AdShopping vermarktet Textlinks
Mit “AdShopping” buhlt ein neuer Marktplatz für Textlinks um Websitebetreiber und Werbekunden. Als Zielgruppe hat Unternehmensgründer Ralph Werner (ehemals “mobile.de“) vor allem “kleine bis mittelgroße Websitebetreiber ohne eigene Verkaufsorganisation” im Auge. “Der Aufwand für die Abwicklung von Direktbuchungen bei kleinen Buchungsbeträgen war bislang für die meisten Publisher unattraktiv hoch”, sagt Werner. “Mit ‘AdShopping’ werden solche Direktbuchungen nun sehr einfach, schnell und effizient.” Zu den größeren Webanbietern, die bereits bei “AdShopping” registriert sind, zählen “Qype“, “restaurant-kritik.de” und “runterladen.de“. Insgesamt ist die Anzahl der Teilnehmer – so kurz nach dem offiziellen Start – aber natürlich noch überschaubar.

Nach der unkomplizierten Anmeldung können Websitebetreiber ihre “AdShopping”-Werbefläche individuell an ihre Bedürfnisse anpassen und den Preis dafür selbst bestimmen. Im Publisher-Katalog kann sich jeder Anregungen für den richtigen Preis holen, denn der Link-Marktplatz macht (genauso wie das US-Vorbild “AdBrite“) die Preise ebenso wie die Page Impressions aller Teilnehmer öffentlich. Diese Transparenz ist Geschäftsführer Werner enorm wichtig: “Diese Vergleichbarkeit kurbelt den Wettbewerb an”. Auf Basis dieser Zahlen können Werbungtreibende Anzeigenplätze für einen festen Zeitraum (einen Tag, sieben Tage oder 30 Tage) und zum Festpreis buchen.
Alle Buchungen werden als Anzeigen gekennzeichnet
Der Websitebetreiber muss selbstverständlich jede Buchungsanfrage manuell freigeben. Alle “AdShopping”-Werbebuchungen werden dabei immer als Anzeigen gekennzeichnet. Konkurrent “LinkLift” verzichtet auf diese Kennzeichnung. Auch sonst unterscheiden sich die beiden Anbieter deutlich. Während bei “LinkLift” zusätzlich zur Trafficsteigerung die Steigerung der Themenrelevanz und Linkpopularität (was sich positiv auf die Relevanz bei Suchmaschinen auswirken kann) eine große Rolle spielen, hat dieser Aspekt bei “AdShopping” keine Bedeutung. Beim neuen Berliner Marktplatz geht es bei den kleinen Textanzeigen ausschließlich um die Steigerung des Traffics. “Außerdem sprechen wir ein anderes Advertising-Segment an”, sagt Werner.
Zur Seite steht Werner bei “AdShopping” Mit-Geschäftsführer Jochen Meyer. Dessen Unternehmen mediaBeam hat den Marktplatz auch technisch umgesetzt. Die weiteren beteiligten Personen will er erst in den kommenden Wochen verraten. Gleichzeitig läuft die Suche nach Investoren. Derzeit sei “AdShopping” komplett eigenfinanziert, sagt Werner. “Das soll aber nicht so bleiben.”
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Pingback von AdScale versteigert Werbeflächen :: deutsche-startups.de — 09. August 2007 @ 15:50
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Tolle Seite mit guten Ansätzen – doch die Preisstruktur auf dem Marktplatz ist erbärmlich. Was ist das für eine Preisangabe neben dem TKP (pro Tag, pro Woche, pro Monat)?
Kommentar von Action Jackson — 01. August 2007 @ 14:15