Zehn Fragen an Peter Ambrozy von edelight

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Nein, da der Zugewinn an persönlichem Komfort mittlerweile zu groß ist. Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet? Ich glaube das war um das […]

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Nein, da der Zugewinn an persönlichem Komfort mittlerweile zu groß ist.

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Ich glaube das war um das Jahr 1995, als ich mit meinem 1,4 kb-Modem und einem kostenlosen AOL-Test-Account meine ersten Versuche gestartet habe. Ich erinnere mich noch heute an die sanfte AOL-Stimme “Sie haben Post”.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Auf Google und Sport1.de

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Auf dutzende Kijiji- und eBay-Ergebnisse, wenn ich irgendwas im Internet suche.

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Der Aufbau meiner eigenen Familie und das Verlassen der Beraterwelt.

Was Ihr größter Flop?
Immer wieder Menschen zu vertrauen, die nur kommerzielle Interessen verfolgen.

Worüber können Sie lachen?
Über Menschen, die sich ständig zu Ernst nehmen.

Was bringt Sie zum Weinen?
Früher die Fernsehserien Lassie und Flipper. Im Moment sind es Menschen, die glauben der Klimawandel sei nur ein Hirngespinst.

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Mit meinem dreijährigen Sohn, da ich gerne mal wieder exzessiv Kettcar fahren möchte.

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Einen Knopf im Hirn, mit dem Mann in der Freizeit alle beruflichen Dinge ausschalten kann.

Zur Person
Peter Ambrozy, Jahrgang 1973, gründete im vergangenen Jahr gemeinsam mit Steffen Belitz und Tassilo Bestler die Social-Commerce-Plattform “edelight“. Seit Ende Juni dieses Jahres gehört das Medienhaus Burda zu den Investoren des Unternehmens. Nun wollen Ambrozy und seine Mit-Streiter “noch mehr Gas geben”. Vor “edelight” war Ambrozy mehrere Jahre als Berater tätig.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Steffen

    Zur berühmten AOL-Stimme: Die deutsche Version stammt seit 1995 unverändert von Michaela Heinz.

    Entdeckt hat sie Jan-Hendrik Büttner, erster GF von AOL. Damals arbeitete Michaela Heinz als Chefentertainerin in einem Robinson-Club und war u.a. verantwortlich für die Abendmoderationen. Büttner war als Gast in dem Club und von der Stimme so begeistert, dass er Michaela Heinz nach einem kurzen Vorsprechen im Tonstudio zur AOL-Stimme machte.

  2. Wow, ich bin beeindruckt. Jetzt kenne ich endlich ihren Namen. Die Adresse werde ich finden ;-)

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