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18 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

MyNeighborhood setzt auf Nachbarschaftshilfe

Montag, 27. August 2007 08:00

Mit “MyNeighborhood” geht eine weitere Nachbarschaftsplattform an den Start. Bei der neuen Community spielt neben der Kontaktaufnahme zu Nachbarn mit gleichen Interessen und Neigungen die Unterstützung der Mitglieder im richtigen Leben eine große Rolle. “Wir haben uns immer die Frage gestellt, was an Social Network Communities so sozial sein soll”, sagt Gründer Nils Andres. “Mit ‘MyNeighborhood’ wollen wir gerade in Großstädten Menschen, unabhängig von Alter, Bildungsstand und sozialem Stand, zusammenführen. Jedes Mitglied bekommt deshalb die Möglichkeit anzugeben, wobei es seinen Nachbarn in nächster Umgebung helfen kann.” Hilfesuchenden werde so die Chance gegeben, Unterstützung zu finden, ohne teure Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu müssen.

Screenshot MyNeighborhood

Für alle die gegenseitige Unterstützung bekommen die Mitglieder von “MyNeighborhood” sogenannte Social Points. Mit jedem Punkt erwerben die Mitglieder Anteile an der Nachbarschaftsplattform. “Unser primäres Ziel mit ‘MyNeighborhood’ ist die Verbesserung der sozialen Wohlfahrt in unserer Gesellschaft. Entgegen anderer Community-Modelle, wollen wir den Mitgliedern ein Teil ihres Engagements über Social Points wiedergeben. Der Erfolg wird so fair geteilt und zeigt, dass Social Network Communities nicht primär renditeorientierte Projekte sein müssen”, sagt Andres, der auch die Agentur Komjuniti betreibt. Das Unternehmen wiederum ein Agentur-Spin-Off des Brand Science Institute (BSI), welches “sich auf den Aufbau, die strategische Entwicklung und kontinuierliche Betreuung von Marken-Communities spezialisiert hat”.

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18 Kommentare »

1.

Sieht so ein bisschen nach Facebook/StudiVZ Design aus… ;-)

Kommentar von Kai — 27. August 2007 @ 09:25

2.

Jep, finde ich auch, tut dem Anliegen aber nicht unbedingt einen Abbruch! Sieht mal nach nem echten Sozial-Netzwerk aus…

Kommentar von Stephanie — 27. August 2007 @ 11:33

3.

Stephanie = MyNeighborhood oder? ;)

Also ich weiß ja nicht aber ich hab vor Wochen schon sowas gesehen wo ähnliche Texte auf der Startseite waren…

Kommentar von hihi — 27. August 2007 @ 12:27

4.

Nicht ganz hihi, nur ein kleiner Fan – die Typen, die an MyNeighborhood momentan basteln sind glaub ich nur zu Dritt – Da bin ich fehl am Platze und liebe meinen sicheren Arbeitgeber (hihihi)! Liebe Grüße Steph

Kommentar von Stephanie — 27. August 2007 @ 15:06

5.

Sogar die Texte sind von Facebook übernommen: Vergleich

Kommentar von Jan — 27. August 2007 @ 21:53

6.

Ist das überhaupt erlaubt?

Kommentar von Gunther — 28. August 2007 @ 09:05

7.

WOW, sieht aus als seien sogar die deutschen AGBS von StudiVZ und die englischsprachigen von Facebook…oder irre ich mich?

Kommentar von Henning — 28. August 2007 @ 12:02

8.

Die Frage bleibt … Ist das erlaubt?

Kommentar von Gunther — 28. August 2007 @ 12:49

9.

8 und 6: Erlaubt oder nicht, es ist beschämend und peinlich, wenn Deutsche Gründer ausländische Konzepte so schamlos kopieren, wie auch verwand?.de das US Portal geni.com.
Siehe auch folgenden Post bei techcrunch, wo es daraufhin in vielen Posts von anti Deutschen Meinungen wimelte- DANKE! http://www.techcrunch.com/2007/08/07/verwandtde-german-geni-clone/
@ Alex: Gibt es nicht irgendwelche Möglichkeiten eines “Ehrenkodex”?

Kommentar von Johnny D — 28. August 2007 @ 13:06

10.

@ Johnny D

Einen Ehrenkodex gibt’s bisher nicht. Wie sollte der aussehen? Vorschläge?

Natürlich sind mir die optischen Ähnlichkeiten zwischen “MyNeighborhood” und “Facebook” bzw. “studiVz” auch aufgefallen. Hab aber mal beide Augen zugedrückt – zumal viele Profilseiten ähnlich aufgebaut sind. Die identischen Geschäftsbedingungen sind aber natürlich in der Tat unschön. Für solche Dinge sollten sich Gründer mehr Zeit nehmen.

Kommentar von Alexander Hüsing — 28. August 2007 @ 13:27

11.

Einfach nur peinlich….Durch diese Kopiererei kommt Web2.0 auch in Verruf, außerdem finde ich sowieso kein sinnvolles Web2.0 Angebot im Internet…habe das Gefühl es wird nur Schwachsinn produziert…bin ich da der einzige der das so sieht? Wozu braucht man ein Nachbarschaftsportal? Wenn ich umziehe, klingel ich an der Tür, stelle ich mich bei meinen Nachbarn vor…und lade vielleicht mal später Nachbarn zu einer Party ein etc…wozu also übers Internet? Sorry, aber ich warte auf sinnvolle Web2.0 Angebote – die man braucht….

Kommentar von Henning — 28. August 2007 @ 14:05

12.

@ Henning

Man kann sicherlich über den Sinn und Zweck von einigen Web-2.0-Angeboten reden. Aber nicht jeder muss alles nutzen. Die Generalschelte: “außerdem finde ich sowieso kein sinnvolles Web2.0 Angebot im Internet… habe das Gefühl es wird nur Schwachsinn produziert” kann ich deswegen nicht gelten lassen.

