Jobbörsen gibt’s bereits wie Sand am Meer, trotzdem wagen sich Erik Spickschen und Torsten Hein mit “Kimeta” in diesen heiß umkämpften Markt. Hinter den sechs Buchstaben verbirgt sich eine Meta-Suchmaschine für Stellenanzeigen. Die “Kimeta”-Macher versprechen Jobsuchenden eine “völlig neue Qualität bei der Onlinesuche und umfassende Services rund um gesamten Bewerbungsprozess”. Wechselwillige Menschen sollen künftig nicht mehr auf unzähligen Online-Plattformen nach Stellen suchen, sondern das ganze Netz gezielt mit “Kimeta” nach Jobs durchforsten.
“Bei den klassischen Jobbörsen finden Stellensuchende nur die Angebote der Unternehmen, die dort inserieren. Bei uns finden sie auch die Jobangebote, die an anderen Stellen im Internet erscheinen” sagt Kimeta-Gründer Spickschen. Dazu scannt “Kimeta” nicht nur die Stellenangebote bei den großen Jobmärkten, sondern auch “mehrere Hundert Karrierewebsites von Personalberatungen und Unternehmen”. Um den allumfassenden Suchmaschinen-Charakter von Kimeta zu verdeutlichen, spricht Spickschen gerne von einer Art “Job-Google”. Noch erreicht Kimeta diese Marktdominanz jedoch nicht. Mit über 350.000 (eigene Angaben) Stellenangeboten hat der Meta-Suchdienst dennoch bereits eine stattliche Fülle an Jobs erfasst.
Finanzierung über Premiumdienste
Gegründet wurde Kimeta von Spickschen und Hein bereits im Dezember 2005. Das Duo leitete zuvor die Personalberatung MSW & Partner. Eine Beta-Version von Kimeta ging im Juni 2006 ins Netz. Seitdem wächst die Metajobsuchmaschine kontinuierlich. Der offizielle Startschuss war im Dezember des vergangenen Jahres. Von der Kimeta-Idee überzeugt ist Jörg Malang. Seit kurzem verantwortet der ehemalige Geschäftsführer der Preissuchmaschine “Kelkoo” bei “Kimeta” als geschäftsführender Gesellschafter die Bereiche Marketing, Kommunikation und Vertrieb.
Die Finanzierung von “Kimeta” will das Geschäftsführer-Trio über kostenpflichtige Premiumdienste gestalten. Erste Bezahldienste – wie ein individuell auf das Suchprofil der Nutzer zugeschnittener Newsletter – gingen Ende April an den Start. “Kimeta” will damit “Traumjobs direkt in den Posteingang liefern”. Der “Job-Alert” wiederum soll Nutzer “sofort benachrichtigem, wenn der gesuchte Job gefunden wurde”. Der Jobsuchende sei seinen Konkurrenten damit einen Schritt voraus und könne sofort mit der Bewerbung starten“, verspricht das Unternehmen. Weitere Premiumdienste sollen folgen. Die reine Suchfunktion soll weiter kostenlos bleiben.


Fragen










Kommentare
Gefällt mir richtig gut!
Kommentar von Christian 02. Mai 2007 @ 15:44Habe auf Anhieb unsere Ausschreibungen gefunden.
Finanzierung wird sich wohl noch zeigen, ob das alles so aufgeht.
Produkt überzeugt.
hmm..wie differenziert sich das denn von jobs.de bzw. icjobs.de ?
Kommentar von hmm 02. Mai 2007 @ 22:06Hm. Nicht wirklich ein Senkrechtstarter.
Die Suche ist nicht uninteressant, aber Spass macht das Ganze nicht.
Gruß
Kommentar von Toby 07. Mai 2007 @ 08:32Toby
Kimeta differenziert sich durch Quantität der Stellenanzeigen (derzeit mehr als 360.000 Stellenanzeigen) und durch die Relevanz der Suchergebnisse = Qualität der Suchergebnisse. Erreicht wird dies u.a. durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (=”KI”). Ausserdem ist die reine Listung in der Jobsuchmaschine für Firmen absolut kostenlos.
Kommentar von Jörg Malang, geschäftsführender Gesellschafter kimeta GmbH 07. Mai 2007 @ 14:58