Stylische Klamotten, Kinderarbeit und Umweltverschmutzung passen nicht zusammen. Das haben auch Anton Jurina und Martin Höfeler erkannt und deswegen das Modelabel “armedangels” ins Leben gerufen. Mit “armedangels” will das Duo “eine klare Position zu den Produktionsbedingungen der Modeindustrie beziehen” und kombiniert deswegen “feinstes internationales Streetart-Design mit einer kompromisslosen Absage an Kinderarbeit, Ausbeutung und Umweltverschmutzung”. Das Motto des Modelabels lautet dementsprechend: “Die ‘armedangels’ sind gekommen, um sich einzumischen”. Ihren sozialen und umweltbewussten Ansatz verknüpfen Jurina und Höfeler mit einer Spendenaktion: Von jedem Verkauf gehen 3,33 Euro an Hilfsprojekte.

Die erste Kollektion der Engel besteht aus T-Shirts, Longsleeves, Sweatshirts und Tops. Wobei alle Klamotten von verschiedenen Künstlern “aus 100% ökologischer Baumwolle” in limitierter Auflage erstellt worden sind. An den Mann und die Frau wollen die Kölner ihre Klamotten zunächst ausschließlich über das Internet bringen. Erst für das kommende Jahr ist der Gang in den stationären Handel geplant. In 15 ausgesuchten Shops in Deutschland sollen die “armedangels”-Sachen dann erhältlich sein. Im zweiten Halbjahr 2008 soll der Schritt nach Österreich, Frankreich, Großbritannien und die Schweiz folgen. Ebenfalls geplant ist die Erweiterung der Kollektion um Trainingsjacken und Taschen.
Artikel zum Thema
* greenmiles sorgt für Klimaschutz
* The Care Club tut Gutes
* Stargebot versteigert Promi-Kram
* comly.de kämpft für gemeinnützige Organisationen und Vereine
* bene-fiz.org sammelt Spenden ein

Fragen










Kommentare
Schönes Thema, gut dass es hier auch aufgegriffen wird. Ich glaube solche Projekte und “Ideologien” (nicht negativ gemeint) werden zunehmen und sich auch in zahlreichen anderen Bereichen wiederfinden.
Schließlich ist es auch ein Schritt in Richtung “vollmündiger Verbraucher”.
Schade, dass Themen um Millioneninvestments wesentlich mehr Kommentare abbekommen.
Kommentar von Oliver Ueberholz 30. August 2007 @ 02:30Es gibt ja schon einen kleinen Boom im Segment “soziale Verantwortung”. Die Gesellschaft wandelt sich und deswegen wird sich dieser Bereich auch im Netz wiederfinden.
Kommentar von Alexander Hüsing 30. August 2007 @ 07:39