Vicinia steht zum Verkauf

Eigentlich wollte Silab Kamawall, der kreative Kopf hinter dem Social Network “Vicinia“, in dieser Woche eine erfreuliche Nachricht – sprich die Kooperation mit einem namhaften Stadtmagazin – verkünden. “Der Deal sah Content- und […]

Eigentlich wollte Silab Kamawall, der kreative Kopf hinter dem Social Network “Vicinia“, in dieser Woche eine erfreuliche Nachricht – sprich die Kooperation mit einem namhaften Stadtmagazin – verkünden. “Der Deal sah Content- und Revenue-Sharing vor. Eigentlich ne tolle Sache und ich war auch bereit drauf einzugehen, denn besser hätte es eigentlich nicht laufen können”, schreibt Kamawall, der sich ansonsten als Freiberufler auf die Beratung, Konzeption, Entwicklung von Web-Anwendungen und Internetauftritten spezialisiert hat, im “Vicinia“-Blog.

Doch der Deal platzte. Nun steht “Vicinia” zum Verkauf. “Traurig aber wahr”, lautet Kamawalls Fazit. “Es hat sich ja schon die letzten Wochen angekündigt, dass es so nicht mehr weiter gehen kann. Aus Zeitmangel (und nein das ist keine Ausrede, wie manche wohl behaupten werden) werde ich daa Projekt nicht weiter führen können.” Mit dem Verkauf des Netzwerkes will Kamawall anderen, “die mit der Idee spielen sowas zu bauen, oder gerade dabei sind”, die Möglichkeit bieten “einfach ein fertiges Produkt zu erwerben und damit zu experimentieren”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Nunja, ich glaube dass ein Verkauf letztendlich das Beste wäre. Die Konkurrenz ist groß und wird auch immer größer. Allerdings weiß ich nicht wer Vicinia kaufen sollte. Für Agenturen, etc. stellen sich die gleiche Probleme, die bereits jetzt vorliegen, eine Übernahme von einem anderen Social Network ist mehr als unwahrscheinlich und Gründer, die ein neues Social Network gründen wollen und sich somit ein fertiges “erkaufen” wollen, müssten viel Energie und Mittel in ein Umschreiben, bzw. Anpassen an ihre eigenen Vorstellungen investieren.

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  3. grafzahl

    was soll das verkauft werden? besser abschreiben, dass will doch keiner haben.

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  5. Holger

    Was solls denn kosten?

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