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1 Kommentar

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

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Springer will Zanox schlucken

Mittwoch, 18. April 2007 17:03

Das Medienhaus Springer treibt die Übernahme des Online-Werbedickschiffes Zanox voran. “Zanox stehe in exklusiven Verkaufsverhandlungen”, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Der Kaufpreis liegt demnach bei mehr als 300 Millionen Euro. In den nächsten Wochen soll angeblich die Entscheidung fallen. Weder Springer noch zanox wollten den Bericht kommentieren. Fakt ist jedoch, dass die beiden Unternehmen schon seit einigen Monaten intensiv verhandeln.

Die Berliner Zanox AG wurde 2000 von den Vorständen Thomas Heßler, Heiko Rauch und Jens Hewald gegründet. Das Unternehmen wirtschaftet nach eigenen Angaben profitabel und beschäftigt derzeit mehr als 260 Mitarbeiter. Geschäftszahlen veröffentlicht das Unternehmen nicht. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete zanox vermutlich einen Umsatz in Höhe von rund 100 Millionen Euro. Zu den Dienstleistungen der Hauptstädter gehören neben Affiliate- Marketing und Suchmaschinen-Management auch Empfehlungsmarketing, Multichannel-Sales sowie Customer Loyalty. Zuletzt war zanox selbst in Kauflaune und übernahm das Online-Marketing-Unternehmen Free Network mit Sitz in Stockholm sowie den Suchmaschinen-Marketing-Spezialisten eprofessional.

Springer wiederum expandiert derzeit massiv ins Internet. Zuletzt schnappte sich das Medienhaus 51 % an der Betreibergesellschaft des Stadtportals “Hamburg.de“, erhöhte seine Beteiligung an “buecher.de“, “gamigo” sowie „Immonet“, schnappte sich wallstreet:online und stieg bei der tschechischen Autoplattform “Auto.cz” ein. Bei “StudiVZ” und “ImmobilienScout24” kam das Unternehmen hingegen nicht zum Zug.

Anmerkung: An “buecher.de” und “StudiVZ” hält die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck Anteile – das Unternehmen ist auch an “deutsche-startups.de” beteiligt.

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1 Kommentar »

1.

Zu Axel Springer gibt es noch zu sagen, dass sie sich auch an idealo.de mehrheitlich beteiligt haben.

Kommentar von Christian Vollmann — 18. April 2007 @ 17:48

6 Trackbacks »

  1. [...] via Deutsche Startups (bisher ganz nett, aber ich habe doch Zweifel, ob dass dort alles so unbeeinflußt ablaufen wird. So gibt es unter jedem Post ein Webnews-Button, aber kein Yigg-Button ….) [...]

    Pingback von Springer an Zanox interessiert? — 18. April 2007 @ 19:03

  2. [...] via: deutsche-startups & Jojo [...]

    Pingback von Springer Interesse am Affiliate Netzwerk Zanox? « Affiliate Marketing Weblog — 19. April 2007 @ 09:57

  3. [...] Wie schon einige Blogs berichtet haben, scheint die Axel Springer AG großes Interesse an zanox zu haben. Den Stein ins Rollen brachte ein Artikel der Dow Jones Newswires, zu finden u.a. im manager magazin. [...]

    Pingback von zanox an Axel Springer verkauft? » my affiliate life » Blog Archiv — 19. April 2007 @ 12:09

  4. [...] Jetzt ist’s amtlich: Mediengigant Springer übernimmt den Online-Werbegiganten Zanox. Zur Seite steht Springer bei der Akquisition die PubliGroupe AG. Das Unternehmen mit Sitz in Lausanne ist nach eigenen Angaben “ein international tätiges Verkaufs- und Dienstleistungsunternehmen für crossmediale kommerzielle Kommunikation”. Der Kaufpreis für den vollständigen Erwerb aller Zanox-Anteile beläuft sich nach Unternehmensangaben auf 214,9 Millionen Euro – “zuzüglich einer erfolgsabhängigen Zahlung und wird zu 60 % durch Axel Springer und zu 40 % durch PubliGroupe getragen”. [...]

    Pingback von Springer und PubliGroupe übernehmen Zanox :: deutsche-startups.de — 22. Mai 2007 @ 19:06

  5. [...] Fix ging es jedenfalls, nur ein guter Monat ist vergangen, vom ersten Gerüchten bis zur gemeinsamen Pressemitteilung zum Verkauf. via: deutsche-startups [...]

    Pingback von Es ist amtlich, die Axel Springer AG und PubliGroupe AG kaufen die ZANOX AG …. « Affiliate Marketing Weblog — 22. Mai 2007 @ 20:19

  6. [...] Es gab ja schon viele Gerüchte zu einer möglichen Übernahme von Zanox durch Springer. Seit kurzem ist es nun offiziell: Axel Springer und PubliGroupe kaufen das Online-Marketing-Netzwerk für knapp 215 Millionen Euro. Angesichts der drei Milliarden, die Google für Doubleclick zahlte, und 900 Millionen, die AOL zuletzt für den direkten Wettbewerber Tradedoubler bot, wirkt der Kaufpreis eher gering. [...]

    Pingback von Christian Boris Schmidt » Zanox-Gründer machen das Geschäft ihres Lebens — 22. Mai 2007 @ 23:01

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