KONTAKT IMPRESSUM ÜBER UNS PRESSE MEDIADATEN
 
Produkttipp: Steuersoftware + flexibler Beratungsservice für Start-ups (Anzeige)
Fotogalerie:
Hausbesuch bei statista
  •  
 

4 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags: , , , , , ,

Das große Fressen

Donnerstag, 26. April 2007 08:00

Es herrscht Goldgräberstimmung im Internet. Zusätzlich angeheizt wird die gute Stimmung durch spektakuläre Übernahmen im In- und Ausland. Internet-Suchgigant Google schnappte sich kürzlich die Video-Plattform “YouTube” sowie den Vermarkter Doubleclick, die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, die auch an “deutsche-startups.de” beteiligt ist, kaufte für etwa 85 Millionen Euro die Studenten-Community “StudiVZ” und das Medienhaus Burda stieg bei der Video-Plattform “sevenload” ein. Weitere Übernahmen werden folgen. Doch welches Unternehmen könnte Interesse an welchem Startup haben? “deutche-startups.de” spielt mögliche Übernahmen durch – alles natürlich rein spekulativ.

Otto übernimmt Spreadshirt
Der Otto-Versand ist inzwischen nach amazon der zweitgrößte Internethändler der Welt. Knapp ein Viertel seines Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen im Netz. Die Vorzeigefirma Spreadshirt, mit deren Hilfe jeder seinen eigenen Cyber-Modeshop eröffnen kann, würde perfekt in die bunte Otto-Welt passen. Mit der Finanzkraft von Otto könnte Spreadshirt noch schneller ins Ausland expandieren. Synergien bei Wareneinkauf, Versand und Inkasso wären sicherlich ebenfalls möglich.

Electronic Arts übernimmt Gameforge
Marktanalysen gehen davon aus, dass Browsergames – also webbasierte Spiele, die ausschließlich über den Internet-Browser gespielt werden, in den kommenden fünf Jahren deutlich stärker wachsen als der klassische Spiele-Konsolenmarkt. Gameforge ist weltweit – mit knapp 4,8 Millionen aktiven Nutzern – eines der größten Unternehmen in diesem Segment. Spiele-Produzent Electronic Arts würde sich mit einer Übernahme einen riesigen Zukunftsmarkt sichern.

Springer übernimmt Zanox
Springer investiert derzeit kräftig in digitale Geschäftsfelder. Die Übernahme von Zanox wäre für Springer ein Riesenschritt in den Wachstumsmarkt Online-Werbung. Viel besser als Zanox würde allerdings ein klassischer Online-Vermarkter zum Hause Springer passen. Den eigenen Vermarkter Interactive Media verkaufte das Medienunternehmen vor Jahren an T-Online. Damals gehörte Online-Vermarktung angeblich nicht zu den Kernkompetenzen von Springer. Eine Strategie, die sich nun rächt.

United Internet übernimmt Mister Wong
Mister Wong” ist ein heißes Eisen. Investoren stehen beim Betreiber, der Agentur construktiv, Schlange. Besonders gut würde “Mister Wong” zu United Internet passen. “Web.de“, “GMX” und “SmartShopping” könnten dem Social-Bookmark-Dienst zahlreiche neue Nutzer zuschaufeln – und umgekehrt. Eine klassische Win-Win-Situation. Zunächst muss “Mister Wong” aber in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert werden.

Holtzbrinck übernimmt Qype
Gerüchte über Gespräche zwischen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, die auch an “deustche-startups.de” beteiligt ist, und dem Stadtmagazin “Qype” gibt’s schon seit langem. Die Zusammenarbeit mit einem Medienunternehmen hätte für “Qype” viele Vorteile. Nur noch mit sehr hohen Investitionen können die Hamburger langfristig neue Nutzer gewinnen. Mit einem starken Partner wäre dank guter Vernetzung schnell mehr Aufmerksamkeit möglich.

Burda übernimmt amiando
Im großen Burda-Online-Imperium gibt es schon fast alles. Einen Organisationsdienst für Einladungen aber noch nicht. Die Nutzer von “Focus Online“, “TV Spielfilm” oder “Guter Rat Online” wären sicherlich dankbar, wenn Burda ihnen mit “amiando” eine Möglichkeit zur Verfügung stellen würde, mit der sie ihre Veranstaltungen organisieren könnten. Bei Burda und bei den vielen Beteiligungen des Hauses gibt’s sicherlich auch viel zu organisieren. Das wäre eine gute Ausgangsposition für eine große Verbreitung von “amiando”.