Ich persönliche lese gerne die Bewertungen bei “Qype”, tausche mich mit anderen Onliner via “Xing” aus und lade meine Fotos bei “Flickr” hoch. In einer Auto-Community wird man mich dagegen kaum als regelmäßigen Nutzer finden. Die Geschmäcker und Vorlieben sind halt verschieden. Und die Nachbarn in meinem Haus kenn ich auch. Die im Nebenhaus aber schon nicht mehr. Vielleicht wohnt aber gerade dort ein Typ, der wie ich auf Comics steht. über eine Nachbarschaftsplattform könnte ich diesen Menschen vielleicht kennenlernen.

Kommentar von Alexander Hüsing — 28. August 2007 @ 14:49

13.

Noch einmal zum Ehrenkodex.

Gegen die Adaption eines ausländischen Konzeptes habe ich generell nichs einzuwenden. Niemand wirft der Kaffeekette Balzac vor, dass es nur die Kopie von Starbucks ist, niemand wirft RTL vor, dass der Sender nur eine Kopie von NBC ist und niemand wirft dem “Siegel” vor, dass er nur eine Kopie von “Newsweek” ist.

Vorschlag für einen Ehrenkodex

§ 1 Kopiere niemals das Konzept eines ausländischen Unternehmens 1:1, sondern passe es immer an den heimischen Markt an.

§ 2 Kopiere niemals das Layout eines ausländischen Unternehmens 1:1, sondern lasse dich höchstens davon inspirieren.

§ 3 Kopiere niemals die allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Konkurrenten und baue sie in dein Angebot ein.

Anregungen, Kritik, weitere Vorschläge?

Kommentar von Alexander Hüsing — 28. August 2007 @ 14:57

14.

§ 4 Bei einem Verstoß gegen die Gesetze 1-3, wird eine Geldstrafe in Höhe von 1000€ fällig. Bitte überweissen an: Alexander Hüsing.

Die fehlt noch :D

Kommentar von Gunther — 28. August 2007 @ 15:12

15.

@ Gunther

Darauf kann ich verzichten. Ernst gemeinte Vorschläge wären mir lieber.

Kommentar von Alexander Hüsing — 28. August 2007 @ 15:18

16.

Ich hatte Jonny D’s “Ehrenkodex” eher als Ehrenkodex für Artikel auf deutsche startups verstanden. Im Sinne von “über (100%ige) 1:1-Kopien berichten wir nicht”. Irre ich mich?

Kommentar von Matthias Dietrich — 28. August 2007 @ 19:12

17.

@ Matthias Dietrich

Ich halte mich an die gängigen journalistischen Richtlinien. Ein genereller Bann ist sicherlich schwierig. Hätte ich etwa niemals über “studiVZ” berichten sollen, nur weil das Design usw. bei “Facebook” abgekupfert wurde. Gerade beim Layout orientieren sich viele Wettbewerber an bekannten Anbietern. Ein gutes Beispiel hierfür ist “Spiegel Online”. Viele Navigationselemente und Features, die zuerst bei “SPON” angeboten wurde, sind mittlerweile auf diversen Nachrichtenseiten vertreten. Marktführer setzen nun einmal Standards und viele Mitbewerber orientieren sich daran.

Kommentar von Alexander Hüsing — 29. August 2007 @ 09:02

18.

Mein Ehrencodex Vorschlag bezog sich auf die Berichterstattung Startups. Die Gründungen ausserhalb kann ja der einzelne selber entscheiden.

Aber ein Forum, welches sich der Berichterstattung neuer Deutscher Startups verschrieben hat könnte diese Form “Ehrenkodex” gut gebrauchen.

Alex hat übrigens recht mit seinen Beobachtungen, dass Marktführer zur Anregung dienen dürfen, aber gerade das schamlose Kopieren sollte zumindest hier nicht gefördert werden wie zb verwand?.de gezeigt hat.

StudiVZ, unabhängig von den unsäglichen Ereignissen um den Gründer, ist ein interessantes Kapitel: denn es ist eine hundertprozentige Kopie, s.o.; und es fehlt komplett an eigenen Ideen. Eigentlich hätte man nicht berichten dürfen.

Dass viele Ideen hier immer wieder neu gesponnen werden ist manchmal etwas langweilig, aber so ist das in der Marktwirtschaft, und es wird sich der mit dem hoffentlich größten Kundennutzen durchsetzen. Und hoffentlich unabhängig von EFF und Holtzbrinck.

Vielleicht müssen wir noch 5 oder 10 überflüssige “Sportlerkabinen” oder “Seniorennetze” oder “Mütterwerke” erdulden, aber ich denke dies gehört dazu, oder?

Kommentar von Johnny D — 29. August 2007 @ 10:07

1 Trackback »

  1. [...] “Unser primäres Ziel mit ‘MyNeighborhood’ ist die Verbesserung der sozialen Wohlfahrt in unserer Gesellschaft”, so stets geschrieben auf deutsche-startups und mir sei verziehen, wenn ich dem eifrigen Gründer hier nicht glauben kann, ihm hiermit sogar anrate, sein Geschäftsmodell nochmals zu überdenken. Hintergrund sind die s.g. “Social Points”, die man für bestimmte Aktivitäten erhält. Je mehr “Social Points” ich sammele, desto größer wird der Anteil an myNeighborhood, der “mir gehört”. Sorry, das halte ich solange für Schwachsinn, bis mir einer einen Gesellschaftervertrag durchfaxt. [...]

    Pingback von Webvogel » Blog Archive » myNeighborhood: Dreist ist geil — 27. August 2007 @ 21:40

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