass Netmoms kein Nischenprodukt ist.

Ich weiß dass viele VCs/Seed-Investoren ungerne in Nischen-Startups investieren, wie z.B. die Samwer Brüder. Daher behaupten viele Startups, dass sie kein Nischenprodukte.

Die Argumente der VC/Seed-Investoren wundern mich immer und sind betriebswirtschaftlich nicht schlüssig, da Nischenprodukte/Nischen-Unternehmen im Durschnitt viel profitabler sind.

@Investment von den Samwers in Netmoms
Die Samwers investieren ja laut deren Investmentphilosophie nicht in Nischenprodukten.

Ich finde das toll, dass sie Investmentkriterien aufgestellt haben, nach denen sie immer vorgehen.

Wenn man aber dann in ein Nischenprodukt investieren will, ändert es auch nichts daran, wenn man sich selbst täuscht und behauptet, es wäre kein Nischenprodukt.

Kommentar von Julia M. — 21. Dezember 2007 @ 10:09

5 Trackbacks »

  1. [...] Stephanie Staar, eine der Gründerinnen des Mütternetzwerkes Netmoms, hat im Fragebogen bei Deutsche-Startups auf die Frage “Worüber können Sie lachen?“, geantwortet: “Dass viele “Experten” ein Online-Mütternetzwerk für ein Nischenprodukt halten.” [...]

    Pingback von Startupblogger » Blog Archiv » Wieso keine Nische wollen? — 08. September 2007 @ 13:01

  2. [...] Artikel zum Thema * Mütter-Netzwerke nennen Zahlen * Zehn Fragen an Stephanie Staar von netmoms * paulsmama legt los * netmoms entdeckt das Lokale * Mamiweb hilft Müttern * Mütter erobern das Netz * mummynetwork.com will moderne Mütter vernetzen [...]

    Pingback von BrainsToVentures und Peter Kabel steigen bei mamiweb ein :: deutsche-startups.de — 21. September 2007 @ 16:26

  3. [...] zum Thema * Zehn Fragen an Stephanie Staar von netmoms * paulsmama legt los * netmoms entdeckt das Lokale * Mamiweb hilft Müttern * Mütter erobern das [...]

    Pingback von Mütter-Netzwerke nennen Zahlen :: deutsche-startups.de — 15. November 2007 @ 11:29

  4. [...] zum Thema * Zehn Fragen an Stephanie Staar von netmoms * netmoms entdeckt das [...]

    Pingback von netmoms auf Auslandskurs :: deutsche-startups.de — 25. Juni 2008 @ 12:45

  5. [...] zum Thema * netmoms auf Auslandskurs * Zehn Fragen an Stephanie Staar von netmoms * netmoms entdeckt das [...]

    Pingback von netmoms in Zahlen :: deutsche-startups.de — 07. Oktober 2008 @ 17:35

No Tweetbacks »

Einen Kommentar hinterlassen oder mit deinen Profil kommentieren

Ab sofort bietet Deutsche-Startups.de seinen Nutzern die Möglichkeit
ein persönliches Profil anzulegen um sich der Community zu präsentieren.

deutsche-startups.de
wird gesponsert von:
Suchmaschinenmarketing (SEM) Agentur