Postbank übernimmt smava
Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Und bei der Klein-Kredit-Plattform “smava” ist Kleinvieh Programm. Seit Ende März können Onliner bei “smava” Geld leihen und verleihen. Ein Prozent des finanzierten Kreditbetrags wandert in die Kasse des Kredit-Marktplatzes. Mit “smava” würde sich die Postbank ein lukratives neues Geschäftsfeld sichern. Das Kreditinstitut könnte für viele neue Kunden sorgen und umgekehrt würde “smava” von der Seriosität der Postbank profitieren.

Webnews
Diese Seite zu Mister Wong hinzufugen
Post to del.icio.us
oneview - das merk ich mir!
 
Prox It
 
TwitThis

4 Kommentare »

1.

Naja, da sind manche der erwähnten gerade mal vor einigen wochen gestartet und schon gelten sie als “vielversprechende” Übernahmekandidaten? Ich weiß ja nicht…

Spreadshirt schön und gut, aber smava oder amiando würde ich, wäre ich an Stelle der potentiellen Käufer, doch eher noch ein paar Monate beobachten.

Kommentar von Christoph Gerber — 26. April 2007 @ 09:25

2.

Und wer kauft Immoscout? Es bleibt spannend: http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=45845647

Kommentar von Mirko — 26. April 2007 @ 10:49

3.

Denkbar ist heute ja generell alles und die Liste könnte man noch endlos weiterführen, aber ich bin sicher, dass im Sommer doch noch etwas ganz anderes kommen wird :-)

Kommentar von Marco Ripanti — 26. April 2007 @ 23:18

4.

Boah, Spreadshrit ist ja mal ein geiles Projekt, kann man da noch investieren?

Kommentar von Peter Schuh — 25. Juli 2008 @ 11:19

6 Trackbacks »

  1. [...] Hier der Link zum nicht ganz ernst gemeinten Artikel. [...]

    Pingback von Gerüchteküche « If you can dream it you can do it! — 26. April 2007 @ 10:58

  2. [...] Diesmal berichtete Alexander Hüsing in seinem Blog “deutsche-startups.de” darüber, dass wie diesmal von Burda gekauft wurden. [...]

    Pingback von amiando - Teamblog » Blog Archiv » amiando wurde von Axel Springer gekauft… — 26. April 2007 @ 13:05

  3. [...] Das grosse Fressen hat scheinbar begonnen. Für die Gründer heisst das: “Live fast, grow fast, sell fast”. [...]

    Pingback von Media-Blog » Archives » Wer übernimmt wen als nächstes? — 27. April 2007 @ 10:02

  4. [...] wo sonst als auf dem Deutsche-Startups Blog: Das große Fressen [...]

    Pingback von Basic Thinking Blog » die feuchten Träume der VCler — 27. April 2007 @ 10:36

  5. [...] Grad bei gesehen, dass Otto neben dem Advents- Woot Konzept auch noch einen Spreadshirt Shop Pünktlich mit dem Relaunch und zu Weihnachten integriert. Wirklich interessant wird das Spreadshirt @ Otto aber für mich erst, wenn es nicht nur “Mehr Vielfalt Online” heißt, sondern die Otto Zielgruppe, die jetzt noch in den Shirt- oder Copy Shop wandert um das Weihnachtsgeschenk Shirt mitzunehmen in Zukunft das direkt per Katalog und Bestellkarte ordern kann. Seit April gehen ja die Gerüchte um, dass Otto an Spreadshirt interessiert sei. Bisher hat sich da aber noch nichts konkretisiert. [...]

    Pingback von Blindjump » Blog Archiv » Spreadshirt @ Otto.de — 05. November 2007 @ 21:48

  6. [...] berichtete Alexander Hüsing in seinem Blog “deutsche-startups.de” darüber, dass wir diesmal von Burda gekauft [...]

    Pingback von amiando wurde von Axel Springer gekauft… - amiando - the easiest way to organize your events. — 27. April 2009 @ 17:05

No Tweetbacks »

Einen Kommentar hinterlassen oder mit deinen Profil kommentieren

Ab sofort bietet Deutsche-Startups.de seinen Nutzern die Möglichkeit
ein persönliches Profil anzulegen um sich der Community zu präsentieren.

deutsche-startups.de
wird gesponsert von:
Suchmaschinenmarketing (SEM) Agentur