Ein Herz für Ärzte und Patienten haben Markus Reif, Michael Nowak, Klaus Spielkamp und Jan Richter. Mit der Gesundheitsplattform “jameda” wollen sie “gesundheitsinteressierten Usern und medizinischen Fachkreisen gleichermaßen unterstützend zur Seite stehen”. Zunächst die Patientenseite: Diese können über “jameda” Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten suchen, finden, bewerten und weiterempfehlen. “Auf die verschiedenen Gruppen abgestimmte Fragenkataloge gewährleisten, dass es bei sachlichen, objektiven Bewertungen bleibt, die direkt miteinander vergleichbar sind”, teilt das Unternehmen mit. Zur Bewertung dienen Kriterien wie: Erfolg der Behandlung, Wartezeit und die Betreuung in der Praxis.

Den Ärzten und Heilberuflern Deutschlands bietet der Cyberdienst die Möglichkeit, sich “besser im Internet präsent zu sein”. Dieser Premiumeintrag beinhaltet unter anderem eine eigene Homepage, welche von vom Arzt, “bequem und einfach mit Texten befüllt, mit eigenen Bildern individuell gestaltet und jederzeit nach Wunsch aktualisiert werden” kann. Der Premiumeintrag – samt Poster, Flyern und Empfehlungskarten fürs Wartezimmer – kostet jährlich knapp 100 Euro.
Animierte Arzthelferin nervt
Optisch macht “jameda” einen guten Eindruck. Auf Dauer nervt lediglich die animierte Arzthelferin auf der Homepage – vor allem das Telefonat ihrer der Mutter ist schon beim zweiten Mal überhaupt nicht mehr witzig. Der Ton lässt sich zwar ausschalten, das Rumgezappel der jungen Frau nervt trotzdem.
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Kommentare
nur eine kleine (von Eigennutz geprägte und möglicherweise etwas schulmeisterisch klingende, but nevermind) Anmerkung:
Kommentar von Sönke Strahmann 30. August 2007 @ 10:32Neben jameda gibt es noch weitere Arztbewertungs-Sites, wie z.B. helpster oder imedo. Erstgenannte existiert bereits seit Januar 2006.
Das Thema Gesundheits-Startups steht ganz oben auf meiner Liste. Es tummeln sich in der Tat eine ganze Reihe Anbieter in diesem Segment. Mehr demnächst. Versprochen.
Kommentar von Alexander Hüsing 30. August 2007 @ 10:38Netzdoktoren oder Seiten wie imedo gibt es reichlich, ob sich Jameda absetzen kann bleibt anzuwarten. Wer ist die Zielgruppe young urban professionals without jobs
Kommentar von Jens Hoffmann 30. August 2007 @ 11:30Cheers,
Jens
http://www.berlinstartup.de
Die Idee mit dem “bayerischen Mädel” finde ich klasse – nur leider nerven die immer gleichen Sprüche nach kurzer Zeit. Hat das Mädel im Innenraum von jameda auch eine Funktion? Wenn man länger auf der Startseite verweilt – da gebe ich Alexander recht, dann nervt die junge Lady recht schnell. Allerdings finde ich die Technik dahinter interessant, sicherlich wird die Lady bald auch eine Begrüßungsformel sprechen können oder telefoniert sie dauerhaft mit Ihrer Mutter?
Allgemein gefällt mir die Optik von jameda sehr gut – sehr frisch und aufgeräumt, nicht überladen wie viele andere Seiten.
Wofür steht eigentlich jameda?
LG von doctea
Kommentar von doctea 30. August 2007 @ 11:42