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4 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

Neue Spreadshirt-Chefin sucht den Massenmarkt

Freitag, 07. September 2007 17:39

Die neue Spreadshirt-Chefin Jana Eggers will “den Massenmarkt erobern”. Denn noch hat die Mehrheit der Bevölkerung keine Ahnung von der 2002 gestarteten T-Shirt-Druckfabrik im Internet. Eine Studie, die die Leipziger vor einiger Zeit in Auftrag gegeben haben, belegt dies eindeutig. Fast 80 % der Befragten gaben an, dass sie ihre Klamotten gerne individuell gestalten würden. Aber mehr als 75 % wussten nicht, wo und wie sie das tun können. “Hier zeigt sich die Kluft zwischen innovationsorientierten ‘early adopters’ und der frühen Mehrheit”, sagt Spreadshirt-CEO Jana Eggers. “Wir sind als Unternehmen zwar außerordentlich gewachsen, aber die Ergebnisse veranschaulichen, wie viel Potenzial noch vor uns liegt, wenn wir es richtig ausschöpfen wollen.”

Die Herausforderung sei es nun, dass “Spreadshirt-Angebot verständlich und massenwirksam zu kommunizieren”. Ein kleiner Schritt in diese Richtung ist die Einführung eines neuen Slogans. Statt “You think it. We print it” heißt es bei Spreadshirt künftig “Your own label”. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Vergrößerung des Kundenstammes ist laut Unternehmensangaben eine organisatorische Umstrukturierung in drei Geschäftsbereiche: Shop-Partner kümmert sich um Kunden, die die “Spreadshirt“-Plattform nutzen, um ihre eigenen kreativen Ideen für Kleidung weiterzuverkaufen, im Geschäftsbereich Direct-to-Customer stehen Kunden, die selbst individuelle, personalisierte Kleidung entwerfen und kaufen wollen, im Vordergrund und die Wettbewerbsplattform “laFraise” konzentriert sich mit limitiert aufgelegten T-Shirts auf Kreative und Endkunden.

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4 Kommentare »

1.

Den Massenmarkt zu finden halte ich für [i] die [/i] Herausforderung gerade für die innovativen Web 2.0 Unternehmen. Teilweise habe ich das Gefühl, dass bei allem Bemühen, die Early Adopters anzusprechen, der Massenmarkt vergessen wird. Wenn eine Neugründung von der “Szene” bejubelt wird, besteht auch ein bisschen die Gefahr, zu sehr im eigenen Saft zu schmoren, und beispielsweise das Produkt am Durchschnittsuser vorbei zu entwickeln.

Kommentar von Tobias (www.WhatsYourQuestion.de) — 08. September 2007 @ 15:16

2.

Sehe ich ganz genau so! In der Szene und auf Meetings bejubelt zu werden, bringt monitär gar nichts. Die Veränderung des Verhaltens von Massen braucht Zeit und unendlich viel Geld. Ich denke Spreedshirt sollte auf Zeit setzen und nicht zu viel erwarten. Die Aussage dass viele etwas wollen, heißt noch nicht, dass sie es dann auch wirklich tun.

Gruß

Thomas

Kommentar von Thomas — 08. September 2007 @ 22:13

3.

Hm,

also Spreadshirt hin Spreadshirt her. Wenn ich die gleichen T-Shirts bei mir um die Ecke bei der Werbeagentur bestelle, kosten sie mich einfach 70% weniger (auch bei einzelbestellungen). Und dank OSCommerce kann ich die Bestellungen nun einfach weiterleiten…

Das ist keine Kritik an der Software/Versand ect. sondern einfach am VK Preis, wenn dort noch etwas gedreht würde, könnte man sicher einen größeren Markt abschöpfen (meiner Meinung nach).

Kommentar von Gerald Mann — 09. September 2007 @ 11:55

4.

Die Gefahr im eigenen Saft zu schmorren, besteht sicherlich bei vielen Neugründungen. Viele Themen brauchen aber Zeit. Ein gutes Beispiel ist Social Bookmarking. Für viele passionierte Webnutzer ist dies inzwischen Alltag, die breite Masse hat davon noch nichts gehört. Das Thema lässt sich aber sichlich nicht mit einem großen Knall in der Öffentlichkeit positionieren. Vielmehr sind viele kleine Schritte dafür nötig.

Kommentar von Alexander Hüsing — 10. September 2007 @ 09:09

5 Trackbacks »

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  2. [...] Im Business „custom printing” hat sich mit Spreadshirt ja ein Anbieter recht stark gemacht, der den Massenmarkt erobern will. Wie reagiert Shirtcity? [...]

    Pingback von Im Interview: Christian Schneider von Shirtcity/ Scribtee « Shirtspotting - der T-Shirt-Blog — 08. Oktober 2007 @ 15:22

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